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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2020

tiefe Wasser

Je tiefer das Wasser
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Die Geschwister Edie und Mae müssen nach einem Selbstmordversuch der Mutter ihre Heimat Louisiana verlassen und ziehen zu ihrem Vater nach New York. Der Vater ist ein angesagter Autor und hat die Familie ...

Die Geschwister Edie und Mae müssen nach einem Selbstmordversuch der Mutter ihre Heimat Louisiana verlassen und ziehen zu ihrem Vater nach New York. Der Vater ist ein angesagter Autor und hat die Familie schon früh verlassen. Den beiden Mädchen fällt es schwer mit der neuen Situation zurecht zu kommen und bald kommt es zu einem Bruch. Die ältere flieht mit einem Bekannten und holt die Mutter aus der Klinik.

Erzählt ist das Buch in kurzen Kapiteln aus Sicht der beiden Kinder, dem Vater und auch der Mutter. Aber auch andere Personen kommen zu Wort. Die Geschichte ist an sich sehr interessant jedoch fehlt mir ein roter Faden im Verlauf. Durch die wechselnden Sichtweisen kommen immer mehr Nebenschauplätze ans Licht. Der Schreibstil ist interessant, jedoch konnte ich keinen richtigen Bezug zu den einzelnen Charakteren herstellen.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Österreichischer Schmäh

Verkauft
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Nach einer Fehlgeburt ist Alma Liebekind im Krankenhaus und entdeckt dort einen Todesfall der offensichtlich vertuscht werden soll. Gemeinsam mit ihrer Mutter will sie nachforschen und deckt einen Skandal ...

Nach einer Fehlgeburt ist Alma Liebekind im Krankenhaus und entdeckt dort einen Todesfall der offensichtlich vertuscht werden soll. Gemeinsam mit ihrer Mutter will sie nachforschen und deckt einen Skandal auf zum Thema Kinderwunsch und Asylpolitik.

Der Roman spielt in Wien, in unzähligen Fußnoten werden Begriffe erklärt, teils vollkommen unnötig manchmal hilfreich. Die Hauptpersonen, Alma Liebekind, Psychiaterin in Wien, ihre Mutter, die Herrin in der Praxis, ihr Liebhaber fürs Bett eine Polizistinfreundin.

Das Thema ist durchaus sehr aktuell und brisant, Der Schreibstil flüssig und humorvoll aber irgendwie werde ich nicht richtig warm mit dem österreichischen Schmäh.

Dies ist mein erstes Buch von Constanze Demnig und ich fürchte es wird auch mein letzter sein.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Wahrheit oder Recht

Echo des Schweigens
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Hannes Jansen, ein engagierter Strafverteidiger steht vor einen großen Herausforderung. Ihm winkt die Partnerschaft in einer großen Anwaltssozität. Er verteidigt einen Polizisten der wegen Mordes an einen ...

Hannes Jansen, ein engagierter Strafverteidiger steht vor einen großen Herausforderung. Ihm winkt die Partnerschaft in einer großen Anwaltssozität. Er verteidigt einen Polizisten der wegen Mordes an einen Asylbewerber angeklagt ist. Jansen ist überzeugt von der Unschuld seines Mandanten doch kurz vor dem großen Plädoyer wird ihm ein Tagebuch zugespielt und er bekommt Zweifel.

Privat verliebt er sich in Sophie Tauber, eine Ärztin die er zufällig bei einer Auktion kennenlernt. Er ahnt nicht, das sie es ist die ein neues medizinischen Gutachten geschrieben hat das seinen Mandanten schwer belastet.

Sopie Tauber ist nach dem Tod ihrer Mutter auf der Suche nach ihrem Vater der die Familie schon vor vielen Jahren verlassen hat. In einzelnen Erzählsträngen wird die Geschichte der Familie Tauber von der jüdischen Großmutter bis zum emotionalen Zusammentreffen mit dem verschollenen Vater erzählt. Die Jahreszahlen in den einzelnen Kapiteln helfen bei der Orientierung.

Der Gerichtsprozeß gerät eher in den Hintergrund und wird erst am Ende fortgeführt denn eigentlich sind es drei Geschichten die in diesem Buch erzählt werden. Keine der Geschichten ist langweilig und der Schreibstil ist recht anspruchsvoll aber zwischendurch fragt man sich was das alles mit dem Klappentext zu tun hat. Irgendwie wäre manchmal etwas weniger mehr gewesen. Man hat den Eindruck der Autor wollte den Prozess der auf einer wahren Begebenheit beruht, in einen recht dicken Roman verpacken.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Was bleibt am Ende

Nach Mattias
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Ein berührendes Buch über Verlust eines geliebten Menschen und Trauer von Peter Zantingh wird hier vorgelegt.

Mattias ist tot, soviel erfährt man schon zu Beginn, um das Wie und Warum geht es zunächst ...

Ein berührendes Buch über Verlust eines geliebten Menschen und Trauer von Peter Zantingh wird hier vorgelegt.

Mattias ist tot, soviel erfährt man schon zu Beginn, um das Wie und Warum geht es zunächst nicht. In einzelnen Kapiteln kommen Menschen zu Wort die Mattias kannten und einen kleinen Abschnitt in seinem Leben begleitet haben. Seine Freundin, sein bester Freund, seine Großeltern, seine Mutter und andere Bekannte.
Erst am Schluß erfährt man was passiert ist.

Der Schreibstil ist eher ruhig und einfühlsam. Manche Stellen sind humorvoll, andere dagegen sehr traurig. Es werden viele brandaktuelle Themen angesprochen ohne bewertend zu sein. Es zeigt auch wie die Menschen mit der Trauer umgehen.
Ein Buch das mich sehr berührt hat.

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Veröffentlicht am 29.03.2020

Gläserne Nation

Falling Skye (Bd. 1)
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Nach einer Katastrophe ist aus den Vereinigten Staaten von Amerika die Gläsernen Nation geworden. Schluss mit Rassentrennung und Diskriminierung. Die Menschen werden in 2 Traits aufgeteilt. Rational und ...

Nach einer Katastrophe ist aus den Vereinigten Staaten von Amerika die Gläsernen Nation geworden. Schluss mit Rassentrennung und Diskriminierung. Die Menschen werden in 2 Traits aufgeteilt. Rational und Emotional. Jugendliche werden auf ihre Bestimmung in abgeschirmten Testcentern geprüft die ihnen auf sie abgestimmte Berufsgruppen aufzeigt.

Die 16 jährige Skye ist eine gute Läuferin und träumt gemeinsam mit ihrem Freund Elias davon später an einer Elite Universität zu studieren. Dort werden aber nur Rationale aufgenommen. Ihr Ziel ist also klar, sie muss rational handeln. Dann wird sie zur Testung einberufen und muss in teilweise gefährlichen Prüfungen erleben das die Grenze zwischen Rational und Emotional nicht so eindeutig ist. Als sie beginnt zu hinterfragen wie alles zusammenhängt wird es für sie selbst gefährlich. Unterstützung erhält sie von einem jungen Testleiter. Doch warum manipuliert der Testleiter ihre Ergebnisse, was sind seine Beweggründe?

Ein spannender dystopischer Jugendroman von einer jungen Schriftstellerin. Die Grundidee ist sehr interessant, das Buch zeigt aber auch das die Diskriminierung keinesfalls ein Ende hat denn als Emotional erkannte werden zu ihrem eigenen Schutz besonders überwacht. Der Schreibstil ist weniger Action reich wie man es von anderen Dystopien her kennt. Vielmehr wird der psychologische Aspekt der Testung und der Trennung aufgezeigt. Das Buch lässt sich flott lesen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

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