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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2018

Guter Thriller - aber auch eine Art "Familiendrama"

Harter Schnitt
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Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

Nachdem bereits im letzten Band (letzte Worte) die früher getrennten Reihen um Will ...

Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite informieren. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung.

Nachdem bereits im letzten Band (letzte Worte) die früher getrennten Reihen um Will Trent und Dr. Sara Linton zusammengeführt wurden, vertieft die Autorin in diesem neuen Band diese Reihenvereinigung. Das ist ihr gut gelungen. Oftmals treten ja nach so vielen Bänden einer Reihe deutliche Ermüdungserscheinungen auf - dies ist hier nicht der Fall. Geschickt versteht es die Autorin jedesmal andere Personen den Schwerpunkt der Handlung zuzuweisen so dass das Interesse erhalten bleibt. Diesmal sind dies Faith Michel und die Chefin von Will Trent, Amanda Wagner. Dr. Sara Linton und Will Trent spielen nur (durchaus wichtige und auch nicht zu knappe) Nebenrollen.

Die Weiterentwicklung der Protagonisten ist ein wesentliches Merkmal auch dieses Buches, daher ist der Reihenleser bevorzugt. Aber auch der Einzelleser kommt auf seine Kosten.

Das Buch beginnt spannend, kann den Spannungsbogen aber nicht durchgängig aufrecht erhalten. Es ist ein stetes Spannungsauf-und-ab wobei zwischenzeitlich auch deutliche Längen den Lesespass ein wenig getrübt haben.

Insgesamt ein gut unterhaltendes Buch mit ein paar recht brutalen Passagen und einem ganz kleinen Schuss Liebe.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Thriller mit Licht und Schatten

Schmerz
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Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

"Schmerz" ist ein Thriller (oder für mich eher ein Mix aus Thriller ...

Zum Inhalt kann sich der interessierte Leser gern hier auf der Buchseite informieren; ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

"Schmerz" ist ein Thriller (oder für mich eher ein Mix aus Thriller und Krimi) mit einem ungewöhnlichen Plot. Dies sei vorab schonmal als positiver Aspekt angemerkt. Auch die Schreibweise der Autorin hat mir gefallen.

Das Buch beginnt spannend, kann den Spannungsbogen aber nicht durchgängig halten. Im Mittelteil haben mir einige deutliche Längen zu schaffen gemacht; erst gegen Ende des Buches war es wieder deutlich spannender.

Die Protagonisten und deren persönlicher Hintergrund waren für meinen Geschmack "überzeichnet". Im Bemühen, aus den handelnden Personen etwas "Besonderes" zu machen, ist die Autorein für meinen Geschmack über das Ziel hinaus geschossen. Aufgefallen ist mir ausserdem, das die Protagonisten ungewöhnlich oft für mein Empfinden unlogisch und nicht nachvollziehbar handeln. Klar, dass in einem Thriller über psychopathische Serienkiller von diesen und auch von deren Umfeld nicht immer logisches Handeln erwartet werden darf und auch nicht von mir erwartet wird. Aber - das war in vorliegendem Fall für mich "too much"!

Für mich kann das Buch - trotz des wirklich ungewöhnlichen Plots und durchaus auch spannender Momente - nicht ganz halten, was der Klappentext verspricht. Es hat jedenfalls in mir nicht den unbändigen Wunsch geweckt, nun auch die restlichen Bücher der Reihe zu lesen.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Blutige Morde und ein Blow-Job zu Archis Geburtstag - Klasse!

Totengabe
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Wie immer bei dieser Reihe darf man vom Inhalt nicht zu viel verraten. Es wäre schade um die schöne Spannung. Daher sollte sich der Leser mit der Inhaltsangabe hier auf der Buchseite begnügen. Meine persönliche ...

Wie immer bei dieser Reihe darf man vom Inhalt nicht zu viel verraten. Es wäre schade um die schöne Spannung. Daher sollte sich der Leser mit der Inhaltsangabe hier auf der Buchseite begnügen. Meine persönliche Meinung:

Obwohl es sich nun schon um den 6. Band der Reihe um Archie Sheridan und die schöne Serienmörderin Gretchen Lowell handelt, zeigt die Reihe noch keine Ermüdungserscheinungen.

Das Buch beginnt gewohnt rasant und kann den Spannungsbogen (fast) durchgängig halten. Auch diesmal spart die Autorin nicht mit einer Reihe recht grausiger Morde - wenngleich der Reihenleser durchaus schon mehr davon in dem einen oder anderen Vorgängerband gelesen hat. Ebenfalls erwartungsgemäß wird die Handlung auch ein paar drastische erotische Passagen aufgelockert.

Der Schreibstil ist unverändert gut, locker und leicht - das Buch konnte mich wieder einmal hervorragend unterhalten. Was will man mehr?

Sicher kann das buch auch als "stand-alone" gelesen werden; ich empfehle dennoch jedem interessierten Leser wenn irgend möglich, die Bücher der Reihe nach zu lesen. Der Lesespass wird dadurch doch erheblich gesteigert.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Einblicke in die multiplen Persönlichkeiten eines Killerpaares

Der Kuss der Schlange
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Einen kurzen Einblick in die Handlung findet der Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das vorliegende Buch ist die direkte Fortsetzung des ersten Bandes dieser ...

Einen kurzen Einblick in die Handlung findet der Leser hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Das vorliegende Buch ist die direkte Fortsetzung des ersten Bandes dieser Reihe (Die Geduld der Spinne). Ich empfehle dringend, diesen Band vorab zu lesen - das ist sehr hilfreich für das Verständnis des vorliegenden Bandes.

Das Buch ist erneut in einer sehr eigenwilligen Sprache verfasst, an die sich der Leser erst gewöhnen muss. Dann habe ich sie aber als angenehm empfunden. Lediglich die ohne Not häufig eingesetzten Fremdworte hemmen den Lesegenuss etwas. Das Buch beginnt spannend und kann den Spannungsbogen - mit Unterbrechungen - weitgehend halten. Ein paar erotische Passagen sind geschickt in die Handlung eingestreut. Das Thema "multiple Persönlichkeit" erfordert natürlich schon einige Aufmerksamkeit des Lesers.

Insgesamt war dieses Buch eine gelungene Fortsetzung des Buches "Die Geduld der Spinne", konnte dessen überragende Spannung und Klasse nicht ganz erreichen.

Veröffentlicht am 06.07.2018

Immer noch beeindruckend - nach 16 Bänden ein so guter Folgeband. Chapeau!

Knochen lügen nie
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Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Meine persönliche Meinung:

Wie bereits in der Überschrift gesagt finde ich es beeindruckend, dass es der Autorin immer noch gelingt ...

Zum Inhalt möge sich der Leser hier auf der Buchseite kurz informieren. Meine persönliche Meinung:

Wie bereits in der Überschrift gesagt finde ich es beeindruckend, dass es der Autorin immer noch gelingt ein gutes und spannendes Buch - nach so viel Vorgängern - abzuliefern. Das muss hervorgehoben werden, denn dies gelingt nur sehr selten.

Der vorliegende Band knüpft an den Band 7 "Totenmontag" an, den vorher gelesen zu haben hilfreich, aber nicht zwingend notwendig ist.

Das Buch ist zwar spannend, dies aber nicht durchgängig; vielmehr sind auch persönliche Sequenzen der Protagonisten eingestreut. Insgesamt liest sich auch dieser Band aus meiner Sicht eher wie ein Krimi, denn wie ein Thriller. Das meine ich aber durchaus nicht abwertend.

Die Schreibweise der Autorin empfinde ich auch dieses mal als abgehackt - ja fast schon stakkatoartig. Das mag sicher nicht jeder - ebensowenig wie die vielen Abkürzungen der diversen Behörden und Polizeiorganisationen und die Fülle der medizinischen Fachbegriffe. Aber - das gehört alles zu einem "Kathy Reichs" einfach dazu!

Insofern war das Buch durchaus gut für eine Reihe sehr unterhaltsamer Lesestunden.