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Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritischer Roman

Der Sprengmeister
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Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- ...





Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- und Sozialistenbewegung in Schweden.

Neben dem Hauptprotagonisten kommen eine Vielzahl an Erzählern zu Wort, wobei es keine lineare Erzählweise gibt sondern die Handlung springt ständig vor und zurück, so dass man aufmerksam lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Zum Ende hin verbindet der Autor alles erwähnte und stellt seine Hauptfigur noch mal in den Mittelpunkt und so bekommt man als Leser ein sehr vollständiges Bild vom Leben des Protagonisten Oskar.

Alles in allem ein Buch in dem Mankell anhand seines Hauptprotagonisten die prekäre Lage der Arbeiterklasse, die unzureichenden sozialen Gegebenheiten und die Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden kritisch betrachtet. Ein interessantes Werk mit beeindruckenden An- und Einsichten.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritischer Roman

Der Sprengmeister
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Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- ...



Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- und Sozialistenbewegung in Schweden.

Neben dem Hauptprotagonisten kommen eine Vielzahl an Erzählern zu Wort, wobei es keine lineare Erzählweise gibt sondern die Handlung springt ständig vor und zurück, so dass man aufmerksam lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Zum Ende hin verbindet der Autor alles erwähnte und stellt seine Hauptfigur noch mal in den Mittelpunkt und so bekommt man als Leser ein sehr vollständiges Bild vom Leben des Protagonisten Oskar.

Alles in allem ein Buch in dem Mankell anhand seines Hauptprotagonisten die prekäre Lage der Arbeiterklasse, die unzureichenden sozialen Gegebenheiten und die Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden kritisch betrachtet. Ein interessantes Werk mit beeindruckenden An- und Einsichten.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritischer Roman

Der Sprengmeister
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Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- ...



Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- und Sozialistenbewegung in Schweden.

Neben dem Hauptprotagonisten kommen eine Vielzahl an Erzählern zu Wort, wobei es keine lineare Erzählweise gibt sondern die Handlung springt ständig vor und zurück, so dass man aufmerksam lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Zum Ende hin verbindet der Autor alles erwähnte und stellt seine Hauptfigur noch mal in den Mittelpunkt und so bekommt man als Leser ein sehr vollständiges Bild vom Leben des Protagonisten Oskar.

Alles in allem ein Buch in dem Mankell anhand seines Hauptprotagonisten die prekäre Lage der Arbeiterklasse, die unzureichenden sozialen Gegebenheiten und die Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden kritisch betrachtet. Ein interessantes Werk mit beeindruckenden An- und Einsichten.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritischer Roman

Der Sprengmeister
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Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- ...



Das Buch zeichnet das Leben eines Mannes von seiner Jugend bis zu seinem Tod nach und wird so zu einem historischen Rückblick auf das 20. Jahrhundert in Europa, mit besonderem Augenmerk auf die Gewerkschafts- und Sozialistenbewegung in Schweden.

Neben dem Hauptprotagonisten kommen eine Vielzahl an Erzählern zu Wort, wobei es keine lineare Erzählweise gibt sondern die Handlung springt ständig vor und zurück, so dass man aufmerksam lesen muss, um den Faden nicht zu verlieren. Zum Ende hin verbindet der Autor alles erwähnte und stellt seine Hauptfigur noch mal in den Mittelpunkt und so bekommt man als Leser ein sehr vollständiges Bild vom Leben des Protagonisten Oskar.

Alles in allem ein Buch in dem Mankell anhand seines Hauptprotagonisten die prekäre Lage der Arbeiterklasse, die unzureichenden sozialen Gegebenheiten und die Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Schweden kritisch betrachtet. Ein interessantes Werk mit beeindruckenden An- und Einsichten.

Veröffentlicht am 10.03.2026

Sozialkritisch, sensibel, eindrücklich

Der Verrückte
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Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und ...



Der Klappentext umreißt den Kern der Geschichte schon recht gut. In diesem umfangreichen Buch beschreibt Mankell die Hetzjagd, der Bertil über Jahre ausgesetzt ist und wie er und sein Glück nach und nach daran zerbrechen.

Sehr intensiv beschreibt Mankell die Hilflosigkeit einer Minderheit und die Macht der Herrschenden. So zeigt er beispielsweise die Unwilligkeit der Polizei den wahren Täter finden zu wollen, passt doch Bertil sehr gut ins Bild. Aber auch die Menschen, mit denen Bertil bisher Seite an Seite gelebt hat, „akzeptieren“ und verurteilen ihn als Schuldigen.

Durch lebensnah charakterisierte Figuren schafft Mankell in seinem Roman ein eindrückliches Bild der 1960er Jahre in einer politisch sehr bewegten Zeit. Einerseits gab es die Bedrohung durch den Kommunismus, andererseits die Nachwirkungen von Faschismus und Nationalsozialismus.

Fazit: Wie schon öfter beschreibt Mankell auch in diesem Buch schwierige gesellschaftliche Themen und hinterfragt soziale und politische Missstände. Ein interessantes Buch – empfehlens- und lesenswert.