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Veröffentlicht am 15.05.2020

Vront - Was ist die Wahrheit?

Vront
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Inhalt:

Stan und Scott leben in einer Welt in der alles überwacht wird. Denn die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Firma LongLife hat jedem Bewohner einen Chip implantiert. Durch diesen ...

Inhalt:

Stan und Scott leben in einer Welt in der alles überwacht wird. Denn die Geschichte spielt in nicht allzu ferner Zukunft. Die Firma LongLife hat jedem Bewohner einen Chip implantiert. Durch diesen kann der Gesundheitszustand überwacht werden und wenn die Person in Gefahr zu sein scheint schreitet die Polizei bzw. Mitarbeiter von LongLife ein. Durch den Chip wird also quasi Sicherheit im Land gewährleistet und weniger Unfälle, Verbrechen, usw. passieren. Von dem System ist auch Stan überzeugt und er schätzt die Sicherheit die er dadurch hat. Sein Bruder Scott jedoch nicht, er und seine Freunde wollen Freiheit und aus Fehlern die sie machen lernen. Deshalb gründen sie die VRONT. Doch eines Tages steht die Polizei vor der Tür und Scott muss ins Gefängnis. Da macht sich sein Bruder und seine Freunde auf den Weg um mehr über die Vront raus zu finden. Sie stellen fest: Es ist nicht alles so, wie es scheint.

Meinung:

Den Schreibstil von Yves Grevet fand ich echt klasse. Ich bin super schnell durch Buch gekommen und konnte gut in die Welt eintauchen. Auch gefallen hat mir die Struktur des Buches, denn erst erzählt Stan aus seiner Perspektive anschließend Scott und zum Schluss verschiedene Mitglieder der VRONT. Durch die Perspektivwechsel hat man die einzeln Protagonisten richtig gut kennengelernt und man konnte sich in sie rein versetzen. Ab und zu waren ein paar Stellen dabei die ich etwas unnötig und unpassend fande. Aber insgesamt war das Buch durch das aktuelle Thema, die packende Story und den jugendlichen Schreibstil richtig toll. Es regt durchaus zum Nachdenken an und es stellt sich die Frage ob pure Überwachung wirklich mehr Sicherheit gewährleistet und wie sich das Gesundheitssystem bzw. Deutschland allgemein in Sachen Technik in Zukunft entwickeln wird!?

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2020

Ein Buch zum Nachdenken

Das Tagebuch von Adam und Eva
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Inhalt:

Jeremias ist 11 Jahre alt als er sich mit seinem Bruder Nicklas auf den Weg zum Jugendamt macht. Seine Eltern sind psychisch krank und sie leben von Hartz IV. Jeremias wächst somit in Armut und ...

Inhalt:

Jeremias ist 11 Jahre alt als er sich mit seinem Bruder Nicklas auf den Weg zum Jugendamt macht. Seine Eltern sind psychisch krank und sie leben von Hartz IV. Jeremias wächst somit in Armut und Strukturlosigkeit auf, er muss sich um alles kümmern und versucht den Alltag der Familie zu organisieren und über nimmt somit die Aufgaben der Eltern. Für Kind sein bleibt da kaum Zeit. Klar dass das alles zu viel wird und er Angst hat niemals mehr aus dieser Situation zu entkommen. Die Aufnahme in das SOS - Jugendhaus Kaiserlautern rettet ihn aus der Situation. Mit 16 erhält Jeremias dann ein Stipendium am UWC Freiburg, dort macht er ein internationales College Abitur und beginnt im Herbst 2019 sein Studium am St Olaf College in Minnesota.Dort studiert er Umwelt- und Politikwissenschaft. Dass er es soweit geschafft hat ist unglaublich beeindruckend, jedoch lässt sich die Vergangenheit in Armut nicht so einfach abstreifen und es beschäftigt ihn immer noch heute ständig. Seine Erfahrungen nutzt er um in diesem Buch vorzulegen was Kinderarmut in Deutschland bedeutet und was sich ändern muss. Seine Veränderungsvorschläge sind überzeugend und durchaus realistisch doch wann wird sich hier in Deutschland endlich was ändern?

Meinung:

Das Buch hat mich unglaublich zum nachdenken anregt und mir nochmal einen anderen Blick auf Armut bzw. Kinderarmut gegeben und es hat mir gezeigt wie unglaublich wichtig es ist dass sich hier in unserem Land was ändern muss! Wir müssen uns mehr mit diesem Thema auseinandersetzen und die Klischees aus TV und Co. über "Hartzer" müssen verschwinden! Ich empfehle das Buch an alle Politiker:innen! Und appelliere auch selber nochmal an alle sich die Geschichten der in Armut lebenden Menschen anzuhören. Als normaler Verdiener lässt sich nämlich schlicht und einfach nicht richtig verstehen wie es diesen Menschen geht, was sie brauchen und wie sie überhaupt leben. Außerdem ist Armut kein Problem einzelner sondern der gesamten Gesellschaft.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.04.2020

Um 180 Grad - Julia C. Werner

Um 180 Grad
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Inhalt:
Nachdem Lennard mit seinen Kumpels eine Wand von einem Altenheim mit Graffiti gestaltet hat, wird er von seinen Eltern dazu verdonnert alten Menschen im Heim etwas vorzulesen. Er wird der Lesepartner ...

Inhalt:
Nachdem Lennard mit seinen Kumpels eine Wand von einem Altenheim mit Graffiti gestaltet hat, wird er von seinen Eltern dazu verdonnert alten Menschen im Heim etwas vorzulesen. Er wird der Lesepartner von Frau Silberstein und liest ihr von nun an jeden Dienstag etwas vor. Im Laufe der Zeit erfährt Lennard immer mehr von dem Schicksal der alten Dame, denn Frau Silberstein ist Jüdin und hat den Holocaust überlebt. Sie hat auch keine engen Verwandten mehr und somit wird Lennard quasi zu einer Vertrauensperson von ihr. Neben Frau Silberstein gibt es im Altenheim auch noch Lea sie besucht regelmäßig ihre Großtante und Lennard ist total verliebt in sie, diese scheint sich jeder mehr für das Schicksal von Frau Silberstein zu interessieren.
Meinung: Ich fand das Buch unglaublich schön, rührend und interessant. Durch den tollen Schreibstill von Julia C. Werner konnte man richtig in die Geschichte und die Gefühle der Protagonisten eintauchen. Neben der tollen Geschichte hat man auch noch viel von der damaligen Zeit und dem Leben im Allgemeinen gelernt!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2020

Pullerpause - Im Tal der Ahnungslosen von Franziska Geht

Pullerpause im Tal der Ahnungslosen
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Inhalt:
Jobst und seine Mama Susanne befinden auf der Heimreise vom Urlaub im Mittelalter zurück in die Zukunft. Unterwegs muss Susanne aus Klo und sie machen eine Pullerpause im Jahr 1987 in der DDR. ...

Inhalt:
Jobst und seine Mama Susanne befinden auf der Heimreise vom Urlaub im Mittelalter zurück in die Zukunft. Unterwegs muss Susanne aus Klo und sie machen eine Pullerpause im Jahr 1987 in der DDR. Doch dann wird ihnen der Zeitreisekoffer geklaut und sie landen bei dem Theaterregisseur Frank Kühne und seiner Tochter Jule. Zusammen mit Letscho dem Freund von Jule machen sich die drei Kinder auf die Suche nach dem Koffer.

Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen denn neben der spannenden und humorvollen Handlung hat man auch viel über die damalige Zeit bzw. die DDR gelernt. Ich muss unbedingt den zweiten Band lesen!


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere