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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2018

Der 7. Fall der "Montana-Reihe" - und die Luft ist raus.....! Mainstream-Thriller ohne große Spannung.

Dunkle Bestie
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Einen kurzen Blick auf das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Der zumeist zu beobachtende Trend, dass Buchreihen mit zunehmender Zahl der Bände deutlich an ...

Einen kurzen Blick auf das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Der zumeist zu beobachtende Trend, dass Buchreihen mit zunehmender Zahl der Bände deutlich an Spannung verlieren, ist auch hier zu beobachten. Schon der vorherige Band konnte nicht mehr so richtig überzeugen.

Das vorliegende Buch hat deutliche Längen und "lebt" im Wesentlichen von der persönlichen Entwicklung der Protagonisten. Das stellt den fleissigen Reihenleser zumindest etwas zufrieden, kann aber über die mangelnde Spannung nicht hinweg täuschen.

Die Vermittlerinnen laufen wie aufgeschreckte Hühner durch die Landschaft und befragen immer wieder irgendwelche Leute, oder wälzen schriftliche Aussagen ohne weiter zu kommen. Aufpoliert werden soll das Geschehen durch den Einbau der "Bigfoot"-Sichtungen und den Medienrummel. Aber auch das kann den fehlenden Spannungsbogen nicht retten.

Die Auflösung des Falles kommt denn auch mehr oder weniger zufällig zustande.

Nur wegen der mir lieb gewordenen Protagonisten und deren persönlichen Entwicklung habe ich mich für einen (eigentlich nicht verdienten) dritten Stern entschieden.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Typisch Nora Roberts - Liebe, Romantik und etwas Mystik

Im Licht der Sterne
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Einen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Wie schon in der Überschrift gesagt handelt es sich um einen Roman in typischer "Roberts-Manier".

Die ...

Einen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Wie schon in der Überschrift gesagt handelt es sich um einen Roman in typischer "Roberts-Manier".

Die Handlung - unter häuslicher Gewalt lebende Frau entflieht dem prügelnden Ehemann und findet auf idyllischer Insel ein neues Leben, einen neuen Mann und zu sich selbst - ist nicht gerade originell. Dazu würzt die Autorin das Geschehen mit einer ordentlichen Prise Mystik; die Frau ist nämlich eine Hexe und findet auf der Insel ihre drei Schwester-Hexen.

Damit ist auch der Grundstein für die beiden Folgebände der Trilogie gelegt: In jedem Band findet ein Topf seinen Deckel - sprich eine der Hexen ihren Geliebten.

Hört sich alles sehr trivial an; ist es im Prinzip auch. Wäre da nicht diese Autorin, der es gelingt diese Geschichte so liebevoll und gefühlvoll zu erzählen, dass die Seiten nur so dahinfliegen....!!

Auch die Protagonisten und deren Umfeld sind sehr schön gezeichnet. Am Ende bleibt festzuhalten: Ein locker, luftig, leichtes Buch, dass dem Leser ein paar schöne Sommerabende versüßt.
Ich kann es nicht anders sagen: Ich freue mich auf die nächsten zwei Bände!

Veröffentlicht am 25.06.2018

Kriminalroman? Nein, langatmige Schicksalsschnulze ohne jegliche Spannung

Das Haus der Schwestern
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Üblicherweise verweise ich bezüglich des Inhalts auf die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Die gibt aber wenig bis nichts her - aber das trifft die Handlung recht gut.


Von einer spannenden Krimi-Handlung ...

Üblicherweise verweise ich bezüglich des Inhalts auf die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Die gibt aber wenig bis nichts her - aber das trifft die Handlung recht gut.


Von einer spannenden Krimi-Handlung ist weit und breit nichts zu lesen. Erst kurz vor Schluss kommt es zu einem Tötungsdelikt im Affekt.

Die Handlung ist geteilt in einen Handlungsstrang in aktueller Zeit. Hier geht es um eine zerrüttete Ehe, deren Bestand oder Nichtfortbestand von den Protagonisten durch einen Urlaub im "Haus der Schwestern" geklärt werden soll. Leider schneit man dort ein und eine selbstgerechte Ehefrau liest in einer Art Tagebuch von Ereignissen in diesem Haus in der Vergangenheit. Dieser Buchteil ist seitenmässig der kleinere Teil.

Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Zeit der 10er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts und schildert das Leben der damaligen Bewohner, insbesondere der Frances Gray. Auch diese Protagonistin wird sehr negativ gezeichnet, eine ichbezogene Frau, die alle um sich herum von sich stösst. Statt einer Krimihandlung werden hier "Ausflüge" in das Grauen des 1. Weltkriegs gemacht und auch in die Zeit des 2. Weltkrieges.

Das Buch ist eher eine Schicksalsschmonzette und ich empfinde die Anpreisung auf dem Cover als "Kriminalroman" als grob irreführend!
Ich habe mehrfach kurz davor gestanden, das Buch ob seiner Langatmigkeit abzubrechen. Nur aufgrund der bei dieser Autorin nicht zu bezweifelnden guten Formulierkunst habe ich mich zu einem (nur sehr bedingt verdienten) zweiten Stern entschieden.

Veröffentlicht am 22.06.2018

Toller Abschluss der Normannen-Daga - packend und ereignisreich

Der Sturm der Normannen
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Einen knappen Eindruck von der Handlung vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Nachdem ich bereits die drei Vorgängerbände geniessen durfte, waren die Erwartungen ...

Einen knappen Eindruck von der Handlung vermittelt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:


Nachdem ich bereits die drei Vorgängerbände geniessen durfte, waren die Erwartungen an diesen vierten Band naturgemäß sehr hoch. Ich wurde nicht enttäuscht!

Das Buch setzt das Geschehen konsequent fort und bietet erneut höchsten Lesegenuss aus einer genialen Mischung aus historischen Fakten und einer fiktiven Geschichte.

Viel Neues kann ich nicht sagen, wer will kann ergänzend zu dieser Stellungnahme gern meine Meinung zu den Vorgängerbänden lesen. Ich werde das dort bereits Gesagte nicht nochmal wiederholen.

Das Buch ist auch allein durchaus lesbar; wichtige Fakten und Ereignisse aus den ersten Bänden werden hinreichend erklärt. Das stellt für den Reihenleser zwar eine Wiederholung dar, hat mich aber nicht sehr gestört. Vielmehr wurden dadurch gute Erinnerungen an die früheren Geschehnisse geweckt.

Sehr schade, dass die Reihe jetzt zu Ende ist - oder doch nicht?? Meiner Meinung nach ist der Schluss für einen Folgeband geradezu prädestiniert! Ob der Autor dem Wunsch vieler Leser (auch meinem) wohl nachkommt und uns noch ein Buch über die Eroberung Siziliens präsentiert?

Veröffentlicht am 20.06.2018

Grandioser 3. Teil der Reihe - spannend, dramatisch mit viel historischem Flair

Der Schwur des Normannen
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Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung:


Nachdem ich schon die beiden ersten Bände der "Normannen-Sage" ...

Einen kurzen Blick auf die Handlung ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Ich ergänze lediglich meine ganz persönliche Meinung:


Nachdem ich schon die beiden ersten Bände der "Normannen-Sage" geniessen durfte hatte ich mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht!

Erneut gelingt es dem Autor historische mit fiktiven Ereignissen und Personen zu einem eindrucksvollen Gesamtbild zu verquicken.

Dem Buch fehlt es weder an Spannung und Tempo; lediglich im ersten Drittel kam es zu einigen Längen, die aber im letzten Drittel furios ausgeglichen wurden. Sowohl die historisch belegten als auch die fiktiven Protagonisten sind äusserst lebendig und liebevoll gezeichnet.

Es ist nicht zwingend erforderlich die Vorgängerbände vorab zu lesen, aber aus meiner Sicht dringend zu empfehlen. Nur so kann man die Entwicklung der Geschehnisse und insbesondere der Protagonisten nachvollziehen und richtig würdigen.

Ich freue mich sehr auf den vierten Band!