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Rosa333

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2020

Epische Fantasywelt

Das Reich der Grasländer 1
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Ich habe die Vorgänger leider nicht gelesen und hatte deswegen ein paar Probleme, mich in dieser komplexen, vielschichtigen Welt, die Tad Williams da entworfen hat, zurechtzufinden und auch an die vielen ...

Ich habe die Vorgänger leider nicht gelesen und hatte deswegen ein paar Probleme, mich in dieser komplexen, vielschichtigen Welt, die Tad Williams da entworfen hat, zurechtzufinden und auch an die vielen Charaktere musste ich mich erst mal gewöhnen. Doch als das geschehen war, konnte ich gut in die Fantasy-Welt eintauchen.
Tad Williams hat es geschafft, unglaublich viele Handlungsstränge logisch zu verknüpfen und ein roter Faden war immer, an jeder Stelle des Buches, vorhanden. Sein Schreibstil ist flüssig und bisweilen mit einer guten Prise Humor gewürzt und es hat mir stets Freude gemacht, erneut zum Buch zu greifen. Das Ende macht neugierig auf den Folgeband und ich bleibe allgemein mit sehr vielen Fragen zurück, aber ich denke, das ist unvermeidlich bei einer solch epischen, ausdifferenzierten Welt, wie Williams sie kreiert hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2020

Erfrischend anders

Priest of Bones
0

Mir hat das Buch insgesamt recht gut gefallen, da der Schreibstil erfrischend anders war und ich schnell eine Verbindung zu den handelnden Charakteren aufbauen konnte.
Ein wenig haben mich die vielen vulgären ...

Mir hat das Buch insgesamt recht gut gefallen, da der Schreibstil erfrischend anders war und ich schnell eine Verbindung zu den handelnden Charakteren aufbauen konnte.
Ein wenig haben mich die vielen vulgären Wörter gestört, derer unser Protagonist sich gebraucht, aber da er aus einfachen Verhältnissen stammt und nie höhergestellte, sich feiner ausdrückendere Menschen zur Gesellschaft hatte, ist seine Ausdrucksweise wenig verblüffend und trägt zur Authentizität der Geschichte bei.
Mir hat auch die Fantasy-Welt gefallen, in der sich Thomas und seine Bande bewegen. Allzu viel erfährt man nicht von ihr, aber es ist gerade diese Simplizität, die mir so gut gefallen hat und dass der Autor die Geschichte nicht mit komplizierten, unnötig vielen Einzelheiten gespickt hat.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

Kurzweiliger Lesegenuss

Der Sommer, in dem Einstein verschwand
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Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Buch und dem Lesegenuss, den es bietet. Die Seiten lesen sich rasant-schnell, weil der Schreibstil der Autorin so flüssig und spannend ist und dazu anregt, noch ...

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Buch und dem Lesegenuss, den es bietet. Die Seiten lesen sich rasant-schnell, weil der Schreibstil der Autorin so flüssig und spannend ist und dazu anregt, noch eine weitere Seite zu lesen, bevor man schlafen geht. Auch die Ausgestaltung der Charaktere finde ich nicht schlecht. Die Personen werden sehr realistisch beschrieben, sodass ich mich gut in ihre Lage hineinversetzen und ihre Gefühle nachempfinden konnte. Die Handlung folgt einem roten Faden und stockt deswegen nicht. Ich fand es außerdem interessant, einen Einblick in das Leben des berühmten Albert Einsteins zu gewinnen (ob seine Darstellung historisch korrekt war, kann ich nicht beurteilen).

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2019

Gut ausgearbeitete Geschichte

Teufelskrone
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Mir hat das Buch ausnahmslos gut gefallen. Die Charaktere sind gewohnt ( - ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen - )vielschichtig und der Plot ist nachvollziehbar und gut ausgearbeitet. Ich ...

Mir hat das Buch ausnahmslos gut gefallen. Die Charaktere sind gewohnt ( - ich habe schon mehrere Bücher der Autorin gelesen - )vielschichtig und der Plot ist nachvollziehbar und gut ausgearbeitet. Ich hatte das Gefühl, mich gut auf die Geschichte einlassen und in dieser mittelalterlichen Welt versinken zu können. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, dabei aber nicht zu schnörkellos und simpel. Mir sind sehr schöne verschachtelte Sätze aufgefallen, die mich noch tiefer in dieses Netz aus Lügen gerissen haben, in das der Protagonist hineingerät.
Ich vergebe vier Sterne, denn vollkommen gefesselt und verzaubert hat mich dieses Buch nicht.

Veröffentlicht am 14.10.2019

Packend

Heimat ist ein Sehnsuchtsort
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Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, denn eigentlich gibt es nur sehr wenige Bücher - und auch bei diesen braucht es manchmal gut fünfhundert Seiten, bis ich wirklich in der Handlung drin bin ...

Ich hätte es selbst nicht für möglich gehalten, denn eigentlich gibt es nur sehr wenige Bücher - und auch bei diesen braucht es manchmal gut fünfhundert Seiten, bis ich wirklich in der Handlung drin bin und in ihr "feststecke" - die mich wirklich packen und von denen ich mich nicht mehr losreißen kann. Diesem Buch ist es gelungen.
Der Schreibstil der Autorin ist hypnotisierend, Seite um Seite habe ich verschlungen, und nur realen, lauten Geräuschen ist es gelungen, mich von dem Buch zu lösen und in die Wirklichkeit zurückzuholen. Meistens jedoch habe über die Lektüre die Realität ausgeblendet und vergessen.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, ich konnte zu vielen Sympathien und zu fast genau so vielen ein ordentliches Maß an Abneigung entwickeln. Die Handlung ist realistisch, spannend und rasant. Oft hatte ich das Gefühl, es mit einem Krimi zu tun zu haben, in einem solchen Maße ist der Spannungsbogen angestiegen.
Insgesamt vergebe ich vier Sterne.