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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.12.2020

Heißer Serienstart

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Mit „Flirting with Fire“ legt Piper Rayne den 1. Teil ihrer Saving Chicago-Trilogie vor. Die Geschichte wird abwechselnd einmal aus Sicht von Madison und dann von Mauro erzählt. Auf diese Weise kann man ...

Mit „Flirting with Fire“ legt Piper Rayne den 1. Teil ihrer Saving Chicago-Trilogie vor. Die Geschichte wird abwechselnd einmal aus Sicht von Madison und dann von Mauro erzählt. Auf diese Weise kann man die Handlungen und Emotionen direkt miterleben. Der Schreibstil ist modern und flüssig zu lesen. Auch die Örtlichkeiten und die auftretenden Personen waren gut skizziert. Die Probleme die Madison mit sich herumträgt, ihre Komplexe und Selbstzweifel sind toll beschrieben. Innerhalb der Geschichte kann man aber auch überzeugend und authentisch mitverfolgen, wie sie zu sich selber findet, stärker wird und schlussendlich auch beginnt sich so zu akzeptieren wie sie ist. Selbst Mauro erfährt eine Wandlung. Kommt er anfänglich noch sehr eingebildet und von sich überzeugt daher, ändert sich das im Laufe der Story doch schon gewaltig. Parallel zu dieser Geschichte laufen in Nebenhandlungen Aktivitäten die mit Sicherheit in den Folgebänden ihre Fortsetzung finden werden.
Kurzum: Die Geschichte ist jetzt nicht wirklich neu, aber wie sie geschrieben wurde ist meines Erachtens entscheidend. Der Roman kommt witzig, leicht und sehr unterhaltsam daher. Und für die Romantik-Fans war eigentlich alles dabei: interessante Handlung, Freundschaft, Hoffnung und Liebe. Was will Frau mehr? Mich hat das Buch toll unterhalten und deshalb vergebe ich eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.12.2020

Die Rache einer Frau

Golden Cage. Die Rache einer Frau ist schön und brutal. (Golden Cage 1)
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Camilla Läckberg ist hier, weit weg von ihrer Erika-Falck-Reihe, ein gut durchdachter Roman gelungen. Man lernt Faye durch gut gesetzte Rückblenden kennen und erfährt warum Mathilda – so hieß Faye früher ...

Camilla Läckberg ist hier, weit weg von ihrer Erika-Falck-Reihe, ein gut durchdachter Roman gelungen. Man lernt Faye durch gut gesetzte Rückblenden kennen und erfährt warum Mathilda – so hieß Faye früher – heute so ist wie sie ist und warum es so gekommen ist. Während des Lesen habe ich mich immer wieder gefragt warum lässt sie sich von Jack so „klein machen“? Wie lange hält sie das noch durch? Als Leser kann man die Veränderungen in der Beziehung zu Jack förmlich spüren. Als Faye eines Tages Jack in flagranti erwischt, nimmt die Geschichte dann noch mal an Spannung zu. Faye besinnt sich ihrer Stärken und schmiedet einen Racheplan. Sie hat solche Rachegelüste, dass diese ihr genug Kraft geben um ihren Plan in die Tat umzusetzen. Wie Faye sich „selbst befreit“ war für mich ein Lesemoment wo ich dachte – ja, das war genau richtig so. Auch wenn die Autorin hier und da mit Klischees und Vorurteilen daherkommt hat mir der Roman doch gut gefallen und ich empfehle ihn auch gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.12.2020

Knallharter Thriller

Böses Kind (Alanna 1)
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Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers ...

Mit "Böses Kind" schickt Martin Krist einen neuen Ermittler - Kriminalkommissar Henry Frei – und sein Team ins Rennen. Es geht äußerst rasant zur Sache. Nicht nur das Frei und seine Kollegen Louisa Albers und Phan Cha Lee, genannt Charlie, zwei Fälle zu klären haben, nein wechseln auch die Erzählperspektiven ständig. Das sorgt dafür, das ordentlich für Tempo gesorgt wird und man als Leser immer weiter lesen möchte. Es passiert viel in diesem ersten Fall, aber dem Autor gelingt es dank seiner doch strukturierten Erzählweise, dass man als Leser den Überblick – sprich den „roten Faden“ nicht aus den Augen verliert. Einen besonderen Coup hat sich Martin Krist hinsichtlich der Nebenfiguren geleistet. Bekennende Krist-Fans werden nämlich den einen oder anderen Charakter aus der Kalkbrenner-Reihe wiedererkennen. Das fand ich persönlich absolut gelungen. Was mir aber so gar nicht gefallen hat war, dass zu viele Fragen am Schluss offen geblieben sind und der Thriller mit einem „fiesen“ Cliffhanger endet. Ansonsten hat mir dieser Serienstart gut gefallen. Ich empfehle ihn gern weiter und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 20.12.2020

Spannender Thriller

Die Mädchenwiese
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Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird ...

Wie schon in anderen Thrillern von Martin Krist bedient sich der Autor wieder seiner heiß geliebten Cliffhanger. Auch hier gibt es wieder mehrere Handlungsstränge zwischen denen stetig gewechselt wird und man dank der schon angesprochenen Cliffhanger immer weiter lesen will/muss. Dank der überzeugenden und leicht zu folgenden Schreibweise hatte ich aber keine Schwierigkeiten dem Geschehen zu folgen. Die auftretenden Charaktere wurden alle authentisch beschrieben und hatten alle ihre Ecken und Kanten. Allen voran Alex Lindner, der trotz eigener schlimmer Erlebnisse sich in den Fall um die Vermisste Lisa stürzt und dabei nichts unversucht lässt. Die Wendungen die der Autor geschickt eingebaut hat garantieren Spannung bis zum fulminanten Finale. Alles in allem ist Martin Krist erneut ein sehr spannender und rasant erzählter Thriller gelungen, der sich kein Thriller-Fan entgehen lassen sollte. Mich hat er sehr gut unterhalten und ich kann ihn wärmstens weiterempfehlen. Weil nicht alle Fragen am Ende für mich zufriedenstellend beantwortet worden sind vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 19.12.2020

Krimi mit viel niederländischem Charme

Mord auf Vlieland
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Nach einem schlimmen Erlebnis bei Europol, noch immer von Gewissensqualen geplagt, tritt Commissaris Griet Gerritsen einen neuen Job in der niederländischen Provinz an. Kaum angekommen, muss sie mit ihrem ...

Nach einem schlimmen Erlebnis bei Europol, noch immer von Gewissensqualen geplagt, tritt Commissaris Griet Gerritsen einen neuen Job in der niederländischen Provinz an. Kaum angekommen, muss sie mit ihrem neuen Team in dem Mord an dem auf Vlieland ansässigen Hotelier Vincent Bakker, ermitteln. Alles andere als leicht, spürt Grit doch, dass sie hier nicht wirklich erwünscht ist. Das äußert sich zu Beginn z. B. darin, dass ihr neuer Chef ihr 2 Mitarbeiter zur Seite stellt, die wie er glaubt nicht gerade 1. Wahl sind um ein solches Verbrechen aufklären zu können. Doch genau das beflügelt Griet nun, um ihrem Chef das Gegenteil zu beweisen.
Mit Ankunft auf der Insel nimmt der Krimi an Fahrt auf. So gut wie jeder hat ein Geheimnis, was es aufzudecken gilt und somit den Schuldigen zu überführen. Die Ermittlungen sind zäh und mühsam, aber Griet weiß ihre beiden Teammitglieder zu motivieren und so kommen sie letztendlich einem Familiendrama auf die Spur, das das Geschehene in Gang setzte.
Dem Autor ist es gelungen die Hauptfiguren authentisch und glaubhaft agieren zu lassen. Die Beschreibungen der Insel und den maritimen Gegebenheiten fand ich gelungen und bereicherten die Handlung. Ein bisschen mehr Action, hier und da, hätte es aus meiner Sicht gern sein dürfen, aber trotzdem ist es ein guter Serienauftakt geworden. Ich bin schon gespannt, wie es Griet in einem (hoffentlich baldigen) neuen Fall ergehen wird. Ich empfehle diesen Kriminalroman hiermit gern weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.