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Veröffentlicht am 22.02.2018

ein sehr facettenreiches Jugendbuch

Anna im blutroten Kleid
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Anna im blutroten Kleid ist ohne jeden Zweifel eine besondere Geschichte wie man sie so garantiert noch nicht gelesen hat. Sie unterscheidet sich stark von anderen Geistergeschichten des Genres, ist also ...

Anna im blutroten Kleid ist ohne jeden Zweifel eine besondere Geschichte wie man sie so garantiert noch nicht gelesen hat. Sie unterscheidet sich stark von anderen Geistergeschichten des Genres, ist also ganz anders als erwartet und stellt somit eine willkommene Abwechslung dar.
Der siebzehnjährige Theseus Cassio, kurz Cas, ist, nach ein paar kleinen Startschwierigkeiten, ein sehr sympathischer Protagonist mit einer außergewöhnlichen Berufung. Es ist wirklich toll, dass diese Geschichte, im Gegensatz zu vielen anderen Jugendbüchern, hier einmal aus der männlichen Perspektive geschildert wird, sodass sie vermutlich für beide Geschlechter gleichermaßen geeignet ist. Ab und zu spricht er den Leser sogar direkt an, wodurch man sich ihm besonders verbunden fühlt.
Cas’ Leben ist alles andere als gewöhnlich, was natürlich hauptsächlich an seiner Arbeit als Geisterjäger liegt. Normalerweise arbeitet er immer allein und will sich auf niemanden näher einlassen, weil er nach getaner Arbeit ohnehin alle Zelte abbricht und sich auf die Suche nach dem nächsten Geist macht.

Bei Anna muss Cas jedoch einsehen, dass er auf Unterstützung angewiesen ist und die bekommt er von dem zwar neugierigen, aber auch irgendwie liebenswerten Gedankenleser Thomas sowie Carmel, die erstaunlich sympathisch ist, obwohl es sich bei ihr um das beliebteste Mädchen der Schule handelt. Zwischen ihnen entwickelt sich schon bald eine Freundschaft und Cas erfährt, wie schön es sein kann Freunde zu haben und mit ihnen über seine Arbeit und insbesondere Anna reden zu können.
Später hilft ihnen außerdem noch Will, ein anderer Mitschüler, denn sowohl er als auch Carmel haben ein gewisses Anrecht darauf dabei zu sein, weil sie mit dem jüngsten Opfer von Anna befreundet waren.

Die interessanteste Figur des Buches ist allerdings Anna selbst. Sie ist ein besonderes und vor allem sehr mächtiges Gespenst und trotz der vielen Morde, die sie begangen hat, sogar sympathisch, denn irgendwas zwingt sie zu diesen grausamen Taten. Im Gegensatz zu vielen anderen Geistern weiß sie genau, dass sie tot ist, will aber dennoch nicht von Cas getötet werden, obwohl sie selbst sogar glaubt es wegen der vielen Leichen in ihrem Keller verdient zu haben.

Um Anna daran zu hindern weitere Menschen zu töten, müssen Cas und seine Freunde also herausfinden, was Anna zum Töten zwingt und was ihr damals zugestoßen ist, das ihr nun so viel Macht verleiht, denn sie wissen zwar woran Anna gestorben ist, kennen die näheren Umstände aber nicht, z.B. wer der Täter war. Um an diese Informationen zu gelangen führt die Gruppe eine Art Ritual durch und erfährt dabei eine schreckliche sowie schockierende Wahrheit. Die wahre Identität des Täters kommt nämlich völlig unerwartet. Damit hätte man wirklich nie gerechnet und spätestens ab diesem Moment kann man für Anna nur noch Mitgefühl empfinden. Zum einen wegen dem, was vor über fünfzig Jahren mit ihr geschah, und zum anderen wegen dem, was nach wie vor mit ihr passiert, denn sie möchte ja niemanden verletzen oder gar töten und ist hinterher umso erschütterter über die Taten, zu der sie etwas zwang.

Cas hat ebenfalls viel Mitleid mit Anna, doch er empfindet noch viel mehr für sie, wie er mit der Zeit zugeben muss, und zwischen ihm und Anna entwickelt sich eine kleine Liebesgeschichte. Sie ist zwar nicht vollkommen nachvollziehbar, da nach der anfänglichen Zuneigung viel zu schnell von Liebe gesprochen wird, ist aber dennoch schön zu lesen.

Die Handlung selbst ist von Beginn an fesselnd und interessant, allerdings stellenweise recht blutig und brutal, was einen ziemlich überrascht, wenn man nicht darauf vorbereitet war. Kendare Blake scheut sich nicht die grausigen Details manchmal sehr genau zu beschreiben.
Zum Ende hin baut die Autorin dann noch richtig Spannung auf und überrascht den Leser mit einem packenden, aber zugleich tragischen Höhepunkt. Während ein Handlungsstrang dadurch abgeschlossen wird, eröffnet sich gleichzeitig ein neuer und nach dem Epilog, der bereits andeutet, worum es im zweiten Teil gehen könnte, hat man schon jetzt große Lust auf die Fortsetzung.


FAZIT

Mit Anna im blutroten Kleid hat Kendare Blake ein sehr facettenreiches Jugendbuch geschrieben. Es gibt zum einen sehr schaurige und blutige Szenen, zum anderen aber auch einige witzige Momente, gepaart mit liebenswürdigen Figuren und einer zarten Liebesgeschichte. Es ist vielleicht nicht perfekt, aber auf jeden Fall lesenswert und nach dem unerwartet tragischen Ende möchte man die Fortsetzung unbedingt ebenfalls lesen.

Veröffentlicht am 22.02.2018

ein wirklich abwechslungsreicher Roman, der aus der Masse heraus sticht und mit neuen Ideen und einer packenden Handlung überzeugen kann

Die Stadt des roten Todes - Das Mädchen mit der Maske
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Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske ist ein Roman, der sich nur schwer einordnen lässt, insbesondere was das Genre betrifft, aber auf jeden Fall zu unterhalten versteht. Die Welt, die ...

Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske ist ein Roman, der sich nur schwer einordnen lässt, insbesondere was das Genre betrifft, aber auf jeden Fall zu unterhalten versteht. Die Welt, die Bethany Griffin erschaffen hat, ist erschreckend und faszinierend zugleich. Schon allein die Vorstellung, dass so viele Menschen mit einer Maske umher laufen, die den unteren Teil des Gesichts verdeckt, ist ziemlich unheimlich.
Als Leser hat man außerdem keine Ahnung, wo oder in welcher Zeit – zumindest nicht in der Gegenwart oder Zukunft – das Buch spielen soll, wodurch man seiner Fantasie völlig freien Lauf lassen kann. Die Zustände in Bezug auf die tödliche Seuche erinnern beispielsweise an Beschreibungen von der Zeit der Pest, gewisse Erfindungen liegen zeitlich jedoch erst viel später.
Fest steht aber, dass man nicht in dieser Welt würde leben wollen. Zum einen natürlich wegen der schrecklichen Seuche selbst, zum anderen aber auch wegen dem Umgang mit der Krankheit bzw. den Erkrankten. Wer sich keine Maske leisten kann, muss nämlich nicht nur in der ständigen Angst leben sich anzustecken und dann an der Krankheit zu sterben, sondern auch ständig befürchten von anderen getötet zu werden, sobald sich die ersten Symptome zeigen, denn jeder, der infiziert ist, gilt offiziell als vogelfrei, obwohl es Menschen gibt, die trotzdem überleben können. Man kann zwar durchaus nachvollziehen, dass die Menschen große Angst vor dem Tod haben. aber zu töten nur um sich nicht anzustecken, geht eindeutig zu weit.
Bethany Griffin ist es gelungen, nahezu allen Figuren Leben einzuhauchen und sie sehr tiefgründig und facettenreich zu gestalten. Man erfährt viel über sie und ihre Vergangenheit, was jeder von ihnen erlebt und bereits durchgemacht hat. Viele von ihnen haben durch die Seuche oder auch aus anderen Gründen schlimme Verluste erlitten, die sie zu den Personen gemacht haben, die sie heute sind. Manche Charaktere, beispielsweise Elliott, sind nur schwer zu durchschauen, in anderen steckt dafür mehr als man zunächst vermutet hätte. Letzteres trifft zum Beispiel auf April, Elliotts Schwester und Arabys beste Freundin, zu, die in Wirklichkeit gar nicht so oberflächlich ist, wie es anfangs scheint.
Lediglich der grausame und Angst einflößende Prinz Prospero bleibt noch recht undurchsichtig, da man nur wenig über ihn weiß. Man erfährt viel über seine schrecklichen Machenschaften, aber leider so gut wie nichts über seine wahren Motive.

Elliott ist ein sehr wechselhafter Charakter und die meiste Zeit über nicht allzu sympathisch und schon gar nicht vertrauenswürdig, was er sogar selbst zugibt. Obwohl man seine Revolution und seine Ziele grundsätzlich unterstützen würde, denn ist sehr lobenswert von ihm allen Menschen helfen und ihnen kostenlos Masken geben zu wollen, kann man seine Methoden nicht immer gutheißen. Bei ihm heiligt der Zweck scheinbar viel zu oft die Mittel und er gesteht ja sogar, dass er selbst Araby opfern würde, wenn es ihn seinem Ziel näher brächte.

Will ist dagegen von Anfang an sehr sympathisch und spätestens als man erfährt wie aufopferungsvoll er sich um seine beiden jüngeren Geschwister kümmert, schließt man ihn, zusammen mit Araby, ins Herz. Er hat viel Verständnis für Araby und versucht ihr zu zeigen, dass sie nicht die Schuld am Tod ihres Bruders trägt und sich daher auch nicht selbst dafür bestrafen muss.
Gegen Ende des Buches tut Will zwar etwas eigentlich Unverzeihliches, aber man kann ihn trotzdem nicht dafür hassen, weil man ihn sogar etwas verstehen kann und vielleicht in seiner Lage genauso gehandelt hätte, wenn man gezwungen wäre eine Entscheidung zu treffen.

Araby ist ebenfalls sehr sympathisch und eine wirklich vielseitige Protagonistin. Obwohl sie inzwischen ein so privilegiertes Leben führt, weiß sie noch genau, wie es war arm zu sein, zu frieren oder zu hungern. Ihr ist es nicht egal wie sehr die armen Menschen ohne Masken leiden müssen, weshalb sie auch bereit ist Elliott zu helfen, nachdem er verspricht den Menschen, vor allem den Kindern, kostenlos Masken zur Verfügung zu stellen. Aus dem gleichen Grund möchte sie Wills Bruder Henry unbedingt eine Maske kaufen, denn sie will verhindern, dass Elise, Henrys und Wills Schwester, dem gleichen schmerzhaften Verlust begegnet, den sie erlitt als sie ihren Zwillingsbruder Finn verlor. Noch heute gibt sie sich die Schuld an seinem Tod und ist davon überzeugt, nichts erleben zu dürfen, was er nie tun können wird.
Ihre Schuldgefühle kann man, obgleich sie natürlich unbegründet sind, sehr gut nachvollziehen, genauso wie die Tatsache, dass sie sich in Will verliebt – ihr Verhalten in Bezug auf ihn und Elliott gegen Ende der Geschichte allerdings weniger. Obwohl sie sich nie zu Elliott hingezogen fühlte, ihn nicht einmal mochte, scheint sie gegen ihren Willen trotzdem Gefühle für ihn zu entwickeln und Will darüber fast zu vergessen. Man versteht zwar, dass Araby Will nach seinem Verrat vielleicht nie wieder wird vertrauen können, aber davon abgesehen, dass auch Elliott keineswegs vertrauenswürdig ist, dürften sich ihre Gefühle ihm gegenüber nicht so plötzlich verändern. Natürlich ist sie verletzt, gerade weil sie so viel für ihn empfunden hat, das allein sollte jedoch nicht dazu führen, dass sie sich auf einmal Elliott zuwendet. Elliott würde einem bei einer Abfuhr zwar leid tun, weil er sich offenbar tatsächlich in Araby verliebt hat, dass sie ihre Meinung so schnell ändert, kann man aber nicht wirklich verstehen und es macht sie leider etwas weniger sympathisch.

Die Handlung selbst, zu der die Autorin durch die Erzählung Die Maske des Roten Todes von Edgar Allan Poe inspiriert wurde, ist überaus fesselnd und wird mit der Zeit immer spannender. Fast alles kommt ganz anders als erwartet oder als es zu Beginn den Anschein hatte. Ab einem gewissen Punkt weiß man nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen kann, denn alle scheinen etwas vor Araby zu verbergen.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse dann regelrecht und man wird mit einigen schockierenden Enthüllungen sowie überraschenden Wendungen konfrontiert. Viele Menschen haben inzwischen all ihre Hoffnung verloren und wissen nicht mehr, woran sie noch glauben sollen: Die Wissenschaft oder Gott? Deshalb spielt auch das Thema Religion bzw. vielmehr religiöser Fanatismus eine wichtige Rolle.

Der Schluss, insbesondere eine besonders abscheuliche Anschuldigung gegen Arabys Vater, ist sehr interessant und macht Lust auf mehr. Die Geschichte ist hier definitiv noch nicht abgeschlossen und bietet somit noch genügend Potenzial für eine garantiert spannende Fortsetzung.


FAZIT

Die Stadt des roten Todes – Das Mädchen mit der Maske ist ein wirklich abwechslungsreicher Roman, der aus der Masse heraus sticht und mit neuen Ideen und einer packenden Handlung überzeugen kann. Es ist ein Buch voller Verrat und Intrigen, das aber auch ein paar humorvolle sowie romantische Augenblicke zu bieten hat, und nach dem spannenden Ende würde man am liebsten sofort zur Fortsetzung greifen.
Wer also auf der Suche nach einer etwas anderen Geschichte ist, sollte sich dieses Werk von Bethany Griffin mal genauer ansehen.

Veröffentlicht am 22.02.2018

eine fantastische Zeitreisegeschichte, die mit neuen frischen Ideen sowie sympathischen und interessanten Figuren überzeugen kann

Sturz in die Zeit
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Sturz in die Zeit ist ein wundervoller Zeitreiseroman für Jugendliche und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Julie Cross gelingt es mit Leichtigkeit den Leser die gesamte Zeit über in ihren ...

Sturz in die Zeit ist ein wundervoller Zeitreiseroman für Jugendliche und fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Julie Cross gelingt es mit Leichtigkeit den Leser die gesamte Zeit über in ihren Bann zu ziehen und lässt niemals Langeweile aufkommen. Man will das Buch daher kaum aus der Hand legen und hat es trotz seiner Länge von immerhin fast fünfhundert Seiten im Nu durchgelesen.
Dafür sorgt vor allem der unheimlich sympathische Protagonist Jackson Meyer, der alles andere als gewöhnlich ist – selbst, wenn man von seiner speziellen Begabung einmal absieht. Dass er durch die Zeit reisen kann, entdeckte er erst in seinem ersten Jahr am College, als er schon achtzehn Jahre alt war. Für ihn war das alles nur ein Spaß und zusammen mit seinem Freund Adam führte er ab und zu harmlose Zeitreise-Experimente durch um mehr über seine Fähigkeiten herauszufinden.
Doch dann tauchten die Männer auf, die Holly erschossen, und offenbar nicht nur wussten, wer er war, sondern auch, wozu er fähig ist. Von diesem Moment an sucht man zusammen mit Jackson in der Vergangenheit gebannt nach Antworten. Warum steckt er plötzlich im Jahr 2007 fest? Wer hat Holly erschossen? Und warum?
Es ist schön zu beobachten, wie sehr er sich für seine Liebe einsetzt, denn nur, wenn er die Antworten auf diese Fragen rechtzeitig findet, kann er vielleicht rückgängig machen bzw. verhindern, was mit Holly geschehen ist.

Obwohl er sich zwei Jahre in der Vergangenheit befindet und Adam eigentlich noch gar nicht kennt, spürt er ihn auf und weiht ihn erneut in sein Geheimnis ein, weil er auf seine Hilfe angewiesen ist und jemanden zum Reden braucht. Da sein Vater ebenfalls viel vor Jackson verbirgt, kann er ihm nicht richtig vertrauen und je mehr Puzzleteile Jackson mit Adams Hilfe findet, desto verwirrter ist er, da sein Vater irgendwie in alles verwickelt zu sein scheint. Jackson muss also nicht nur herausfinden, wer die geheimnisvollen Fremden sind, sondern auch, wer sein Vater wirklich ist.

Neben der jüngeren Version von Adam begegnet Jackson in der Vergangenheit natürlich der früheren Holly und es ist toll zu sehen wie er mit allen Mitteln versucht sie erneut für sich zu gewinnen. Dabei entgeht ihm nicht, dass sie sich noch stark von der Holly aus dem Jahr 2009 unterscheidet, worauf er Rücksicht nimmt. Doch auch er entwickelt sich weiter und erkennt, welche Fehler er in seiner Beziehung zu Holly gemacht hat und wie viel sie ihm eigentlich tatsächlich bedeutet.

Durch die Ich-Perspektive kann man sich stets sehr gut in Jackson hineinversetzen. Man fühlt sich ihm sehr verbunden und fiebert richtig mit ihm mit. Man will genauso dringend wie er endlich Antworten auf die vielen Fragen erhalten und wissen, was das alles zu bedeuten hat. Außerdem ist es schön zur Abwechslung mal ein Jugendbuch aus der Sicht einer männlichen Figur zu lesen, die noch dazu schon im College-Alter und damit ein wenig reifer ist. Natürlich hat er ebenso vermeintlich typisch männliche Gedanken, doch auch als Frau kann man diese sehr gut nachvollziehen.

Das Buch hat neben Jackson aber noch ein paar andere tolle Charaktere zu bieten, allen voran Holly und Adam. Sie sind beide sehr interessant und genauso sympathisch wie Jackson. Generell kann man sagen, dass die Figuren von Julie Cross nicht nur stark sind, sondern sehr verschieden sowie tiefgründig. Sie alle sind eigenständige Persönlichkeiten, die sich von anderen unterscheiden und die man gern näher kennen lernt. Man erfährt einiges über ihre Geschichte und ihre Vergangenheit, wodurch man bestimmte Handlungen und Entwicklungen gut verstehen kann.
Adam ist extrem intelligent und somit sehr hilfreich für Jackson. Er hat sich sogar einen eigenen Code ausgedacht und damit eine Botschaft an sich selbst in Jacksons Tagebuch geschrieben um genau für den Fall, dass Jackson in der Vergangenheit feststeckt, vorzusorgen, während Jackson selbst diese Situation nie für möglich gehalten hat.
Holly ist eine faszinierende junge Frau, die sich nicht so schnell um den Finger wickeln lässt und in gewisser Hinsicht genau weiß, was sie will. In gefährlichen Situationen beweist sie viel Mut und Vertrauen, wofür man sie nur bewundern kann.

Jacksons Vater ist noch eine weitere interessante Figur, was insbesondere darauf basiert, dass man ihn zu Beginn der Handlung nur sehr schwer einschätzen kann. Er bzw. sein Verhalten ist oftmals sehr undurchsichtig und man weiß nicht, ob man ihm vertrauen kann. Erst zum Ende hin –und nach einigen überraschenden Enthüllungen – lernt man ihn sowie seine Beziehung zu Jackson etwas besser kennen.

Lediglich über die vermeintlichen Bösewichte erfährt man als Leser leider noch nicht allzu viel, sodass man sich noch kein vollständiges Bild von ihnen machen oder sie richtig einschätzen kann.

Wer eine Liebesgeschichte erwartet, wird auf jeden Fall eine bekommen, sie ist aber anders als erwartet, vor allem vielseitiger. Während Jackson die Holly von 2007 erst einmal neu kennen lernen muss – bzw. sie ihn – erinnert er sich häufig an schöne Momente mit der Holly aus 2009. Dabei geht Julie Cross erstaunlich offen mit dem Thema Sexualität um, was definitiv positiv hervorzuheben ist. Natürlich gibt es keine expliziten Sexszenen, doch er wird als Element einer Beziehung thematisiert und zumindest angedeutet.

Die Handlung selbst ist insgesamt sehr spannend gestaltet und wird im Verlauf der Geschichte außerdem immer komplexer. Anfangs haben Jacksons Sprünge in die Vergangenheit keinerlei Auswirkungen auf seine Gegenwart – warum das so ist, erfährt man allerdings erst relativ spät. Das Gesamtbild und die Zusammenhänge sind jedoch insgesamt viel größer als erwartet, was ebenso auf Jacksons Fähigkeiten und seine Vergangenheit zutrifft. So wird man beispielsweise mit dem Entstehen diverser Zeitleisten und verschiedenen Zukunftsversionen konfrontiert.
Man bekommt mit der Zeit zwar einige Antworten, am Ende bleiben aber noch viele Fragen offen, die in der Fortsetzung hoffentlich geklärt werden und dann Licht ins noch vorhandene Dunkel bringen.
Darüber hinaus ist das Ende sehr traurig und emotional, sodass der ein oder andere Leser das Kullern von ein paar Tränen bestimmt nicht verhindern kann. Mit so einem Ausgang hat man jedenfalls nicht gerechnet und obwohl man nicht nur ein tränendes, sondern auch ein lachendes Auge hat, wünscht man sich, dass eine gewisse Veränderung nicht endgültig ist.


FAZIT

Sturz in die Zeit ist eine fantastische Zeitreisegeschichte, die mit neuen frischen Ideen sowie sympathischen und interessanten Figuren überzeugen kann. Julie Cross bietet dem Leser nicht nur lustige, emotionale und romantische Szenen, sondern konfrontiert ihn auch mit ernsten Themen und regt dadurch zum Nachdenken an. Sollte man die Vergangenheit verändern? Zum Beispiel um jemanden zu retten? Oder die Zukunft schon vorher kennen um bestimmte Sachen zu verhindern? Oder sollte man lieber die Finger davon lassen? Sollte man sich lieber nicht in den Lauf der Geschichte einmischen?

Den zweiten Teil kann man nach diesem tollen Trilogieauftakt jedenfalls kaum noch erwarten, weil man natürlich wissen will wie es mit Jackson weiter geht – am liebsten sofort. Hoffentlich erfährt man darin auch noch mehr über die mutmaßlichen Feinde um sich dann ein eigenes umfassendes Bild machen zu können.

Veröffentlicht am 22.02.2018

eine überaus gelungene Fortsetzung, die ihren Vorgänger vielleicht sogar übertrifft und definitiv wieder genauso zu fesseln vermag wie der erste Teil

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
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Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit ist eine großartige Fortsetzung, die noch mitreißender als ihr Vorgänger ist und daher auf keinen Fall nur als Lückenbüßer dient. Veronica Roth ist es gelungen ihr ohnehin ...

Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit ist eine großartige Fortsetzung, die noch mitreißender als ihr Vorgänger ist und daher auf keinen Fall nur als Lückenbüßer dient. Veronica Roth ist es gelungen ihr ohnehin schon sehr hohes Niveau auch beim zweiten Band zu halten, wenn sie sich nicht sogar noch einmal gesteigert hat. Den Titel ‚Pageturner’ hat das Buch jedenfalls verdient, denn schon gleich zu Beginn ist man wieder vollkommen von der Geschichte gefesselt und liest sie in einem Rutsch durch, weil sie durchgehend spannend bleibt.
Nach dem plötzlichen Angriff der Ken weiß niemand so genau, wie es nun weiter gehen soll und was das alles zu bedeuten hatte. Die Gesellschaft ist zusammen gebrochen und die nicht direkt involvierten Fraktionen, also Candor und Amite, müssen sich – mehr oder weniger – für eine Seite entscheiden bzw. festlegen, wie sie sich verhalten wollen. Dadurch erfährt man etwas mehr über die Fraktionen, die man im ersten Band noch nicht so gut kennen gelernt hat. Sowohl die Amite als auch die Candor kann man für ihre extreme Feigheit allerdings nur verachten. Sie halten sich heraus anstatt Stellung zu beziehen, obwohl die Ken scheinbar grundlos unzählige Menschen umgebracht haben, und lassen sich lieber freiwillig zu Marionetten machen.
Das gleiche gilt für die Ferox, die nach dem Ende der Simulation bei den Ken geblieben bzw. zu ihnen gegangen sind und nun für sie arbeiten. Sowohl für die Protagonisten als auch für den Leser ist dieses Verhalten völlig unverständlich und man kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, was gerade Mitglieder der Ferox dazu gebracht hat bei der Fraktion zu bleiben, die willenlose Sklaven aus ihnen gemacht hat, während einige Ken ihre eigene Fraktion wegen des gnadenlosen Angriffs auf die Altruan sogar verlassen.

In der Fortsetzung rücken die Unbestimmten weiter in den Mittelpunkt und es gibt weitaus mehr von ihnen, selbst unter den schon bekannten Figuren, als man bisher angenommen hat. Viele ‚normale’ Fraktionsmitglieder haben aus unerfindlichen Gründen sogar Angst vor ihnen oder werfen ihnen Illoyalität vor, weil sie für mehrere Fraktionen geeignet sind und vertrauen ihnen deshalb nicht. Dabei scheinen sie vollkommen zu verkennen, wie viel besser ein unabhängiger Geist ist und dass die Unbestimmten die einzigen sind, die Jeanine Matthews, die gewissenlose Anführerin der Ken, nicht zu ihren Marionetten machen kann, solange sie noch kein neues, umfassenderes Serum entwickelt hat.

Neben den Unbestimmten werden aber vor allem die Fraktionslosen besonders wichtig für den Krieg zwischen den Fraktionen. Es gibt mehr von ihnen als ursprünglich gedacht und sie sind auch wesentlich stärker. Es stellt sich also die Frage, auf wessen Seite sie sich stellen werden und ob man ihnen trauen kann. Zusammen mit den Fraktionslosen rückt zudem eine bisher tot geglaubte Figur in den Vordergrund, bei der man sich aber nicht sicher ist, wie vertrauenswürdig sie wirklich ist.

Ein weiterer Teil der Handlung dreht sich um ein Geheimnis bzw. eine Wahrheit, die viele Altruan versuchten mit ihrem Leben zu schützen und die wohl der wahre Grund für den heftigen Angriff der Ken war. Marcus scheint sie zu kennen, gibt sie aber nicht Preis, weshalb man fast bis zur letzten Seite auf ihre Enthüllung warten muss. Was sich tatsächlich dahinter verbirgt, trifft einen dann völlig unerwartet. Das Ende ist somit ein wenig verwirrend und wirft unzählige neue Fragen auf, die es im dritten Band zu beantworten gilt.

Ferner tun sich noch einige Abgründe auf und manche Charaktere zeigen ganz neue Seiten von sich, die leider nicht immer positiv sind. Verrat ist dabei schon fast an der Tagesordnung, doch während der Verrat mancher Figuren nicht besonders überraschend kommt oder einen nicht sonderlich kümmert, ist der Verrat einer bestimmten Person unheimlich erschütternd. Er kommt völlig unerwartet und schockiert einen zutiefst. Lange Zeit kann man es gar nicht wirklich fassen und hofft inständig sich zu irren; dass sich alles noch einmal wendet, denn ertragen kann man ihn noch weniger. Der Verrat wiegt umso schwerer, weil der Tod einer geliebten Figur, die eigentlich auch dem Verräter sehr nahe steht, untrennbar damit verbunden ist und man den Überläufer bis dahin sehr mochte, während dieser sein Handeln, inklusive aller Konsequenzen, nicht einmal zu bereuen scheint.

Tris und Tobias sind dagegen – zum Glück! – nach wie vor zwei sehr interessante und sympathische Charaktere. Man fiebert mit ihnen mit, vor allem natürlich mit Tris als Erzählerin, und wünscht ihnen nur das Beste. Im Verlauf der Handlung stellt Veronica Roth ihre gemeinsame Beziehung vor einige Höhen und Tiefen, was ihre Gefühle füreinander sehr glaubwürdig macht. Es gibt Probleme, die sie nur gemeinsam lösen können und indem sie zusammen halten, was sie erst einmal erkennen müssen.
Tobias ist manchmal noch sehr schwer zu durchschauen und ziemlich geheimnisvoll, weshalb man – genau wie Tris – manchmal Schwierigkeiten hat ihm zu vertrauen. Er hat genauso viele Geheimnisse vor Tris wie sie vor ihm und er muss lernen, dass er Ehrlichkeit nur von ihr fordern kann, wenn er im Gegenzug genauso offen zu ihr ist.
Tris macht ihm zweiten Teil erneut eine große Entwicklung durch, die zumindest was den Ausgang betrifft schön zu beobachten ist. Am Anfang des Buches wird sie von Schuldgefühlen zerfressen, sowohl wegen Will als auch wegen ihrer Eltern, und ist regelrecht lebensmüde – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie begibt sich unnötig in Gefahr, weil ihr ihr eigenes Leben nicht mehr wichtig ist, was nichts mehr mit Mut oder Tapferkeit zu tun hat, sondern einfach nur unverantwortlich und dumm ist. Später findet sie jedoch zu ihrer inneren Stärke zurück, unter anderem Dank der Unterstützung ihrer Freunde, und begreift, dass sie noch nicht bereit ist zu sterben und ihre Eltern oder Will garantiert nicht wollen würden, dass sie sich schon zu ihnen gesellt.


FAZIT

Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit ist eine überaus gelungene Fortsetzung, die ihren Vorgänger vielleicht sogar übertrifft und definitiv wieder genauso zu fesseln vermag wie der erste Teil. Vieles kommt ganz anders als gedacht und überraschende Wendungen werfen einen immer wieder aus der Bahn. Man fiebert mit Tris sowie Tobias mit und möchte das Buch am liebsten ohne Pause verschlingen.

Nach dem Aufhänger am Ende kann der letzte Teil gar nicht schnell genug erscheinen und die Warterei darauf wird garantiert nahezu unerträglich sein.

Veröffentlicht am 22.02.2018

vielleicht nicht perfekt, aber dennoch ein sehr schöner Roman für Zwischendurch

Everlight
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Mit Everlight – Das Buch der Unsterblichen hat Avery Williams einen guten Roman geschrieben, der eine abwechslungsreiche Geschichte zu bieten hat, hinter der eine wirklich interessante Idee steckt.
Bevor ...

Mit Everlight – Das Buch der Unsterblichen hat Avery Williams einen guten Roman geschrieben, der eine abwechslungsreiche Geschichte zu bieten hat, hinter der eine wirklich interessante Idee steckt.
Bevor die Geschehnisse in der Gegenwart beleuchtet werden, erfährt man im Prolog wie Seraphina durch ein Elixier von Cyrus unsterblich wurde. Er gab es ihr, um sie vor dem Tod zu retten und da sie beide ineinander verliebt waren, hätten sie für immer glücklich miteinander leben können.
Doch es kommt alles anders als erwartet und in der Gegenwart angekommen findet man heraus, dass Cyrus längst nicht mehr der charmante und liebenswerte Mann ist, in den die junge Sera sich verliebt hatte. Stattdessen ist ein skrupelloser Mörder aus ihm geworden, der Sera und alle Bereiche ihres Lebens kontrolliert. Vor allem dieser Aspekt macht das Buch – und Cyrus als Antagonisten – zu etwas ganz Besonderem.

Um am Leben zu bleiben müssen die Unsterblichen wenigstens alle fünf bis zehn Jahre einen neuen Körper einnehmen, denn länger kann der fremde Körper ihre Seelen nicht aufnehmen. Cyrus und seinen Gefolgsleuten, selbst Seras bester Freundin Charlotte, macht es nichts aus unschuldige Menschen zu töten nur um selbst ewig zu leben, doch Sera kann das nicht mehr länger mit ihren Gewissen vereinbaren, auch wenn sie bisher immer nur in Körper geschlüpft ist, deren Spender nicht mehr leben wollten oder es nicht verdient hatten. Außerdem glaubt sie, dass es nach über sechshundert Jahren jetzt endlich an der Zeit sei zu sterben.

Es gelingt ihr schließlich sogar zu Cyrus zu überlisten und zu fliehen um ihren Plan in die Tat umzusetzen, doch bei dem Versuch einem Mädchen nach einem schweren Autounfall das Leben zu retten übernimmt sie versehentlich – mehr oder weniger – dessen tödlich verletzten Körper. Zunächst ist sie noch fest entschlossen ihren Plan dennoch in die Tat umzusetzen, aber je mehr sie in die Welt der sechzehnjährigen Schülerin Kailey Morgan eindringt, desto mehr gerät ihr Entschluss ins Schwanken. Nach dem sie selbst vor so langer Zeit unvermittelt aus ihrem Leben herausgerissen wurde, ist sie auf einmal wieder Teil einer richtigen Familie, die sie liebt, und hat Freunde, die sich um sie sorgen. Seit Jahrhunderten ist sie das erste Mal wieder fröhlich und lernt, was es wirklich heißt zu leben.
Es ist wirklich schön zu sehen, wie Sera aufblüht und Stück für Stück ihren Lebenswillen zurückerlangt. Sie hat zwar ein schlechtes Gewissen, weil sie Kaileys Körper übernommen hat, auch wenn diese den Unfall sowieso nicht überlebt hätte, kann aber irgendwann nicht mehr leugnen, dass ihr dieses Leben tatsächlich gefällt und ihr die Morgans und ihre Freunde sogar richtig ans Herz gewachsen sind.
Das gilt insbesondere für den Nachbarsjungen Noah, in den Sera sich mit der Zeit verliebt. Das kann man ihr nicht verdenken, denn Noah ist unheimlich liebenswürdig und damit das komplette Gegenteil des manipulativen Cyrus. Auf ihn kann Sera sich immer verlassen und auch als Leser schließt man ihn sofort ins Herz. Erst durch ihn erfährt sie wieder wie es sich anfühlt glücklich zu sein.

Richtig genießen kann Sera dieses Leben und ihre neu gewonnene Freiheit jedoch nicht, denn Cyrus kennt sie besser als jeder andere, sodass sie sich die ganze Zeit davor fürchten muss irgendeinen Fehler zu begehen, der ihn direkt zu ihr führen könnte. Dabei sorgt sie sich nicht nur um sich selbst, sondern vor allem um die Menschen, die ihr nun nahe stehen, da Cyrus vor nichts zurückschrecken wird um Sera zurückzubekommen.

Weil die Handlung ausschließlich aus der Sicht von Sera erzählt wird, hat man keine Ahnung, ob Cyrus trotz des Abschiedsbriefes nach Sera sucht oder ihr sogar dicht auf den Fersen ist, was für ein wenig Spannung sorgt. Durch die Ich-Perspektive lernt man Sera aber auch besonders gut kennen und fiebert mit ihr mit. Es gelingt ihr schnell die Sympathie des Lesers zu gewinnen und man hofft die ganze Zeit über, dass sie dauerhaft von ihrem Plan absieht und mit Noah nun endlich ihr Glück gefunden hat.

Doch so leicht macht es die Autorin Sera natürlich nicht und zum Ende hin wird es dann noch einmal ziemlich spannend. Sera wird vor so manche Herausforderung gestellt und muss eine schwierige Entscheidung treffen. Am schlimmsten ist allerdings der Cliffhanger, mit dem Avery Williams die Geschichte völlig unerwartet enden lässt. Die letzten Sätze beschwören die schlimmsten Befürchtungen herauf und es bleibt einem nicht anderes übrig als inständig zu hoffen, dass man sich irrt bzw. dass etwas anderes dahinter steckt als erwartet, da man die Wahrheit erst in der Fortsetzung erfahren wird.
Hoffentlich greift die Autorin dort dann auch die Handlungsstränge wieder auf, die sie hier erst angefangen, dann aber ziemlich schnell wieder aus den Augen verloren hat, was manchmal für ein wenig Verwirrung gesorgt hat und einige Fragen offen ließ.

Erwähnenswert sind zum Schluss noch die vielen schönen Illustrationen, die einige Seiten des Buches schmücken und die zudem nur die deutsche Ausgabe zu bieten hat.


FAZIT

Everlight – Das Buch der Unsterblichen ist vielleicht nicht perfekt, aber dennoch ein sehr schöner Roman für Zwischendurch. Die außergewöhnliche Idee der Geschichte sowie die charmanten Charaktere bescheren dem Leser nämlich trotz kleinerer Schwächen ein paar schöne Leserunden.
Das Ende macht außerdem schon sehr neugierig auf die Fortsetzung, deren Übersetzung nicht allzu lange auf sich warten lassen sollte und hoffentlich anders ausgeht als das Ende des Vorgängers zunächst vermuten lässt.