Frostiges Miesbach
BodenfrostIn Band 12 der Krimireihe sollen beim alljährlichen Kindernachmittag der Polizei Miesbach - diesmal unter der Leitung von Leonhardt Kreuthner - klassische Polizeisituationen dargestellt werden. Warum gerade ...
In Band 12 der Krimireihe sollen beim alljährlichen Kindernachmittag der Polizei Miesbach - diesmal unter der Leitung von Leonhardt Kreuthner - klassische Polizeisituationen dargestellt werden. Warum gerade Kreuthner diesmal mit der Leitung betraut ist, beruht auf einem äußerst peinlichen Vorfall mit dem neuen Polizeipräsidenten. Dieses Randgeschehen ist im Buch in einer Rückblende detailreich wiedergegeben. In Vorbereitung auf den Kindernachmittag wurden nun also Schaufensterpuppen einer echten Schlägerei nachempfunden entsprechend dekoriert, um die Auffindesituation möglichst kindgerecht vorzubereiten. Unweit dieses Schauplatzes findet ein Kind bedauerlicherweise und eher weniger kindgerecht eine Leiche, was wenig verwundert, denn wenn der Kreuthner dabei ist, so trudelt er schon ein ums andere Mal als Erster an einem vermeintlichen Tatort mit Leiche ein, was ihm den Beinamen „Leichenleo“ beschert hat. Auf der Leiche wird ein Hinweis auf den möglichen Täter gefunden. Ob der Tote Opfer des Serienkillers „Der Harpunier“ geworden ist, muss nun von Kommissar Wallner geklärt werden, der ebenso ermittelt wie Kreuthner und die Miesbacher Polizei.
Andreas Föhr hat es auch in diesem Band geschafft, mich spannend zu unterhalten. Ich liebe diese Buchreihe, die mit liebenswürdigen und teils schrägen Protagonisten punktet. Eine ordentliche Prise schwarzer Humor und bayrische Dialoge haben das Buch abgerundet.