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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.09.2025

Tolle Krimi-Unterhaltung

Acht Hercule Poirot Krimis
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Acht Krimis der Queen of Crime, Agatha Christie, sind hier als Hörspiele umgesetzt. Ich fand diese Adaption, an der viele bekannte Sprecher mitwirken, absolut gelungen.

Enthalten sind:
"Eine Tür fällt ...

Acht Krimis der Queen of Crime, Agatha Christie, sind hier als Hörspiele umgesetzt. Ich fand diese Adaption, an der viele bekannte Sprecher mitwirken, absolut gelungen.

Enthalten sind:
"Eine Tür fällt ins Schloss"
"Tot im dritten Stock"
"Urlaub auf Rhodos"
"Lasst Blumen sprechen"
"Poirot und der Kidnapper"
"Der Traum"
"24 Schwarzdrosseln"
"Der verräterische Garten"

Fans der Autorin und ihres liebsten Ermittlers kann ich dieses Ausgabeformat absolut weiterempfehlen. Ich wurde über die gesamte Laufzeit von rund 5 Stunden bestens unterhalten. Von mir gibt es also folglich somit volle 5 Sterne.

Fazit: Kaufen - Hören - Miträtseln


Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannend, magisch, emotional

The Night Ends With Fire
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Die Geschichte von „The night ends with fire“ ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Magie, politischen Intrigen, Geschlechterkampf und Romantik. Meilin, die Hauptprotagonistin ist eine starke Heldin ...




Die Geschichte von „The night ends with fire“ ist eine gelungene Mischung aus Spannung, Magie, politischen Intrigen, Geschlechterkampf und Romantik. Meilin, die Hauptprotagonistin ist eine starke Heldin mit vielen Facetten. Sie weiß was sie will und sie ist gewillt durch hohen Einsatz dies auch zu bekommen. Denn Meilin kann und will sich den starren gesellschaftlichen Konventionen nicht unterordnen und so entschließt sie sich, als Mann verkleidet, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Dass bei diesem Unterfangen ausgerechnet die Jadekette, die sie einst von ihrer Mutter geschenkt bekam, eine wichtige und weitreichende Rolle spielen und ihre Handlungen von nun an bestimmen wird, kann sie da noch nicht ahnen.

Obwohl das erste Drittel der Geschichte mich noch nicht richtig mitreißen konnte, hier fehlten mir die fesselnden Elemente, wurde es dann aber durch die zahlreichen Wendungen mit jeder weiteren Seite spannender und temporeicher. Neben all den Schlachten die geschlagen werden müssen, kommen Magie und Romantik aber nicht zu kurz. Die einzelnen Figuren sowie die Handlungsorte sind dabei überzeugend charakterisiert und beschrieben, so dass man schnell Teil dieser fantastischen Welt wird.

Fazit: Der Auftakt des Zweiteilers ist facettenreich und hat mich wunderbar unterhalten und durch das offene Ende bin ich schon jetzt gespannt wie sich die einzelnen Handlungsfäden im finalen Teil verbinden werden. Leser, die eine Fantasy-Geschichte mit einer starken Heldin in einer fremdländischen Welt suchen, denen kann ich dieses Buch empfehlen.


Veröffentlicht am 24.09.2025

Spannende Geschichte, genial gelöst

Die Morde des Herrn ABC
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Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ...




Dieser Poirot-Krimi weicht in seiner Art des Erzählens von den Vorgängerbänden ab. Es gibt keine vorherbestimmte Anzahl möglicher Täter und auch der Ort ist nicht begrenzt. Und was noch neu ist, es ist ein Serientäter, der diesmal sein Unwesen treibt. Also keine schlechten Voraussetzungen für einen neuen spannenden Fall, in dem sich Hercule Poirot beweisen kann.

Auch wenn Hercule hier wieder einmal als alternder Detektiv im Ruhestand und seine besten Jahre hinter sich habend beschrieben wird, machte er doch einen super Job. Denn als er von Scotland Yard gebeten wird bei der Suche nach dem Täter behilflich zu sein, willigt er natürlich ein und zeigt wie meisterlich er es versteht seine „kleinen grauen Zellen“ arbeiten zu lassen.

Fazit: Das die Art der Handlung hier mal eine andere Struktur bekommen hat, hat mir wirklich gut gefallen. Die Geschichte war spannend und wurde durch Poirot auf geniale Weise gelöst.



Veröffentlicht am 23.09.2025

Miss Marple auf Tour

Das Schicksal in Person
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Mr. Jason Rafiel, der wohlhabende Finanzier, den wir in "Ein karibisches Geheimnis" kennengelernt haben, ist gestorben. Zu ihrer Überraschung erhält Miss Marple einen Brief des Verstorbenen, in dem ...




Mr. Jason Rafiel, der wohlhabende Finanzier, den wir in "Ein karibisches Geheimnis" kennengelernt haben, ist gestorben. Zu ihrer Überraschung erhält Miss Marple einen Brief des Verstorbenen, in dem er sie bittet sich eines Verbrechens anzunehmen welches nie geklärt worden ist. Um dem nachzukommen begibt sich Jane Marple auf Tour 37, bei der die berühmten Häuser und Gärten Großbritanniens besucht werden.

Dies ist eine gut konstruierte Geschichte mit der richtigen Menge an Geheimnissen und ungewöhnlichen Schauplätzen. Auch die einzelnen Charaktere passen wieder gut ins Geschehen und geben dem Leser so manches zu denken. Aber auch in diesem Krimi ist das Mitraten fast schon „Pflicht“. Und so kann man bei aufmerksamen Lesen auch selbst auf Motiv und Täter schließen.

Mir hat dieser Krimi wieder besser gefallen als „Bertrams Hotel“. Das lag vielleicht daran, dass Miss Marple hier wieder präsenter agierte.


Veröffentlicht am 23.09.2025

Solider Christie-Krimi

Bertram's Hotel
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Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst ...




Damit Miss Marple mal aus ihrem gewohnten Umfeld herauskommt, wird sie von ihrem Neffen und dessen Frau kurzerhand in Bertram's Hotel einquartiert. Natürlich ahnt der Leser, dass irgendetwas demnächst geschehen wird bei dem Miss Marple in Aktion treten wird.

In diesem Roman geht es um einen verschwundenen Geistlichen, einen berüchtigten Rennfahrer, eine reiche Schönheit, deren Tochter und eine Reihe von dreisten Raubüberfällen in London. Genau die richtige Abwechslung für Miss Marple um auf andere Gedanken zu kommen. Nur leider spielt sie nur sporadisch eine Rolle, um dem Ermittler hier und da Informationen zu kommen zu lassen. Für mich war dieser Miss-Marple-Krimi der schwächste Teil. Auch die Handlung selbst wirkte auf mich eher arg konstruiert als leicht und locker erzählt. Die merkwürdige Hotelatmosphäre wird zwar so beschrieben, dass man als Leser eine Gefahr zu spüren glaubt. Aber die Auflösung verpufft dann eher, als dass hier der große Paukenschlag kommt.

Alles in allem immer noch eine gut lesbare Geschichte, aber Agatha Christie hat schon bewiesen, dass sie auch anderes kann. Deshalb gibt es von mir diesmal nur 3 von 5 Sternen.