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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.05.2019

auf eigenen Füßen stehen

Mulans Töchter
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Im China im 5. Jahrhundert als Mulan von sich reden gemacht. Nach dem Einberufungsbefehl des Kaisers hat sie sich als Mann verkleidet und ist anstelle ihres alten und kranken Vaters in den Krieg gezogen. ...

Im China im 5. Jahrhundert als Mulan von sich reden gemacht. Nach dem Einberufungsbefehl des Kaisers hat sie sich als Mann verkleidet und ist anstelle ihres alten und kranken Vaters in den Krieg gezogen. Die Autorin beschäftigt sich jedoch in erster Linie mit den chinesischen Frauen der Gegenwart, die sich zwar von den geschnürten Füßen befreien konnten, ansonsten immer noch über ihren Mann definiert werden. Gutes Aussehen und eine gute Partie stehen an erster Stelle. Doch immer mehr Frauen wollen nun auf eigenen Füßen stehen und sich in den Männerdomänen bewähren.
Das Thema der Emanzipation beschäftigt alle, hier wird unter dem Aspekt der Besonderheiten in China eine zusätzliche Würze hinein gebracht. Ein interessantes Sachbuch gut lesbar.

Veröffentlicht am 08.05.2019

philosophisch anspruchsvoller Thriller

Lenz (Ein Kommissar-Eschenbach-Krimi 6)
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Aus seiner Auszeit zurück arbeitet der Kommissar Eschenbach wieder bei der Züricher Polizei. Im Dezernat gibt es Differenzen mit seiner Vertretung Ivy Köhler, die ihm nicht einfach wieder das Feld überlassen ...

Aus seiner Auszeit zurück arbeitet der Kommissar Eschenbach wieder bei der Züricher Polizei. Im Dezernat gibt es Differenzen mit seiner Vertretung Ivy Köhler, die ihm nicht einfach wieder das Feld überlassen will. Als er erfährt, dass sein Freund und Kollege von dem Archiv der Kantonspolizei, Ewald Lenz, vermisst wird, angeblich die Seiten gewechselt hat und unter Terrorverdacht steht, macht er sich ohne Einschaltung des Dezernats selbst auf die Suche nach den wahren Gründen.
Sprachlich anspruchsvoll geschrieben, mit einigen philosophischen Gedanken bestückt ist es kein Thriller zum schnellen Lesen. Es erfordert ein genaues und aufmerksames Lesen, doch es lohnt allemal.

Veröffentlicht am 08.05.2019

vom Pech verfolgt

Sowas kann auch nur mir passieren
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Georgina tritt immer wieder in ein Fettnäpfchen, sucht sich die falschen Männer aus und scheint vom Pech verfolgt. Erst verliert sie ihren Job als Kellner und als ihr Freund Robin sie betrügt setzt sie ...

Georgina tritt immer wieder in ein Fettnäpfchen, sucht sich die falschen Männer aus und scheint vom Pech verfolgt. Erst verliert sie ihren Job als Kellner und als ihr Freund Robin sie betrügt setzt sie ihn vor die Tür. Ein Neuanfang muss her. Sie findet eine neue Stelle als Kellnerin und trifft dort ausgerechnet auf Lucas. Vor 12 Jahren war sie in der Schule in ihn verknallt, doch er scheint sie nicht - mehr - zu kennen. Oder will er sich nicht an sie erinnern?
Der Roman ist witzig geschrieben mit Problemen, die nicht weit vom Alltag weg sind. Die Liebesgeschichte scheint vorhersehbar.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Kampf gegen die Mafia

Black Hand
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Als Kind ist Joseph Petrosino mit seinen Eltern aus Italien nach New York gekommen. Er hatte sich durchgekämpft in Little Italia, ist der Armut entkommen und wurde Detective. 1903 gab es die erste Mafia ...

Als Kind ist Joseph Petrosino mit seinen Eltern aus Italien nach New York gekommen. Er hatte sich durchgekämpft in Little Italia, ist der Armut entkommen und wurde Detective. 1903 gab es die erste Mafia Organisation in den Vereinigten Staaten, die Black Hand. Sie erpresste, mordete, verschleppte Kinder und sorgte für Angst und Schrecken im Big Apple. Joseph Petrosino schreckte nicht davor zurück, ihnen den Kampf anzusagen. Seine Geschichte und die der Mafia in New York sind Thema dieses Thriller artig geschriebenen Sachbuches. Sehr spannend und atmosphärisch.

Veröffentlicht am 08.05.2019

Mukoviszidose

Verschieben wir es auf morgen
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Mukoviszidose, mit dieser Diagnose werden die Eltern von Miriam Maertens konfrontiert. Eine Krankheit, die einem Neugeborenen ein nur kurzes Leben ermöglicht, so die Aussage des Professors. Um die Geschwisterkinder ...

Mukoviszidose, mit dieser Diagnose werden die Eltern von Miriam Maertens konfrontiert. Eine Krankheit, die einem Neugeborenen ein nur kurzes Leben ermöglicht, so die Aussage des Professors. Um die Geschwisterkinder zu schützen, soll man Miriam gleich in die Obhut eines Pflegeheimes geben. Die Eltern entscheiden sich anders, sie und die Geschwister leben mit ihr und der Krankheit und helfen ihr, ein möglichst normales Leben zu führen. Miriam kämpft sich durch die Kinder- und Jugendjahre, mit 16 verlässt sie die Schule um ihren Traum von einer Schauspielkarriere umzusetzen. Und es gelingt ihr. Mit Anfang 30 wird sie entgegen jeden ärztlichen Rat schwanger, doch ihre Luft wird immer knapper, nur noch eine Lungentransplantation wird ihr helfen.
Eine Mut machende Geschichte über eine totbringende Krankheit, über Lebenswille und Kampfkraft.