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Veröffentlicht am 26.06.2019

Geheimnisse und eine Reise zur Selbstfindung

Prophezeiungen für Jedermann
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Zum Inhalt:

In einer Parallelwelt ist Magie im Gegensatz zu unserer vorhanden, auch wenn die "normalen" Menschen eine enorme Angst vor dieser haben und deshalb die Magie an allen möglichen Stellen zwar ...

Zum Inhalt:

In einer Parallelwelt ist Magie im Gegensatz zu unserer vorhanden, auch wenn die "normalen" Menschen eine enorme Angst vor dieser haben und deshalb die Magie an allen möglichen Stellen zwar genutzt aber beschränkt und eingeschlossen wird.

Darüber hinaus kann jeder Bürger jeder Zeit vom so genannten Orakel zum Zweck einer Prophezeiung berufen werden. Diese stellt die Menschen vor unterschiedlich schwere Aufgaben, deren Stellung nicht immer eindeutig sind.

Zwar kann sich jeder zur Erfüllung seiner Aufgabe, durch die der Träger durch ein magisches Sigel gezwungen wird und daher auch nicht längere Zeit auf sich beruhen lassen kann, drei Wochen Urlaub von Arbeit, Schule oder ähnlichem nehmen, allerdings gibt es keine Garantie, dass die Aufgaben in dieser Zeit auch erledigt werden können.

Zachs Leben ist in dieser Welt nicht immer einfach, versucht er doch geradezu auch von außen angetrieben immer wieder nach Perfektion zu streben. In seinem Vorhaben wird er dabei jedoch regelmäßig durch den Zufall behindert, was gerade seine Verlobe sehr stört.

Kurz vor dem Antritt seines Praktikums wird Zacharias vom Orakel berufen und bekommt eine Quest gestellt, die ihm auf dem ersten Blick sehr gut lösbar erscheint. Doch schon bald muss er erkennen, dass seine Reise nicht so schnell wie erwartet beendet sein wird und ihr Andauern und Ausgang sein Leben maßgeblich verändern werden.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen. Hier und da musste ich (Ab)Sätze wiederholt lesen, da sich mir der Kontext erst kurz später erschloss. Die Nebencharaktere bleiben häufig eher blass und weißen keine große Tiefe auf; neben Zacharias lernt man auch kaum einen Charakter wirklich gut kennen. Zachs Wesensveränderungen sind jedoch sehr gut nachvollziehbar.
Die Welt hätte für mich hier und da auch etwas anschaulicher beschrieben sein können, da dadurch in der Regel nicht ganz klar wurde, wie sich die Unterschiede zwischen unserer und dieser Parallelwelt darstellen.
Die Handlung ist immer wieder für eine Überraschung gut und kam mit einigen Überraschungen um die Ecke.
Alles in allem eine spannende Idee, die für mich jedoch noch etwas Luft nach oben in der Umsetzung hatte. Sehr gutes Buch für eine seichte Unterhaltung, die zum Nachdenken anregen kann.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Der Auftakt in die zweite Hälfte der Reihe kann einfach nur von Anfang bis zum Ende als gelungen bezeichnet werden. Spannung pur ab Seite 1!

Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 5: Siralen Befendiku Issirimen. Neuland
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Zum Inhalt:

Al'Jebal hat ein weiteres seiner Geheimnisse enthüllt; die bekannten Länder sind nicht alles, sondern jenseits einer unbezwingbaren Sturmwand befinden sich weitere Länder mit fremdartigen ...

Zum Inhalt:

Al'Jebal hat ein weiteres seiner Geheimnisse enthüllt; die bekannten Länder sind nicht alles, sondern jenseits einer unbezwingbaren Sturmwand befinden sich weitere Länder mit fremdartigen Lebewesen und Kreaturen. Im Kampf gegen das Chaos ist es für die Ordnung unabdingbar, sich auf die Suche nach jedem erdenklichen Verbündeten zu machen.

Deshalb entsendet der Magier eine gewaltige Flotte auf der Suche nach neuen Ländern. Das Sagen haben wie immer die Assassinin Chara, die Magierin Lucretia und - in Band vier schon mal kurz für eine Schlacht zur Gruppe dazugestoßen - die Elfe Siralen. Doch dieser Band hat noch einige weitere neue Charaktere in der Hinterhand, die der Geschichte guttun. Wie immer ist der Auftrag nicht ohne Gefahren zu bewältigen und schon kurz nach dem Aufbruch der Flotte wird klar, dass ihr Vorhaben dem Chaos nicht verborgen blieb.

Doch auch innerhalb der eigenen Reihen ist nicht alles, wie es sein sollte. Trotz ihrer Führungsposition ist Lucretia aufgrund einiger Enttäuschungen in sich zurückgezogen und von Selbstzweifeln geplagt. Auch Chara und Siralen haben ihre Päckchen zu tragen und zu bewältigen.

Meine Meinung:

Die Spannung ist von der ersten Seite an gegeben. Liest sich wirklich sehr wie ein Abenteuerroman teilweise und damit ganz anders wieder als der vierte Band. Die Abwechslung gefällt mir wahnsinnig gut. Doch nicht nur die Handlung, sondern auch die Charaktere sind in diesem Band hervorragend gelungen; konnte ich mich bisher mit Chara nicht anfreunden, durchlebt sie eine Charakterentwicklung und zeigt endlich menschliche Züge und trifft Entscheidung, die ich nachempfinden kann! Mit Siralen tritt auch ein weiterer sehr sympathischer Charakter auf dem Plan und durch die neue Umgebung kommen sehr viele neue Charaktere dazu, von denen man einige sehr gerne näher kennen lernen würde. Einziges Manko: Telos Rolle bleibt - oder wird sogar- noch kleiner ;).

Der Band konnte mich wieder voll und ganz überzeugen.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Spannende und gelungene Fortsetzung

Lost Project
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Im ersten Band dieser Reihe wirkte als größte Bedrohung die Uneinigkeit der Crewmitglieder untereinander. Nachdem der Aufstand überstanden ist und die ersten gefährlichen Begegnungen mit den Dinosauriern ...

Im ersten Band dieser Reihe wirkte als größte Bedrohung die Uneinigkeit der Crewmitglieder untereinander. Nachdem der Aufstand überstanden ist und die ersten gefährlichen Begegnungen mit den Dinosauriern knapp zum Guten gewendet werden konnten, konzentrieren sich alle nun auf die eigentliche Mission zur Rettung der Zukunft.



Allerdings müssen hierfür zuerst die entstanden Schäden beseitigt werden und dabei kommt es zu einigen Begegnungen mit den Dinosauriern. Der Umgang mit ihnen zeigt sich als immer schwieriger als ursprünglich gedacht; wie soll man sich auch auf etwas vorbereiten, was nur auf Annahmen und Theorien beruht ohne jegliche Form von praktischen Erfahrungen.



Der Mensch ist in dieser Welt nicht der große Jäger, sondern die Gefahren lauern in urzeitlicher Form hinter jedem Baum und hinter jeder Ecke.



Meine Meinung:



Stil und Aufbau sind identisch zum ersten Band. Die Geschichte geht wie gewohnt action- und abwechslungsreich weiter und hält die ein oder andere Überraschung bereit. Hervorragende Fortsetzung und macht neugierig auf den nächsten Band!

Veröffentlicht am 22.04.2019

Ein neues Kapitel in der der Besonderen-Erzählung wird aufgeschlagen; alte Charaktere, neue Handlungsstränge, neue Konflikte.

Der Atlas der besonderen Kinder
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Eigentlich hatte ich mit Band 3 "Die Bibliothek der besonderen Kinder" diese Reihe abgeschlossen; die Gefahr ist gebannt, die Gesellschaft der Besonderen kann sich neu aufbauen. Daher war ich sehr gespannt ...

Eigentlich hatte ich mit Band 3 "Die Bibliothek der besonderen Kinder" diese Reihe abgeschlossen; die Gefahr ist gebannt, die Gesellschaft der Besonderen kann sich neu aufbauen. Daher war ich sehr gespannt darauf, wie dieser vierte Band wohl von der Handlung her verlaufen wird und wurde soweit positiv überrascht.



Zum Inhalt:

Die Rückkehr Jacobs zu seinen Eltern war alles andere als einfach. Gerade noch rechtzeitig, bevor Jacob von seinen Erziehungsberechtigten in eine psychische Anstalt eingewiesen werden kann, tauchen Miss Peregrine und ihre besonderen Kinder wieder auf und retten Jacob vor seinem Schicksal. Seine Eltern können mit dieser Wahrheit jedoch nicht leben und bekommen daher eine alternative Wahrheit präsentiert.



Schnell wird klar, dass die Welt der Besonderen zwar von den Wights und ihren Kreaturen befreit wurden, die Gesellschaft sich jedoch dennoch im Umbruch und Wiederaufbau befindet. Doch nicht nur das; um die Besonderen und deren Zeitschleifen in den USA gibt es die verschiedensten Gerüchte. Jacob und seine Freunde wollen neue Abenteuer beschreiten, doch finden sie dabei nur wenig Unterstützung von Miss P. Auch Abe - Jacobs Großvater - hält nach seinem Tod noch immer einiges an Geheimnissen parat.



Ein neues Kapitel in der Geschichte der Besonderen Kinder wird aufgeschlagen; fast wie eine neue Reihe nur mit altbekannten Charakteren. Antworten gibt es hier erst einmal wenige. Es ist eher ein herantasten in eine neue Welt und deren Risiken. Zahlreiche mögliche Handlungsstränge tun sich auf und macht neugierig auf die Fortsetzung.



Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wie gewohnt. Sehr viele verschiedene Charaktere finden in dieser Geschichte Platz; die Namen sind an einigen Stellen etwas erschlagend, aber trotz der Zeit, die für den Leser seit dem dritten Teil vergangen ist, findet man durch den nahtlosen Anschluss der Handlung recht schnell wieder in das Geschehen hinein. Die Bilder sind wieder sehr gut platziert und illustrieren die Geschichte sehr gut. Es gab sehr viele Punkte in der Handlung, die mir gut gefallen haben. Viel Möglichkeiten werden angerissen; gerade daher erinnert es mich daran, erneut einen ersten Band einer Reihe zu lesen. Auch die neuen Charaktere und wie sich die Geschichte entwickelt hat, konnte mich überzeugen.



Es ist auch kein einfacher Abklatsch der ersten drei Bände nur jetzt in den USA statt in England, sondern scheint wirklich auf einen vollkommen neuen Konflikt hinauszulaufen, beziehungsweise mehrere Konflikte auf unterschiedlichen Ebenen.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Der Kampf gegen das Chaos nimmt Fahrt auf; neue Verbündete und alte Bekannte lauern zwischen des Seiten des Buches.

Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 4: Lucretia L’Incarto. Krieg
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Zum Inhalt:

Unsere Helden sind - teilweise - von ihren letzten Abenteuern nach Billus zurückgekehrt. Wie bei einigen der vorherigen Bände beginnt auch dieser wieder mit der Beschreibung von Weiterbildungen ...

Zum Inhalt:

Unsere Helden sind - teilweise - von ihren letzten Abenteuern nach Billus zurückgekehrt. Wie bei einigen der vorherigen Bände beginnt auch dieser wieder mit der Beschreibung von Weiterbildungen unserer Protagonisten in der vergangenen Zeit, doch diesmal lauert auf Telos noch ein ganz anderes Schicksal in der neuen Heimat.

Wie sich bereits hier und da angekündigt hat, sind die Obersten der Priesterschaft, der er angehört, von seinem Schaffen und Wirken nicht angetan, hat er sich doch mehr oder weniger selbst in das Amt des Hohepriesters erhoben und in weltliche Dienste gestellt. Für Al'Jebal zunächst untypisch wirkend, lässt er eine Versammlung der Priesterschaft in seinen Hallen zu und erlaubt ihnen sogar gemeinsam mit ihrem Gott über Telos zurichten.

Chara unterdessen wird von einem der Meister schlechthin im waffenlosen Kampf unterrichtet. Meister Feng ist ein wirklich sehr interessanter Charakter, über den ich gerne noch mehr lesen würde.

Lucretia, die aufstrebende Magierin, verfolgt unterdessen noch immer ihre Ziele und wird gleichzeitig in Billus richtig heimisch, lässt sie sich doch ein Haus in dieser Stadt errichten. Doch eine düstere "Prophezeiung" wirft ihre Schatten voraus und verfolgt sie bei ihren Abenteuern.

Alte Charaktere kehren zurück, von anderen muss man sich als Leser erneut verabschieden; vielleicht endgültig (?), während neue hinzukommen.

Insgesamt ist ein Großteil des Buches sehr kampflastig, da es wie der dritte Teil bereits angekündigt hat, um die Eroberung eines Chaosgebietes geht. Dementsprechend folgt man die meiste Zeit den Charakteren von den verschiedenen Schauplätzen und Eroberungskämpfen.

Langweilig wird es dabei jedoch nie; kein Kampf gleicht dem anderen und es gibt immer wieder neue Überraschungen, Wendungen und vor allem auch Taktiken.

Meine Meinung:

Schreibstil ist und bleibt einfach super. Man kann der Geschichte hervorragend folgen, obwohl natürlich viel Raum zum Spekulieren und für Fragen bleibt.

Ich habe mir von dem Buch sehr gut unterhalten gefühlt in der Regel - damit meine ich nicht lustig, sondern definitiv sehr spannend. Der Fokus liegt mir an einigen Stellen etwas zu sehr auf Chara; sie ist nicht mein liebster Charakter, deshalb fällt es mir sehr auf und manchmal ist es mir auch einfach etwas zu viel, aber meistens ist das Buch hinsichtlich der Erzählperspektiven sehr gut ausgewogen; vor allem auch was Blicke auf die gegnerische Seite angeht; diese haben mir immer ausgesprochen gut gefallen und ich bin neugierig auf mehr.