Platzhalter für Profilbild

annislesewelt

Lesejury Star
offline

annislesewelt ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit annislesewelt über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2023

Isabelle und Marc

Heimat auf Umwegen
0

In diesem Band begegnet man Isabelle Wardrops und Dr. Marc Hanshaw.

Isabelle steht vor großen Herausforderungen in ihrem Leben, der Tod ihrer Eltern, der Verlust ihres Vermögens und des Hauses zwingen ...

In diesem Band begegnet man Isabelle Wardrops und Dr. Marc Hanshaw.

Isabelle steht vor großen Herausforderungen in ihrem Leben, der Tod ihrer Eltern, der Verlust ihres Vermögens und des Hauses zwingen sie im Armenviertel der Stadt bei Freunden unterzukommen. Als wäre das nicht schon genug, macht ihr ihre jüngere Schwester große Sorgen.



Die ganze Geschichte ist hervorragend und gewohnt packend und anschaulich beschrieben.

Isabelle ist eine junge Frau mit liebevollem Herzen, die an Nöten anderer, trotz ihrer eigenen Not, nicht vorbeigeht. Dennoch hatte ich anfangs Mühe mit ihr und empfand sie als unsympathisch.



Dr. Marc Henshaw, denn man ja schon aus den anderen beiden Bücher kennt, ist eine tolle Persönlichkeit.

Er ist ein aufmerksamer und selbstloser Arzt, der alle Menschen, ob arm oder reich, gleich freundlich behandelt.



Beide Charaktere entwickeln sich und dürfen lernen tiefer zu sehen, sich nicht von ihrem Ärger leiten zu lassen und die Prioritäten richtig zu setzen.



Trotzdem muss ich zugeben, war ich zum Ende hin sowohl von Isabelle als auch von Marc genervt und habe mich gefragt, wann die beiden wohl ehrlich miteinander reden und sich nicht von ihrem Stolz leiten lassen.



Nichtsdestotrotz war es wundervolles Buch, das ich in einem Zuge durchgelesen habe.



Es geht hier um Vergebung, Liebe, Freundschaft und Verständnis für den anderen, sowie um die Erkenntnis, dass es nicht darum geht eine gute Karriere, einen guten Ruf oder Reichtum geht, sondern darum sich mit Menschen zu umgeben, die einen lieben und die man lieben darf.

Veröffentlicht am 09.05.2023

lesenswert

Wie im Himmel so auf jeden Fall
0

Was ist das Reich Gottes?

Und: Wie können wir das Königreich Gottes auf der Erde repräsentieren?


Diesen und weiteren Fragen geht Lukas Gotter auf eine leichte, lockere, freie und fröhliche Art und Weise ...

Was ist das Reich Gottes?

Und: Wie können wir das Königreich Gottes auf der Erde repräsentieren?


Diesen und weiteren Fragen geht Lukas Gotter auf eine leichte, lockere, freie und fröhliche Art und Weise nach.


Anhand der Bibel erklärt er für jeden verständlich, was Gottes Reich ist, was es bedeutet, dass es schon "unter uns" ist und welche Auswirkungen es hat, wenn wir uns diese Punkte neu bewusst machen.


Ich mochte den Schreibstil gerne, obwohl ich das glaube, dass sich in erster Linie junge Leute davon angesprochen fühlen werden. Sie werden viel aus diesem Buch lernen können.


Lukas Gotter hat sich viel Gedanken gemacht und auch wenn sie humorvoll verpackt sind, sind sie ernsthaft und treffend.


Ganz stark fand ich die Kapitel über die Bergpredigt, so lehrreich und segenbringend nur in ein, zwei kleinen Dingen konnte ich mit dem Autor nicht mitgehen.


Trotzdem, "Wie im Himmel so auf jeden Fall" ist ein wunderbares Buch für (junge) Leute, die mehr über Gottes Reich lernen wollen, vielleicht sogar ganz frisch im Glauben sind.


Dieses Buch ist wertvoll, bietet Impulse, vermittelt Wissen und regt dazu an sich mit Jesus und seinem Reich zu beschäftigen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

ein wunderbares Buch

Auf den Spuren meiner Schwester
0

Eine liebevolle Geschichte mit einem sanften Zauber, voller zarter Momente und natürlicher Fröhlichkeit, ebenso aber auch dem Schmerz, des Heimwehs und des Verlassenseins einzelner Protagonisten.

Marianne ...

Eine liebevolle Geschichte mit einem sanften Zauber, voller zarter Momente und natürlicher Fröhlichkeit, ebenso aber auch dem Schmerz, des Heimwehs und des Verlassenseins einzelner Protagonisten.

Marianne sucht ihre vermisste Schwester Sophie, der Wunsch sie zu finden wird übermächtig und so nimmt sie eine Stelle beim Kinderhilfswerk an und begleitet Waisen und Straßenkinder in die ländlichen Gebiete von Illinois um ein neues Zuhause für sie zu finden.

Auf der Fahrt lernt sie Andrew Brady kenne.

Ich mochte beide Charaktere sehr, ihr Umgang mit den anvertrauten Kindern, die Art sich selbst zu sehen und sich zu beurteilen fand ich authentisch wenn auch bei Andrew an einem Punkt etwas zu scharf, zu stark und somit leicht übertrieben..

Die Geschichte beginnt sanft und warm, alles ist schön geschrieben, bringt einen zum schmunzeln und entwickelt sich dann zu einem Abenteuer.
Es gibt unerwartete Wendungen und bis zum Schluss war ich mir über den Ausgang nicht sicher.

Es geht hier in diesem Roman um die Kinderverschickung 1858, wird aber mehr aus der Sicht der Betreuer berichtet und spricht von Herzenswünschen, Opferbereitschaft, Ängsten, Zweifel, vertrauen, Zielstrebigkeit, die Erkenntnis das auch kleine Lügen falsch sind und das die Wahrheit der richtige Weg ist, ebenso darüber das jeder Mensch es wert ist geliebt zu werden.

Ein starker Roman über die Hoffnung auf ein besseres Leben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

ein Highlight - ich habe es geliebt

Das Herrenhaus von Pembrooke Park
0

Einfach nur wow, mehr fällt mir zu diesem Buch nicht ein 🙃


Abigail Forster versucht mit ihrem Vater ein neues Haus für die Familie, die außerdem noch aus ihrer Mutter und ihrer Schwester Louise besteht, ...

Einfach nur wow, mehr fällt mir zu diesem Buch nicht ein 🙃


Abigail Forster versucht mit ihrem Vater ein neues Haus für die Familie, die außerdem noch aus ihrer Mutter und ihrer Schwester Louise besteht, zu finden. Das ist schwierig, das Vermögen ist verloren, die Sorgen wachsen und Abigail fühlt sich schuldig.


Doch dann wird ihnen das Herrenhaus vom Pembrooke Park angeboten und Abigail macht sich an die Aufgabe dieses Herrenhaus mit kleiner Dienerschaft wohnlich und angenehm einzurichten.


Doch etwas scheint dort nicht zu stimmen, Abigail bekommt auf manche Fragen keine Antworten, über die Vorbesitzer möchte niemand reden,scheinbar weiß keiner etwas und die die doch Bescheid wissen, die schweigen.


Es gibt Geheimnisse, es gibt anonyme Briefe und dazu seltsame Geräusche im Haus.

Es ist sehr spannend. Julie Klassen hat auf eine angenehme und fesselnde Art eine starke Geschichte erzählt.


Bis zum Schluss wusste ich nicht wie alles zusammenhängt, immer wieder gab es Wendungen mit denen ich nicht gerechnet hatte.


Die Charaktere in diesem Buch sind großartig ausgearbeitet und wirklich authentisch. Abigail ist sympathisch und liebenswert, ein treues Herz und eine fleißige junge Frau


Auch die anderen Protagonisten sind interessant und vielschichtig beschrieben. D er ganze Schreibstil ist so bildhaft das man meint vor Ort zu sein.


"Das Herrenhaus vom Pembrooke Park" ist ein tolles und ungemein fesselndes Buch mit vielen spannenden Szenen das von Schuld, Versagen, Freundschaft, Liebe, Neuanfängen, Stärken und Vergebung spricht. Es ist ein Buch das Freude macht und wunderbare Lesestunden schenkt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.04.2023

eine spannende und interessante Geschichte

Das Haus der Heimlichkeiten
0

Im Buch "Das Haus der Heimlichkeiten" geht es um 8 Familien mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Gedanken, ihre Fragen sowie der Tatsache dass das Mehrfamilienhaus in dem sie leben in Flammen steht und sie ...

Im Buch "Das Haus der Heimlichkeiten" geht es um 8 Familien mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Gedanken, ihre Fragen sowie der Tatsache dass das Mehrfamilienhaus in dem sie leben in Flammen steht und sie alles verlieren.

In dieser Situation entstehen viele Fragen, unteranderem auch die nach Gott. Wo war er? Warum hat er das Feuer zugelassen?

Es ist interessant alle Personen kennenzulernen und Einblicke in ihre Gedanken, Gefühle, Vergangenheiten, Ängste und Zukunftspläne zu erhalten.

Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen, der Aufbau ist genial, außergewöhnlich und besonders.

Es werden die Geschehnisse um den Brand und die daraus entstehenden Folgen geschildert, doch das ist nicht alles. Man bekommt zu dem Einblicke in die Erlebnisse und Gedankengänge aller acht Parteien am Brandtag.

Es ist spannend zu sehen wie Menschen nach außen hin wirken können und was sie im tiefsten Inneren fühlen und sind.
Obwohl es recht viele Protagonisten sind kam ich wunderbar zurecht unteranderem auch weil zu Beginn des Buches alle Mieter des Hauses vorgestellt werden.

Im letzten drittel des Buches war ich kurzzeitig nicht mehr ganz so gefesselt aber zum Ende hin hat es mich dann doch noch begeistert.

Stark fand ich die Frage nach Gott und das mit Pfarrer Martin Schenck eine Figur mit Zweifeln und Schwächen geschaffen wurde. Es ist berührend davon zu lesen wie Menschen in solchen Ausnahmesituationen auf Gott reagieren, wie sie nach dem Sinn des Lebens fragen und sich ihm und einander öffnen.

Dieses Buch spricht davon "was bleibt wenn alles vergeht", es erzählt von großartigen Begegnungen wenn wir uns darauf einlassen hinter die Fassade andere Menschen zu schauen und es zeigt auf was wirklich wichtig und wertvoll ist.

Ich habe dieses Buch mit Gewinn gelesen. Es ist bei aller Aufregung eher sanft und ruhig, ohne großes Drama aber mit real wirkenden Menschen und schenkt unterhaltsame und segensreiche Lesestunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere