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Veröffentlicht am 15.01.2026

Krimidinner im Gartern

Mord im Nacktschnecken-Milieu
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Wo nimmt sie ihn nur her, den Humor, mit dem sie im Nacktschneckenmilieu
ermittelt.
Elke Schwarzer hat mit diesem Buch Maßstäbe gesetzt, für detaillierte Wahrnehmung und wortgewandte Beschreibung, der ...

Wo nimmt sie ihn nur her, den Humor, mit dem sie im Nacktschneckenmilieu
ermittelt.
Elke Schwarzer hat mit diesem Buch Maßstäbe gesetzt, für detaillierte Wahrnehmung und wortgewandte Beschreibung, der heimischen Gärten.
Nur einfach die Schönheit der Tiere anhand der einmaligen Fotos zu bestaunen war gestern.
Schwarzer hat sie in ihrem Buch alle versammelt, die Täter und ihre willigen Gehilfen genauso wie die Opfer und natürlich auch die Zeugen aus Flora und Fauna. Und die jeweiligen Tatorte kommen irgendwie bekannt vor.
Schon lange habe ich kein Buch mehr, wie dieses, in einem Zug gelesen, ja förmlich aufgesogen.
Geistreich und berührend, wie kaum ein Literat der Gegenwart, stellt die Autorin ihr Wissen und ihre Liebe zu den Bewohnern in unseren Gärten zur Verfügung.
Ich befürchte, nach dem Lesen dieser äußerst hinterhältigen Machenschaften, werde ich die niedlichen Meisen vor meinem Fenster mit anderen Augen betrachten.

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Veröffentlicht am 27.12.2025

Stück für Stück

Das Ganymed-Fragment
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Das Jahr 2225 ist schon eine Hausnummer. Ob das, was wir uns für die Zukunft vorstellen wirklich eintrifft, wird unsere Generation nicht erleben. Falls es überhaupt ein Überleben bis dahin gibt und ob ...

Das Jahr 2225 ist schon eine Hausnummer. Ob das, was wir uns für die Zukunft vorstellen wirklich eintrifft, wird unsere Generation nicht erleben. Falls es überhaupt ein Überleben bis dahin gibt und ob die Zukunft wirklich ein menschliches Eindringen in das Sonnensystem möglich macht, wer weiß.
Schon das Cover weißt auf den Abgrund am Rande des Lichtes hin.
Auf der Raumstation Ceres herrschten allerdings, laut dem Autor David Reimer, nach wie vor brutale Machenschaften und Korruption.
Schon die Umschreibung der Hölle, im Prolog, zeigt dem Leser wo es in diesem Science-Fiction lang geht und wie sich Menschen wie Alan Bishop darin zurecht finden müssen.
Das könnte ein lesenswertes, aufregendes Buch sein.
Für mich war es das leider nicht.
Der durchaus spannende Teil der Geschichte um den Ermittler Alan Bishop wird immer wieder durch nicht unbedingt nachvollziehbare
Beschreibungen der örtlichen und technischen Gegebenheiten unterbrochen.
Spätestens bei der dritten Aussage:“ Er wusste nicht, was ihn dort genau erwartete, doch erahnte, dass es nicht Gutes war…..“
sank meine Bereitschaft, diesem Erzählstil weiter zu folgen.
Für die Leser dieses Genres sicher eine literarische Bereicherung, für mich eher wenig fesselnd.

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