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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2018

Joona Linnas persönlichster Fall

Der Sandmann
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Das war für mich der spannendste Fall in der Reihe um den finnisch-stämmigen Ermittler Joona Linna.

Diesmal geht es schon Richtung Thriller und die Ermittler müssen es mit einem psychopathischen Serienmörder ...

Das war für mich der spannendste Fall in der Reihe um den finnisch-stämmigen Ermittler Joona Linna.

Diesmal geht es schon Richtung Thriller und die Ermittler müssen es mit einem psychopathischen Serienmörder aufnehmen.

Typisch für schwedische Krimis, wurde auch hier Gesellschaftskritik eingearbeitet. Es streift das Thema der Gastarbeiter Schwedens der 60er und 70er Jahre .

Leider wurde das Ende des Vorgängerbandes „ Flammenkinder“ nicht logisch weitergeführt. Joona Linna hat darin seine Frau und Tochter wieder gefunden. Die Szenen in der Psychatrie / Sicherheitsverwahrung fand ich teils sehr weit hergeholt, das schadet aber der Spannung nicht.

Wolfram Koch verleiht dem Hörbuch mit seiner Stimme eine besondere Atmosphäre und ich konnte ihm gut zuhören.

Veröffentlicht am 04.11.2018

Habe mir mehr erwartet

Paganinis Fluch
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Durch den Spielfilm „ Der Hypnotiseur“ bin ich auf diese Krimi-Reihe aufmerksam geworden und höre mir jetzt nach und nach alle Bände an.

Dieser zweite Fall hat mich aber nicht ganz überzeugt. Ich ...

Durch den Spielfilm „ Der Hypnotiseur“ bin ich auf diese Krimi-Reihe aufmerksam geworden und höre mir jetzt nach und nach alle Bände an.

Dieser zweite Fall hat mich aber nicht ganz überzeugt. Ich habe einen psychologisch geschickt inszenierten Thriller erwartet, in dem der Teufelsgeiger Paganini präsenter ist.
Hier kommt klassische Musik und Geigenspiel allerdings nur am Rande vor und man könnte behaupten, es dient eher zur „Dekoration“ und zum Seitenfüllen.

Thematisch wird das Thema „Waffenexporte“ und die mafiösen Strukturen dahinter bearbeitet. Das fand ich teils interessant, aber dann auch wieder sehr langatmig.

Im Hörbuch fand ich die klassische Musik zwischen den Kapiteln sehr passend. Sie hat der Geschichte etwas mehr Atmosphäre verliehen.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Geschichte muss nicht immer staubtrocken und langweilig sein

Endstation Brexit
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Der Autor erzählt in neun kurzweiligen Kapiteln die Geschichte der Engländer/Briten. Jedes Kapitel handelt von einer bestimmten Epoche oder eine bedeutenden Persönlichkeit, meistens dem aktuellen König ...

Der Autor erzählt in neun kurzweiligen Kapiteln die Geschichte der Engländer/Briten. Jedes Kapitel handelt von einer bestimmten Epoche oder eine bedeutenden Persönlichkeit, meistens dem aktuellen König oder Königin.


Ein paar Beispiele:
- Die Wikinger / Nordmänner, die immer wieder zum plündern kamen und irgendwann nicht mehr heimfuhren
- Heinrich VIII, der sich von der katholischen Kirche löste und einen enormen "Frauenverschleiß" hatte
- Die Zeit der Weltkriege, in denen England immer wieder Probleme mit dem Kontinent hatte.
- ....

In den Kapiteln hat der Autor geschickt Querverweise in die Zeit von heute und den BREXIT einfließen lassen und dadurch wird deutlich, dass die Geschichte mit England und dem Festland / Europa schon viel älter ist, als man denkt. Es gab immer wieder Phasen der Annäherung, der Zusammenarbeit und der Trennung.

Mir persönlich hat die Sprache und der Stil des Autors sehr gut gefallen. Ich mag bissigen Humor.
Wer viel Wert auf Anstand und political correctness legt, dem könnte die Erzählweise zu oberflächlich sein.

Veröffentlicht am 30.10.2018

Gendermedizin - Ein weites Feld

Frauen sind anders krank. Männer auch.
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Vom Klappentext:
" Wir müssen ganz dringend umdenken, wenn wir eine für beide Geschlechter wirksamere, verträglichere und bessere Medizin haben wollen."

Der Autor hat mich in einer leicht verständlichen ...

Vom Klappentext:
" Wir müssen ganz dringend umdenken, wenn wir eine für beide Geschlechter wirksamere, verträglichere und bessere Medizin haben wollen."

Der Autor hat mich in einer leicht verständlichen Sprache dafür sensibilisiert, dass es deutliche Unterschiede im Umgang mit "männlichen" und "weiblichen" Krankheiten und Problemen gibt.

Sehr beeindruckt haben mich seine Ausführungen zum " Leben im Mutterleib". Man kann kaum glauben, wie einen die 9 Monate im Mutterleib, im späteren Leben noch beeinflussen.

2 Kapiteln behandeln die Besonderheiten von Jungen und Männern. Sind sie das schwächere Geschlecht und evtl. vom "Aussterben" bedroht?

Fazit:
Ein sehr interessantes Buch, nicht nur für Therapeuten.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Spektakuläre Fälle aus der Rechtsmedizin

Die Klaviatur des Todes
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Der deutsche Rechtsmediziner Michael Tsokos beschreibt anhand realer Fälle die Einsatzbereiche und Möglichkeiten der Rechtsmedizin.


Ich habe das Buch gelesen, weil ich im Rahmen einer Seminararbeit ...

Der deutsche Rechtsmediziner Michael Tsokos beschreibt anhand realer Fälle die Einsatzbereiche und Möglichkeiten der Rechtsmedizin.


Ich habe das Buch gelesen, weil ich im Rahmen einer Seminararbeit mehr Informationen zur Gerichtsmedizin gesucht habe. Dabei konnte mir das Buch aber nur bedingt helfen. Es ist kein Fachbuch, das sich auf pure Rechtsmedizin konzentriert.

Es ist ein Buch voller Kurzgeschichten, die von realen Kriminalfällen im Großraum Berlin, dem Einzugsgebiet des Autors, handeln. Die Fälle lesen sich wie Krimis. Der Autor hat wirklich Talent, spannend zu erzählen und seine rechtsmedizinischen Erklärungen sind gut verständlich. Kaum Fachjargon

Mich hat die Häufigkeit von Suiziden und selbstzugefügten Verletzungen sehr nachdenklich gemacht.

Für mich persönlich hätte gerne mehr aus der Gerichtsmedizin dabei sein dürfen. Das Kapitel über Kohlenmonoxidvergiftung ( Der lautlose Tod ) war zwar interessant und erschreckend, aber das hat zuviel Raum eingenommen. Deshalb nur 4 Sterne.