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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.10.2025

Es ist eine lockere und leichte Lektüre

Schneeweiße Küste
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Ein Containerschiff ist durch einen heftigen Sturm manövrierunfähig und durch die hohen Wellen verliert das Schiff seine wertvolle Fracht, wobei tausende von Päckchen mit einer weißen Substanz am Strand ...

Ein Containerschiff ist durch einen heftigen Sturm manövrierunfähig und durch die hohen Wellen verliert das Schiff seine wertvolle Fracht, wobei tausende von Päckchen mit einer weißen Substanz am Strand landen. Die Drogenmafia setzt alles daran, ihr kostbares Gut zurückzubekommen, aber so manch anderer möchte es zu schnellem Geld machen. Fenja findet die Sportschuhe ihres Ehemanns im Müll, doch von ihm fehlt jede Spur.
Außerdem zeigt ihr braver Kater ihr die Krallen und wird zur Kratzbürste. Für die Kommissare scheint es sich um einen bedeutenden Fall zu handeln.

Das war mein erster Krimi aus dieser Serie. Ein brisanter Fund und eine unbekannte Leiche sind Teil der Ermittlungen.
Fenja ist über das Verhalten ihres Mannes verwundert. Als dieser plötzlich verschwindet, wird sie in eine Reihe von chaotischen Ereignissen verwickelt. Leider konnte mich Fenja nicht ganz überzeugen. Ihre naive Art bringt sie immer wieder in schwierige Situationen, sie erschien mir zu leichtgläubig.
Parallel dazu müssen die Kommissare einen mysteriösen Mordfall sowie einen Drogenfund und die Suche nach einer vermissten Person aufklären. Die Leiterin des Kommissariats, Tomke, hat mit persönlichen Herausforderungen zu kämpfen und sehnt sich danach, endlich ungelöste Fälle zu bearbeiten. Als zudem ihre Kommissarin Miri Blum verschwindet, ist schnelles Handeln gefragt.

Fazit: Dieser Kriminalroman ist eine lockere und leichte Lektüre, der in einer reizvollen Kulisse in Ostfriesland spielt. Er bietet eine gute Unterhaltung für entspannende Lesestunden.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Die Geschichte hat mich absolut begeistert

Es bleibt doch in der Familie
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Als Marlene die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Tante erhält, ist sie sehr betroffen. Sie erfährt, dass sie und ihre Schwestern gemeinsam mit ihren Cousins und einer ihr unbekannten Person das Erbe teilen ...

Als Marlene die Nachricht vom Tod ihrer geliebten Tante erhält, ist sie sehr betroffen. Sie erfährt, dass sie und ihre Schwestern gemeinsam mit ihren Cousins und einer ihr unbekannten Person das Erbe teilen müssen. Die drei Geschwister, Marlene, Esther und Nicole, sind darüber äußerst enttäuscht, da sie sich intensiv um die Tante gekümmert haben. Ein Streit zwischen allen Beteiligten scheint unvermeidlich. Im Haus ihrer Tante findet Marlene das Tagebuch ihres verstorbenen Onkels, das ein gut verborgenes Geheimnis enthüllt. Der Wunsch der Tante, dass eine gemeinsame Entscheidung für das Testament getroffen wird, führt zu weiteren Konflikten unter den Erben.

Die Erzählung wird abwechselnd aus der Sicht der drei Schwestern Marlene, Esther und Nicole präsentiert, was es mir ermöglicht hat, ihre Gedanken und Gefühle nachzuvollziehen.
Die Geschichte ist von vielen Fragen geprägt: Wer ist der geheimnisvolle siebte Erbe? Was hat es mit Peter, dem Ehemann, und der großen Liebe von Klara auf sich? Diese Fragen sorgten für anhaltende Spannung. Man wird Zeuge von Auseinandersetzungen, Missgunst und Neid, die auch in jeder erbberechtigten Familien auftreten können.
Besonders beeindruckend sind die Tagebucheinträge, die nach und nach ein Bild von Peter zeichnen. Auch die Geheimnisse von Klara werden Stück für Stück enthüllt. Es ist spannend zu verfolgen, welche Überraschungen die Handlung bereithält und wie die Charaktere mit diesen Herausforderungen umgehen.

Mein Fazit: Christiane Wünsche hat mit ihrem einfühlsamen Schreibstil ein unterhaltsames und spannendes Buch geschaffen, das mich sehr begeisterte. Die Autorin widmet sich zudem einem nicht aktuellen Thema.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Ein sehr spannender Thriller

Harzhölle
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Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt ...

Privatdetektiv Stefan Blume erhält den Auftrag, Daniel von Bodenfels ausfindig zu machen, da dieser für den Tod einer rumänischen Erntehelferin verantwortlich gemacht wird. Während seiner Suche entdeckt er ein Netzwerk von Reichsbürgern. Gleichzeitig bittet ihn Streicher um Unterstützung für eine verletzte Frau. Die Ereignisse überschlagen sich und es scheint, dass etwas Größeres dahintersteckt.

Mit seinem neuen Thriller präsentiert Roland Lange bereits sein sechstes Buch, das im Harz spielt. Wie bei seinen vorherigen Büchern ist die Geschichte so konzipiert, dass sie unabhängig voneinander gelesen werden kann. Für die, die bereits mit Stefan Blume und seiner Vergangenheit vertraut sind, gibt es jedoch spannende Rückblenden, und die Rolle von Streicher wird zunehmend deutlicher.
Der neue Fall für Stefan Blume gestaltet sich als äußerst kompliziert, da der gesuchte Verdächtige wie vom Erdboden verschluckt scheint. Die Verbindung zu Reichsbürgern erhöht den Spannungsfaktor, und je tiefer Blume recherchiert, desto mehr erkennt er, dass er ein Wespennest gestochen hat. Die drohenden Gefahren betreffen nicht nur ihn selbst.

Fazit: Der Autor versteht es, die Spannung bis zur letzten Seite zu halten, auch weil er ein interessantes und zeitgemäßes Thema anspricht. Es entwickelt sich zu einer Sache von unerwartetem Ausmaß, die mich überrascht hat.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.09.2025

Sehr berührende und emotionale Geschichte

Immer wieder Sehnsucht nach Norderney
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Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt ...

Der Krieg ist endlich vorbei, und Mariannes Wunsch ist es, Else wiederzufinden, denn sie hat ihr Kind zu sich genommen. Ihre riskante Reise beginnt in Linz, wo sie erfährt, dass ihre große Liebe Hans angeklagt wird. An ihrer Seite ist Arjen, der in Marianne verliebt ist und sie unterstützt.
Else hingegen muss im Lager verbleiben, da man sie der Zusammenarbeit mit dem Feind verdächtigt. Sie sehnt sich jedoch danach, endlich ihre Tochter Hedi und Marianne wiederzusehen. Ob das gelingt, müsst ihr unbedingt selbst lesen.

Der zweite Teil hat mich erneut überwältigt und tief berührt.
Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Marianne, die mit Elses Tochter Hedi während des Krieges in die Schweiz geflohen ist, sowie ihre verzweifelte Suche, Hedis Mutter nach dem Krieg wiederzufinden. Diese Suche bringt sie in gefährliche und demütigende Situationen. Ihr Mut und ihre Entschlossenheit wurden eindrucksvoll verdeutlicht. Währenddessen bleibt Else im Lager gefangen, und ihr Leid ist noch lange nicht vorbei. Die Begegnung mit James Müller gibt ihr einen Funken Hoffnung.
Auch diese Schilderungen sind sehr lebendig. Manchmal liefen mir die Tränen über die Wangen, als ich die harten Bedingungen und mir das unvorstellbare Leid vorstellte, das viele Frauen im Krieg erleiden mussten. Trotzdem sind diese Frauen daran nicht zerbrochen.

Fazit: Es ist eine sehr emotionale, und gefühlvolle Erzählung, die mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Geschichte hat mich tief berührt mit all den Schicksalsschlägen, die mir unter die Haut gingen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 21.09.2025

Ein sehr gut durchdachter Thriller

Der Gebote-Killer
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Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer ...

Der Fund einer Leiche in der Nähe einer Kirche in Koblenz wirft zunächst viele Fragen auf, zumal auf dem Körper des Verstorbenen eine kryptische Botschaft hinterlassen wurde. Kurz darauf wird ein weiterer Toter mit ähnlichen Merkmalen entdeckt. Kommissar Ulf Auer und sein Team vermuten einen Serientäter, und sie erhalten Unterstützung von einem Profiler vom LKA sowie einem speziellen Vertreter des Vatikans. Das Töten hört einfach nicht auf.

Dieter Aurass ist definitiv ein Garant für spannende Lesemomente, und auch in diesem neuen Thriller konnte er mich nicht enttäuschen. Die Geschichte handelt von einem Serienmörder, dessen Brutalität und vor allem die hinterlassenen rätselhaften Nachrichten für Verwirrung sorgen. Für die Ermittler ist dies eine enorme Herausforderung.
Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich als äußerst kompliziert, wodurch die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite bleibt. Während des Lesens konnte ich miträtseln und fühlte mich dem Täter auf der Spur. Besonders beeindruckend fand ich die Figuren, die der Autor mit viel Tiefe und Feinheiten erschaffen hat. Mein absoluter Favorit war Fisch, dessen unermüdlicher Einsatz, manchmal auch unter fragwürdigen Mitteln, ihn zu einem faszinierenden Charakter machte.
Das Buch bietet nicht nur eine packende Geschichte, sondern gewährt auch Einblicke in das Privatleben der Charaktere. Das Motiv des Täters bleibt lange im Dunkeln und verstärkt die Spannung.

Fazit: Dem Autor ist ein gut durchdachter Thriller gelungen, der sowohl rätselhafte Aspekte als auch lebendige Charaktere umfasst. Obwohl ich eine vage Ahnung hatte, wer hinter den schrecklichen Taten steckte, blieb ich bis zur letzten Seite gefesselt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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