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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.10.2019

Zweimal traurig ergibt Glück!

Umarmst du mich mal?
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Wie denn das? Ja, dann muss man diese Geschichte oder diese zwei Geschichten, die zu einer werden von vorne nach nach hinten bzw. von hinten nach vorne lesen. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. ...

Wie denn das? Ja, dann muss man diese Geschichte oder diese zwei Geschichten, die zu einer werden von vorne nach nach hinten bzw. von hinten nach vorne lesen. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach. Das Geniale bei diesem niedlichen, wundervoll illustrierten Bilderbuch ist, dass es sich um ein Wendebuch handelt, welches – so gesehen - zwei Front-Cover hat.
In dem Büchlein geht es darum, dass ich ein Igel und eine Schildkröte auf den Weg machen, weil sie auf der Suche nach jemanden sind, der sie ganz einfach mal in den Arm nimmt, von dem sie einfach mal so gedrückt wird. Wer kennt ihn nicht, den Wunsch, lieb-gehalten zu werden?! Und wie weh es doch tut, immer wieder ein sogenanntes „Ja, aber....“ (Also: Nein!) zu hören – vor allem, wenn es 'banale' Ausreden sind.
So stoßen die hartgepanzerte Schildkröte und der stachelige Igel – egal wen sie fragen – immer wieder auf Ablehnung. Das geht einem beim Lesen ganz schön ans Herz und man hat wirklich Mitleid mit den beiden, so dass man am liebsten ins Buch springen möchte, um die beiden zu trösten. Und so kommen sich die beiden mit zunehmender Ablehnung vieler anderer Tiere (z.B. Fuchs, Eichhörnchen, Dachs, Hase...) immer näher, bis dass sie sich – auch Dank eines klugen Ratschlags einer weisen Eule – in der Mitte des Buches treffen / sich finden und .....
Es ist ein fantastisches und so rührseliges Buch, das zeigt, dass man trotz Unterschiedlichkeit zu einander passen und einen wahren Freund finden kann, auch wenn man fast nicht mehr damit rechnet.
In einem kindgerechten Stil (Sprache und Illustration) wird gezeigt, was Empathie ist und wie wichtig Nähe ist und welcher Zauber durch Berührung ausgehen kann.
Dieses Buch ist nicht nur ein herzliches Geschenk für Kinder, nein auch für Erwachsene ist es ein wunderbares kleines Präsent, wenn man jemanden sagen möchte, wie gern man ihn hat.
Ein kurze, kleine Geschichte (56 Seiten), die große und magische Wirkung hat!

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Veröffentlicht am 05.10.2019

„Kalte Füße“ bekommt man im „Kalten Krieg“....

Nenne drei Streichinstrumente: Geige, Bratsche, Limoncello
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ups, als Antwort gab sogar ein Schüler, dass die Füße eines Soldaten sogar erfroren seien.

Ja, das dritte Buch aus der Reihe „Neue witzige Schülerantworten & Lehrersprüche“ von Lena Greiner und Carola ...

ups, als Antwort gab sogar ein Schüler, dass die Füße eines Soldaten sogar erfroren seien.

Ja, das dritte Buch aus der Reihe „Neue witzige Schülerantworten & Lehrersprüche“ von Lena Greiner und Carola Padtberg ist wieder voll gespickt mit witzigen, fantasievollen, kuriosen und katastrophalen Antworten, die Schüler aller Altersklassen und Schulformen mündlich als auch schriftlich zum Besten geben. Zum Besten? Eher wohl nicht, denn diese Antworten sind teil meilenweit entfernt von ansatzweise richtig.
Diese unterhaltsame Lektüre konnte entstehen, da Lehrer und Schüler wieder einmal dem Spiegel-Online-Aufruf gefolgt sind, und zum Schmunzeln gedachte Episoden aus dem Schulalltag eingeschickt haben. Entstanden ist ein kunterbuntes Sammelsurium an 'Unwissen' / „Nichtwissen“...

Das Buch ist in zwölf Kapitel, die sich mit einzelnen Unterrichtsfächern aber auch nicht-fachspezifischen Angelegenheiten, eingeteilt. So werden die Unterrichtsfächer Erdkunde, Biologie, Chemie, Mathematik aber auch Deutsch, Englisch sowie Musik, Geschichte/Politik als auch Religion/Ethik unter die Lupe genommen. In den Fokus geraten diesmal auch die Lehrer mit ihren Eigenheiten, über die sich Schüler auslassen konnten, sei es, Verhalten den Schülern gegenüber oder Spleens der Unterrichtsausführung.

Die Lektüre lässt sich gut und flüssig lesen und ist in einer lockeren, unterhaltsamen Art geschrieben. Ein gutes Konzept ist, dass es keine reine Sammlung und Aneinanderreihung der Frage-Antwort-Blöcke ist, sondern, dass einzelne Wissensabfragungen von den Autorinnen mit feinen ironischen, aber auch sarkastischen und wissenserläuternden Kommentaren eingeleitet oder auch ausgeleitet werden. Passende karikaturartige Cartoons (von Hauck & Bauer) – insbesondere zu Beginn eines Kapitels - lockern das Buch auf.

Ich finde, dass auch dieses Buch wieder mal gelungen ist und 'unterhaltsam' zeigt, wo teilweise nachvollziehbare aber auch Kopfschütteln erzeugende (peinliche) Wissenslücken bei Schülern vertreten sind.
ABER... ! Bei manchen Antworten wundert man sich, wie Schüler auf eine solche Antwort nur kommen können. So musste ich z.B. über diverse geographische Kenntnisse bei Grundschülern schmunzeln, bei einigen Antworten mancher Oberstufenschüler habe ich mir – fast schon vor Entsetzen – nur an den Kopf gelangt. Bei Ausreden, warum der ein oder andere zu spät zum Unterricht erscheint, sind an Einfallsreichtum fast nicht zu überbieten – enorm.
So ist das Buch zwar witzig aber gleichzeitig auch durchaus beschämend, weil es irgendwie ein ungutes Bild auf das deutsche Bildungssystem und/oder die Lernmotivation unserer Schüler wirft.

Irgendwie bin ich etwas hin- und hergerissen. Auch wenn die Antworten per se „neu“ sind, bringt das Buch nicht unbedingt etwas „Neues“. Es reiht sich halt in die Schülerantworten-Reihe gut ein. Wer unterhalten werden möchte und Lesestoff für zwischendurch bzw. einfach mal so sucht, macht nichts Verkehrtes, wenn er auch diesen dritten Band liest. Aber in meinen Augen, liegt nichts Bahnbrechendes vor, so dass ich drei Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 25.09.2019

Erlebnis- und Entdeckerbuch für die Kleinsten – vom Feinsten!

Wie kleine Tiere groß werden
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„Liebevoll erdacht, für kleine Helden gemacht“, so lautet der Slogan der Bilderbuch-Edition PIEPmatz, die im Ravensburger Verlag erscheint.
Und da wird nicht zu viel versprochenen!
Auch das vorliegende ...

„Liebevoll erdacht, für kleine Helden gemacht“, so lautet der Slogan der Bilderbuch-Edition PIEPmatz, die im Ravensburger Verlag erscheint.
Und da wird nicht zu viel versprochenen!
Auch das vorliegende farbenfrohe Kinderbilderbuch für kleine Lesefreunde ab 2 Jahren ist ein Volltreffer. Haben viele kleine Kinder bestimmt schon mal einen farbenprächtigen Schmetterling leicht und beschwingt durch die Luft gleiten oder auf einer Blume sitzen sehen, lernen sie beim Betrachten des Buches, dass ein Schmetterling aufgrund einer einzigartigen Verwandlung vom Ei über eine Raupe und dem Einspinnen in einen Kokon sich nach einer gewissen Zeit zu einem Schmetterling entwickelt, der dann wieder ein Ei legt...
Das gestanzte Cover ist richtig schnuckelig: Eine kleine grüne Raupe mit großen Augen schaut den Leser direkt an und lädt ein, in die Geschichte einzutauchen.
Der Text im Buch ist sehr kindgerecht gehalten; es sind einfache, kurze verständliche Sätze. Die Textelemente machen dabei einen geringen Bestandteil im Buch aus. Vielmehr wird Wert auf das Visuelle und die Haptik gelegt. Die Kinder können sehen und fühlen, wie sich die kleine Raupe quer durch die Wiese durchfuttert und dabei immer größer wird. Fühlen deshalb, da bei vielen Pappseiten bestimmte Elemente (wie Blumen und Blättere etc.) herausgestanzt sind und einladen, z.B. ein angeknabbertes Blatt zu ertasten. Es passieren beim genauen Betrachten (der Löcher) aber auch erstaunliche Dinge: So wird aus einem neugierigen Vogel eine prächtige Blüte. Mehr wird aber nicht verraten, soll man doch selber mit dem Buch auf Entdeckungsreise gehen.

Ich finde diese Pappbilderbücher, die die Kinder „begreifen“ richtig klasse. Sie sind stabil und können dem Kind auch alleine zum Staunen und Erkunden überlassen werden.
Ich kann das Buch mit bestem Gewissen empfehlen. Es ist farbenfroh aber nicht knallig, die warmen Farben wirken friedlich und beruhigend. Die Entwicklung des Schmetterlings ist super erklärt und somit ein tolles, kleines „Lehrbuch“ für die Kleinsten.

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Ein wunderschönes, großartiges Bilderbuch für die Kleinsten, das für die Wunder der Natur sensibilisiert.

Veröffentlicht am 08.09.2019

Aufkeimende Frauenpower

Amalientöchter
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Eine tolle fiktive Geschichte über eine mutige, willensstarke junge Frau vor dem Hintergrund der Umbruchstimmung während der Weimarer Zeit um 1918/1919

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Klara (19 Jahre) hat gerade ihr Abitur ...

Eine tolle fiktive Geschichte über eine mutige, willensstarke junge Frau vor dem Hintergrund der Umbruchstimmung während der Weimarer Zeit um 1918/1919

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Klara (19 Jahre) hat gerade ihr Abitur gemacht; die Welt lädt sie ein, ihren eigenen Weg zu gehen. Doch welcher Weg ist der richtige? Oder anders gesagt: Welcher Weg ist IHR Weg?
Klara ist fasziniert von Frauen, die wie die durch die Weltgeschichte reisende Anna Amalia aus der Reihe tanzen und einen 'besonderen, unkonventionellen' Lebensstil führen. So kommt es ihr gelegen, dass sie ihrem Verlobten, dem Arzt Fritz Faber, vom kleinen beschaulichen Weimar in die pulsierende Großstadt Berlin folgen kann. Es ist für sie ein völlig andere Welt. In Berlin scheinen die Uhren anders zu ticken. Berlin ist aufregend und irgendwie salopper. Mit dieser Lockerheit wird sie, kaum dass sie in Berlin am Anhalter-Bahnhof ankommt, in Gestalt von Kiki konfrontiert, in der Klara sofort eine gute Freundin und 'Lebensberaterin' findet. Kiki ist mit ihrer schnoddrigen und direkten Berliner Schnauze einfach klasse. Man (auch der Leser) muss sie einfach gern haben! Durch Kiki aber auch durch Martha (ein 'Bekannte' von Fritz) wird Klara motiviert, ihr Leben in die Hand zu nehmen und auf eigenen Füßen zu stehen und ihr eigenes Geld zu verdienen, um unabhängig zu sein. Gemeinsam mit Martha beschließt sie, eine Frauenzeitschrift herauszugeben, die sich ausschließlich mit Interessensgebieten von Frauen befasst. Während Klara immer mehr ihre Ideale hinsichtlich der Selbstbestimmung der Frau verfolgt und darin aufgeht, entfernt sich aufgrund der in Berlin herrschenden politischen Unruhen Fritz immer mehr von seinen politischen und sozialen Idealen und will zurück nach Weimar. Klara geht widerwillig mit. Sie ist enttäuscht von Fritz und entfernt sich zudem gefühlsmäßig immer mehr von ihm. In Max, einen weitläufigen Bekannten von Fritz, findet sie einen faszinierenden Freund auf Augenhöhe. Ein weiterer Trost für sie ist allerdings, dass sie für die Zeitschrift auch aus der Ferne Artikel schreiben kann und gleichzeitig auch den Sitzungen der Nationalversammlung (Februar 1919) beiwohnen und von ihnen berichten kann. Als jedoch ein Bericht, der ein 'heikles Thema' beinhaltet in der Frauenzeitschrift erscheint, löst dieser nahezu einen politischen Skandal aus, der die Nationalversammlung zum (Ver)Handeln zwingt, so dass über einen 'wichtigen – insb. Frauen betreffenden - Artikel' der Weimarer Verfassung diskutiert wird.

Allein das etwas verträumt wirkende Titelbild, welches in zarten, ruhigen Farbtönen gestaltet ist, hätte mich nicht zum Buch-Greifen animiert. Die Inhaltsangabe konnte mich aber überzeugen!
Die Autorin hat einen sehr schönen authentischen Roman geschrieben, über eine Zeit, die nun schon 100 Jahre her. Der Schreibstil ist flüssig, so dass man sich schnell in die Geschichte einfinden kann und das Handeln und Denken der Protagonisten nachvollziehen und verstehen kann. (Wobei man aus der heutigen Sicht nicht immer Verständnis haben muss.) Es macht Spaß zu lesen, da die Geschichte von sehr vielen unterschiedlichen Charakteren lebt. Jede(r) wird da schon seinen Liebling finden. Immer wieder finden sich lockere und humorvolle Passagen, die einen zum Schmunzeln bringen. Ebenso schafft Joan Weng es, die widrigen Umstände (Hunger, Armut, Verzweiflung) durch die bildhaften Beschreibungen nahe zu bringen.
Beim Lesen wird einen immer wieder bewusst, auf welche soziale Rolle Frauen („Heimchen am Herd“) in der damaligen Zeit noch festgelegt waren. Aus unserer heutigen Sicht (fast) ein Unding. Gleichzeitig zeigt sie aber, dass es gerade in dieser Nachkriegs-Zeit – eine Zeit des politischen und sozialen Umbruchs – einzelnen Frauen gelungen ist, eigene Wege selbstbewusst und selbstbestimmt zu gehen und das Korsett der Konventionen, aller gesellschaftlicher Missachtung zum Trotz, zu sprengen und konservativ Denkenden die Stirn zu bieten.

Dies war mein erster Roman, den ich von Joan Weng gelesen habe – und eins weiß ich gewiss: Es wird nicht der letzte sein. Und zum Glück gibt es ja eine Menge Romane von ihr, auf die ich schon zurückgreifen kann.
Dieses Buch hat 5 Sterne verdient, da es
a) ein kleiner lockerer Geschichtsunterricht über die Weimarer Zeit ist und
b) einen schönen historischen Liebesroman impliziert, der
c) zudem Mut macht, für seine Ideale, Ziele und Träume zu kämpfen.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Spannende Flucht vor den Nazis von Norwegen nach Schweden

Über die Grenze
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„Mutig sein bedeutet, Dinge zu tun, vor denen man große Angst hat“ (S.101).

Maja Lunde – bekannt durch „Die Geschichte der Bienen“ und „Die Geschichte des Wassers“ - ist mit diesem Roman für Kinder (ab ...

„Mutig sein bedeutet, Dinge zu tun, vor denen man große Angst hat“ (S.101).

Maja Lunde – bekannt durch „Die Geschichte der Bienen“ und „Die Geschichte des Wassers“ - ist mit diesem Roman für Kinder (ab ca. 9 Jahren) ein außergewöhnlich toller, spannender, zeitgeschichtlicher Roman gelungen, der in einer kindgerechten und lebendigen Sprache das heikle und ernste Thema „Judenverfolgung zur Zeit des 2. Weltkrieges“ näherbringt.

Norwegen 1942 zur Zeit der deutschen Besatzung: Gerda (10 Jahre) und ihr Bruder (12 Jahre) sind zwei 'normale' Geschwister, die miteinander spielen und miteinander streiten. Nur die Zeit, in der sie gerade ihre Kindheit verbringen, ist 'nicht normal'. Es ist Ausnahmezustand. Es herrscht Krieg in Europa. Ihre Eltern verstecken das jüdische Geschwisterpaar Sarah (ca. 6 Jahre) und Daniel (ca. 10 Jahre) im Keller. Da jedoch das Versteck nicht sicher ist, beschließt Gerda spontan – vom Mut der „Drei Musketiere“ fasziniert – den beiden Kindern mit Hilfe ihres Bruders Otto bei der Flucht ins neutrale Schweden zu helfen. Es beginnt eine äußerst spannende, gefährliche und mit Hindernissen versehene Flucht zu Fuß, mit dem Zug und mit dem Auto. Hunger und Kälte aber auch Erschöpfung zehren an ihren Kräften. Es ist ein 'Katz und Maus Spiel', denn die Nazis sind ihnen auf der Spur. Auf der Flucht sind sie in erster Linie auf sich selbst gestellt. Und da immer unvorhergesehene Ereignisse ihren Plan kreuzen, bleibt es einfach nur spannend und gefährlich. Sie müssen – was immer auch passiert – zusammenhalten.

Dieses Buch ist meines Erachtens ein wahres Juwel in Sachen 'Geschichte veranschaulichen', da Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen authentisch zeigt, wie schwierig es in der Zeit des 2. Weltkrieges war, sein Leben nach seiner Façon zu führen. Man lebte ständig mit der Frage, wem kann ich (ver)trauen und wem nicht. Dennoch zeigt es ebenso, und das auf einer besonders eindringlichen Art und Weise, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Mut, Risikobereitschaft und Selbstvertrauen sind.
Die Haupt-Protagonisten sind mit ihren unterschiedlichen Charakteren absolut authentisch und sympathisch dargestellt. Es ist ein Leichtes, sich mit ihnen zu identifizieren. Da die Erlebnisse, Gedanken und Gefühle aus der Sicht der 10-jährigen Gerda erzählt werden, bekommt das Geschehen eine besondere zusätzliche subjektive Note.
Das Buch ist in mehrere Kapitel mit prägnanten Überschriften eingeteilt, so dass sinnvolle Lesepausen gemacht werden können. Jedes Ende des Kapitel macht dabei extrem neugierig auf das nächste. Es ist durchweg spannend und ergreifend. Kleine, passende Schwarz-Weiß-Illustrationen lockern den Textfluss auf.
Ich denke, dass sich dieses Buch sich auch hervorragend als Schullektüre eignet, um gemeinsam dieses Thema zu erarbeiten und zu verarbeiten.

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