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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.04.2019

Burger

Burger
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Seit einigen Jahren gibt es auch in den europäischen Städten viele Burgerläden und das Lieblingsessen der Amerikaner wird bei uns beliebter denn je. Doch die Burger bekannter Fast Food Ketten sättigen ...

Seit einigen Jahren gibt es auch in den europäischen Städten viele Burgerläden und das Lieblingsessen der Amerikaner wird bei uns beliebter denn je. Doch die Burger bekannter Fast Food Ketten sättigen leider nicht wirklich und als Kunde hat man auch kaum Einblick woher die einzelnen Zutaten kommen. Daher machen immer mehr Menschen ihre Burger selber (so auch ich). Im Kochbuch „Burger- Lieblingsfastfood selbst gemacht“ finden sich zahlreiche Rezepte und Variationsmöglichkeiten.

Die beschriebenen Rezepte umfassen sowohl Brot als auch Soßen, Marinaden und Pattys. Die Burgervariationen reichen von Burgern mit Fleisch über solche mit Fich oder Geflügel bis hin zu vegetarischen und veganen Möglichkeiten. Somit ist für ausnahmslos jeden Geschmack und Anlass das passende Rezept vorhanden. Neben klassischen Rezepten, wie Hamburger oder Cheeseburger, gibt es auch ausgefallenere Möglichkeiten, so zum Beispiel Spinat- Kichererbsen Burger, Spargel- Lachs Burger oder Wald und Wiesenburger.

Zu Beginn des Buches sind zudem einige interessante und hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Burger, Pattys und Zubereitungsmöglichkeiten. Anschließend folgt das Rezept für die Burgerbrote. Hierbei finde ich wirklich schade, dass nur ein einziges Rezept aufgeführt ist. Ich persönlich hätte mir mehrere Rezepte und Variationsmöglichkeiten (z.B. verschiedene Getreidesorten) gewünscht. In den nachfolgenden Kapiteln werden die Burger unterteilt in Fleisch, Fisch und Geflügel, vegan und vegetarisch. Die einzelnen Rezepte sind anschaulich, einfach und übersichtlich gestaltet. Besonders gut gefällt mir, dass bei ausnahmslos jedem Rezept auch ein appetitanregendes Foto abgebildet ist. Auch die benötigten Zutaten, die Zubereitungszeit und Kalorienanzahl sind schnell und übersichtlich erkennbar. Das Rezept selbst ist in einzelne Schritte unterteilt. Diese sind einfach zu verstehen und man kann sie sofort undproblemlos nachkochen. Am Ende des Buches finden sich noch Rezepte für Beilagen, Marinaden sowie Soßen und Dips. Auch diese sind übersichtlich gestaltet, einfach und lassen sich problemlos nachkochen

Ich koche regelmäßig und gerne Burger und habe hierzu mehrere Kochbücher zu Hause. Ich muss leider sagen, dass das vorliegende Buch nicht mein liebstes ist, da mir persönlich zu wenige Brotvariationen vorhanden sind. Allerdings waren ausnahmslos alle Rezepte, welche ich nachgekocht habe, einfach und sind gut gelungen. Auch geschmacklich können die Rezepte überzeugen.

FAZIT:
„Burger- Lieblingsfastfood selbst gemacht“ enthält einige wirklich leckere Rezepte, die man schnell und einfach nachkochen kann, da die Beschreibungen sehr anschaulich und übersichtlich sind. Ich persönlich hätte mir hin und wieder mehr Variationsmöglichkeiten gewünscht, weshalb ich 4 Sterne vergebe!

Veröffentlicht am 02.04.2019

Veronika beschließt zu sterben

Veronika beschließt zu sterben
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Veronika ist Mitte zwanzig und mit ihrem Leben nicht glücklich. Aus diesem Grund beschließt die junge Frau Suizid zu begehen. Erst mit dem Tod vor Augen bemerkt Veronika wie schön das Leben trotz aller ...

Veronika ist Mitte zwanzig und mit ihrem Leben nicht glücklich. Aus diesem Grund beschließt die junge Frau Suizid zu begehen. Erst mit dem Tod vor Augen bemerkt Veronika wie schön das Leben trotz aller Widrigkeiten sein kann und dass es sich lohnt darum zu kämpfen.

Paulo Coelhos Schreibstil ist nüchtern und beschreibend, weshalb mich die Emotionen leider nicht wirklich ergreifen und berühren konnten. Allerdings konnte mich die Handlung dennoch fesseln und ich habe das Buch in kurzer Zeit gelesen. Besonders gelungen finde ich, dass nicht ausschließlich auf Veronikas Geschichte näher eingegangen wird, sondern auch die Erlebnisse anderer Insassen der psychiatrischen Einrichtung erzählt werden. Zudem fand ich Veronikas Entwicklung im Laufe des Buches wirklich interessant und ich habe diese gerne gelesen.

Die Protagonisten werden nur vage beschrieben, wodurch sie beliebig und austauschbar wirken. Dies finde ich gerade bei dem behandelten Themen von Suizidversuchen und psychischen Erkrankungen sehr gelungen, da sich jeder Leser selbst ein Bild der einzelnen Charaktere machen kann und das Beschriebene auch auf eigene Bekannte oder Angehörige beziehen kann. Da ich selbst mit Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen arbeite, fand ich die Beschreibungen der Psychiatrie und der dortigen Behandlungsmethoden zu der damaligen Zeit wirklich interessant und schockierend.

FAZIT:
„Veronika beschließt zu sterben“ ist ein lesenswerter Roman, der die Themen Suizidversuch, psychische Erkrankungen und die Frage was verrückt ist, gelungen aufgreift. Da mir persönlich leider die Emotionen etwas gefehlt haben vergebe ich 4 Sterne!

Veröffentlicht am 02.04.2019

Böse Jungs 3

Böse Jungs - Dr. Marmelade schlägt zurück (Band 3)
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Bereits zum dritten Mal versuchen die „bösen Jungs“, bestehend aus einem Wolf, einem Hai, einer Schlange und einem Piranha ihren schlechten Ruf loszuwerden. Dieses Ziel versuchen sie durch das Vollbringen ...

Bereits zum dritten Mal versuchen die „bösen Jungs“, bestehend aus einem Wolf, einem Hai, einer Schlange und einem Piranha ihren schlechten Ruf loszuwerden. Dieses Ziel versuchen sie durch das Vollbringen von guten Taten zu erreichen. Doch leider gestaltet sich dieser Plan erneut schwerer als erwartet, denn bei ihrer letzten vermeintlichen Heldentat haben sich die vier Tiere mit einem Meerschweinchen angelegt. Und dieses Meerschweinchen möchte sich nun rächen.

Wie auch schon die Vorgänger ist auch der dritte Teil in Form eines Comics aufgebaut und hat nur wenig Text. Aus diesem Grund empfehle ich das Buch vor allem Leseanfängern und Kinder mit Leseschwäche. Aber dennoch brauchen diese vermutlich etwas Hilfe beim Lesen, da weder die Schriftart noch die Schriftgröße durchgehend dieselbe ist (typisch Comic). Die Handlung ist auf die Zielgruppe abgestimmt und auch die humorvollen Szenen und Witze sind kindgerecht gestaltet. Mein Sohn fand das Buch sehr lustig und er hat auch die Bilder, welche meiner Meinung nach etwas liebevoller und detailreicher gestaltet sein könnten, gerne angeschaut. Mein Sohn, er ist Leseanfänger, mag die Bücher rund um die bösen Jungs sehr gerne.

„Böse Jungs- Dr. Marmelade schlägt zurück“ ist der dritte von bisher vier Bänden rund um Mr. Wolf und seine Bande. Mein Sohn hat die ersten beiden Bücher sehr gerne gelesen, weshalb wir auch den dritten Teil der Reihe gekauft haben. Wie auch schon die Vorgänger hat er auch dieses Buch gerne gelesen, häufig gelacht und hatte viel Freude mit dem Comic.

FAZIT:
„Böse Jungs- Mr. Marmelade schlägt zurück“ ist ein Kinderbuch, das in Form eines Comics angelegt ist und nur wenig Text enthält. Aus diesem Grund eignet es sich vorrangig für Leseanfänger und –muffel sowie Comicfans und Kinder mit Leseschwäche. Ich vergebe 4 Sterne!

Veröffentlicht am 01.04.2019

Böse Jungs 2

Böse Jungs - Mission Unmöglich (Band 2)
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Vier als böse geltende Tiere sind bemüht ihren Ruf zu ändern. Im zweiten Teil der Reihe versuchen ein Wolf, ein Hai, ein Piranha und eine Schlange durch gute Taten im Ansehen der restlichen Bevölkerung ...

Vier als böse geltende Tiere sind bemüht ihren Ruf zu ändern. Im zweiten Teil der Reihe versuchen ein Wolf, ein Hai, ein Piranha und eine Schlange durch gute Taten im Ansehen der restlichen Bevölkerung zu steigen. Doch das erweist sich auch in diesem Buch als ein ziemlich schwieriges, wenn nicht unmögliches Unterfangen. Die vier bösen Jungs versuchen 10000Hühner aus einer Farm zu befreien, doch welche Hüher wollen sich von einem Wolf retten lassen?

Wie auch schon der erste Teil ist auch dieser Band in Form eines Comics verfasst. Es gibt viele Bilder und nur wenig Text, wodurch das Buch vor allem für Leseanfänger, Lesemuffel, Fans von Comicstrips und Kinder mit Leseschwierigkeiten geeignet ist. Allerdings ist auch in diesem Band die Schriftart nicht immer einheitlich, wodurch mein Junge (er ist Leseanfänger) hin und wieder etwas Unterstützung beim Lesen gebraucht hat. Die Handlung ist perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt und kindgerecht. Auch die Witze und humorvollen Szenen sind kindlich gestaltet und haben bei meinem Sohn immer wieder für lustige Momente und Lachen gesorgt. Ich persönlich konnte mit den Witzen allerdings nicht viel anfangen, aber darum geht es ja auch nicht. Die Illustrationen sind einfach gestaltet aber wir haben diese gerne angeschaut.

„Böse Jungs- Mission Unmöglich“ ist der zweite von bisher vier Bänden rund um die vier Tiere und ihre Bemühungen gute Taten zu vollbringen. Wir kennen diesen und den ersten Band und mein Sohn hatte viel Freude und Spaß beim Lesen. Für das Verständnis ist es nicht nötig den ersten Teil zu kennen. Ich denke aber, dass Kinder, die viel und gerne lesen, das Buch sehr schnell fertig gelesen haben und es für diese Kinder daher wenig Sinn macht.

FAZIT:
„Böse Jungs- Mission Unmöglich“ ist vorrangig ein Comic und hat nur wenig Text. Die Handlung ist kindgerecht und mein Sohn, welcher Leseanfänger ist, hatte viel Freude mit dem Buch und den Witzen. Da die Schriftart nicht einheitlich ist und Leseanfänger dadurch immer wieder Probleme haben, vergebe ich 4 Sterne!

Veröffentlicht am 01.04.2019

Stella

Stella
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Während des zweiten Weltkriegs kommt Friedrich nach Berlin. Der junge Mann trifft auf die äußerst interessante Kristin und die beiden nähern sich schnell an. Friedrich fühlt sich trotz der Kriegszustände ...

Während des zweiten Weltkriegs kommt Friedrich nach Berlin. Der junge Mann trifft auf die äußerst interessante Kristin und die beiden nähern sich schnell an. Friedrich fühlt sich trotz der Kriegszustände geborgen, bis Kristin ihm ihr großes Geheimnis offenbart: In Wahrheit heißt sie Stella und ist jüdischer Abstammung. Die Gestapo enthüllt ihre Tarnung und will, dass Stella untergetauchte Juden verrät.

Takis Würgers Schreibstil ist nüchtern und beschreibend, wodurch mich leider keine Emotionen erreichen konnten. Obwohl der Autor wirklich bemüht ist die Liebesgeschichte und auch die innere Zerrissenheit der Protagonisten authentisch darzustellen, wirkten sie nicht glaubhaft auf mich. Dennoch war die Handlung sehr flüssig beschrieben und als Leser konnte man dieser problemlos bis zum Ende folgen, da Längen komplett vermieden werden. Besonders gelungen finde ich die Gerichtsprotokolle, welche die Handlung besonders authentisch erschienen lassen.

Bei den Hauptprotagonisten bin ich hin und hergerissen. Stella wirkte auf mich interessant und authentisch und ich würde gerne mehr über diese Frau erfahren. Von Friedrich hingegen war ich schnell etwas genervt, da er auf mich viel zu naiv und gutgläubig gewirkt hat und dadurch nicht authentisch war. Alle anderen Charaktere fand ich authentisch und glaubwürdig beschrieben. Etwas schade ist, dass mich trotz der zum Teil bedrückenden Handlung und der Liebesgeschichte kaum Emotionen erreichen konntne.

Geschichtlich wirkt das Buch gut recherchiert und ich denke, dass der Autor die historischen Fakten lange und ausführlich studiert hat. Die Vermischung aus Fiktion und Fakten finde ich wirklich gelungen. Stella Goldschlag scheint ein wirklich interessanter Mensch gewesen zu sein und ich werde in Zukunft bestimmt noch eine Biografie über die starke Frau lesen. Dennoch habe ich mir von „Stella“ aufgrund der vielen positiven Bewertungen viel erhofft und wurde leider nicht komplett überzeugt. Dies könnte allerdings auch daran liegen, dass ich zu große Erwartungen an das Buch hatte.


FAZIT:
„Stella“ ist ein ausführlich und gut recherchierter historischer Roman, der Fiktion und historische Fakten gut verbindet. Da mich persönlich weder die Emotionen erreichen konnten und mich andererseits auch der Protagonist Friedrich nicht überzeugen konnte, vergebe ich 3 Sterne!