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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.12.2020

Tödliche Geheimnisse

Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)
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„Tiefe Wunden“ ist der 3. Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Da auch hier wieder der Handlungsverlauf erneut sehr komplex und mit vielen Figuren gespickt ist, möchte ich gar nichts weiter ...

„Tiefe Wunden“ ist der 3. Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff. Da auch hier wieder der Handlungsverlauf erneut sehr komplex und mit vielen Figuren gespickt ist, möchte ich gar nichts weiter zum eigentlichen Krimiplot schreiben. Wer, wieso, warum in das Verbrechen verwickelt ist das solltet ihr selber lesen. Allerdings empfehle ich das Buch möglichst zeitnah zu Ende zu lesen. Ansonsten könnte man Probleme bekommen die Zusammenhänge wieder miteinander zu verbinden. Die Geschichte ist gut geschrieben und wusste mich zu fesseln. Die Beziehung Bodenstein/Kirchhoff bekommt wieder neue Facetten und als Leser spürt man, dass die Beiden immer besser zu einem Team zusammenwachsen. Zum Schreib- und Erzählstil muss ich eigentlich nicht mehr viel schreiben, sie sind gewohnt schnörkellos und flüssig zu lesen. Alle beschriebenen Handlungsstränge werden am Ende zu einem überzeugenden Ganzen verknüpft. Ich empfehle das Buch gern weiter und vergebe hiermit 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2020

Gutes Mittelmaß

Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)
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In zweiten Band ermitteln Bodenstein & Kirchhoff bei den Reichen und Schönen. Es gibt reichlich Verdächtige was auch zu allerlei Auseinandersetzungen und Ermittlungsansätzen führt und somit die Handlung ...

In zweiten Band ermitteln Bodenstein & Kirchhoff bei den Reichen und Schönen. Es gibt reichlich Verdächtige was auch zu allerlei Auseinandersetzungen und Ermittlungsansätzen führt und somit die Handlung sich mal in die eine und dann wieder in die andere Richtung dreht. Der Fall ist zu komplex konstruiert und kann den Spannungsbogen nicht durchgängig halten. Dafür sind es zu viele potentielle Täter und Motive, die beschrieben werden. Das führt dazu, dass die Story unübersichtlich wird. Hier wäre weniger definitiv mehr gewesen. Das Profil der beiden Ermittler wird dabei weiter vertieft und der Leser erfährt neues aus deren Privat- und Berufsleben. Der Schreib- und Erzählstil ist modern und flüssig zu lesen. Die Geschichte im Ganzen konnte mich allerdings nicht vollends überzeugen. Der Fall ist zwar schlüssig, aber mir hat das „gewisse Etwas“ gefehlt. Dieser Krimi hat noch Luft nach oben und ich hoffe, das die Autorin zu ihrer alten Stärke in einem weiteren Fall für Bodenstein & Kirchhoff zurückfinden wird. Trotz fehlendem Tiefgang empfehle ich den Krimi weiter und vergebe 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2020

Guter Serienstart

Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)
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Mit „Eine unbeliebte Frau“ schickt Nele Neuhaus das Ermittler-Team Bodenstein/Kirchhoff in ihren ersten gemeinsamen Fall. Man spürt von Beginn an, dass die Autorin sich sowohl in der Gegend, dem Taunus, ...

Mit „Eine unbeliebte Frau“ schickt Nele Neuhaus das Ermittler-Team Bodenstein/Kirchhoff in ihren ersten gemeinsamen Fall. Man spürt von Beginn an, dass die Autorin sich sowohl in der Gegend, dem Taunus, als auch im Milieu des Pferdesports auskennt. Die Handlung ist geschickt aufgebaut und die Ermittler bekommen es mit reichlich Verdächtigen und möglichen Motiven zu tun. Der Leser wird stückchenweise an neue Informationen herangeführt, so dass ein mitermitteln alles andere als einfach ist. Die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten sind dabei sehr ausführlich und für Kenner des Taurus mit Sicherheit wiederzuerkennen. Die Charakterisierungen sowohl von Bodensteins als auch von Kirchhoff fand ich gelungen und bieten auf jeden Fall noch viel Potential für kommende Folgen. Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt und werde auch dem nachfolgenden Band eine Chance geben. Wer also einen Krimi mit viel Lokalkolorit und sympathischen Ermittlern lesen möchte, sollte es mal mit diesem Buch versuchen. Ich vergebe hierfür 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2020

Spannender Kriminalfall

Tod in Blau
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Im seinem zweiten Fall bekommt es Leo Wechsler mit einem Mordfall zu tun, der sich im Künstlermilieu Berlins des Jahres 1922 ereignet hat. Die Autorin macht hier den Unterschied in den Lebensbedingungen ...

Im seinem zweiten Fall bekommt es Leo Wechsler mit einem Mordfall zu tun, der sich im Künstlermilieu Berlins des Jahres 1922 ereignet hat. Die Autorin macht hier den Unterschied in den Lebensbedingungen zwischen Arm und Reich zum Thema und baut darum herum ihren Kriminalfall auf. Sehr intensiv zeigt sie den Kontrast in den Jahren der Weimarer Republik auf, und es entfaltet sich ein atmosphärisch dichter HistoKrimi. Wer den 1. Fall kennt, wird hier schnell auf bekannte Figuren treffen, aber auch einige Örtlichkeiten wiedererkennen. Der Schreib- und Erzählstil ist wie schon im Vorgänger sehr angenehm und dadurch sehr unterhaltsam zu lesen. Da sich die Krimihandlung Stück für Stück entwickelt, bleibt bis zum Schluss die Spannung wer nun der Täter war, erhalten. Dieser neue Fall für Leo Wechsler hat mir einen ticken besser gefallen als sein Vorgänger. Leser die das Flair der 1920er Jahre in Berlin erlesen wollen, denen sei dieser HistoKimi sehr empfohlen. Ich vergebe volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.12.2020

Guter Serienstart

Leo Berlin
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Leo Wechsler, Witwer und alleinerziehender Vater zweier Kinder ist Kriminalbeamter bei der Mordkommission in Berlin des Jahres 1922. Gemeinsam mit seinen Kollegen muss er den Mord an einem Wunderheiler ...

Leo Wechsler, Witwer und alleinerziehender Vater zweier Kinder ist Kriminalbeamter bei der Mordkommission in Berlin des Jahres 1922. Gemeinsam mit seinen Kollegen muss er den Mord an einem Wunderheiler aufklären. Alles andere als einfach, spürt man doch überall noch die negativen Auswirkungen des letzten Krieges. Jedermann versucht so gut es geht seinen Lebensunterhalt zu sichern. Mit viel Zeit- und Lokalkolorit hat Susanne Goga ihre Krimihandlung in die damaligen politischen und wirtschaftlichen Begebenheiten eingebaut. Die Figurenzeichnung fand ich sehr gelungen, nicht zuletzt deshalb, weil ihre Hauptfigur ein Herz für „den kleinen Mann“ hat, und ab und an auch mal etwas durchgehen lässt. Auch wenn durch die Darstellung der Umstände im Berlin der 1920er Jahre sehr vordergründig erzählt wird und der eigentliche Krimi dadurch etwas zu kurz kommt, fand ich diesen historischen Krimialroman atmosphärisch und fesselnd. Mich hat der Roman gut unterhalten und ich empfehle ihn gern weiter. Von mir gibt es dafür 4 von 5 Sterne.