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Veröffentlicht am 23.09.2025

Miss Marple auf Tour

Das Schicksal in Person
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Mr. Jason Rafiel, der wohlhabende Finanzier, den wir in "Ein karibisches Geheimnis" kennengelernt haben, ist gestorben. Zu ihrer Überraschung erhält Miss Marple einen Brief des Verstorbenen, in dem ...




Mr. Jason Rafiel, der wohlhabende Finanzier, den wir in "Ein karibisches Geheimnis" kennengelernt haben, ist gestorben. Zu ihrer Überraschung erhält Miss Marple einen Brief des Verstorbenen, in dem er sie bittet sich eines Verbrechens anzunehmen welches nie geklärt worden ist. Um dem nachzukommen begibt sich Jane Marple auf Tour 37, bei der die berühmten Häuser und Gärten Großbritanniens besucht werden.

Dies ist eine gut konstruierte Geschichte mit der richtigen Menge an Geheimnissen und ungewöhnlichen Schauplätzen. Auch die einzelnen Charaktere passen wieder gut ins Geschehen und geben dem Leser so manches zu denken. Aber auch in diesem Krimi ist das Mitraten fast schon „Pflicht“. Und so kann man bei aufmerksamen Lesen auch selbst auf Motiv und Täter schließen.

Mir hat dieser Krimi wieder besser gefallen als „Bertrams Hotel“. Das lag vielleicht daran, dass Miss Marple hier wieder präsenter agierte.


Veröffentlicht am 23.09.2025

Solider Christie-Krimi

Bertram's Hotel
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Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst ...




Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst geschehen wird bei dem Miss Marple in Aktion treten wird.

In diesem Roman geht es um einen verschwundenen Geistlichen, einen berüchtigten Rennfahrer, eine reiche Schönheit, deren Tochter und eine Reihe von dreisten Raubüberfällen in London. Genau die richtige Abwechslung für Miss Marple um auf andere Gedanken zu kommen. Nur leider spielt sie nur sporadisch eine Rolle, um dem Ermittler hier und da Informationen zu kommen zu lassen. Für mich war dieser Miss-Marple-Krimi der schwächste Teil. Auch die Handlung selbst wirkte auf mich eher arg konstruiert als leicht und locker erzählt. Die merkwürdige Hotelatmosphäre wird zwar so beschrieben, dass man als Leser eine Gefahr zu spüren glaubt. Aber die Auflösung verpufft dann eher, als dass hier der große Paukenschlag kommt.

Alles in allem immer noch eine gut lesbare Geschichte, aber Agatha Christie hat schon bewiesen, dass sie auch anderes kann. Deshalb gibt es von mir diesmal nur 3 von 5 Sternen.


Veröffentlicht am 23.09.2025

Überzeugt

Agatha Christie Classics: Tod auf dem Nil
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Einmal mehr agiert Hercule Poirot an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl Hercule ...




Einmal mehr agiert Hercule Poirot an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl Hercule geruhsame Tage hier verbringen will, bleibt ihm als sich ein Mord ereignet nichts anderes übrig, als sich der Ermittlungen anzunehmen. Gemeinsam mit Colonel Race beginnen sie Fragen zu stellen.

Die Umsetzung als Graphic Novel ist nach meiner Ansicht gelungen. Die Illustrationen und Dialoge sind passend und kompakt, so dass auch ein Nichtkenner des Buches oder Films der Handlung gut folgen und seine Schlüsse ziehen kann.

Kurzum: Diese Neuinterpretation ist rundum gelungen und somit als Alternative zum Buch durchaus eine Empfehlung.


Veröffentlicht am 23.09.2025

Poirot ist gefordert

Die großen Vier
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Poirot bekommt es diesmal mit einem, sagen wir mal, fast ebenbürtigen Gegner zu tun. Die großen Vier wollen die Weltherrschaft übernehmen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf das britische Empire ...




Poirot bekommt es diesmal mit einem, sagen wir mal, fast ebenbürtigen Gegner zu tun. Die großen Vier wollen die Weltherrschaft übernehmen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf das britische Empire gelegt, das sie mittels Sabotageakte und internationalen Verwicklungen zum Umsturz bringen wollen.

Der Kopf der Bande, der Chinese Li Chang Yen, scheint Poirot dabei immer einen Schritt voraus zu sein und kann so mehrere wichtige Zeugen ermorden.
Aber auch Poirot und Hastings werden bei ihren Nachforschungen, bei denen sie zwischen verschiedenen inländischen Tatorten sogar bis auf den Kontinent reisen müssen, immer wieder in tödliche Fallen gelockt, denen sie dank der „kleinen grauen Zellen“ Poirots noch entkommen können. Das Finale in den norditalienischen Dolomiten bildet den fulminanten Abschluss dieses wirklich gelungenen Poirot-Krimis.

Auch in diesem Krimi wird wieder die Überlegenheit Poirots sowohl zu Hastings als auch zu der Verbrecherbande in den Fokus gerückt. Aber die Art Poirots, wie er über den Dingen steht erwartet man ja als LeserIn/HörerIn mittlerweile. Also mir hat auch dieser Poirot wieder gefallen.



Veröffentlicht am 23.09.2025

Sehr empfehlenswert

Die Autobiographie
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Wer kennt nicht die beiden Ermittler Miss Marple und Hercule Poirot aus zahlreichen Krimis der Queen of Crime Agatha Christie? Sowohl die Bücher als auch die zahlreichen Verfilmungen haben bis heute ...




Wer kennt nicht die beiden Ermittler Miss Marple und Hercule Poirot aus zahlreichen Krimis der Queen of Crime Agatha Christie? Sowohl die Bücher als auch die zahlreichen Verfilmungen haben bis heute nichts an ihrer Beliebtheit verloren. Doch wer steckt hinter all den mörderisch guten Geschichten?

Dieses Buch gibt einen tollen Einblick in das facettenreiche Leben einer Frau, das aber auch zugleich einen Blick auf die Historie ihrer Zeit wirft.

Unterhaltsam und uneitel erzählt Agatha Christie aus ihrem Leben mit vielen Auf und Abs und gewährt dem Leser auf teils amüsante Weise einen ganz privaten Blick "hinter die Kulissen" ihres Seins - sehr empfehlenswert.