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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2018

Eher Philosophie als Psycho

Im Dunkel deiner Seele
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Als Evan Birch, Philosophieprofessor, eines Tages von der Polizei angehalten wird und vor den Augen seiner im Wagen sitzenden Zwillinge verhaftet wird, gerät seine bislang heile Welt aus den Fugen. Er ...

Als Evan Birch, Philosophieprofessor, eines Tages von der Polizei angehalten wird und vor den Augen seiner im Wagen sitzenden Zwillinge verhaftet wird, gerät seine bislang heile Welt aus den Fugen. Er wird verdächtigt etwas mit dem Verschwinden einer Chearleederin zu tun zu haben.

Die Polizei findet immer mehr Beweise, der Professor macht sich endlos philosophische Gedanken wie er seine Unschuld beweisen kann.

Das Lesen ist mir nicht leichtgefallen, zu viele philosophische Gedankengänge und lange banale Geschehnisse lassen keine rechte Lesefreude auftauchen. Auch Spannung habe ich vergeblich gesucht.

Das Ende ist enttäuschend, passend jedoch zu diesem philosophischen Buch.
Schade, der Klappentext hat gute Unterhaltung versprochen, die Umsetzung hat mir leider nicht gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Psychologie
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 06.04.2018

Schicksalsgemeinschaft im Schatten eines Berges

Alles was glänzt
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Seit Jahren wurde der Berg ausgehöhlt und alles wertvolle abgebaut. Jetzt droht der Berg zusammenzubrechen. Ganz langsam oder mit einem großen Schlag ? Am Fuße des Berges in einem kleine Dorf fragen sich ...

Seit Jahren wurde der Berg ausgehöhlt und alles wertvolle abgebaut. Jetzt droht der Berg zusammenzubrechen. Ganz langsam oder mit einem großen Schlag ? Am Fuße des Berges in einem kleine Dorf fragen sich das die letzten Bewohner.

Was bleibt wenn nur noch die Ernennungsplakette zur Stadt im Boden bleibt während die Jungen das Dorf verlassen und nur die dableiben die nicht fort können. Einen hat es schon erwischt. Mit dem Auto hat Martin die Kontrolle verloren und aus einer Kurve geflogen.

Merkwürdig distanziert werden die Erlebnisse in dem Debütroman von Marie Gamillscheg erzählt und lassen mich etwas ratlos zurück. Literarisch bestimmt toll beschrieben, aber leider nicht das richtige für mich.

Veröffentlicht am 06.04.2018

eine sehr spezielle Geschäftsidee

Die Königin von Lankwitz
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Bea und Irene lernen sich im Knast kennen. Irene hat vor 8 Jahren ihren Mann mit Genuß überfahren und Bea wurde von ihrem Chef reingelegt und landete ebenfalls im Knast. Beide sind Anfang 50 und stehen ...

Bea und Irene lernen sich im Knast kennen. Irene hat vor 8 Jahren ihren Mann mit Genuß überfahren und Bea wurde von ihrem Chef reingelegt und landete ebenfalls im Knast. Beide sind Anfang 50 und stehen frisch entlassen ohne berufliche Perspektive da. Daher gründen sie eine WG und haben bald eine skurile Geschäftsidee. Auf Wunsch räumen sie ungeliebte Ehemänner aus dem Weg.

Doch sie sind nicht alleine in dem Geschäftsfeld unterwegs und treffen auf ihre Mitbewerberinnen, 3 Frauen ebenfalls aus Lankwitz, haben eher politisch motivierte Pläne ungelegene Personen aus dem Weg zu räumen.

Der Schreibstil ist locker leicht, selbst wenn nicht in Dialekt geschrieben, so doch mit Berliner Schnauze. Die Personen sind teilweise sehr überzeichnet aber das Buch erhebt keinen Anspruch auf Glaubhaftigkeit. Eine bitter böse Satire, gut zum mal eben schnell lesen.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Todesengel

Schweigegelübde (Ein Emma-Vaughan-Krimi 2)
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Emma Vaughan, alleinerziehende Mutter arbeitet bei der irischen Kriminalpolizei. Nach einem Unfall ist sie tablettensüchtig. Jetzt soll sie zu einem Drogentest ins Krankenhaus. Dort trifft sie auf den ...

Emma Vaughan, alleinerziehende Mutter arbeitet bei der irischen Kriminalpolizei. Nach einem Unfall ist sie tablettensüchtig. Jetzt soll sie zu einem Drogentest ins Krankenhaus. Dort trifft sie auf den Ehemann ihrer Freundin der sie um Mithilfe bittet. Seit einiger Zeit sterben ältere Leute die eigentlich beste Chancen hätten wieder gesund zu werden.

Sie überredet ihren Chef die Ermittlungen aufzunehmen. Bald kommt es unter den Augen der Polizei erneut zu einem Toten. Wer hat ein Interesse kranken Menschen etwas anzutun. Privat hat Emma es auch nicht leicht, ihr pupertärer Sohn hat eine Freundin die sich als Hackerin entpuppt. Ihr Exmann der beschuldigt wird Mitglied der IRA zu sein sitzt im Gefängnis.

Der 2. Teil um Emma Vaughan nimmt viel Bezug auf die verpatzten Details des ersten ungelösten Falles. Damals hat Emma eine Verdächtige laufen gelassen da sie bereits mehr als genug Unheil erlitten hat. Jetzt kommt es wieder zu rätselhaften Todesfällen. Trotz ihrer Tablettensucht gelingt es Emma die Fäden zu entwirren und den ersten irischen Serienmörder der im Krankenhaus gemordet hat zu entlarven.

Der Schreibstil ist ruhig, passend zur Beschreibung der irischen Landschaft, große Spannung kommt nicht auf, und doch hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf eine Fortsetzung mit Emma und ihrem Partner James.

Veröffentlicht am 06.04.2018

Nah dran

Zu nah
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Frankie Sheehan, Detective bei der Dubliner Polizei und selbst Opfer eines Angriffs eines Mörders ist noch immer traumatisiert. Zusammen mit ihrem Kollegen Baz wird sie zu einem Selbstmord gerufen. Doch ...

Frankie Sheehan, Detective bei der Dubliner Polizei und selbst Opfer eines Angriffs eines Mörders ist noch immer traumatisiert. Zusammen mit ihrem Kollegen Baz wird sie zu einem Selbstmord gerufen. Doch schon bald tauchen erste Zweifel auf das es Mord gewesen sein könnte. Immer mehr grausame Details kommen zum Vorschein. Später wird der tatverdächtige Ehemann grausam ermordet aufgefunden.

Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und kommt doch nicht voran. Noch eine weitere Tote taucht auf und die wenigen tatverdächtigen müssen nach Befragungen wieder freigelassen werden. Erst als die Ermittlungen nach 3 Monaten als ungelöst abgeschlossen werden sollen und Frankie noch einmal in das Haus der Toten in einem kleinen Dorf fährt, kommt sie dem Mörder selbst gefährlich nahe.

Der Schreibstil ist flüssig, die Personen gut beschrieben und der Spannungsbogen gleichbleibend hoch, hat mir gut gefallen.