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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2024

Sing a Song

Die große Liedertruhe
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Eine wirklich mit viel Liebe gestaltete Volkslied-Sammlung.

Nicht nur optisch ist dieses Buch ein echter Hingucker, auch die Zusammenstellung der zahlreichen, so unterschiedlichen Lieder ist sehr gelungen.

Für ...

Eine wirklich mit viel Liebe gestaltete Volkslied-Sammlung.

Nicht nur optisch ist dieses Buch ein echter Hingucker, auch die Zusammenstellung der zahlreichen, so unterschiedlichen Lieder ist sehr gelungen.

Für alle die gern Singen, ob allein oder in Familie, ist dieses Buch echt empfehlenswert.

Von mir gibt es dafür volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.04.2024

Bewegend, tiefgründig und herzerwärmend

Kein guter Mann
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Walter, ein alternder, stets grantelnder Postbote wird zwangsversetzt und lernt mittels Briefe dort Ben kennen, der ihm seine Probleme schildert. Walter geht eine Brieffreundschaft mit dem Jungen ein. ...

Walter, ein alternder, stets grantelnder Postbote wird zwangsversetzt und lernt mittels Briefe dort Ben kennen, der ihm seine Probleme schildert. Walter geht eine Brieffreundschaft mit dem Jungen ein. Diese wird im weiteren Verlauf beiden beim Bewältigen ihrer persönlichen Problemen gute Dienste leisten.

Es ist also keine typische Weihnachtsgeschichte, auch wenn Weihnachten ein Thema ist. Vielmehr ist es eine Geschichte die mich immer wieder zwischen Lachen und Weinen hin und her gerissen hat. Walter ist ein vom Leben verbitterter Mann, der mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen hat, der aber für Bens Probleme ein großes, offenes Herz hat. In Briefen und Mails, die die beiden sich schreiben liegt so viel Schmerz, Wärme und Hoffnung, dass schon allein diese Passagen mir zeigten, dass meine Entscheidung dieses Buch zu lesen, richtig war. Schreib- und Erzählstil sind dabei wunderbar harmonisch und so liest sich das Buch viel zu schnell weg. Der Autor versteht es eine gute Balance zwischen Tragik und Humor zu halten und seine Figuren haben Ecken und Kanten und sind so lebensecht, dass durch sie die Geschichte förmlich zum Leben erwacht.

Fazit: „Kein guter Mann“ ist ein bewegendes, tiefgründiges und herzerwärmendes Buch. Es ist definitiv kein Krimi, aber es hat mich gefesselt, je weiter die Geschichte der beiden ungleichen Protagonisten voranschritt. Meine absolute Kauf- und Leseempfehlung bekommt das Buch und volle 5 Lesesterne.

Veröffentlicht am 13.04.2024

Fesselnde, originelle und sehr unterhaltsame Geschichte

Das Elisabeth-Rätsel
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Der nun schon vierte Fall für den Historiker Jonas Wiesenburg beginnt für ihn mit einer niederschmetternden Nachricht - sein väterlicher Freund ist ermordet worden. Jonas kann sich keinen Reim auf das ...

Der nun schon vierte Fall für den Historiker Jonas Wiesenburg beginnt für ihn mit einer niederschmetternden Nachricht - sein väterlicher Freund ist ermordet worden. Jonas kann sich keinen Reim auf das Geschehene machen, bis er über den Inhalt des Testaments in Kenntnis gesetzt wird. Hierin offenbart der Verstorbene ihm ein Rätsel, dass ihn zur Reliquie, dem Herz der heiligen Elisabeth von Thüringen, führen wird. Da Jonas ahnt, dass mit Lösen des Rätsels auch der Mörder enttarnt ist, macht er sich umgehend ans Werk. Aber auch die Gegenseite schläft nicht, und so entwickelt sich ein Katz- und Mausspiel, bei dem es um Leben oder Tod geht...

Wie schon in den drei Vorgängerbänden, gelingt es dem Autor auch hier wieder eine thüringische Legende in einen Kriminalroman einzubinden. Mit Jonas Wiesenburg begibt man sich auf ein atemraubendes Abenteuer, welches einen quer durch Thüringen führen wird. Dabei besucht man unter anderem die Wartburg sowie die Städte Erfurt und Jena und erfährt Informatives über Elisabeth oder die Wissenschaft der Anatomie in längst vergangener Zeit. Das Zusammenspiel aus Vergangenheit und Gegenwart ergibt wieder einen spannenden und mitreißenden Krimi. Schreib- und Erzählstil sind dabei schnörkellos und leicht zu lesen und die einzelnen Charaktere, ob gut oder böse, wirken sehr überzeugend und lebensecht. Der Autor weist zwar im Nachwort noch einmal darauf hin, dass die Geschichte fiktiv ist, doch vermittelt der Krimi eben auch Wissenswertes über Elisabeth von Thüringen und die Handlungsorte, das keine Fiktion ist.

Fazit: „Das Elisabeth-Rätsel“ ist eine fesselnde, originelle und sehr unterhaltsame Geschichte, die erstaunliche Fakten mit Fiktion mischt und Historie und Gegenwart vereint. Meine Empfehlung bekommt das Buch und ich bewerte es mit 5 von 5 Lesesternen.

Veröffentlicht am 13.04.2024

umfangreiches Hörwerk, dass bestens unterhält

Zwerge. Die komplette Saga ungekürzt (Die Zwerge)
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Die Hauptfigur in diesem neuen Fantasy-Universum ist der Zwerg Tungdil, der im Laufe der Handlung unwissentlich in außergewöhnliche Umstände gerät und Fabelhaftes vollbringen muss.

Der Autor hat neben ...

Die Hauptfigur in diesem neuen Fantasy-Universum ist der Zwerg Tungdil, der im Laufe der Handlung unwissentlich in außergewöhnliche Umstände gerät und Fabelhaftes vollbringen muss.

Der Autor hat neben den liebevoll charakterisierten Figuren, bei denen auch Humor und Wärme nicht zu kurz kommen, auch eine phantastische Welt erschaffen, die zusammen mit der mitreißenden Handlung eine tolle Zwergen-Fantasy geworden ist.

Für mich war es jedenfalls ein unterhaltsamer, angenehmer Hörgenuss, und ich denke, dass es den meisten Fans dieses Genres nicht anders gehen wird. Also meine Empfehlung bekommt dieses umfangreiche Hörwerk und volle 5 Sterne.

Veröffentlicht am 13.04.2024

Super Histo-Roman-Ebundle

Die Leo-Wechsler-Reihe 2
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Mord in Babelsberg: Wir sind im Berlin des Jahres 1926 angekommen. Leo Wechsler bekommt es mit einem Fall zu tun bei dem er von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Doch er hat keine Zeit damit zu hadern ...

Mord in Babelsberg: Wir sind im Berlin des Jahres 1926 angekommen. Leo Wechsler bekommt es mit einem Fall zu tun bei dem er von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Doch er hat keine Zeit damit zu hadern geschieht doch als bald ein weiterer Mord auf gleiche Weise...
Im vierten Fall müssen Leo Wechsler und sein Team, Robert Walther und Jakob Sonnenschein, in der schillernden Welt des Films ermitteln. Die Weltwirtschaftskrise ist überwunden, die Menschen haben wieder Geld, auch für die Kultur, gönnen sich wieder was. Es gibt Neues zu entdecken auf diesem Gebiet, wandelt sich doch das Kino gerade vom Stumm- zum Tonfilm. Ein interessantes Thema, welches Susanne Goga hier als „Kulisse“ für ihren neuen Wechsler-Roman genommen hat. Die Ermittlungen werden, wie nicht anderes gewohnt, sehr stringent geführt. Die Autorin vergisst aber auch hier nicht, die einschneidenden Veränderungen in der politischen Landschaft mit einfließen zu lassen. Die Weiterentwicklung bei den familiären Verhältnissen Wechslers und seinen Kollegen wurden ebenfalls weiter vorangetrieben. Das der Fall gelöst wird steht außer Frage. Doch das Wie, Weshalb, Warum müsst ihr schon selber lesen. Ich kann den HistoKrimi nur wärmstens empfehlen und vergebe 5 von 5 Sterne.

Es geschah in Schöneberg: Berlin, 1927 – Leo Wechsler, frischgebackener Oberkommissar, wird mit einem Fall betraut, bei dem es neben Mode auch um die Abschaffung des Paragraphen 175 geht. Leo und sein Team finden sich bei ihren Ermittlungen nämlich plötzlich in der Homosexuellenszene Berlins wieder.
Auch in Leo Wechsler 5. Fall schafft die Autorin mit Leichtigkeit den Spagat zwischen Historie und Fiktion. Sehr elegant bekommt sie die Wechsel zwischen den damaligen Begebenheiten und dem erdachten Kriminalfall hin. Sehr geschickt leitet Susanne Goga auch auf den erstarkenden Nationalsozialismus hin. Das geschieht nicht nur durch Beschreibungen von Schlägereien die plötzlich durch größere Gruppen auf der Straße angezettelt werden, nein auch Leos Sohn ist durch einen Freund mit dieser Szene verbunden. Obwohl es bereits der 5. Fall ist, kann ich noch keine Abnutzungserscheinungen erkennen. Die Autorin schreibt so mitreißend und fesselnd, dass ich gern noch weiter Fälle mit Leo Wechsler und seinem Team lesen möchte. Diesen HistoKrimis kann ich absolut empfehlen und vergeben 5 von 5 Sterne.

Nachts am Askanischen Platz: Wie schon in den fünf vorangegangenen Bänden, hat Susanne Goga sich auch hier wieder einer anderen Facette des weltoffenen Berlins angenommen. Zum einen geht es um die faszinierend/abstoßende Welt des Sensationstheaters und zum anderen um die Situation russischer Emigranten. In einem Schuppen wurde ein toter Russe gefunden und Leo Wechsler und sein Team müssen nun die Umstände klären und den Täter überführen.
Wir schreiben das Jahr 1928 und die politische Situation spitzt sich langsam aber sicher zu. In diesen unruhigen Zeiten muss Leo Wechsel viel Fingerspitzengefühl an den Tag legen, um seine Familie und seine Arbeit nicht zu gefährden. Aber Leo wäre nicht Leo, wenn er sich trotz aller Widrigkeiten nicht zu behaupten verstünde.
Neben den Ermittlungen zum Fall nimmt sich die Autorin der sterbenden Weimarer Republik und damit dem aufkommenden Nationalsozialismus an und verwebt es geschickt mit Leos Fall. Der Serienfan bekommt ebenfalls Neues über die Familien Wechsler, Walther und Sonnenschein erzählt. Alles zusammen genommen ergibt es erneut einen sehr fesselnden aber auch historisch toll gemachten Krimi mit sympathischen Ermittlern und einem überzeugenden Plot. Ich kann nur sagen – lesen. Ich wurde wieder super unterhalten und deshalb gibt es von mir auch wieder volle 5 Sterne.