Toller Auftakt der Dilogie
Chronos Academy 1: EiswächterKurzmeinung:
Eine tolle Story, mit netten Charakteren und etwas Spannung.
Inhalt:
Inoris Leben wird mitten in der Nacht auf den Kopf gestellt, als bei ihr und ihren Eltern drei Fremde auftauchen. Unter ...
Kurzmeinung:
Eine tolle Story, mit netten Charakteren und etwas Spannung.
Inhalt:
Inoris Leben wird mitten in der Nacht auf den Kopf gestellt, als bei ihr und ihren Eltern drei Fremde auftauchen. Unter ihnen befindet sich Inoris Großtante Moira, die sie bisher nicht kannte. Moira möchte Inori mitnehmen an die Chronos Academy, auf die Inoris Eltern schon gegangen sind. Denn in Inoris Familie gibt es magische Fähigkeiten. Das verbindet Inori mit ihren Mitschülern an der Chronos Academy, die dort zu Wächtern ausgebildet werden. Schließlich wird Inori von Moira zur Academy mitgenommen, wo sie etwas zu den Wächtern und dem Nexus, der zwei Menschen lebenslang aneinander bindet und die magischen Fähigkeiten hervorruft, erfährt. An der Academy findet sie schnell Freunde, doch es scheinen auch merkwürdige Dinge vor sich zu gehen.
Meine Meinung:
Das Konzept hinter der Chronos Academy ist recht klassisch. Die Hauptfigur erfährt, dass sie magische Fähigkeiten hat und kommt dadurch auf eine besondere Schule. An der Schule gehen merkwürdige Dinge vor sich und die Hauptfigur findet sich auf einmal mitten im ganzen Schlamassel wieder.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und leicht zu lesen, an manchen Stellen habe ich ihn allerdings als etwas holprig empfunden. Generell habe ich jedoch gut in die Handlung gefunden. Erzählt wird die Handlung mit dem Ich-Erzähler aus der Perspektive der 16-jährigen Protagonistin Inori, was mir gut gefallen hat. Der recht bildliche Sprachstil hat mich ebenso angesprochen. Vor allem das Meer der Zeit im Uhrenturm konnte ich mir bildhaft vorstellen.
Insgesamt hat die Autorin recht vielfältige Figuren erschaffen, die alle gut zu der Handlung passen. Allerdings fehlt es den Charakteren manchmal etwas an Tiefe, dennoch konnte ich mir aber ein gutes Bild von allen Figuren machen.
Inori ist ein eher ruhiger Charakter. Sie verschließt sich Fremden, was in schlechte Erfahrungen aus ihrer Schulzeit begründet ist. An der Academy lernt sie allerdings, dass es auch anders geht. Sie wird offener und findet Freunde, diese Wandlung in ihrem Charakter gefällt mir sehr gut.
Cestian ist sehr loyal und kämpft für das, was ihm wichtig ist. Auch, wenn alle anderen um ihn herum nicht nachvollziehen können, warum er es tut. Er ist hilfsbereit und meistens recht einfühlsam, was ihn zu einem sehr angenehmen Charakter macht.
Der erste Band endet mit einem Cliffhanger, der mich mit einigen Fragen zurück lässt. Auch wenn ich diesen etwas merkwürdig gewählt fand, da das Ende quasi mitten in der Handlung ist. Da hätte ich mir einen etwas runderen Abschluss gewünscht, vielleicht etwas früher im Plot. Gut, das ist wahrscheinlich Geschmackssache und ich bleibe trotzdem neugierig zurück. Band zwei ist glücklicherweise bereits erschienen, sodass ich nun weiter verfolgen kann, was Inori erlebt.
Mein Fazit:
„Chronos Academy“ hat mir gut gefallen. An manchen Stellen waren Schreibstil, Charaktere und Handlung zwar nicht ganz rund, dennoch wurde ich gut unterhalten. Deshalb gibt es von mir auch eine Leseempfehlung.