Profilbild von biadia

biadia

Lesejury Profi
offline

biadia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit biadia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Orte für Literatur

Ein Raum zum Schreiben
0

Inhalt
Die norwegische Schriftstellerin Kiristin Valla, findet in ihrem Alltag, zwischen Kinder und Beruf, keinen Freiraum zum Schreiben. Da reift der Entschluss einen Ort zu schaffen, der nur ihr gehört, ...

Inhalt
Die norwegische Schriftstellerin Kiristin Valla, findet in ihrem Alltag, zwischen Kinder und Beruf, keinen Freiraum zum Schreiben. Da reift der Entschluss einen Ort zu schaffen, der nur ihr gehört, an dem sie zu ihrer Liebe zur Schriftstellerei zurückfinden kann. Auf der Suche nach dem passenden Ort, findet sie nicht nur ein kleines Haus in Südfrankreich, sondern auch parallelen zu bekannten Schriftstellerinnen, die auch für sich und ihren Traum vom Schreiben kämpfen mussten. Doch das alte, verlebte Haus macht es ihr nicht leicht, doch versucht sie, mit ihren eher bescheidenen Finanzen, dieser zu „ihrem“ Haus zu machen. Einen Ort an dem sie sich man wohlfühlen kann um eben genau dieses Buch zu schreiben.
Mein Leseeindruck
An diesem Buch hat mich besonders fasziniert, wie Schriftstellerinnen durch die Jahrhunderte, einen „Raum “zum Schreiben suchten, erkämpften, verteidigten. Sie trotzen den gesellschaftlichen Vorstellungen ihrer Zeit, Kriegen und anderer Probleme. Manche schrieben unter Pseudonyme, vielleicht als Mann getarnt. Auch Kristin Valla hatte zu kämpfen mit gesellschaftlichen Vorstellungen, den Finanzen und vor allem mit dem kleinen Haus in Südfrankreich.
Mit hat der Schreibstil der Autorin gut gefallen, ich finde ihn gut lesbar. Das Buch ist gut strukturiert. Es gibt 8 große Kapitel, die Überschrift beschreiben kurz den Weg, den die Autorin in diesem Buch geht. Ich mag, wie sie in dem Buch ihren eigen Weg zum „Traum“ beschreibt, mit all den Höhen und Tiefen sie auf dem Weg erlebt. Kristin Valla schreibt ihre Erlebnisse in der Tischform und berichtet zu den, wirklich gut recherchierten Literatinnen der Vergangenheit. Dies belegt sie mit
Fazit
Dieses Buch hat meine Erwartungen übertroffen. Es ist eine Geschichte, mit vielen interessanten Informationen. Sie gibt Einblicke in Geschichte der weiblichen Literatur, die ich so nicht erwartet hatte. Von mir gibt es ein absolut lesenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein ungewöhnliches Ermittlerteam

»Wenn Ende gut, dann alles«
0

Ungewöhnliches Ermittlungsteam mit wundersamen Methoden


• Mein Leseeindruck
Mit diesem Roman startet die neue Krimreihe von Volker Klüpfel. Hier ermitteln die erstaunliche Svetlana und Tommie, der Dichter. ...

Ungewöhnliches Ermittlungsteam mit wundersamen Methoden


• Mein Leseeindruck
Mit diesem Roman startet die neue Krimreihe von Volker Klüpfel. Hier ermitteln die erstaunliche Svetlana und Tommie, der Dichter.
Die ukrainische Putzfrau Svetlana bringt immer mal wieder das Wohnmobil von Tommie in Ordnung. Der Thriller Autor in spe, hat nicht gerade ein Händchen für die Haushaltsführung. Tommie hat Svetlana, genau wie das Wohnmobil, von seinem Vater geerbt. Dieser lebt, noch quicklebendig in einem Seniorenheim und bringt dort den Alltag ganz schön durcheinander.
Bei einen dieser Reinigungstage entdeckt Svetlana ein kleines, einsames Kind am Waldrand. Schnell ist klar, das Mädchen, mit Down-Syndrom, gehört dort nicht hin. Das Kind wird gerettet und der Polizei übergeben. Doch damit ist Svetlana noch lange nicht fertig. Immer wieder animiert sie Tommie, die Herkunft des Kinders und deren Familie zu finden.
Bei der Suche stößt das ungewöhnliche Ermittlerteam auf einige Ungereimtheiten und Überraschungen. Sie geraten in die ein oder andere brenzlige Situation



• Mein Fazit.
Dieses Buch ist mein erster Roman von Volker Klüpfel und es wird bestimmt nicht mein letzter sein. Der Schreibstil des Autors empfinde ich als sehr angenehm.
Ich mag dieses Ermittlerduo:
Svetlana, mit ihrer teils gebrochenen deutsche Sprache, sie hat zu jeder Situation ein ukrainisches Sprichwort parat, Sie ist die treibende Kraft, die Tommie mal mit einem kräftigen Tritt in den Hintern animiert.
Tommie, der seiner großen Liebe hinterher trauert, der ambitionierte Schriftsteller mit Starschwierigkeiten, der sich immer mal wieder in unmögliche Situationen bringt und sich dann heraus mogelt.
Zusammen sind sie witzig und bringen den Leser durch aus zum Schmunzeln. Ich konnte nicht alles nachvollziehen und manches war auch etwas zu skurril. Aber insgesamt hat mit dieser Cosy Krimi gut gefallen. Ich bin schon auf den nächsten Fall dieses Ermittlerduos gespannt.
Von mir gibt es ein Empfehlenswert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2025

Neue Liebe in Hamburg

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
0

Neue Liebe in Hamburg

• Mein Leseeindruck
Da ist er nun, der dritte, und damit letzte Teil der „Das kleine Bücherschiff“ – Reihe der Autorin Tessa Hansen. Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist freundlich ...

Neue Liebe in Hamburg

• Mein Leseeindruck
Da ist er nun, der dritte, und damit letzte Teil der „Das kleine Bücherschiff“ – Reihe der Autorin Tessa Hansen. Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist freundlich und bunt gestaltet und darauf zu sehen ist natürlich das kleine Bücherschiff im Museumshafen Hamburg. Damit ist schon die erste Verbindung zu den Vorgänger-Bänden hergestellt.
Die altbekannten Charaktere sind genauso, wie sie mir aus den anderen Teilen so sehr ans Herz gewachsen sind. Miri und Katja, ihre Familien und die bunte Clique aus dem Hamburger Umfeld. Die Mischung an Charakteren ist überaus gelungen.
In diesem Band nun, kommt Lilly hinzu, die ihrer Großtante Floriane zur Hilfe eilt. Diese ist eine der treusten Kundinnen des kleinen Bücherschiffs. Lilly liebt Reisen und die Abwechselung, gerade kommt sie aus Mallorca und gedenkt auch nur kurz in Hamburg zu verweilen.
Pablo hingegen will sesshaft werden, da kommt ihm das Angebot, als Teilhaber in das kleine Bücherschiff einzusteigen, richtig gut gelegen. Das wird noch intensiviert, als er Lilly, ganz zufällig, in der Buchhandlung kennenlernt. Bald sind die beiden nicht nur Kollegen, sondern auch ein Paar, wenn sie es auch geheim halten wollen. Das funktioniert jedoch nur so semi gut. Diese Beziehung durchläuft viele Höhen und Tiefen, so intensiv sind die Charaktere und die Geschichte gestaltet.
• Mein Fazit.
Mit diesem Buch ist Tessa Hansen ein sehr guter Abschluss der „Das kleine Bücherschiff“-Reihe gelungen. Mann kann alle drei Bücher auch unabhängig voneinander lesen, manchmal ist es jedoch von Vorteil, wenn man die Vorgeschichte kennt.
Ich mag den Schreibstil der Autorin gerne und finde ihn sehr gut lesbar. In ihren Büchern gibt es alles, was den Leser gut gefällt, Emotionen, Liebe, Drama und eine gesunde Portion Humor.
Ich kann dieses Buch und die gesamte Buchreihe mit guten Gewissen weiterempfehlen und bin jetzt schon sehr gespannt, wohin uns die nächste Reise mit Tessa Hansen hinführt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2025

neue Chancen, neue Liebe

Die Bibliothek der zweiten Chancen
0

Grundsätzlich liebe ich Geschichten, die sich rund um Bücher und Geschichten bewegen. Hier spielt ein Teil der Geschichte in einer Stadt, die ich oft besuche und einige der beschriebene Ort auch gut kenne. ...

Grundsätzlich liebe ich Geschichten, die sich rund um Bücher und Geschichten bewegen. Hier spielt ein Teil der Geschichte in einer Stadt, die ich oft besuche und einige der beschriebene Ort auch gut kenne. Von da aus hatte ich vorab schon mal eine große Erwartung. Ich schon jetzt vermerken., meine Erwartungen wurden übertroffen.
Ich mag die Protagonistin Charlotte sehr gerne, könnte daran liegen, dass wir ungefähr im selben alter sind. Das Cover des Buches erinnert sehr an Paris und das Ufer der Seine. Beim Lesen merkt man, das Charlotte Bücher und ihre Arbeit in der Stadtbibliothek liebt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes, stehen ihre Kinder in Vordergrund ihres Lebens. Nun ziehen die Mädels aus und Charlotte steht vor neuen Herausforderungen. Da entdeckt sie alte Briefe ihres Mannes und diese bringen ihr ganzen Leben durcheinander. Ein Brief führt sie nach Paris. Dort lernt sie Lisa kennen, jung, überarbeitet und Herausgeberin in ihren eigenen Verlag. Beide mögen sich und freunden sich schnell an. Da ist aber auch noch Frank, der Charlotte umwirbt. Mehr möchte ich hier aber nicht verraten.
Der Schreibstil der Autorin hat mich von Beginn an überzeugt. Sie beschreibt den Weg zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch verbindet die beiden die Liebe zu Büchern. Die Geschichten von Lisa und Charlotte werden parallel zueinander erzählt. Immer wieder gibt es Berührungspunkte zueinander. Das hat mir sehr gut gefallen. Für beide Frauen stehen ein Neuanfang und wichtige Entscheidungen bevor, ob sie sich diesen stellen können.
Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen. Es passiert unglaublich viel in diesem Buch, ohne dass der Leser damit überfordert wird. Die Geschichte bezieht auch Ergebnisse aus dem Wirklichen Geschehen (den Umzug der Stadtbibliothek) mit ein. Das Thema Trauen wird unheimlich sensibel behandelt, das hat mich sehr berührt.

Dies ist eines der berührendsten Bücher, die ich je gelesen haben. Von mir gibt es 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2025

Herausforderung Familie

Die Inselfamilie
0

Im zweiten Teil ihrer Amrum-Trilogie erzählt die Autorin Jette Hansen die Geschichte von Anne weiter. In „Die Inselfamilie“ lebt Anne gemeinsam mit Ben auf Amrum, als eines Tages dessen Ex-Freundin vor ...

Im zweiten Teil ihrer Amrum-Trilogie erzählt die Autorin Jette Hansen die Geschichte von Anne weiter. In „Die Inselfamilie“ lebt Anne gemeinsam mit Ben auf Amrum, als eines Tages dessen Ex-Freundin vor der Türe steht. Mit ihr kommt die fünfjährige Marie in das Leben des jungen Paaren und viele Komplikationen.
Ich habe, obwohl ich den Vorgängerband nicht gelesen haben, sehr schnell in das Buch hineingefunden. Dabei war der kleine Rückblick, den die Autorin am Anfang des Buches eingebaut hat, sehr hilfreich. Das Buch liest sich gut, der Schreibstil der Autorin ist leicht und einfach. Ich liebe die Beschreibung der zauberhaften Insel und der Umgebung.
Auch wenn ich ich das Buch, sehr gerne gelesen habe, mußte ich doch an der ein oder anderen Stelle etwas innehalten. So viel Probleme und Komplikation strömen auf die Protagonistin Anne ein. Einige Lösungen sind dann doch etwas zu einfach, oder so auch einfach gar nicht möglich. Hier wäre weniger, mehr gewesen. Anne tat mir manchmal etwas leid. Besonders im Umgang mit der kleinen Marie, hätte ich mr etws mehr pädagogisches Handeln gewünscht.
Wer einen kurzweiligen Roman sucht, der ist aber aber dennoch richtig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere