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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

Ein interessanter und spannender Fall

Das Böse unter der Sonne
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Eigentlich wollte Hercule auf einer vor Devon gelegenen Insel Urlaub machen. Aber wie nicht anders zu erwarten, bekommt er zwar Sonne satt aber keine Erholung. Denn plötzlich befindet er sich wieder einmal ...

Eigentlich wollte Hercule auf einer vor Devon gelegenen Insel Urlaub machen. Aber wie nicht anders zu erwarten, bekommt er zwar Sonne satt aber keine Erholung. Denn plötzlich befindet er sich wieder einmal mitten in einer Mordermittlung. Denn die junge und verführerische Arlena Stuart, die mit ihrem Mann und ihrer Stieftochter hier Urlaub machen wollte, wird überraschend ermordet aufgefunden.
Genügend mögliche Tatverdächtige wie z. B. eine verärgerte Stieftochter, ein strenger Ehemann, ein sitzen gelassener Liebhaber oder gar eine eifersüchtige Ehefrau gibt es ja. Also muss Hercule seine „kleinen grauen Zellen“ wieder in Schwung bringen, um hinter den doch sehr perfiden Mordplan und somit auf den Täter zu kommen. Die Charaktere sind lebendig und wie immer sorgen die Wendungen dafür, dass man bis zum Ende mitraten kann. Allerdings braucht man gerade zu Beginn etwas Durchhaltevermögen, geht die Geschichte doch für mein Empfinden zu langsam und weit schweifend voran. Doch im Verlauf entwickelt sich ein interessanter und spannender Fall, der mir dann echt Spaß gemacht hat zu verfolgen. Von mir gibt es deshalb auch 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Fesselnd und verzwickt

Das Haus an der Düne
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Wie schon fast Standard muss auch in diesem Krimi der Mörder bzw. die Mörderin in einer vorgegebenen Gruppe an einem abgeschiedenen Ort – hier im Haus an der Düne - gefunden werden. Was ein heiteres Mörderfinden ...

Wie schon fast Standard muss auch in diesem Krimi der Mörder bzw. die Mörderin in einer vorgegebenen Gruppe an einem abgeschiedenen Ort – hier im Haus an der Düne - gefunden werden. Was ein heiteres Mörderfinden für den Leser hätte sein können entpuppt sich nach und nach als beschwerliches Unterfangen. Nicht zuletzt deshalb weil Hastings mal wieder sich sicher wähnt auf der richtigen Spur zu sein, und Poirot ihn darin noch bestärkt nur um wenig später seine Geistesblitze zum Besten zu geben.
Wer sich an diesem doch extrem aufgeblasenen Verhalten Poirots nicht stört bekommt einen verzwickten, fesselnden und zum Mitraten geeigneten Krimi serviert, der zu unterhalten vermag. Mir hat er nicht in allen Belangen so gut gefallen wie einige seiner Vorgänger, deshalb diesmal nur 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Guter, unterhaltsamer Poirot

Das Geheimnis der Schnallenschuhe
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Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord ...

Poirot muss zum Zahnarzt und nicht einmal dort bleibt er von einem Todesfall und dessen Auswirkungen verschont. Denn ausgerechnet der Arzt wird tot in seiner Praxis gefunden. Die Polizei geht von Selbstmord aus, hatte er doch einem Patienten eine falsche Medikamentendosierung verabreicht. Doch Poirot kann sich damit nicht anfreunden und beginnt sich des Falles anzunehmen. Dass ihm ein Vorfall mit einem Schnallenschuh letztlich auf die Lösung des Falles bringt ist wieder mal ein gekonnter Kniff Agatha Christies, um die Genialität Poirots darzustellen.
Fazit: Auch wenn dieser Fall mich jetzt nicht so mitreißen konnte wie manch anderer, ist dieser aber immer noch ein unterhaltsamer Krimi. Dank zahlreicher kleiner Hinweise ist es durchaus möglich selbst auf den Täter zu kommen, und dieser Aspekt ist es doch wert sich immer wieder mit Poirot „messen“ zu wollen. Von mir gibt es für den vorliegenden Krimi 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Tod auf der Insel

Karibische Affäre
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Im vorangegangenen Winter hatte Miss Marple eine Lungenentzündung erlitten, und da die Sonne ihre Genesung förderlich sein soll, wird sie zu einem Aufenthalt im Golden Palm Hotel in St. Honore, Trinidad, ...

Im vorangegangenen Winter hatte Miss Marple eine Lungenentzündung erlitten, und da die Sonne ihre Genesung förderlich sein soll, wird sie zu einem Aufenthalt im Golden Palm Hotel in St. Honore, Trinidad, eingeladen. Das Hotel wurde von einem jungen Ehepaar, Molly und Tim Kendal, übernommen, das sich bemüht, die wiederkehrenden Gäste bei Laune zu halten.
Wie man sich als Miss Marple Fan denken kann, ereignet sich als bald ein mysteriöser Todesfall, von dem Miss Marple überzeugt ist, dass es sich um Mord handelt. Sie nimmt sich der Sache an und beginnt Fragen zu stellen, was naturgemäß nicht jedem gefällt. Doch das war noch nie ein Grund für Jane Marple ihre Ermittlungen einzustellen.
Wie nicht anders zu erwarten wird auch dieser Fall durch das Zusammentragen der Fakten und das clevere Kombinieren all jener von Miss Marple gelöst. Auch als Leser ist es möglich auf die Lösung zu kommen, was ja auch den Reiz dieser Krimis ausmacht. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Poirot in Höchstform

Mord im Orientexpress
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Was mir nach dem Lesen aufgefallen war ist, dass Agatha Christie hier reale Begebenheiten in die Krimihandlung eingebaut hat. Zum einen die Entführung des Lindbergh-Babys und zum anderen, dass der Orientexpress ...

Was mir nach dem Lesen aufgefallen war ist, dass Agatha Christie hier reale Begebenheiten in die Krimihandlung eingebaut hat. Zum einen die Entführung des Lindbergh-Babys und zum anderen, dass der Orientexpress tatsächlich mal auf offener Strecke wegen Schneefalls zum Halten kam. Aber auch bei diesem Kriminalroman gibt es wieder das altbewährte Muster, ein abgeschiedener Ort, ein Mord, und ein überschaubarer Personenkreis aus dem der Mörder/die Mörderin kommen muss.
Im „Mord im Orientexpress“ erhebt Agatha Christie diese Art einen Krimi zu erzählen zur Perfektion. Denn nach dem Mord wird nur noch geredet. Dass aber wiederum so intensiv und geschickt in Dialoge verpackt, das es schon wieder Spaß macht „mitten drin“ zu sein. Trotz der zahlreichen Verdächtigen, Informationen und falschen Alibis gipfelt das Ende von Poirots Schlussfolgerungen in einem spannenden und erstaunlichen Schluss.
Wer Kammerspiele mag und gern knifflige Rätsel löst, dem kann ich diesen Poirot-Krimi absolut empfehlen.