Schöne Geschichte mit netten Charakteren aber leider nicht überzeugendem Erzählstil
Ein Highlander in NötenAls Geordie Buchanan nach Hause kommt muss er feststellen, dass die Burg voller Gäste ist. Und daher ist auch sein Zimmer leider nicht frei. Also beschließt er im Obstgarten zu schlafen. Als er am nächsten ...
Als Geordie Buchanan nach Hause kommt muss er feststellen, dass die Burg voller Gäste ist. Und daher ist auch sein Zimmer leider nicht frei. Also beschließt er im Obstgarten zu schlafen. Als er am nächsten Morgen davon geweckt wird, dass eine junge Frau auf den Baum unter dem er liegt klettert hätte er wohl nie gedacht, dass genau diese Frau sein Leben verändern wird.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin stellt die Charaktere zügig und mit sehr viel Witz vor. Dabei erfährt man bereits die ersten wichtigen Eigenschaften und Charakterzüge, ohne dass man zu viel erfährt um neugierig zu bleiben. Im Verlauf der Geschichte behält sich die Autorin diesen Witz bei und viele Situation und Dialoge sind dadurch durchaus amüsant. Dennoch enthält die Geschichte auch durchaus prickelnde und auch spannende Szenen. Hier hat die Autorin es gut geschafft die gewünschte Atmosphäre zu erzeugen.
Neben den Hauptcharakteren gibt es in dieser Geschichte noch einige Nebencharaktere. Besonders relevant sind die Familienmitglieder von Geordie und Dwyn. Hier trifft man auch viele altbekannte Charaktere wieder. Diese Charakter haben mir gut gefallen und waren sehr vielfältig ausgearbeitet.
Nicht gut gefallen hat mir dann aber leider, dass die Autorin sich sehr oft wiederholt. So verrutscht der Ausschnitt von Dwyn ständig und irgendwie scheint das im ganzen Buch eines der Hauptthemen zu sein. Auch andere Gespräche wiederholen mehr altbekanntes als neue Aspekte in die Geschichte zu bringen. Dies hat das Lesen für mich oft anstrengend und auch etwas langweilig gemacht.
Insgesamt war diese Geschichte eine nette Geschichte für zwischendurch. Allerdings lag hier der Fokus des Interesses einfach nicht passend und auch die Wiederholungen in den Gesprächen waren für mich eher anstrengend. Dennoch hat das Buch mich ganz gut unterhalten. Das stärkste Buch der Autorin ist es allerdings nicht.