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Veröffentlicht am 08.09.2021

Poirots ist gefordert

Die großen Vier
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Poirot bekommt es diesmal mit einem, sagen wir mal, fast ebenbürtigen Gegner zu tun. Die großen Vier wollen die Weltherrschaft übernehmen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf das britische Empire ...

Poirot bekommt es diesmal mit einem, sagen wir mal, fast ebenbürtigen Gegner zu tun. Die großen Vier wollen die Weltherrschaft übernehmen. Besonderes Augenmerk haben sie dabei auf das britische Empire gelegt, das sie mittels Sabotageakte und internationalen Verwicklungen zum Umsturz bringen wollen. Der Kopf der Bande, der Chinese Li Chang Yen, scheint Poirot dabei immer einen Schritt voraus zu sein und kann so mehrere wichtige Zeugen ermorden.
Aber auch Poirot und Hastings werden bei ihren Nachforschungen, bei denen sie zwischen verschiedenen inländischen Tatorten sogar bis auf den Kontinent reisen müssen, immer wieder in tödliche Fallen gelockt, denen sie dank der „kleinen grauen Zellen“ Poirots noch entkommen können. Das Finale in den norditalienischen Dolomiten bildet den fulminanten Abschluss dieses wirklich gelungenen Poirot-Krimis.
Auch in diesem Krimi wird wieder die Überlegenheit Poirots sowohl zu Hastings als auch zu der Verbrecherbande in den Fokus gerückt. Aber die Art Poirots, wie er über den Dingen steht erwartet man ja als LeserIn mittlerweile. Also mir hat auch dieser Poirot wieder gefallen und deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.09.2021

Clever aufgebauter und erzählter Krimi

Alibi
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Wie meistens bei Agatha Christie sind in diesen Fall wieder eine Vielzahl Personen verwickelt. Die damit einhergehenden Mengen an Hinweisen zu Motiv und Aufenthaltsort etc. machten es mir nicht leicht ...

Wie meistens bei Agatha Christie sind in diesen Fall wieder eine Vielzahl Personen verwickelt. Die damit einhergehenden Mengen an Hinweisen zu Motiv und Aufenthaltsort etc. machten es mir nicht leicht den Überblick zu behalten und dem Täter auf die Spur zu kommen. Wobei auch hier die einzelnen Figuren wieder vortrefflich charakterisiert sind. „Alibi“ ist ein clever aufgebauter und erzählter Krimi, bei dem mich der Plot und die Schreib- und Erzählweise überzeugt haben. Ich war von Beginn an in der Geschichte und dank der „kleinen Ideen“ wie Hercule seine subtilen Hinweise nennt und die es letztlich zu entschlüsseln gilt wird die Suche nach dem Täter nicht langweilig. Das Ende war für mich dann auch noch mal eine völlige Überraschung, aber logisch und folgerichtig. Wie sollte es auch anders sein, wenn sich Hercule Poirot in die Ermittlung einschaltet?
Fazit: Auch im 4. Hercule-Poirot-Roman kann man wieder wunderbar mitraten und selbst den dann hoffentlich richtigen Täter überführen. Ich kann diesen Krimi absolut weiterempfehlen und vergebe 4,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.09.2021

Poirot-Krimis für zwischendurch

Hercule Poirot rechnet ab
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Diese Buch enthält einige Kurzkrimis, in denen Poirot seine Genialität unter Beweis stellt. Es ist eine schöne, kompakte Auswahl von Geschichten über Fälle, die schnell und prägnant gelöst werden.
Diese ...

Diese Buch enthält einige Kurzkrimis, in denen Poirot seine Genialität unter Beweis stellt. Es ist eine schöne, kompakte Auswahl von Geschichten über Fälle, die schnell und prägnant gelöst werden.
Diese Sammlung enthält unter anderem folgende Geschichten:
Die Augen der Gottheit - Die Tragödie von Marsdon Manor - Die mysteriöse Wohnung - Das Mysterium von Hunter’s Lodge - Der raffinierte Aktiendiebstahl - Das Abenteuer des ägyptischen Grabes - Der Juwelenraub im Grand Hotel - Der entführte Premierminister - Das Verschwinden Mister Davenheims - Das Abenteuer des italienischen Edelmannes - Das fehlende Testament
Wie bei solchen Sammlungen zu erwarten, sind nicht alle Erzählungen gleich gut. Hier wird mit Sicherheit jeder eine andere Geschichte als seinen Favoriten bezeichnen wollen. Poirot wird hier gut charakterisiert und als kleine Krimis für zwischendurch ist dieses Buch eine schöne Ergänzung zu den anderen Romanen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und eine Bewertung mit 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.09.2021

Teils zu weit schweifend erzählt

Mord auf dem Golfplatz
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Nach einem doch recht zähen Beginn, entfaltet sich die Handlung. Durch viele Wendungen und falsche Fährten ist es für den mitratender Leser gar nicht so einfach dem Täter auf die Spur zu kommen. Aber da ...

Nach einem doch recht zähen Beginn, entfaltet sich die Handlung. Durch viele Wendungen und falsche Fährten ist es für den mitratender Leser gar nicht so einfach dem Täter auf die Spur zu kommen. Aber da ist man nicht allein, denn der hier erzählende Hastings fehlt auch jeglicher Durchblick. Doch zum Glück hat er ja Herkules Poirot in seiner Nähe, der ihm im richtigen Moment die entscheidenden Hinweise liefert.
Ich muss leider gestehen, dass mir das teils kopflose Agieren Hastings' ein ums andere Mal etwas zu viel war. Poirot hätte auch schon eher einschreiten können, um so manche Fehleinschätzung seitens Hastings' zu korrigieren und die Ermittlungen somit voranzutreiben. Trotz der kleinen Kritikpunkte war „Mord auf dem Golfplatz“ aber immer noch ein unterhaltsamer und raffiniert erdachter Krimi. Ich empfehle ihn gern weiter und vergebe 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 08.09.2021

Spannend, durchdacht, überraschend

Das fehlende Glied in der Kette
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Dies ist das erste Buch, in dem der weltberühmte Hercule Poirot und sein Freund Hastings die Hauptrollen spielen. Poirot ist ein exzentrischer Detektiv aus Belgien, der während des Ersten Weltkriegs nach ...

Dies ist das erste Buch, in dem der weltberühmte Hercule Poirot und sein Freund Hastings die Hauptrollen spielen. Poirot ist ein exzentrischer Detektiv aus Belgien, der während des Ersten Weltkriegs nach England geflohen ist. Hasting ist in seiner Art der typische Gegenpol. Er sorgt damit auch immer wieder für Lacher, wenn er überzeugend die falschen Schlüsse zieht. Durch das Einführen der Charaktere zieht sich der Beginn, was sich im Verlauf dann aber ändert. Verdächtige gibt es genug und sie scheinen auch alle ein Motiv zu haben. Da es viele Unterhaltungen gibt, bei denen Poirot entweder die Verdächtigen befragt oder allgemeine Informationen sammelt, kann man als Leser wunderbar mitraten. Wobei man schon aufmerksam Lesen muss, um bei diesem Hin und Her das komplizierte Geflecht entwirren und auf den Täter schließen zu können.
Mir hat dieser erste Poirot mit seiner fesselnden Handlung und den interessanten Charakteren gut gefallen. Ich bewerte diesen Krimi mit 4 von 5 Sternen und spreche eine Leseempfehlung aus.