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Veröffentlicht am 02.08.2024

so ein tolles Worldbuilding

Iron Empire – Gekrönt vom Feuer der Nacht
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Die Rezension ist, auch wenn es sich um einen zweiten Teil handelt spoilerfrei. Ihr könnt sie also getrost lesen, solltet ihr überlegen diese Dilogie zu lesen.
Beginnen wir mit dem Teil für den ich innerlich ...

Die Rezension ist, auch wenn es sich um einen zweiten Teil handelt spoilerfrei. Ihr könnt sie also getrost lesen, solltet ihr überlegen diese Dilogie zu lesen.
Beginnen wir mit dem Teil für den ich innerlich tausend Sterne verliehen habe: das Worldbuilding. Allein die Flora und Fauna waren so beeindruckend dass ich vor meinem inneren Auge immer wieder Wälder wie aus Avatar gesehen habe. Ich war verzaubert von den Wesen und hatte das Gefühl wirklich in eine andere Welt einzutauchen. Der Kontrast der flüsternden Wälder und des Iron Empires waren grandios beschrieben genau so wie der dortige Konflikt eine schöne Anlehnung an das war was wir selbst mit unserem Planeten machen.
Die ganze Geschichte hatte für mich ein wenig von Pocahontas (die Disney-Version) und mir hat Kae als Charakter unglaublich gut gefallen. Auch Hunter war interessant, er stand aber immer ein wenig in ihrem Schatten. Leider habe ich die Liebesgeschichte zwischen ihnen nur bedingt gefühlt und wurde erst im zweiten Band damit richtig warm. Ich muss auch gestehen: mir hätte diese Welt und die Geschichte auch gänzlich ohne Romanze gut gefallen, weshalb dieses „erst spät gefühlt“ für mich kaum ins Gewicht fällt.
Die Story selbst ist jetzt nichts was noch nie dagewesen ist und erfindet das Rad nicht neu, doch sie ist gut, in sich geschlossen und mir sind hier keine Logik-Fehler aufgefallen. Aber ich finde es darf auch mal einfach die klassische Heldenreise sein, denn eigentlich ist es doch das was wir alle mögen.

Bewertung: 4/5

Fazit: Eine tolle Fantasy Dilogie, die viel mehr Aufmerksamkeit verdient

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Was war das?

Darling Venom – Ihre Liebe ist sein Lieblingsgift
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„Was war das?“
Das waren die ersten Worte die mir durch den Kopf gingen, als ich „Darling Venom“ beendet hatte. Ich saß da und es gab viele Dinge die ich noch verarbeiten musste und an denen ich teilweise ...

„Was war das?“
Das waren die ersten Worte die mir durch den Kopf gingen, als ich „Darling Venom“ beendet hatte. Ich saß da und es gab viele Dinge die ich noch verarbeiten musste und an denen ich teilweise noch immer knabbere.
Aber beginnen wir am Anfang. Der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen und durch seine eher umgangssprachliche Darstellung fühlt es sich an, als würden die Charaktere selbst ihre Geschichte erzählen. Genau jene Charaktere fühlten sich unglaublich echt an mit ihren Ecken und Kanten, ABER teilweise waren sie solche wandelnde Red Flags dass ich es wichtig finde dies hier zu betonen. Das was teilweise in dieser Geschichte recht romantisch daher kommt ist super toxisches Verhalten und sollte man selbst in einer solchen Beziehung endet: sprecht bitte mit Freunden/Familie. Für all jene die genau so etwas an ihren Roman-“Helden“ lieben: Ich bin sicher dass ihr in Darling Venom genau das Buch findet was ihr nicht mehr aus der Hand legen könnt.
Die Geschichte selbst liest sich, trotz ihrem Umfang, recht zügig und auch wenn wenig passiert kommt eher selten „Langeweile“ auf. Einzig einige Konflikte fand ich persönlich unnötig aufgebläht und in die Länge gezogen, da hätte ich mir ein wenig knackigeres Storytelling gewünscht.

Bewertung: 4/5

Fazit: Diese Geschichte hat mein Herz gebrochen und versucht es mit Sekundenkleber wieder zu reparieren.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

eine zarte Liebe

All the prices we pay - Hearts of Paris
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Liebe muss nicht immer laut sein. Das beweist uns Laurie Jixon in ihrem wunderschönen Buch „All the prices we pay“.
Ihr Schreibstil war für mich schwer zu beschreiben und immer wieder drängt sich dabei ...

Liebe muss nicht immer laut sein. Das beweist uns Laurie Jixon in ihrem wunderschönen Buch „All the prices we pay“.
Ihr Schreibstil war für mich schwer zu beschreiben und immer wieder drängt sich dabei das Wort „filigran“ in meine Gedanken. Macht euch vielleicht am besten selbst ein Bild, denn ich denke ihr werdet dann verstehen was ich damit meine. Und dies passt perfekt zu der Zartheit dieser Geschichte. Hier treffen schmutzige Bahnhofsschächte, der Geruch von abgestandenen Bier auf eine Liebe die hilft Grenzen zu überwinden und über sich selbst hinaus zu wachsen. Besonders Nicolas, der ganz anders ist, als die meisten männlichen New Adult Protagonisten ist mir sehr ans Herz gewachsen. Seine Zweifel, sein Schmerz, aber auch die aufkeimende Hoffnung waren so gut beschrieben dass ich selbst sehr mit ihm mitgefühlt habe.
Ich kann diesen Reihenauftakt wirklich jedem empfehlen, der Romance liebt und auch einmal etwas abseits von „Schema Badyboy“ lesen möchte.

Bewertung: 5/5

Fazit: Hier trifft eine tolle Kulisse auf eine zarte und wunderschöne Liebesgeschichte

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Veröffentlicht am 25.07.2024

einfach süß

Imogen, Obviously
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Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die teilweise eher kürzeren Sätze sind ideal für das jüngere Zielpublikum, aber auch für Leserinnen wie mich, die gerne mal Abends wenn sie eigentlich schon ...

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die teilweise eher kürzeren Sätze sind ideal für das jüngere Zielpublikum, aber auch für Leserinnen wie mich, die gerne mal Abends wenn sie eigentlich schon schlafen sollten noch einmal lesen. Man kommt sehr schnell in die Geschichte und das Geschehen rein und erfährt im Laufe der Zeit viele interessante Details über die Protagonisten aber auch einige der Nebencharaktere. Jeder dieser Charaktere ist für sich besonders und bringt viele schöne Facetten mit. Einzig eine Person fand ich super unangenehm, aber auch diese Person war für die gesamte Geschichte sehr wichtig.
Die angesprochenen Themen und die süße Liebesgeschichte haben mir sehr gut gefallen. Man hatte gemeinsam mit Imogen Schmetterlinge im Bauch und kann mit ihr lernen wie es ist, sich selbst neu zu erfahren.
Für mich der einzige Wehrmutstropfen war dass Imogen mir ein bisschen zu „formbar“ war und sich sehr viel diktieren lässt ohne Eigeninitiative zu zeigen. Ich verstehe warum die Autorin diesen Weg gewählt hat, aber es war nicht ganz nach meinem Geschmack.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

tolles Buch, dennoch der schwächste Teil der Reihe

Neon Gods - Orpheus & Eurydike & Charon
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Diejenigen die meine Rezensionen schon länger verfolgen wissen es: Ich LIEBE die Dark Olympus Reihe von Katee Roberts. Konnte sie meine Erwartungen auch beim sechsten Band erfüllen? Lest selbst.
Katees ...

Diejenigen die meine Rezensionen schon länger verfolgen wissen es: Ich LIEBE die Dark Olympus Reihe von Katee Roberts. Konnte sie meine Erwartungen auch beim sechsten Band erfüllen? Lest selbst.
Katees Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht zugänglich zu lesen und auch die Übersetzung ist hier gut gelungen. Was ich bei ihr besonders mag ist der große Meta Plot der sich über die gesamte Reihe entwickelt und nun immer mehr Fahrt aufnimmt. Er ist grandios und man fiebert regelrecht auf das Finale hin. Von dem was in Band 6 passiert, gehe ich davon aus das ein maximal zwei Bände noch kommen werden die zumindest diese Bedrohung abhandeln. Und ich bin schon wahnsinnig hyped auf diese.
Von Band zu Band wird man mutiger indem was bei den spicy Scenen dargestellt wird (zumindest erscheint es mir so). Hier wird über den Tellerrand hinausgeschaut und gemeinsam mit den Charakteren neue Welten entdeckt. Mir hat es gut gefallen, aber Menschen die Vanille der Würze vorziehen, könnten hier eventuell nicht auf ihre Kosten kommen.
Aber nun kommen wir zu meinem Knackpunkt in der Geschichte. Zum einen bin ich ein großer Fan der mythologischen Figur Charons und mir hat hier die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich fand ihn zu glatt und ohne viele Ecken und Kanten, aber das was schwieriger war, war die Liebesgeschichte. Sie hatte keine Zeit sich zu entwickeln und man wird einfach hinein geworfen. Zack! Jetzt haben sie tiefe Gefühle füreinander. Der Geschichte hätte es gut getan noch 50-100 Seiten am Anfang mehr zu haben, damit die Gefühle auch bei der Leserschaft ankommen könnten.

Bewertung: 4/5

Fazit: ein gutes Buch, dennoch der bisher schwächste Teil der Reihe

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