Neue Denkanstöße
Das werd ich wohl noch fühlen dürfenViel zu oft gibt uns die Gesellschaft das Gefühl, dass unsere Emotionen zu viel, unangebracht oder falsch sind. Dabei gehören unsere Gefühle zu uns dazu - ganz egal, ob sie auf den ersten Blick positiv ...
Viel zu oft gibt uns die Gesellschaft das Gefühl, dass unsere Emotionen zu viel, unangebracht oder falsch sind. Dabei gehören unsere Gefühle zu uns dazu - ganz egal, ob sie auf den ersten Blick positiv oder negativ sind. In ihrem Buch erklärt die Autorin, wieso es so wichtig ist, die eigenen Gefühle anzunehmen - nicht immer gleich zu beurteilen, sondern sie einfach als das zu sehen, was sie sind: ein Teil von uns, der wichtig ist und dazugehört. Nur, wenn wir unsere Gefühle annehmen, können wir sie verstehen und verhindern, dass sie über viel zu lange Zeit in uns brodeln und irgendwann überkochen. Dabei schreibt die Autorin auf Augenhöhe und nicht belehrend, sodass man wahnsinnig viel aus dem Buch mitnehmen kann. Insbesondere die Tatsache, wie problematisch es ist, wenn wir uns anders geben, als wir uns fühlen und wie irritierend das für Kinder sein kann, die diese Dissonanz intuitiv spüren, fand ich super spannend. Aber auch die Ausführungen dazu, was es mit uns macht, wenn wir unsere Gefühle über Jahre hinweg unterdrücken und übergehen, waren interessant!
Ein super lehrreiches Buch, das mir einige Denkanstöße gegeben hat.