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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2022

Absolute Leseempfehlung

Jane Eyre
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Dieses Buch ist ein absolutes Juwel. Über den Inhalt, so glaube ich, muss ich wohl keine Worte mehr verlieren. Es ist die Geschichte einer mutigen, beeindruckend starken Frau, die aber selbst auch ein ...

Dieses Buch ist ein absolutes Juwel. Über den Inhalt, so glaube ich, muss ich wohl keine Worte mehr verlieren. Es ist die Geschichte einer mutigen, beeindruckend starken Frau, die aber selbst auch ein Geheimnis hütet.
Nicht nur die sehr gut charakterisierten Hauptprotagonisten Jane Eyre und Mr. Rochester und all die anderen sind beeindruckend intensiv, auch das Setting, welches schön düster und geisterhaft beschrieben ist, machen den Reiz dieses Romans aus. Neben den von Bronte eingebundenen feministischen Idealen jener Zeit, mutet die Geschichte in manchen Szenen wie ein Thriller an. Und selbst der Schreib- und Erzählstil sind sehr angenehm und ungemein leicht zu lesen.
Alles in allem ein Roman, den man mal gelesen haben sollte, es lohnt sich wirklich. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Mäßig spannend

Im Schatten des Syndikats
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Dies ist nun der 2. Fall für DC Lucy Clayburn, Polizistin in Manchester. Was nicht viele wissen, ihr Vater ist ein gefährlicher Gangster und Lucy arbeitet hart daran, das zum einen dieser Fakt nicht öffentlich ...

Dies ist nun der 2. Fall für DC Lucy Clayburn, Polizistin in Manchester. Was nicht viele wissen, ihr Vater ist ein gefährlicher Gangster und Lucy arbeitet hart daran, das zum einen dieser Fakt nicht öffentlich wird und sie zum anderen ihre Fälle löst um es ins Raubdezernat zu schaffen. Während ihrer Ermittlungen nun entdeckt sie eine Verbindung, die sich als tödlich erweisen könnte.
Das klang für mich schon spannend, aber wie schon in der Heckenburg-Reihe tendiert der Autor auch hier dazu, die Handlung zu überfrachten. Ich hatte so meine liebe Not bei der Vielzahl an Figuren den Überblick zu behalten und somit der Handlung folgen zu können. Wirklich überzeugt hat mich dieser 2. Teil der Reihe nicht und ich vergebe deshalb 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Elegant und eloquent

Fünf Lieben lang
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Das Buch handelt von fünf miteinander verknüpften Geschichten über den Protagonisten Paul/Paulo. Beginnend als 12-Jähriger, der unter der (vielleicht erwiderten) Begierde nach dem Tischler Ebanista in ...

Das Buch handelt von fünf miteinander verknüpften Geschichten über den Protagonisten Paul/Paulo. Beginnend als 12-Jähriger, der unter der (vielleicht erwiderten) Begierde nach dem Tischler Ebanista in seinem italienischen Dorf leidet, bis hin zu seiner Verliebtheit im mittleren Alter in eine angehende Journalistin, die halb so alt ist wie er. Jede der Geschichten endet mit einer unerwarteten und unvorhergesehenen Überraschung, und Aciman zeichnet sich auch dadurch aus, dass er beiläufige Bemerkungen über die Figuren fallen lässt, die die Geschichten auf nette Weise miteinander verbinden. Aciman liefert ein großartiges Werk ab, in dessen Mittelpunkt ein bisexueller Mann steht, der Beziehungen nicht nach dem Geschlecht, sondern nach reinem Verlangen auslebt. Letztlich geht es um das Wollen. Wie wir Dinge bekommen können, die wir nicht haben können, und wie sich das Begehren entwickelt, wenn der Traum in Erfüllung geht.
Es ist ein elegant und eloquent geschriebener Roman über Liebe, Begehren und Lieben in ihren unterschiedlichsten Daseinsformen. Wobei Aciman dies mit einer solchen vordergründigen Akribie tut, das das Lesen zu einem wahren Erlebnis wird. Ich empfehle dieses Buch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Thriller, der noch Luft nach oben hat

Ich bin kein Serienkiller
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John Wayne Cleaver erkennt an sich alle Eigenschaften eines Soziopathen. Aber er versucht ein normaler Teenager zu sein und hat sich deshalb einige Regeln auferlegt. Als ein Serienmörder seine Stadt heimsucht, ...

John Wayne Cleaver erkennt an sich alle Eigenschaften eines Soziopathen. Aber er versucht ein normaler Teenager zu sein und hat sich deshalb einige Regeln auferlegt. Als ein Serienmörder seine Stadt heimsucht, setzt er alles daran diesen zu finden und zu vernichten, auch entgegen seiner Regeln.
Wells schafft es so gut, sich in John hineinzuversetzen, dass man mit ihm mitfiebert, auch wenn er einen verstört. Er ist ein faszinierender Protagonist, der mit seinem Mangel an Empathie zu kämpfen hat. Die Geschichte war faszinierend und intensiv erzählt. Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, schafft er es den Serienmörder zu stellen? Ob und wie verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht.
Dieser 1. Teil hat mir gut gefallen. Es ist ein solider ausbaufähiger Thriller, der mich auf Teil 2 hoffen lässt. Für diesen Teil vergebe ich 3,5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 22.01.2022

Der Kuss des Blutes

Der Kuss des Blutes
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Es handelt sich hier um den zweiten Band der "Guardians of Eternity" - Reihe. Aus meiner Sicht muss man den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, allerdings würde ich es auf jeden Fall empfehlen und ...

Es handelt sich hier um den zweiten Band der "Guardians of Eternity" - Reihe. Aus meiner Sicht muss man den ersten Teil nicht unbedingt gelesen haben, allerdings würde ich es auf jeden Fall empfehlen und für Serienfans erübrigt sich diese Feststellung so wie so.
Dieser Teil schließt sich fast nahtlos an den ersten an. Die beiden Protagonisten Viper und Shay haben wir ja schon dort kennenlernen dürfen.

Viper steht Shay zur Seite und allmählich lernt sie zu vertrauen und ihr neues Leben anzunehmen. Wie sich zwischen den beiden die Geschichte entwickelt hat mir gut gefallen, und das auch Figuren aus Teil 1 ihre Auftritte haben war ebenfalls ein Pluspunkt für mich als Serienfan.

Mir hat dieser Serienteil gut gefallen und ich empfehle ihn somit auch gern weiter.