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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.09.2021

Poirot spielt Bridge

Mit offenen Karten
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In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot ...

In „Mit offenen Karten“ wird nicht immer mit offenen Karten gespielt. Denn fast jeder in der illustren Runde hat etwas zu verbergen. Aber natürlich sind die möglichen Verdächtigen einem Hercule Poirot in Zusammenarbeit mit Ariadne Oliver nicht gewachsen. Und so kommt es wie es kommen muss, dass letztlich Poirot auf des Rätsels Lösung kommt. Und diese ist nach vielem Hin und Her und einigen Ablenkungsmanöver und Sackgassen eine wirklich gelungene.
Der Krimi ist wieder so angelegt, dass man wieder wunderbar mitraten kann. Allerdings ist die Handlung etwas schwer verständlich, kennt man die Regeln des Kartenspiel Bridge nicht. Da diese letztlich mit zur Lösung beitragen nehmen sie einen größeren Teil der Handlung und Ermittlungsansätze Poirots ein. Das ist dann für so manchen Leser eventuell nicht ganz einfach zu verfolgen. Da es mir auch so ging vergebe ich auch nur 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2021

Spannender 1. Fall für Poirot

Das fehlende Glied in der Kette
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Dies ist das erste Buch, in dem der weltberühmte Hercule Poirot und sein Freund Hastings die Hauptrollen spielen. Poirot ist ein exzentrischer Detektiv aus Belgien, der während des Ersten Weltkriegs nach ...

Dies ist das erste Buch, in dem der weltberühmte Hercule Poirot und sein Freund Hastings die Hauptrollen spielen. Poirot ist ein exzentrischer Detektiv aus Belgien, der während des Ersten Weltkriegs nach England geflohen ist. Hasting ist in seiner Art der typische Gegenpol. Er sorgt damit auch immer wieder für Lacher, wenn er überzeugend die falschen Schlüsse zieht. Durch das Einführen der Charaktere zieht sich der Beginn, was sich im Verlauf dann aber ändert. Verdächtige gibt es genug und sie scheinen auch alle ein Motiv zu haben. Da es viele Unterhaltungen gibt, bei denen Poirot entweder die Verdächtigen befragt oder allgemeine Informationen sammelt, kann man als Leser wunderbar mitraten. Wobei man schon aufmerksam Lesen muss, um bei diesem Hin und Her das komplizierte Geflecht entwirren und auf den Täter schließen zu können.
Mir hat dieser erste Poirot mit seiner fesselnden Handlung und den interessanten Charakteren gut gefallen. Ich bewerte diesen Krimi mit 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.

Veröffentlicht am 11.09.2021

Überraschend und sehr fesselnd

Hercule Poirots Weihnachten
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Anstatt geruhsam seine Weihnachten zu verbringen, wird Poirot gebeten in einem mysteriösen Mord bei der Aufklärung behilflich zu sein. Simeon Lee, ein Ekel von einem Familienpatriarchen, wird in einem ...

Anstatt geruhsam seine Weihnachten zu verbringen, wird Poirot gebeten in einem mysteriösen Mord bei der Aufklärung behilflich zu sein. Simeon Lee, ein Ekel von einem Familienpatriarchen, wird in einem von innen abgeschlossenen Raum tot aufgefunden. Und wie immer bei Agatha Christie gibt es eine Vielzahl von Tatverdächtigen und Motiven. Ebenfalls nicht vergessen wurden die falschen Fährten, aber auch die Hinweise um selbst den Täter überführen zu können. Aber ich gebe es zu, das überlasse ich gern Hercule und erfreue mich am Ende an seinen zwar weit schweifenden aber logisch herausgearbeiteten Erkenntnissen. Auf welche sehr wortgewandten Art er die Familie mit seinen Enthüllung bombardiert ist genial. Und die Lösung des Falls hatte ich so nicht auf dem Schirm – also war dieser Fall mehr als überraschend und fesselnd für mich.
Mir hat Hercules Art Weihnachten zu zelebrieren sehr gut gefallen, deshalb vergebe ich auch volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 11.09.2021

Hercule ermittelt fern von England

Mord in Mesopotamien
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Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während ...

Hier verarbeitete Agatha Christie ein Setting, was sie wohl so ähnlich während ihres Aufenthalts bei den Ausgrabungen ihres 2. Ehemannes, des britischen Archäolgen Max Mallowan, kennengelernt hat. Während einer Ausgrabung geschieht in dem Haus, in dem eine Gruppe von Archäologen wohnt, ein Mord. Der zufällig am Ort des Geschehens weilende Hercule Poirot nimmt sich gern des Falles an. Mit Unterstützung von ungewöhnlicher Seite, denn auf Hastings kann er diesmal nicht zurückgreifen, löst er das Geheimnis um das Motiv und kann somit letztlich den Täter überführen.
Ich muss gestehen, trotz des exotischen Settings ist dies nicht der beste Poirot-Krimi von Agatha Christie. Aber es macht immer noch Spaß Hercule beim rotieren seiner „kleinen grauen Zellen“ über die Schulter zu schauen.
Trotz kleiner Abstriche hat mich „Mord in Mesopotamien“ erneut gut unterhalten und ich kann eine Leseempfehlung aussprechen und gute 3 von 5 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 11.09.2021

Spannende Geschichte

Die Morde des Herrn ABC
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Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ist ...

Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ist ein Serientäter, der diesmal sein Unwesen treibt. Also keine schlechten Voraussetzungen für einen neuen spannenden Fall, in dem sich Hercule Poirot beweisen kann.
Auch wenn Hercule hier wieder einmal als alternder Detektiv im Ruhestand und seine besten Jahre hinter sich habend beschrieben wird, machte er doch einen super Job. Denn als er von Scotland Yard gebeten wird bei der Suche nach dem Täter behilflich zu sein, willigt er natürlich ein und zeigt wie meisterlich er es versteht seine „kleinen grauen Zellen“ arbeiten zu lassen.
Fazit: Das die Art der Handlung hier mal eine andere Struktur bekommen hat, hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte war spannend und wurde durch Poirot auf geniale Weise gelöst. Ich vergebe deshalb auch volle 5 Sterne und natürlich spreche ich hiermit eine Leseempfehlung aus.