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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2024

Herrlicher Kurzroman voller magischer Spannung

Eine Nachtigall in New York
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Der Autor Ben Aaronovitch hat mit seiner Buchreihe "Die Flüsse von London" eine Welt erschaffen, die voller Magie, Geheimnisse und Kriminalfälle ist. Jeder Band verspricht packende Lesestunden und auch ...

Der Autor Ben Aaronovitch hat mit seiner Buchreihe "Die Flüsse von London" eine Welt erschaffen, die voller Magie, Geheimnisse und Kriminalfälle ist. Jeder Band verspricht packende Lesestunden und auch sein neuester Band ist so richtig gut. Ich bin absolut begeistert, denn diesmal entführt uns der Autor nach New York.

Vielmehr befinden wir uns im New York der 1920er-Jahre. Hier können wir Thomas Nightingale auf seiner geheimer Mission begleiten. Es geht um ein besonderes Saxophon, Magie und Jazzmusik. Allzu viel darf man eigentlich gar nicht verraten, denn der Kurzroman zu der beliebten Reihe bietet beste Unterhaltung, wenn man sich überraschen lässt.

Ich habe mich gerne mit Nightingale durch New York treiben lassen, habe die Atmosphäre und das beschrieben Flair, die unterschiedlichen beschriebenen Figuren und die magisch spannende Handlung begeistert verfolgt.

Ich habe diesen Roman voller Begeisterung gelesen und kam gleich auf der ersten Seite in die Handlung rein. Ich mag sowohl die Reihe als auch die Kurzromane dazu sehr. Natürlich wünscht man sich in der Handlung etwas mehr Tiefe, doch das trübt das kurzweilige Lesevergnügen zu keinem Zeitpunkt. Ich fand sowohl die Handlung, als auch das Wiedersehen mit Nightingale wie auch das ganze Setting richtig gut.

Wer die Buchreihe kennt, wird an diesem Kurzroman sicherlich seine Freude haben.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Lebendig gewordene Geschichte

Winterwölfe
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(Werbung) Dan Jones ist ein Historiker, der Geschichte lebendig werden lässt. Von wegen "staubtrocken". Voller Spannung nimmt der Autor den Leser mit und zeigt ihm wie die englische Geschichte wirklich ...

(Werbung) Dan Jones ist ein Historiker, der Geschichte lebendig werden lässt. Von wegen "staubtrocken". Voller Spannung nimmt der Autor den Leser mit und zeigt ihm wie die englische Geschichte wirklich war.

Dan Jones ist ein großartiger Autor, der bereits eine beträchtliche Anzahl an spannenden Sachbüchern geschrieben hat. Mit Essex Dogs hat er vor einiger Zeit sein Romandebut vorgelegt, dass mich bereits begeistern konnte. Nun kommt mit Winterwölfe die Fortsetzung und auch dieser Band lässt die Geschichte in einem ganz anderen Licht erscheinen.

Noch nie wurde der Hundertjährigen Krieg so eindrucksvoll, atmosphärisch und mitreißend zu Papier gebracht. Dan Jones zeichnet den Verlauf der Geschichte detailreich und sachkundig nieder. Als Historiker hat er sicherlich Unmengen an Zeit mit der Recherche verbracht, um sie nun anhand von fiktiven Elementen wieder zum Leben zu erwachen. Und das ist ihm, meiner Meinung nach, auch sehr gut gelungen.

Die Figuren zeichnen sich von einer beeindruckenden Tiefe und Vielschichtigkeit aus, man hat aber als Leser immer noch eine Distanz zum Geschehen. Vielmehr ist man ein Beobachter und das fand ich bei einigen Szenen auch ganz gut. Das lässt manche Geschehnisse nicht ganz an einen herankommen. Dennoch erlebt man die Schauplätze aus erster Hand. Erlebt die Geschichte hautnah und erfährt so einiges über die Essex Dogs.

Trotz der Seitenstärke ist das Buch ein richtiger Pageturner, der einen so richtig packt und in die Handlung reinzieht. Dan Jones ist für mich ein beeindruckender Autor, der es einfach schafft das sich jeder für Geschichte interessiert. Auch auf den dritten Band, das Finale und den Abschluss dieser tollen Trilogie, freue ich mich schon sehr. Dieses lesenswerte Lesehighlight kann man sich nicht entgehen lassen. (4/5)

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Fantastisches Abenteuer um die Rettung der Kreativität

Peanut Jones und die Stadt der Bilder
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Dieses Buch hat mich völkig begeistert und mir viele anregende, spannende und vor allem künstlerische Lesestunden bereitet.

Hauptprotagonistin ist Peanut (eigentlich Pernilla) Jones, die so aufgeweckt ...

Dieses Buch hat mich völkig begeistert und mir viele anregende, spannende und vor allem künstlerische Lesestunden bereitet.

Hauptprotagonistin ist Peanut (eigentlich Pernilla) Jones, die so aufgeweckt wie mutig ist. Seit dem ihr Vater vor einen Jahr verschwunden ist hat sich viel in ihrem Leben geändert. Auf Wunsch ihrer Mutter muss Peanut sogar die Schule wechseln, um sich den ernsteren Themen im Leben zu widmen und nicht der Kunst. So wechselt Peanut von der Melody High auf die St Hubert's was der Schülerin überhaupt nicht zusagt. Freunde findet sie auf der neuen Schule keine, außer einem sehr engagierten Lernpartner Rockwell Riley. In einer Kiste bewahrt Peanut die Post It Zeichnungen ihres Vaters auf. So kommt es das Peanut nach einen Streit mit ihrer Mutter die Post Its dem Mädchen Trost spenden sollten. Doch neben den Zeichnungen entdeckt sie auch ein Geheimversteck in der Kiste. In ihm ist ein Bleistift versteckt? Doch woher kommt der Stift? Warum wurde er versteckt? Durch Zufall findet Peanut mit den Stift einen Zugang zu einer ganz besonderen Stadt namens Chroma. Und das braucht ganz dringend ihre Hilfe.

Dieses Buch ist ein einziges fantastische Abenteuer. Die kurzen Kapitel sorgen für ein zügiges Durchkommen und man kann das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Mir haben neben der mitreißenden Handlung auch die Charaktere sehr gut gefallen. Peanuts Geschwister Leo und Little Bit leiden sehr unter dem Verschwinden ihres Vaters. Die Familie Jones vereint die Schwerpunkte Kreativität (Kunst) und Sachlichkeit (Mathematik und Physik). Nachdem der Vater die Familie verlassen zu haben scheint, wendet sich die Mutter von der Kreativität komplett ab und wünscht dies auch von ihren Kindern. Doch je weiter man die Geschichte liest desto unwahrscheinlicher kommt einem die Geschichte des Vaters vor. Was ist mit ihm geschehen? Auch die anderen Charaktere, Rockwell und die Freunde aus dem Widerstand, sind herrlich. Es bleibt durchgehend spannend und ich freue mich jetzt schon sehr auf die Fortsetzung auf die man hoffentlich nicht allzu lange warten muss.

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Veröffentlicht am 02.12.2024

Spannend-lustige Geistergeschichte

Die Geisterhelfer – Traue sich, wer kann!
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Dieses bezaubernde Buch ist der Auftakt zu einem unterhaltsamen und geisterhaften Abenteuer, das man einfach lesen muss.

Hier kommen junge Gruselfans ab 9 Jahre ganz auf ihre Kosten. Und das nicht nur ...

Dieses bezaubernde Buch ist der Auftakt zu einem unterhaltsamen und geisterhaften Abenteuer, das man einfach lesen muss.

Hier kommen junge Gruselfans ab 9 Jahre ganz auf ihre Kosten. Und das nicht nur zu Halloween. Ich mag ja die Kombination aus Witz und Spannung, die hier gepaart mit kindgerechten Grusel, perfekt umgesetzt wurde.

Vor allem das Vorlesen ist dank der kurzen Kapitel und bezaubernden Illustrationen ein richtiger Spaß. Aber auch für geübte Erstleser ist das Buch ein toller Hingucker. (Hierbei darf man noch auf das Glow-in-the-dark-Cover verweisen)

In diesem Buch lernen wir Leo kennen, der es gerade nicht so leicht hat. Er hat Angst im Dunkeln und muss sich in einer neuen Schule zurechtfinden. Alles nicht so einfach. Da landet der Ball bei einem freundschaftlichen Fußballspiel auf dem Friedhof. Und genau dort trifft Leo auf drei ungewöhnliche Gestalten. Auf Geister. Natürlich glaubt Leo erst mal keiner und so tritt er zusammen mit seiner Freundin Antonia wieder vor die Gräber. Und auch die drei Geister sind wieder da. Und sie brauchen ihre Hilfe.

Diese herrliche Geschichte hat uns super gut gefallen. Das lag vor allem an den sehr gelungenen Figuren. Allen voran natürlich Leo, Antonia und den drei wundervollen Geisterfreunden Ferdinand, Agathe und Harry. SIe machen die Geschichte so richtig spannend und lebhaft. Man wird einfach gleich mitgerissen und junge Leser kommen hier ganz auf ihre Kosten. Immerhin versprichen die Geisterhelfer beste Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 26.11.2024

Lesenswerter Thriller

Blutrotes Karma
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Die Bücher des französischen Autors Jean-Christophe Grange sind immer etwas Besonderes. Vor allem im Genre Thriller, bieten seine Geschichten außergewöhnliche Figuren und Handlungen. In "Blutrotes Karma" ...

Die Bücher des französischen Autors Jean-Christophe Grange sind immer etwas Besonderes. Vor allem im Genre Thriller, bieten seine Geschichten außergewöhnliche Figuren und Handlungen. In "Blutrotes Karma" geht es für den Leser in die 60er Jahre.

Zur Zeiten der Pariser Studentenproteste wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Das Auffällige dabei ist, dass sie in einer Yogapose aufgefunden wird. Ihr Freunde Herve und sein Halbbruder Mersch geraten in die Ermittungen, als plötzlich eine weitere Leiche gefunden wird. Und wieder stammt diese aus dem Freundeskreis von Herve. Eine Verfolgungsjagd beginnt und mit ihr ein ganz besonders packendes Katz-und-Maus-Spiel.

Wer "Die purpurnen Flüsse" gelesen hat, weiß wie geschickt der Autor seine Handlung aufbaut und mit welcher Raffinesse er Figuren erscheinen und agieren lässt. Das ist auf jeden Fall auch hier der Fall. Dennoch besitzt das Buch einige Längen. Dies trübt das Lesevergnügen etwas.

Alles in allem ist "Blutrotes Karma" ein spannendes, nicht vorhersehbares Buch mit einer mitreißenden Handlung und besonders vielschichtigen und interessanten Figuren.

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