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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2024

Interessante Agentengeschichte

Der Ire
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Zum Inhalt:
In den Trümmern von Berlin werden zwei Manuskripte über einen irischen Spion, die gegensätzlichen nicht sein könnte. Das eine ist ein Tagebuch und stammt von einem deutschen Offizier, der die ...

Zum Inhalt:
In den Trümmern von Berlin werden zwei Manuskripte über einen irischen Spion, die gegensätzlichen nicht sein könnte. Das eine ist ein Tagebuch und stammt von einem deutschen Offizier, der die Beziehung zum Iren positiv beschreibt und den Deutschen helfen will und eine eher freundschaftliche Beziehungzu dem Offizier unterhält. Das andere Dokument stellt den Iren völlig anders da, darin sollte er hochrangige Personen kaltstellen.
Meine Meinung:
Hier handelt es sich um einen wirklich spannenden Agentenroman, bei dem man immer rätselt, welches Dokument wohl die wahre Geschichte zeigt. Ob wir das am Ende wirklich erfahren, wird natürlich nicht verraten. Spannend war für mich der Wechsel der Perspektiven der Hauptfiguren, wo man sich ständig fragt, was ist Fantasie und was nicht. Ich muss sagen, dass ich erst ganz schön Schwierigkeiten hatte ins Buch zu kommen, aber wenn man am Ball bleibt, wird das Buch recht interessant. Ich hatte auch das Gefühl, dass die Verhältnisse zu der Zeit gut recherchiert waren. Der Schreibstil ist nicht einfach, aber die Geschichte ist gut.
Fazit:
Interessante Agentengeschichte

Veröffentlicht am 21.08.2024

Interessantes Buch

Reise nach Laredo
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Zum Inhalt:
Eigentlich hat Karl nur noch eins vor, in dem abgelegenen Kloster in Spanien auf den Tod zu warten nachdem er krankheitsbedingt abgedankt hat. Als er dem elfjährigen Geronimo begegnet erwächst ...

Zum Inhalt:
Eigentlich hat Karl nur noch eins vor, in dem abgelegenen Kloster in Spanien auf den Tod zu warten nachdem er krankheitsbedingt abgedankt hat. Als er dem elfjährigen Geronimo begegnet erwächst der Plan sich mit Pferd und Maulesel auf eine Reise zu begeben und so starten sie nach Laredo. Und es wird für Karl eine Reise der Erkenntnisse.
Meine Meinung:
Das Buch hat einfach Charme. Karl, der in seinem Leben natürlich vieles hatte wie Macht zum Beispiel lernt auf der Reise so vieles kennen, was er in seinem Leben nicht kannte wie Freundschaft oder auch Freiheit, weil er natürlich in seinem Amt auch gefangen war. Gerade das Zusammenspiel vom kranken Karl und dem agilen und jungen Geronimo hat mit gut gefallen. Immer wieder gibt es überraschende Momente auf der Reise. Natürlich ist nicht jedes Erlebnis oder Abenteuer auf der Reise für den kranken Karl zu meistern, aber es finden sich immer wieder Wege. Das Buch hat einen melancholischen Touch und hat sich als Hörbuch sehr gut hören lassen.
Fazit:
Interessantes Buch

Veröffentlicht am 20.08.2024

Überraschende Geschichte

Die Gräfin
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Zum Inhalt:
Ein englischer Pilot stürzt mit seinem Flugzeug vor der Hallig Südfall ab, wo die sehr zurückgezogen lebende, achtzigjährige Hallig-Gräfin lebt. Obwohl alles dagegen spricht entwickeln die ...

Zum Inhalt:
Ein englischer Pilot stürzt mit seinem Flugzeug vor der Hallig Südfall ab, wo die sehr zurückgezogen lebende, achtzigjährige Hallig-Gräfin lebt. Obwohl alles dagegen spricht entwickeln die beide eine Verbindung miteinander.
Meine Meinung:
Mich hat schon das Cover sehr angesprochen, diese sehr zarten Farben und irgendwie kann man sich dort schon hinträumen. Die Geschichte an sich ist sehr ruhig und lebt von der Beziehung der verschiedenen Menschen und entwickelt, obwohl nicht wirklich viel passiert, einen gewissen Sog. Was ich sehr spannend fand, war dass es die Hallig-Gräfin tatsächlich gab und fand es interessant etwas mehr über sie zu erfahren. So richtig rausgefunden, ob es den Piloten auch gab, habe ich nicht, aber am Ende ist es ja auch ein Roman. Das ganze Plattdeutsch im Buch passt zwar zum Buch, fand ich aber ganz schön schwer zu lesen und zu verstehen. Das Ende hat mich ein wenig überrascht.
Fazit:
Überraschende Geschichte

Veröffentlicht am 20.08.2024

Eindringliche Geschichte

Als wir Schwäne waren
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Zum Inhalt:
Im Alter von 10 Jahren flieht Reza mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, genauer gesagt ins Ruhrgebiet. Die Eltern hoffen auf ein besseres Leben, bekommen aber nicht mal ihre Bildungsabschlüsse ...

Zum Inhalt:
Im Alter von 10 Jahren flieht Reza mit seinen Eltern aus dem Iran nach Deutschland, genauer gesagt ins Ruhrgebiet. Die Eltern hoffen auf ein besseres Leben, bekommen aber nicht mal ihre Bildungsabschlüsse anerkannt, versuchen aber dennoch in der neuen Heimat anzukommen. Reza kommt mit der Situation deutlich schlechter klar, gleitet schließlich sogar in die Kriminalität ab.
Meine Meinung:
Dies ist ein eindrückliches Buch, wie es Einwanderern ergehen kann, wie schwer sie es haben anzukommen. Der Ich-Erzähler Reza schildert wie schwer es ist, wenn man am Rand der Gesellschaft steht und wie schwer es ist, mit den Verletzungen umzugehen. Und das betrifft nicht nur die Eltern, sondern auch Reza, der allerdings wesentlich mehr Schwierigkeiten hat, damit umzugehen. Viele der Erlebnisse sind krass und kaum zu glauben, aber vermutlich im wahren Leben auch so. Ich finde es gut, dass der Autor seinen Finger in eine Wunde legt, die viele wahrscheinlich noch nie so gesehen haben. Der Schreibstil ist klar, manchmal sehr hart, passt aber gut zu Geschichte.
Fazit:
Eindringliche Geschichte

Veröffentlicht am 20.08.2024

Erst den Vorgängerband lesen

Nur nachts ist es hell
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Zum Inhalt:
Elisabeth war im ersten Weltkrieg Lazarettschwester, und nach dem Krieg studierte sie dann Medizin. Sie heiratet in eine Wiener Ärztefamilie ein und führt gemeinsam mit ihrem Mann eine Praxis. ...

Zum Inhalt:
Elisabeth war im ersten Weltkrieg Lazarettschwester, und nach dem Krieg studierte sie dann Medizin. Sie heiratet in eine Wiener Ärztefamilie ein und führt gemeinsam mit ihrem Mann eine Praxis. Das Leid der Frauen, die zu Engelmacherinnen berührt sie sehr, doch wie weit ist sie bereit zu gehen?
Alle dies und vieles mehr erzählt Elisabeth ihrer Nichte.
Meine Meinung:
Ich habe leider viel zu spät gesehen, dass es ein Buch vor diesem gab, dass auch schon von der Familie handelte und vermutlich hätte es die Lektüre dieses Buches einfacher gemacht, wenn man es zuerst gelesen hätte. Ich habe mich extrem schwer getan in die Geschichte reinzukommen und wenn ich ehrlich bin, bin ich es bis zum Schluss nicht wirklich. Irgendwie fand ich den Schreibstil auch anstrengend und ich konnte trotz des Stammbaums oft die Zusammenhänge nicht ohne weiteres herstellen. Nachdem ich mich so schwer getan habe ganz klare Empfehlung, zuerst den Vorgängerband zu lesen.
Fazit:
Erst den Vorgängerband lesen