Story mit Herz!
Perfect PlayerAuch wenn mich Cover und Titel des neuen Romans Perfect Player des wunderbaren Autoren-Duos Vi Keeland und Penelope Ward nicht richtig abholen konnten, so haben mich Klappentext und Leseprobe umso mehr ...
Auch wenn mich Cover und Titel des neuen Romans Perfect Player des wunderbaren Autoren-Duos Vi Keeland und Penelope Ward nicht richtig abholen konnten, so haben mich Klappentext und Leseprobe umso mehr überzeugt und hohe Erwartungen an eine knisternde Enemies-to-Friends-Geschichte geweckt.
Die Story rundum die quirlige Single-Mom Presley, ihren 7-jährigen Sohn Alex sowie den attraktiven Quarterback und Bruder ihres Ex-Partners Levi nimmt in der ersten Buchhälfte rasant an Fahrt auf. Nach dem Tod von Alex' Urgroßvater kehren Presley und ihr Sohn in Presleys Heimatstadt Beaufort zurück, um dort Alex Erbe - eine etwas in die Jahre gekommene Pension - wieder auf Vordermann zu bringen. Dort treffen die beiden auf Alex' Onkel Levi, dem die andere Hälfte der Pension vererbt wurde, und der sie lieber heute als morgen verkaufen würde. Presley und Levi starten eine Wette, die über das Schicksal des Bed-and-Breakfast entscheiden soll, und die Geschichte nimmt ihren Lauf... Wie lange werden Levi und Presley die Funken ignorieren können, die zwischen ihnen knistern? Und was sagt Presleys Ex Tanner zu all dem, da er sich entschlossen hat, um Presley und seinen Sohn zu kämpfen?
Die erste Hälfte der Geschichte und die Interaktion von Presley und Levi hat mich direkt in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorinnen ist gewohnt angenehm, leicht und humorvoll und die Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet und zumeist sympathisch.
Mit dem Auftauchen von Tanner verliert die Story dann etwas an Fahrt und verstrickt sich zunächst in einem emotionalen Hin-und-her aus schlechtem Gewissen, Reue, aber auch nicht zu unterdrückender Liebe. Die Verhaltensweisen der Protagonisten waren für mich im Mittelteil nicht immer nachzuvollziehen und mit dem Charakter von Tanner bin ich leider überhaupt nicht warm geworden. Daher gibt es von mir einen Punkt Abzug.
Insgesamt ist Perfect Player jedoch eine Geschichte, die mich gut unterhalten hat und mit jeder Menge knisternder sowie witziger Szenen punkten konnte.