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Veröffentlicht am 09.09.2021

Poirot ist erneut ein Vergnügen

Der Tod wartet
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Hercule Poirot betritt in diesem Kriminalroman erst recht spät die Bühne. Das liegt daran, dass Agatha Christie die einzelnen Mitglieder der Boynton-Familie sehr genau charakterisiert und deren gestörtes ...

Hercule Poirot betritt in diesem Kriminalroman erst recht spät die Bühne. Das liegt daran, dass Agatha Christie die einzelnen Mitglieder der Boynton-Familie sehr genau charakterisiert und deren gestörtes Verhältnis zur Matriarchin. Doch als sich dann der Mord ereignet ist Poirot zur Stelle und beginnt jeden Einzelnen genauer unter die Lupe zu nehmen.
Neben der typischen Art Poirots sich langsam aber stetig der Lösung, sprich dem Täter zu nähern, punktet dieser Krimi mal wieder mit seiner fremdartigen Kulisse. Das gibt dem Ganzen eine exotische Atmosphäre und hebt sich somit wiedereinmal von den „englischen“ Krimis ab. Die Beschreibungen der Herangehensweise Poirots und die Erkenntnisse wann und wie der Mord durchgeführt worden ist, war erneut ein Vergnügen mitzuerleben. Es wirkt stets so einfach, wenn Hercule Poirot beginnt den Täter zu überführen.
Mich hat „Der Tod wartet“ gut unterhalten und deshalb vergebe ich gerne 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Absolut gelungen

Der Tod auf dem Nil
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Einmal mehr agiert Hercule Poirot mal wieder an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl ...

Einmal mehr agiert Hercule Poirot mal wieder an einem sehr exotischen Schauplatz. Diesmal befinden wir uns an Bord eines Raddampfers, während seiner Fahrt auf dem Nil zwischen Assuan und Abu Simbel. Obwohl Hercule geruhsame Tage hier verbringen will, bleibt ihm als sich ein Mord ereignet nichts anderes übrig, als sich der Ermittlungen anzunehmen. Gemeinsam mit Colonel Race beginnen sie Fragen zu stellen.
Auch hier ist ein Mitraten zu Motiv und Täter ein Muss für jeden Leser. Atmosphärisch dicht erzählt Agatha Christie hier die Handlung und charakterisiert sehr genau die einzelnen Mitwirkenden. Natürlich gibt es auch die typischen falschen Fährten, mittels denen die Spannung auf sehr gutem Niveau gehalten wird. Wie Christie letztlich Poirot diesen Fall aufklären lässt, ist absolut fesselnd und beeindruckend geistreich erzählt.
Für mich ist „Der Tod auf dem Nil“ der beste Poirot und deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Tierischer Fall für Poirot

Der Ball spielende Hund
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Der titelgebende Hund samt Ball geben in diesem Fall Hercule Poirot eine harte Nuss zu knacken. Denn welche Rolle hat eben dieser Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen ...

Der titelgebende Hund samt Ball geben in diesem Fall Hercule Poirot eine harte Nuss zu knacken. Denn welche Rolle hat eben dieser Hund beim Tod seines Frauchens gespielt? Kann Hercule Poirot auch Wochen später noch die Umstände, die zum Tod von Miss Emily Arundell führten, aufklären? Wie gewohnt kommen auch hier die „kleinen grauen Zellen“ Poirots gehörig zum rotieren. Und zu allem Überfluss muss er sich auch noch mit der geldgierigen Verwandtschaft der Toten und einer unerwartet auftauchenden Erbin herumschlagen.
Wie stets bei Agatha Christie bekommt der Leser genügend Hinweise präsentiert, die ein Mitraten über Motiv und Täter ermöglichen. Wie nicht anders zu erwarten, löst Poirot den Fall auf seine eigene unnachahmliche Art und hat mir damit unterhaltsame Lesestunden bereitet. Dafür gibt es von mit 3 von 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Poirot spielt Karten

Mit offenen Karten
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In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot ...

In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot in Zusammenarbeit mit Ariadne Oliver nicht gewachsen. Und so kommt es wie es kommen muss, dass letztlich Poirot auf des Rätsels Lösung kommt. Und diese ist nach vielem Hin und Her und einigen Ablenkungsmanöver und Sackgassen eine wirklich gelungene.
Der Krimi ist wieder so angelegt, dass man wieder wunderbar mitraten kann. Allerdings ist die Handlung etwas schwer verständlich, kennt man die Regeln des Kartenspiel Bridge nicht. Da diese letztlich mit zur Lösung beitragen nehmen sie einen größeren Teil der Handlung und Ermittlungsansätze Poirots ein. Das ist dann für so manchen Leser eventuell nicht ganz einfach zu verfolgen. Da es mir auch so ging vergebe ich auch nur 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 09.09.2021

Hercule ermittelt fern von England

Mord in Mesopotamien
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Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während ...

Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während einer Ausgrabung geschieht in dem Haus, in dem eine Gruppe von Archäologen wohnt, ein Mord. Der zufällig am Ort des Geschehens weilende Hercule Poirot nimmt sich gern des Falles an. Mit Unterstützung von ungewöhnlicher Seite, denn auf Hastings kann er diesmal nicht zurückgreifen, löst er das Geheimnis um das Motiv und kann somit letztlich den Täter überführen.
Ich muss gestehen, trotz des exotischen Settings ist dies nicht der beste Poirot-Krimi von Agatha Christie. Aber es macht immer noch Spaß Hercule beim routieren seiner „kleinen grauen Zellen“ über die Schulter zu schauen.
Trotz kleiner Abstriche hat mich „Mord in Mesopotamien“ erneut gut unterhalten und ich kann eine Leseempfehlung aussprechen und gute 3 von 5 Sterne vergeben.