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Veröffentlicht am 28.11.2024

die Kraft der Worte, anfangs magisch, dann überzogen - schade

Die Goldene Schreibmaschine
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Inhalt:
Emily entdeckt in der Anna-Amalia Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, ein Glitzern, das Funkeln der goldenen Schreibmaschine.
Mit dieser magischen Schreibmaschine kann sie die Texte aller geschriebenen ...

Inhalt:
Emily entdeckt in der Anna-Amalia Bibliothek, in der ihre Oma arbeitet, ein Glitzern, das Funkeln der goldenen Schreibmaschine.
Mit dieser magischen Schreibmaschine kann sie die Texte aller geschriebenen Bücher verändern, was auch die Handlung der darauf basierenden Filme verändert.

Aber auch ihr Lehrer Herr Dresskau hat von dieser Magie gelesen und setzt alles daran, diese goldene Schreibmaschine in seinen Besitz zu bekommen.


Meinung:
Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, es strahlt Magie und Zauber aus und irgendwie auch Ruhe und Besonnenheit.

Aber ganz so beschaulich geht es in dieser Geschichte nicht zu.
Schon auf den ersten Seiten wird Emily von ihrem skrupellosen Lehrer Dr. Dresskau schikaniert und vor der ganzen Klasse bloß gestellt.

Trost und Halt findet Emily bei ihren Freunden und in ihrer Bibliothek, in ihrem Ohrensessel.

Für Emily ändert sich ihre Welt, als sie die goldenen Schreibmaschine entdeckt und nach und nach deren Kraft entschlüsseln kann.

Bis zu diesem Punkt verzauberte mich dieses Buch, trotz des fiesen Lehrer, durch Magie, Freundschaft, Wortwitz und einem Funken zarter Gefühle.

Doch als Emily anfängt die Geschichten zu ändern und letztendlich Dr. Dresskau die goldene Schreibmaschine in Besitz nimmt, wobei dieser noch nicht einmal vor dem Schänden von Gräbern zurückschreckt, nimmt die Geschichte einen, für mich, abstrusen und total überzogenen Verlauf.
So tauchen auf einmal Braunhelme auf und ein System das stark an die NS-Zeit erinnert. Dr. Dresskau wird noch größenwahnsinniger und noch sadistischer.

Das Worte eine große Macht haben, ist schon bei den kleinen Änderungen ersichtlich, die Emily in Büchern vornimmt, diese dann so übertrieben in einem Kinderbuch ab 10 Jahre zu gestalten, finde ich unpassend.

Auch das Emily ihre "Taten" nie reflektiert oder versucht zu korrigieren, wo sie doch sieht, welche Wirkung diese auf ihre Freunde hat, fand ich schade.

Mit kleinen Tönen, wie sie Emilys Opa oft spricht, auch wenn verwirrt und nicht immer schlüssig, hätte der Autor für mich mehr die Kraft der Worte sprechen lassen, als mit dem „Vorschlaghammer“ Dr. Dresskau.

Fazit:
Eine tolle Idee, ein warmes und magisches Cover, aber die Umsetzung und vor allem die Figur des Dr. Dresskau zerstören den Zauber und die Wirkung dieser Geschichte.

„ Geschichten hatten eine so unglaublich große Macht. Und die Ideen in ihnen. Sie konnten die Welt verändern.“

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Veröffentlicht am 18.11.2024

das Leben mit einem Drachen ist gar nicht so leicht, witzige Abenteuergeschichte

Retter der Drachen – Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1)
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Inhalt:
Lea ist neu in Drachenfels und wäre dies nicht schon schwer genug, bekommt sie, von der Nebelfee Nebula, die Verantwortung für einen kleinen Drachen übertragen.

Ob Lea diesen Herausforderungen ...

Inhalt:
Lea ist neu in Drachenfels und wäre dies nicht schon schwer genug, bekommt sie, von der Nebelfee Nebula, die Verantwortung für einen kleinen Drachen übertragen.

Ob Lea diesen Herausforderungen gewachsen ist.

Meinung:
Die Abenteuergeschichte um Lea, ihren Drachen Avindur und ihren Freunden wird von dem Autorenduo Annett Stütz und Britta Vorbach spannend und unterhaltsam erzählt.
Dabei stehen Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt, Verantwortung übernehmen und sich etwas Trauen im Vordergrund.
Lea ist ein aufgeschlossenes Mädchen, das auch die Herausforderung nicht scheut, ein Drachen Ei zu übernehmen und dessen kleinen Bewohner zu beschützen - hier werden sich sicher viele Leserinnen wiederfinden.
Die "Problem" kommen erst, wenn man mit dem Ei allein dasteht, denn was frisst denn so ein Drache, wieviel und wie warm braucht er es.
All das muss Lea herausfinden, denn sie hat Nebula nicht nur versprochen auf das Ei und den Drachen aufzupassen, sondern ihm auch eine gute Freundin zu sein.
Zusammen mit großen und kleinen Freunden begibt sich Lea auf eine magische, spannende und abenteuerliche Reise, ihren kleinen Drachen großzuziehen und diesen vor dem bösen 13. Drachen zu beschützen.

Das Cover ist passend zur Geschichte gestalte. Die Farbe Blau spiegelt dabei die Farbe von Avindur und seinem Ei wieder.

Die Schriftgröße ist etwas größer, was gerade für geübte Erstleser angenehm zum Lesen ist.
Immer wieder wird die Geschichte von kleinen, aber auch vollflächigen bunten und sehr schönen Illustrationen aufgelockert.

Einzig das Ende konnte uns nicht überzeugen.
Achtung: Spoiler
Wird im Buch immer wieder die Furcht vor dem 13. Drachen angedeutet, erscheint dieser in der Geschichte nicht. Auch zu einem "Duell" zwischen den beiden kommt es nicht. So ist Avindur letztendlich groß und bereit sich dem 13. Drachen zu stellen und dann endet die Geschichte. Allerdings nicht ohne Ausblick auf den 2. Band, der noch geschickt in die Geschichte verpackt wird.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

es gibt Leben auf dem Mars, informativer und actionreicher Comic

WAS IST WAS Comic - Planeten und Raumfahrt
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Dies ist bereits unser 2. Teil der Reihe und wir hoffen dringend auf einen 3. in dem dann Iris ihren großen Auftritt hat. Aber eins nach dem anderen.

In ihrem 2. Abenteuer werden die 3 Experten, wieder ...

Dies ist bereits unser 2. Teil der Reihe und wir hoffen dringend auf einen 3. in dem dann Iris ihren großen Auftritt hat. Aber eins nach dem anderen.

In ihrem 2. Abenteuer werden die 3 Experten, wieder unfreiwillig, auf ein Raumschiff teleportiert um Professor Quecksilber zu unterstützen, den perfekten Ort für seine Geranie zu finden.
Zusammen reisen die 4 und der Roboter Fail 34 vom anderen Ende des Sonnensystems zurück zur Erde. Dabei lernt der Leser nicht nur die Planeten ein wenig kennen, sondern auch einige Monde, die ISS und auf dem Mars den Roboter Opportunity.
All dies spiegelt sich auch auf dem tolle Cover wieder.

Glänze im 1. Band noch Wenko mit seinem umfangreichen Wissen, bekommt in diesem Band Will seinen "großen Auftritt". Denn wie in seinen Videospielen muss er die Crew geschickt durch das Weltall manövrieren.
Aber auch Iris und Wenko gefallen uns sehr gut in diesem Band, ebenso Fail 34, dem so einige Missgeschicke passieren - die uns sehr zum lachen gebracht haben.

Die Comics sind wieder sehr farbenfroh, stammen dieses Mal aber nicht vom Autor Zapf, sondern von Carlos Arroyo und dies merkt man (leider).
Dieser Comic wirkt auf uns unruhig, mit unter war es für uns zu viel, was dargestellt wurde und auch die Figuren wirkten plastischer /animierter, als im 1. Band. (Unseren Augen hat der 1. Band besser gefallen, aber man gewöhnt sich auch schnell an den 2. Stil).

Die Kombination aus spannendem-actionreichen Comic und Sachwissen finden wir sehr gelungen und wünschen uns mehr davon.

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Veröffentlicht am 14.11.2024

viele bunte Ideen, die Lust aufs "gleich loslegen" machen

#buch4you: Dein Mädchenbuch: Kreativ durch's ganze Jahr
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Mehr als 160 kreative Bastelideen laden in diesem Buch zum "gleich loslegen" oder einfach auch nur zum inspirieren lassen ein.

Dabei findet man in diesem Buch nicht nur Basteltipps und Tricks, sondern ...

Mehr als 160 kreative Bastelideen laden in diesem Buch zum "gleich loslegen" oder einfach auch nur zum inspirieren lassen ein.

Dabei findet man in diesem Buch nicht nur Basteltipps und Tricks, sondern auch Rätsel und Erklärungen z.B. wie Kleber hergestellt werden kann, wie funktioniert Faux Calligraphy (falsches Kalligrafie), was ist Kawaii oder wie funktionieren Sketchnotes.

Die Basteltipps werden in 3 Schwierigkeitsstufen untergliedert.

Gut gefällt uns, das dieses Buch Ideen für jede Jahreszeit parat hält und auch mit den unterschiedlichsten Materialien, alle meist vorhanden (nichts exotisches), gebastelt wird.

Es wird gemalt, geklebt, geschnitten, gefaltet und neues ausprobiert, z.B. Malen mit Plüsch-Pompons.

Seine Ideen kann man dabei auch direkt im Buch festhalten, was für uns ebenfalls einen tollen Charme hat, denn so wird das Buch ganz individuell und "lebendig".

Für uns ein gelungenes Buch, aus dem wir schon einiges gebastelt haben und welches wir immer wieder zur Hand nehmen, um neues auszuprobieren.

"Kreativität ist die Kunst alles immer so aussehen zu lassen, als wäre es Absicht."

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Veröffentlicht am 07.11.2024

tolle Idee, die Umsetzung hätte besser sein können

Die geheimsten Orte der Welt
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Es gibt viele Geheime Orte auf dieser Welt und alle ziehen die Menschen magisch an, denn irgendwas gibt es dort sicher immer zu entdecken.

Genau solche Orte bereits der Leser auf einem magischen Teppich ...

Es gibt viele Geheime Orte auf dieser Welt und alle ziehen die Menschen magisch an, denn irgendwas gibt es dort sicher immer zu entdecken.

Genau solche Orte bereits der Leser auf einem magischen Teppich im Buch "Die geheimsten Orte der Welt".
In Summe werden 19 geheime, verborgene, unerreichbare bare oder zu gefährliche Orte vorgestellt.
Die Idee dahinter ist toll, denn neugierig sind wir alle und hätten doch wirklich zu gerne gewusst, wie das Schlafzimmer der Queen aussieht, oder Area51.

Enttäuscht sind wir von der Umsetzung.

Die 19 geheimen Orte werden jeweils auf 2 Doppelseiten vorgestellt. Dabei zeigt die erste Doppelseite ein vollflächiges Bild und gibt eine erste Zusammenfassung. Es wird der Ort benannt (soweit bekannt), sowie die Region und das Land. Hier hätten wir uns "Hilfe" bei der Aussprache gewünscht (z.B. Bouvet-Insel, Poveglia, Provinz Alajuela...)
Auf der folgende Doppelseite wird entweder der geheime Ort oder das drum herum ein wenig näher beleuchtet. Wobei diese Informationen doch recht überschaubar sind, den Ort nicht immer besser / näher erklärt und vieles unbeantwortet lässt.

Für Kinder die von den Orten noch nichts oder nur wenig gehört haben, finde ich die Beschreibungen zu gering und oberflächlich um sich ein Bild verschaffen zu können.

Enttäuscht waren wir beim "Schlafzimmer der Queen", denn auch den Autoren ist es wohl nicht gelungen einen Blick in diesen zu werfen. Denn auf den folgenden beiden Seiten wird eher der Palst beschrieben, als das Zimmer.
Auf Hashima erfährt der Leser, das 95% der Insel als gefährlich gelten - das WARUM beantworten die Autoren aber nicht.

So lässt das Buch mich und meine jungen Leser / Zuhörer doch mit mehr Fragen zurück, als das wir die geheimen Orte kennengelernt hätten.
Positiv, es wird die Neugierde und das Interesse geweckt, sich mit den Orten weiter zu beschäftigen.

Der Altersempfehlung ab 7 Jahre kann ich nicht zustimmen, dafür sind die Beschreibungen zu abstrakt und wenig greifbar.
Ich sehe das Buch eher bei interessierten Lesern ab 10 Jahre.

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