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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.09.2021

Poirot-Krimi mit einer aparten Ariadne Oliver

Elefanten vergessen nicht
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Mit „Elefanten vergessen nicht“ sind in diesem Krimi die alten Klatschbasen gemeint, die sich auch nach vielen Jahren an bestimmte Ereignisse noch sehr genau erinnern können. Diese Damen ausfindig zu machen ...

Mit „Elefanten vergessen nicht“ sind in diesem Krimi die alten Klatschbasen gemeint, die sich auch nach vielen Jahren an bestimmte Ereignisse noch sehr genau erinnern können. Diese Damen ausfindig zu machen und Informationen zu sammeln obliegt hier Ariadne Oliver, die mittels Poirot einen 12 Jahre zurückliegenden Fall unbedingt klären will. Ariadne agiert hier erfrischend munter und humorvoll und selbst Hercule Poirot gibt ihr bereitwillig Unterstützung und Ermutigung. Dieses Zusammenspiel der beiden hat mir sehr gut gefallen und führt natürlich zum zu erwartenden Erfolg. Denn dank aller zusammengetragenen Informationen ist letztlich Poirot in der Lage den Fall zu klären.
Fazit: Die beiden, Ariadne und Hercule, bilden hier ein wirklich detektivisches „Dreamteam“. Der Erzählstil mit den zahlreichen Unterhaltungen sorgen für genügend Hinweise um wieder mitraten zu können und für die nötige Spannung wird so auch gesorgt. Also mich hat dieser Poirot-Oliver-Krimi wirklich gut unterhalten und deshalb bewerte ich ihn mit 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Unterhaltsam und spannend

Die Tote in der Bibliothek
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Miss Marple wird zu Ermittlungen gerufen, als ihre Freundin eine Leiche (in der Bibliothek) findet.
Der Mordfall des Buches war von Beginn an recht spannend erzählt und schafft es auch den Spannungsbogen ...

Miss Marple wird zu Ermittlungen gerufen, als ihre Freundin eine Leiche (in der Bibliothek) findet.
Der Mordfall des Buches war von Beginn an recht spannend erzählt und schafft es auch den Spannungsbogen bis zum Ende aufrechtzuerhalten.Was mir an Christie gefällt, ist, dass sie ihre Krimis nicht zu ernst nimmt. Es gibt viel Raum für kleine humoristische Einlagen, was z. B. bei der Beschreibungen der Beziehungen zwischen Mrs. Bantry und ihrem Mann, Oberst Bantry zum Ausdruck kommt. Es gibt ein kurzes Kapitel, in dem die Nachricht vom Mord in St. Mary Mead in aller Munde ist, und damit auch immer mehr an Brisanz und Kraft gewinnt und es zu so manch haarsträubender Annahme kommt. Auch der Abschnitt als der junge Peter stolz von seinen Autogrammen berühmter Personen wie Dorothy Sayers und Agatha Christie erzählt, konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen.
Auch der 2. Fall für die umtriebige Miss Marple hat mich gut unterhalten, auch wenn sie gar nicht so viele Auftritte hatte. Aber wenn sie ihre Überlegungen offenbart zeugen sie stets vom Gespür für die kleinsten Details und Zusammenhänge. Das ist es, was mir wirklich gefällt. Von mir gibt es für „Die Tote in der Bibliothek“ 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Ein komplizierter Fall

Die vergessliche Mörderin
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In „Die vergessliche Mörderin“ wird Hercule Poirot durch eine Feststellung der potentiellen Auftraggeberin förmlich herausgefordert sich des Falles anzunehmen. Gemeinsam mit Ariadne Oliver, seiner langjährigen ...

In „Die vergessliche Mörderin“ wird Hercule Poirot durch eine Feststellung der potentiellen Auftraggeberin förmlich herausgefordert sich des Falles anzunehmen. Gemeinsam mit Ariadne Oliver, seiner langjährigen guten Freundin, beginnt er zu ermitteln. Und zum Erstaunen, sowohl für Poirot selbst als auch für den Leser, legt er sich absolut ins Zeug indem er nicht einfach nur vom Schreibtisch aus ermittelt. Das gibt dem Krimi wieder die richtige Portion „Action“, aber auch Spannung, und durch die Umstände des komplizierten Falles wird die nötige Portion an Unterhaltung geboten. Denn die Motive sind mannigfaltig wie z. B. Geld, Eifersucht, Hass, Rache. Poirot muss also vielen Hinweisen und Aussagen nachgehen, um das Geflecht zu entwirren und den Schuldigen überführen zu können. Und genau das macht er wieder sehr überzeugend und bietet einen gelungenen Einblick in seine Arbeit. Mir hat dieser Krimi gut gefallen und deshalb bewerte ich ihn mit 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Gute Unterhaltung

Fata Morgana
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Ruth, Miss Marples Freundin bittet sie, deren Schwester Luise Carrie zu besuchen, da auf deren Anwesen etwas Merkwürdiges vor sich zu gehen scheint. Als Jane Marple dort ankommt erfährt sie, dass jemand ...

Ruth, Miss Marples Freundin bittet sie, deren Schwester Luise Carrie zu besuchen, da auf deren Anwesen etwas Merkwürdiges vor sich zu gehen scheint. Als Jane Marple dort ankommt erfährt sie, dass jemand versucht hat, die Frau zu vergiften. Genügend potenzielle Täter gibt es, leben doch neben der großen Anzahl an Familienmitgliedern auch noch junge Männer auf dem Anwesen, die zu einem philanthropischen Projekt gehören.
Dies ist ein ungewöhnlicher Schauplatz für einen Miss-Marple-Roman, auch wenn die jugendlichen Straftäter nur am Rande in die Handlung eingreifen. Es ist ein typischen Landhauskrimi bei dem, wie bei Agatha Christie nicht anders zu erwarten, die einzelnen Charaktere wieder sehr genau beschrieben sind. Auch die Art und Weise, wie Miss Marple das Verbrechen aufklärt macht wieder Spaß zu verfolgen. Der Schreib- und Erzählstil lädt aber auch dazu ein sich seine eigenen Überlegungen zum Täter zu machen und mitzuraten wer der Schurke ist. Mich hat auch dieser Miss-Marple-Roman wieder gut unterhalten und deshalb gibt es von mir 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 12.09.2021

Leider nur mittelmäßig

Auf doppelter Spur
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Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler ...

Das Buch wird zwar in die Reihe um Krimis mit Hercule Poirot gezählt, doch leider ist von ihm so gut wie nichts zu lesen. Die Ermittlungen übernehmen hier Inspektor Richard Hardcastle und der Geheimdienstler Colin Lamb und nur sporadisch wird Poirot erwähnt. Ohne den Tatort gesehen oder mit Zeugen und Verdächtigen geredet zu haben, verlässt sich Poirot nur auf die ihm übergebenen schriftlichen Notizen und Aussagen. Es geht zwar auch in diesem Krimi nicht ohne die Genialität eines Hercule Poirots, aber wäre er nicht aufgetreten, hätte der Fall auch so geklärt werden können. In dieser Hinsicht bin ich schon ein wenig enttäuscht. Wie Agatha Christie letztlich die „kleine grauen Zellen“ wieder arbeiten lässt und Poirot die Zusammenhänge darstellt haben mich dann doch noch ein Stück weit versöhnt. Deshalb gibt es auch aufgerundete 3 von 5 Sterne.