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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2021

Historisch, spannend, romantisch

Die Schmetterlingsinsel
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Der Roman wird aus Sicht verschiedener Epochen erzählt. Die Hauptprotagonistin Diana, in der Jetzt-Zeit, und unterschiedliche Begebenheiten in anderen Zeitebenen, wie z. B. aus dem 19. Jh. auf Ceylon oder ...

Der Roman wird aus Sicht verschiedener Epochen erzählt. Die Hauptprotagonistin Diana, in der Jetzt-Zeit, und unterschiedliche Begebenheiten in anderen Zeitebenen, wie z. B. aus dem 19. Jh. auf Ceylon oder nach dem 2. Weltkrieg auf dem englischen Familienanwesen der Tremaynes. Der Autorin gelingt es gut diese Abschnitte harmonisch zu verbinden. Mir persönlich hat dabei der Teil über die beiden Schwestern auf Ceylon im 19. Jh. am Besten gefallen. Erfährt man doch hier auch viel über den Teeanbau, die Kultur aber auch Mystik der Insel Ceylon. Im Verhältnis zu den Schwestern, die sehr tiefgründig beschrieben werden, und sie einem somit schnell ans Herz wachsen, konnte ich nicht richtig mit Diana warmwerden. Es war aber interessant mit zu verfolgen, wie sie das Geheimnis letztlich lüftet. Die dabei beschriebenen Familienverhältnisse waren mir allerdings teilweise zu kompliziert konstruiert und dadurch etwas arg bemüht. Aber kann man darüber hinweg lesen, hat man eine spannende, historisch durchaus informative und romantische Lektüre, die einen dank des flüssigen Schreibstils in eine andere Welt entführen kann. Mich hat der Roman jedenfalls gut unterhalten.

Veröffentlicht am 31.03.2021

Nicht der beste Teil

Der Knochengarten
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Konnte man in den Vorgängern davon ausgehen, dass die Beiden sich bei der Ermittlung wunderbar ergänzten sind sie diesmal aus bekannten Fakten außen vor. Und damit beginnt meiner Meinung nach auch das ...

Konnte man in den Vorgängern davon ausgehen, dass die Beiden sich bei der Ermittlung wunderbar ergänzten sind sie diesmal aus bekannten Fakten außen vor. Und damit beginnt meiner Meinung nach auch das Dilemma. Das restliche Team ist zwar bestrebt das beste aus der Situation zu machen und den Täter zu finden, aber es läuft alles nicht wirklich rund. Und die privaten Probleme von Jordan und Hill wurden für meinen Geschmack zu intensiv erzählt, so dass der eigentliche Krimiplot irgendwie zur Nebensache wurde. Ich hatte beim Lesen das Gefühl alles wurde seitenlang erklärt und von rechts auf links gedreht nur der eigentlich zu bearbeitende Fall nicht. Selbst die schrecklichen Zustände im Kloster bekamen in ihrer Erklärung nicht genug Raum hinsichtlich der ganzen persönlichen Probleme von Jordan und Hill. Ich muss leider sagen, dass mir dieser Teil der Serie nicht gefallen hat, aus dem Kriminalfall hätte die Autorin mehr machen können. Dass sie es besser kann zeigen ja die Vorgängerbände. Bleibt zu hoffen, dass sie sich im nächsten Teil wieder steigern kann. Für Fans der Serie durchaus zu empfehlen, schon um zu erfahren wie es Jordan und Hill ergeht. Letztlich von mir für dieses Buch gut gemeinte 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.03.2021

Hat mich nicht mitreißen können

Die Spur der Kinder
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Anhand des Klappentextes hatte ich mich auf diesen Thriller sehr gefreut. Las sich dieser doch sehr interessant und spannend. Doch leider konnte das Buch im nach hinein meine Erwartungen über Story und ...

Anhand des Klappentextes hatte ich mich auf diesen Thriller sehr gefreut. Las sich dieser doch sehr interessant und spannend. Doch leider konnte das Buch im nach hinein meine Erwartungen über Story und Charaktere nicht erfüllen. Der Beginn gestaltete sich ja noch ganz zufriedenstellend, doch im Verlauf ging die Spannung schon ganz schön nach unten. Die Autorin versuchte zwar immer wieder mit einem Clou dem Geschehen wieder Leben einzuhauchen, aber auf die Dauer ist dies dann alles andere als glaubwürdig. Auch die Charaktere blieben für mich eher blass. Und die Story war ab einem bestimmten Punkt für mich vorhersehbar. Auch wenn zu guter Letzt die Story dank einer gut eingebauten Wendung noch mal ein wenig Spannung aufkommt, half mir das zwar das Buch als einigermaßen versöhnlich zu beenden, aber wirklich überzeugt hat mich dieser Thriller leider nicht. Deshalb bewerte ich ihn mit aufgerundeten 3 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 30.03.2021

Thriller mit Mystery-Elementen

Eisiges Blut
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Robert Masello hat einen einzigartigen Roman geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Sein Talent, die Spannung langsam aufzubauen, während er die Geschichte von der viktorianischen Vergangenheit ...

Robert Masello hat einen einzigartigen Roman geschrieben, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Sein Talent, die Spannung langsam aufzubauen, während er die Geschichte von der viktorianischen Vergangenheit mit Sinclair als Soldat in der 17. Lancers-Division im Krimkrieg und Eleanor als Krankenschwester, die Seite an Seite mit Florence Nightingale sich um Verwundete Soldaten dort kümmerte, bis hin zu den schockierenden und gewalttätigen Ereignissen in der Gegenwart, als die Forscher am Südpol angegriffen werden und albtraumhafte Kämpfe kämpfen müssen, ist ihm wirklich gut gelungen.
Die zwei miteinander verwobenen Geschichten bieten einen großartigen Mix aus Geschichte, Romantik, Wissenschaft und Horror. Der komplexe Plot und die gut charakterisierten Figuren sowie das gelungene Finale ergeben einen spannenden Roman der mich wirklich überrascht hat. Mich hat das Buch gut unterhalten und vergebe dafür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 30.03.2021

Atmosphärisch dichter Krimi mit interessanten Charakteren

Totenpfad
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Dies ist ein gelungener Einstieg in Elly Griffiths' Serie um die forensische Archäologin Ruth Galloway, Ihr Spezialgebiet sind Knochen. Als die Knochen eines Kindes in den Sümpfen gefunden werden, wird ...

Dies ist ein gelungener Einstieg in Elly Griffiths' Serie um die forensische Archäologin Ruth Galloway, Ihr Spezialgebiet sind Knochen. Als die Knochen eines Kindes in den Sümpfen gefunden werden, wird Ruth von DCI Harry Nelson gerufen, um die Knochen zu datieren. Nelson hofft, dass es sich bei den Knochen um die eines vermissten Mädchens handelt, das vor zehn Jahren verschwunden ist, denn er würde den Fall gerne für ihre Eltern abschließen. Die Knochen sind jedoch viel älter und Ruth glaubt, dass sie mit einem eisenzeitlichen Henge in Verbindung stehen könnten, an dessen Freilegung sie vor einigen Jahren beteiligt war. Als ein weiteres junges Mädchen vermisst wird, wird Ruth in die Ermittlungen hineingezogen...
Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, ist einmal das Setting und dann die Charaktere.
Die Beschreibungen des Gebietes der Nordküste rund um Norfolk und die der Hauptfiguren Ruth und Nelson sind wunderbar authentisch und passen zu der teils mystisch angehauchten Geschichte. Aber auch die anderen Charaktere begeistern beim Lesen, haben sie doch durchweg ihre kleinen Macken und Schrullen. Der Krimi selbst hat eine sehr atmosphärische und bedrohliche Note und passt somit wiederum in dieses trostlose und windumtoste Gebiet.
Kurzum: „Totenpfad“ ist ein solider Start in die Ruth-Galloway-Reihe und verspricht zudem eine interessante Serie zu werden. Von mir gibt es für diesen 1. Teil 4 von 5 Sterne.