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Sabrina1105

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Pure Spannung - ein sehr gelungenes Debüt

Die Übermacht. Nominiert für den GLAUSER 2025 in der Kategorie bestes Debüt
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Stefan Grebe debütiert mit "Übermacht" und haut hier definitiv einen raus! Ich habe das Buch fast schon inhaliert und konnte es kaum aus der Hand legen. Ein wirklich überzeugendes Werk, das ich gerne weiterempfehle. ...

Stefan Grebe debütiert mit "Übermacht" und haut hier definitiv einen raus! Ich habe das Buch fast schon inhaliert und konnte es kaum aus der Hand legen. Ein wirklich überzeugendes Werk, das ich gerne weiterempfehle. Alle Personen, die gerne Thriller mit Verbindungen zu Staat und Politik lesen, sind hier gut aufgehoben.

Das Buch start gleich sehr rasant. Eine chinesische Wissenschaftlerin möchte im Fernsehen ein Geheimnis enthüllen und verstirbt vor den Zuschauenden im Studio und zu Hause. Robert Forster, ein überaus sympathischer und schwer gebeutelter Mann, übernimmt die verdeckte Aufklärung als ehemaliger BND-Agent. Parallel dazu kommt Maria, die Nichte der verstorbenen Wissenschaftlerin, in China ins Spiel und erhält mysteriöse Nachrichten ihrer Tante.
Maria muss nun einen Weg finden unbemerkt von China nach Deutschland zu fliehen, um so hinter das Geheimnis ihrer Tante zu kommen.

Die Kapitel sind kurz gehalten (meist zwei, drei Seiten) und springen zwischen den Protagonisten und verschiedenen Orten hin und her, was die Geschichte noch mehr Spannung aufnehmen lässt und es fast unmöglich macht das Buch wegzulegen. Ich persönlich mag die Wechsel der Orte und die der verschieden eingenommenen Perspektiven der Protagonisten sehr.

Zudem hat mir ausgesprochen gut gefallen, dass das Buch die Themaik der Überwachung und Legitmierung von bzw. Zugang zu Informationen durch China beleuchtet und in einem Thriller verarbeitet. Mich hat es stellenweise sprachlos werden lassen, wie sehr ein Staat in das Leben von Bürgerinnnen und Bürgern eingreifen kann und diese somit machtlos sind.

Das Ende des Thrillers hätte vielleicht ein wenig nuancierter bzw. pointierter ausgearbeitet werden können, gerade im Hinblick auf die logischen Zusammenhänge. Insgesamt tut es dem Roman aber keinerlei Abbruch. Ich würde mir unbedingt eine Fortsetzung und ein Wiedersehen mit den Protagonisten wünschen.

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Veröffentlicht am 23.10.2024

Solider Roman

Das Smartphone
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Ich habe "Das Smartphone" gerne gelsen und würde mein Fazit direkt voran stellen. Es handelt sich hierbei um einen soliden Roman/Thriller, vielleicht gerade auch für Neulinge, die noch keine Berührungen ...

Ich habe "Das Smartphone" gerne gelsen und würde mein Fazit direkt voran stellen. Es handelt sich hierbei um einen soliden Roman/Thriller, vielleicht gerade auch für Neulinge, die noch keine Berührungen mit dem Genre hatten.

Insgesamt mochte ich den Erzählstil und die Charaktere (besonders Paula war mir ab Sekunde ein so symptahisch, dass sie mir wie eine Freundin vorkam), auch die Spannung baute sich solide auf, flachte dann aber ein wenig ab um am Ende wieder ein wenig Fahrt aufzunehmen. Vom Gefühl her wie eine langsame Berg-und-Tal-Bahn auf einem dörflichen Jahrmarkt (was tatsächlich positiv zu verstehen sein soll). Schlussendlich habe ich das Buch gerne gelesen, vom Hocker gerissen hat es mich aber nicht.

Der Schreib- bzw. Erzählstil ist leicht und flüssig. Man findet gut in das Buch. Stellenweise (besonders zum Ende hin) empfand ich die Stroyline als zu langatmig und teilweise auch verwirrend, zumal eine gewisse Vorkenntnis von technischen Begriffen förderlich ist. Einerseits konnte ich das Buch zu Beginn kaum aus den Händen legen, anderseits tat ich mir knapp nach der Hälfte ein wenig schwerer wieder in der Handlung Fuß zu fassen, was sich aber nach einigen Kapiteln wieder besserte, zumal auch die Spannung wieder Fahrt aufnahm (losgelöst von der Langatmigkeit).

Gefreut hätte mich eine tiefergehende Ausbildung des Charakters von Sophie, die Nebenstory mit Lennart hätte ich hingegegen nicht gebraucht, zumal ich ihn auch nicht wirklich mochte.



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