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anigel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2026

Zwischen Glück und Zerrissenheit

Zwischen den Welten
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Sarah und Sebastian haben es geschafft. Nachdem letztes Jahr alles über ihnen zusammengebrochen ist, sind sie glücklich – und doch wieder nicht. Immer wieder zieht sich Sebastian in sich zurück und sperrt ...

Sarah und Sebastian haben es geschafft. Nachdem letztes Jahr alles über ihnen zusammengebrochen ist, sind sie glücklich – und doch wieder nicht. Immer wieder zieht sich Sebastian in sich zurück und sperrt seine Freundin aus. Ihre inständigen Versuche, ihn zur Rede zu stellen, um ihm beizustehen, wehrt er ab. Die Vergangenheit ruft mit Allmacht nach ihm und ein Name beherrscht seine Sinne, bis Sebastian den Schritt wagt, der ihn sein Leben kosten könnte.
Zurück zwischen den Welten muss ich bangend zusehen, wie sich die Mauer auftürmt, die die Liebenden trennt. Von einem glücklichen Moment zu einem zerrissenen, von Hoffnung zu Verzweiflung. Das Gefühlschaos schwappt zu mir herüber und die Seiten fliegen nur so dahin. Der Kampf zwischen Gut und Böse bekommt Grauzonen. Auf der letzten Seite schnappe ich nach Luft! Bitte nicht!
Klare Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Herrlich witziges Gaunerstück mit Herz

Zwei wie Pech und Flitter
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Gewitzt verdingt sich Pechmarie als Beutelschneiderin, nachdem sie zu Hause nicht mehr viel zu erwarten hat. Dabei braucht sie nicht viel, um auf der faulen Haut liegen zu dürfen, wie sie es am liebsten ...

Gewitzt verdingt sich Pechmarie als Beutelschneiderin, nachdem sie zu Hause nicht mehr viel zu erwarten hat. Dabei braucht sie nicht viel, um auf der faulen Haut liegen zu dürfen, wie sie es am liebsten tut. Doch sie verbrennt sich ihre diebischen Finger an der reichen Blondine, die sie im Handumdrehen in den Schwitzkasten nimmt. Dabei ist die zarte Schönheit mit allen Wassern gewaschen und Marie meilenweit überlegen. In Nullkommanichts landet Marie in Adelaides Heim und steckt mittendrin im Racheplan der Gefährtin.
Die sympathisch überdrehte Adelaide mit ihren herrlichen Einfällen bringt mich genauso zum Schmunzeln wie ihr Gegenpart Marie, die ihre Mitverschworene aus zusammengekniffenen Augen betrachtet. Ein Pakt mit Höhen und Tiefen und der Gewissheit, dass Zusammenhalt so vieles heilen kann. Ich grinse mich durch die Seiten und erlebe ein mittelalterlich angehauchtes Gaunerstück der Extraklasse.
Absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Lichtmagisches Fantasy-Epos mit Tiefgang

Die Wächter der Tore
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Prinzessin Nefertina hat unter der Härte ihrer Mutter zu leiden. Mit ihrer unschuldigen Art findet sie kaum Beachtung und wird von vielen am Hof belächelt. Als Garuda und Lily sich mit ihr anfreunden, ...

Prinzessin Nefertina hat unter der Härte ihrer Mutter zu leiden. Mit ihrer unschuldigen Art findet sie kaum Beachtung und wird von vielen am Hof belächelt. Als Garuda und Lily sich mit ihr anfreunden, lebt sie auf. Daher folgt sie ihnen – wenn auch zögerlich – durch die Hecke, die Silkaris vor dem Feind trennt. Ein Schritt, der sie zu fremden Mächten führt und zu der einen, die in ihr selbst wohnt.
Mit Leichtigkeit und voller Neugier betrete ich die fantastische Welt, in der mich Magie und Licht, Schatten und innere Zerrissenheit in Atem halten. Durch Raidras, Weregreys und Nefertinas Augen stelle ich mich den Kämpfen, tauche in tierische Gestalten und bestaune mächtige Drachen. Die Prinzessin hat sofort mein Herz. Sie besticht durch ihre Güte, die mit ihrer vertrauensvollen Offenheit eingeht. Ohne Vorurteile wagt sie sich auf dunkle Pfade und scheut sich nicht, dem wahren Wesen ihrer Mitmenschen auf den Grund zu gehen. Gerüchte und Intrigen bauen eine Mauer, doch wer sind wir wirklich und wofür treten wir ein?
Ich habe jede Zeile erlebt und gefühlt und habe mir die restlichen Bände schon gesichert.
„So viel Begeisterung für eine Selbstmord-Mission“ Oh ja!
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Leise Einsamkeit trifft ins Herz

Die Tiefe meines Herzens
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Dieser Gedichtband spricht aus einer leisen Einsamkeit heraus. Die Texte kreisen um das Gefühl, nicht dazuzugehören, um die schmerzhafte Nähe von Liebe und Unerreichbarkeit, um den Gedanken, unliebbar ...

Dieser Gedichtband spricht aus einer leisen Einsamkeit heraus. Die Texte kreisen um das Gefühl, nicht dazuzugehören, um die schmerzhafte Nähe von Liebe und Unerreichbarkeit, um den Gedanken, unliebbar zu sein – und ihn vielleicht sogar verdient zu haben.
Die Sprache ist schlicht und offen, oft brüchig, als würden die Gedichte selbst zögern, sich ganz zu zeigen. Gerade dadurch wirken sie nah. Nichts wird erklärt oder aufgelöst, vieles bleibt stehen, wie ein Gedanke, der nachts nicht geht.
Diese Gedichte trösten nicht im klassischen Sinn. Aber sie erkennen an. Und manchmal reicht das: dass jemand die richtigen Worte für ein Gefühl findet, das sonst sprachlos macht.

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Veröffentlicht am 28.12.2025

Sturmböen voller Fantasie

Windesfluch
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Nachdem Thea von der Klassenfahrt in den hohen Norden ausgeschlossen wurde, verbringt sie die Tage zuhause. Ohne ihren besten Freund Niko und ohne die Erlaubnis, den Wind zu beschwören, will keine rechte ...

Nachdem Thea von der Klassenfahrt in den hohen Norden ausgeschlossen wurde, verbringt sie die Tage zuhause. Ohne ihren besten Freund Niko und ohne die Erlaubnis, den Wind zu beschwören, will keine rechte Freude aufkommen, bis ein geheimnisvoller Brief für sie hereinflattert. Ihr Lenkdrache Tuuli scheint das Fliegen verlernt zu haben und die Wetterhähne verschwinden spurlos. Als ein Sturm den Pazifik erbeben lässt, schreibt Thea alle Vorsätze in den Wind und folgt ihrer inneren Stimme, um der Macht entgegenzutreten, die die Welt bedroht.
Nach den ersten Zeilen bin ich bereits zurück in Westkirch und schlüpfe in Theas Leben, das ordentlich durchgerüttelt wird. Gustav, der hicksende Meister der Wetterhähne, ist mit von der Partie und Swinda komplettiert das Quartett. Voller Spannung fliege ich mit durch die Luft, halte den Atem an und bestaune Windelfen, Hüter und werde neugierig auf den Geschmack von Nebelnektarschokolade.
Bald spüre ich die Bedrohung durch die Venthoren, allen voran Nox und Sarja, die mir (und den Freunden) auf den Fersen sind. Allerlei Einfälle und Wendungen bringen mich zum Staunen und das Finale gleicht einem Orkan. Zum Glück gibt es Schokolade!
Klare Leseempfehlung!

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