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Veröffentlicht am 30.10.2024

Sommerträume auf Rhodos

Du, ich und das Rauschen der Wellen
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In sommerlicher Urlaubsstimmung habe ich mir den zweiten Band von Lotte Römers "Liebe auf Rhodos"-Reihe geschnappt: "Du, ich und das Rauschen der Wellen".

Schon nach wenigen Seiten von insgesamt 287 ...

In sommerlicher Urlaubsstimmung habe ich mir den zweiten Band von Lotte Römers "Liebe auf Rhodos"-Reihe geschnappt: "Du, ich und das Rauschen der Wellen".

Schon nach wenigen Seiten von insgesamt 287 war ich in der Geschichte und auf Rhodos angekommen, obwohl ich die Insel selbst noch nicht besucht habe.
Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten, es geht jedoch um zwei Bienenliebhaber, die sich unerwartet auf der griechischen Insel kennen lernen. Maja, ist Lehrerin aus Deuschland und möchte eigentliche einfach mal kurz im Urlaub mit ihrer Mutter abschalten, während Nikolaos aka Nikos für die Hotelkette seintes Vaters Quality Checks durchführt.
Wäre ich nicht gerade erst im Urlaub gewesen, hätte ich mir gut vorstellen können, bei Maja und Nikos dabei zu sein. Nikolaos Junior machte zunächst einen recht unsympathischen Eindruck auf mich, und ich dachte schon, das könnte ja heiter werden. Doch sein Vater setzte sogar noch eins drauf, und auch Majas Mutter mit ihrer klammernden, sorgenvollen Art hat mich nachdenklich gestimmt. Dafür mochte ich Maja und ihre Freundin Megan auf Anhieb. Besonders das Setting in einem alten Bauernhaus bringt die Sehnsucht nach Neuanfang und Veränderung zum Ausdruck und bietet Raum für Liebe und das Abenteuer der Imkerei – eine spannende Leidenschaft.

Ein leichter, unterhaltsamer Urlaubsroman mit Höhen und Tiefen und einem vorhersehbaren, aber charmanten Ende. Die Urlaubsstimmung und die sympathischen Figuren machen das Buch zur idealen Begleitung für eine kleine Auszeit. Die Bücher lassen sich übrigens unabhängig voneinander lesen, was ich angenehm finde.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Wegweiser zur Selbstliebe und innerem Glück

Feuerwerk des Glücks
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In „Feuerwerk des Glücks“ eröffnet Tilmann Noller einen neuen, ganzheitlichen und revolutionären Blick auf die Liebe und deren paradoxe Logik. Das Buch, das sich mit der inneren Reise zur Selbstliebe und ...

In „Feuerwerk des Glücks“ eröffnet Tilmann Noller einen neuen, ganzheitlichen und revolutionären Blick auf die Liebe und deren paradoxe Logik. Das Buch, das sich mit der inneren Reise zur Selbstliebe und dem Streben nach Glück befasst, stellt eine inspirierende Anleitung dar, um den eigenen „inneren Kompass“ zu finden und diesem zu folgen. Durch den Weg der Selbstakzeptanz und -liebe lässt sich das Glücksversprechen der Liebe einlösen, um eine tiefe Verbundenheit mit sich selbst und der Welt zu erreichen.

Noller, Quantenphysiker, Architekt und Ökonom, verbindet persönliche Erfahrungen aus der Psychoanalyse und spirituellen Praktiken. Ich fand seinen Ansatz, wie das Buch aufgebaut ist und die Erzählweise sehr interessant. Wie bei allen Büchern aus dem Genre, muss man sich ein wenig drauf einlassen können. Ich habe mir durchaus ein paar Punkte mitgenommen, manches kannte ich aber schon.

„Feuerwerk des Glücks“ ist schnell zu lesen – mit 188 Seiten – und geht dennoch in die Tiefe. In diesem tiefgehenden Vater-Sohn-Gespräch gibt Noller eine Anregung, das eigene Leben mit Liebe und Freude zu gestalten.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Alte DDR-Schatten

Mordsand
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"Mordsand" von Romy Fölck ist der vierte Teil der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn – und ich muss gestehen ich habe das Buch bisher ewig auf dem SUB liegen gehabt. Am Strand der Elbinsel Bargsand ...


"Mordsand" von Romy Fölck ist der vierte Teil der Reihe um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn – und ich muss gestehen ich habe das Buch bisher ewig auf dem SUB liegen gehabt. Am Strand der Elbinsel Bargsand wird ein 30 Jahre altes Skelett gefunden, das mit gefesselten Händen im Schlick vergraben war. Frida und Bjarne stehen vor einem Rätsel: Wer war dieser Mann?
Kurz darauf wird auf einer Nachbarinsel die Leiche eines Hamburger Bauunternehmers entdeckt – ebenfalls gefesselt. Die Spur führt das Ermittlerteam tief in die Vergangenheit der DDR zu einem Pakt von vier Jungen, der Jahre später einen grausamen Plan hervorgebracht hat.

Die Verbindung zur DDR war schockierend und spannend, die Rückblicke haben mich jedes Mal überrascht. Auch wenn ich das Thema nicht zu 100% mag, wurde ich in die Geschichte hineingezogen. Der Spannungsbogen blieb bis zum Ende aufrecht, und ich tappte lange im Dunkeln, ohne die Lösung zu erahnen. Dabei war die Kehrtwende für mich richtig gut verpackt.

Der Schreibstil ist angenehm, auch wenn die vielen Namen etwas verwirrend waren. Dabei wurde das Privatleben von Frida und Bjarne wurde geschickt eingebaut, was die beiden noch sympathischer macht.

Für mich war "Mordsand" ein spannender Krimi mit tiefgründiger DDR-Vergangenheit, die schockiert und fesselt. Mit 432 Seiten füllt er viele packende Lesestunden.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Jan Tommen ermittelt unter Druck

Am Ende des Lichts
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Mit seinem packenden Thriller entführt Bestsellerautor Alexander Hartung die Lesenden in die spannungsgeladene Welt von Hauptkommissar Jan Tommens 11. Fall. Als ein Video eines festgeketteten Mannes im ...


Mit seinem packenden Thriller entführt Bestsellerautor Alexander Hartung die Lesenden in die spannungsgeladene Welt von Hauptkommissar Jan Tommens 11. Fall. Als ein Video eines festgeketteten Mannes im Netz auftaucht und eine tödliche Forderung stellt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Die Polizei findet den genannten Paul Wank, aber weder er noch die Ermittler haben Antworten – und der Entführer droht mit einem weiteren Mord.

„Am Ende des Lichts“ fesselt von der ersten Seite an und lebt von einer düsteren, dichten Atmosphäre. Hartungs klarer Schreibstil und die lebendigen Charaktere machen die Geschichte greifbar. Themen wie Verlust, Geheimnisse und moralische Dilemmas verleihen dem Thriller Tiefe, während unerwartete Wendungen die Lesenden bis zum Schluss in Atem halten.

Besonders gut lesbar sind die authentischen Dialoge, die den Figuren echtes Leben einhauchen. Ein mitreißender Thriller, der auf seinen 299 Seiten nicht nur fesselt, sondern auch zum Nachdenken anregt – absolut lesenswert, besonders weil man die anderen Teile nicht zwangsweise kennen muss! Aber Vorsicht: Einmal angefangen, kann man das Buch kaum noch aus der Hand legen.

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Abenteuer aus alten Zeiten

Die Spur der Ratten
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Ein Geheimnis, das die Welt erschüttern könnte, bleibt 70 Jahre lang verborgen – bis zwei Männer sich aufmachen, die rätselhafte Spur zu verfolgen. Ulrich Faßmann, ein charismatischer Selfmade-Millionär ...

Ein Geheimnis, das die Welt erschüttern könnte, bleibt 70 Jahre lang verborgen – bis zwei Männer sich aufmachen, die rätselhafte Spur zu verfolgen. Ulrich Faßmann, ein charismatischer Selfmade-Millionär und passionierter Schatzjäger aus Leipzig, entdeckt ein uraltes Dokument, das den Weg zu einem verschollenen Schiff weist. An Bord: ein legendärer Schatz von unermesslichem Wert. Doch die Jagd nach dem Wrack birgt tödliche Gefahren. Viele, die vor ihnen auf die Suche gingen, verschwanden spurlos oder verloren ihr Leben.

Zusammen mit Wilhelm von Berg, einem alten Seebären und langjährigen Freund, begibt sich Faßmann auf eine gefährliche Reise, ohne zu wissen, dass sie im Fadenkreuz zweier mächtiger Gruppen stehen. Der Geheimdienst der katholischen Kirche und eine brutale Organisation ehemaliger NS-Funktionäre setzen alles daran, ihre dunklen Machenschaften zu schützen – und schrecken vor nichts zurück.

Ich fand den nervenaufreibenden Wettlauf quer über mehrere Kontinente gut aufgebaut und entwickelt. Christian Sünderwald erzählt abwechslungsreich mit spannenden Wendungen, mit denen ich am Ende wirklich nicht gerechnet hätte.

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