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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.05.2019

leider enttäuschend

10 Stunden tot
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Der Würfelmörder, wählt seine Opfer, den Tatort, Mordwaffe, alles zufällig aus, um so keine Spuren zu hinterlassen. Ein Fall für Fabian Risk und sein Team.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich mit meiner ...

Der Würfelmörder, wählt seine Opfer, den Tatort, Mordwaffe, alles zufällig aus, um so keine Spuren zu hinterlassen. Ein Fall für Fabian Risk und sein Team.
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich mit meiner Meinung anfangen soll, da ich von dem Buch wirklich sehr enttäuscht wurde.
Erstmal zu der Handlung. Das Konzept mit dem Würfelmörder hat mich wirklich fasziniert, deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen. Leider ist dieser mehr im Dunkeln geblieben und wurde nur am Rand erwähnt. Der Autor hat mehrere Fälle mit eingebaut, als ob er sich nicht wirklich für einen entscheiden konnte. Anfangs dachte ich, die führen irgendwann zusammen, aber Fehlanzeige. Es gab einfach zu viele Richtungen.
Auch die eigentlichen Ermittler sind mir mehr blass und unsympathisch geblieben. Es schien alles so planlos und unkoordiniert, jeder ermittelt auf eigene Faust und macht sein Ding, eine wirkliche Teamarbeit ist hier nicht gegeben.
Auch Fabian steigt eher später in die Geschichte ein und verfolgt auch seine eigenen Ermittlungen. Aber auch er als Mensch, kommt als kaputter Familienvater rüber, für den ich nicht wirklich viel Sympathie erzeugen konnte.
Dann tauchen Personen auf, die mit dem Eigentlichen überhaupt nichts zu tun haben. Das kann man wahrscheinlich auch nur verstehen, wenn man die ersten Bände kennt.
Es hat sich immer mal wieder ein bisschen Spannung aufgebaut, die wurde aber auch sehr schnell wieder zerschlagen.
Ein guter Thriller bedeutet für mich bisschen was anderes. Ich mag es bis zum Schluss im Dunkeln zu tappen, aber wenn dann alles offengelassen wird, ist frustrierend. Das Buch ist mehr dazu gemacht, auch den nächsten Band zu kaufen. Es tut mir leid, aber eine Empfehlung kann ich hier nicht geben. Ich gebe lediglich zwei Sterne, weil ich das Konzept gut fand, auch wenn es aus den Augen verloren wurde.

Veröffentlicht am 27.05.2019

Im Dunkeln tappen

Die Gewalt der Dunkelheit
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Mark Novak ist ein Ermittler für eine Organisation, die sich für unschuldig Angeklagte einsetzt. Alles ist gut, bis seine Frau ermordet wurde. Dann begibt er sich selber in Schwierigkeiten, in dem er ihren ...

Mark Novak ist ein Ermittler für eine Organisation, die sich für unschuldig Angeklagte einsetzt. Alles ist gut, bis seine Frau ermordet wurde. Dann begibt er sich selber in Schwierigkeiten, in dem er ihren Mörder jagt.
Zehn Jahre nach diesem Fall soll er aus der Schusslinie gebracht werden und wird zu einem eigentlich harmlos klingenden Fall nach Indiana geschickt. Dort wurde ein Mädchen vor zehn Jahren in einer Höhle tot aufgefunden, doch wer der Täter ist, konnte nie bewiesen werden.
Der Klappentext hat mich absolut überzeugt und auch das Cover war echt ansprechend, dass ich das Gefühl hatte, dieses Buch lesen zu müssen. Wahrscheinlich war meine Erwartungshaltung recht hochgesteckt. Ich habe mir viel von der Höhle versprochen und habe ein Szenario unter der Erde erwartet. Doch der Autor hat sich mehr auf die Charaktere in dem Ort spezialisiert und den eigentlichen Ermittlungen.
Der Hauptprotagonist Mark Novak kam eigentlich sehr sympathisch rüber und man leidet teilweise mit ihm und kann die Trauer und Wut verstehen. Man sieht seine Entwicklung im Laufe des Buches, der anfangs mehr desinteressiert versucht den Job zu erledigen und dann doch immer mehr mit der Geschichte verwächst.
Der Autor hat einige psychische Wendungen eingebaut, die einen als Leser teils zweifeln lassen, wie es wirklich ist. Das fand ich auch ganz interessant. Doch dann haben sich viele Passagen einfach zu sehr gezogen, ohne das viel passiert.
Die Höhle kommt erst zum Schluss so richtig zum Einsatz, was dann auch überzeugend war.
Ich habe viel Spannung und Dunkelheit erwartet und die fehlt hier leider.

Veröffentlicht am 14.05.2019

das Grauen geht um

ISLAND RED
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Auf der Insel Crystal Key geht das Grauen um. Ein Hai scheint die Gewässer zu terrorisieren. Dann rückt ein Hurrikan näher und alle Kommunikationswege sind gekappt. Die ersten Menschen werden vermisst ...


Auf der Insel Crystal Key geht das Grauen um. Ein Hai scheint die Gewässer zu terrorisieren. Dann rückt ein Hurrikan näher und alle Kommunikationswege sind gekappt. Die ersten Menschen werden vermisst und so langsam ahnen die Menschen auf der Insel, dass größere Gefahr lauert.
Das Buch beginnt recht harmlos und zeigt ein bisschen das idyllische Leben auf der Insel. Doch das schlägt sehr bald um. Nicht nur der Hai scheint die Insel zu bedrohen.
Der Autor schafft es nach und nach immer mehr Fakten aufblitzen zu lassen, die im ersten Moment immer noch einen draufsetzen, aber irgendwie alle schlüssig zusammenpassen.
Es gibt auch immer wieder Szenen aus der Sicht des Hais, was die relativ primitive Form zeigt. Doch dann auf der anderen Seite, wie lernfähig er ist.
Das Übel macht vor niemanden halt und durch die verschiedenen Szenenwechsel hält das einen auch ganz schön in Atem.
Ein Horrorbuch mit einigen Wendungen, was gut durchdacht ist.

Veröffentlicht am 14.05.2019

der Fluch des Zwillings

Kalter Zwilling: Thriller
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Ein alter Fluch, beginnende vor 500 Jahren, soll aller paar Generationen Zwillinge treffen. Einer gutmütig, der andere das genaue Gegenteil. Doch was genau hat es damit auf sich?
Es geschehen mysteriöse ...

Ein alter Fluch, beginnende vor 500 Jahren, soll aller paar Generationen Zwillinge treffen. Einer gutmütig, der andere das genaue Gegenteil. Doch was genau hat es damit auf sich?
Es geschehen mysteriöse Morde, in der Gegenwart, doch auch in der Vergangenheit geht das Böse um.
Mal wieder habe ich das Zusammenspiel und die Verknüpfungen mit dem alten und neuen sehr genossen. Mittlerweile kennt man die Protagonisten und hat sie irgendwie ins Herz geschlossen.
Ich finde es auf der einen Seite faszinierend, wie Bastian in der Vergangenheit ermittelt bzw. versucht dem Übel auf die Spur zu kommen. Dann ist es aber auch immer wieder spannend, wie sich die Dinge in der Gegenwart wiederholen und auf welche Art.
Wie hier die Geschichte mit den Zwillingen und dem Fluch hat sich über Generationen hinweg gezogen. Auch wenn man in der Vergangenheit Bescheid wusste, so bin ich doch in der Gegenwart bis zum Schluß im Dunkeln getappt.
Es war mal wieder eine schöne Reise in die kleine Stadt Zons.

Veröffentlicht am 06.05.2019

das Böse überlebt immer

Lazarus
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In einer Wohnung wird eine Leiche gefunden, seine Gefriertruhe ist voll mit menschlichen Knochen. Kurz danach wird von Deutschland eine Mordserie gemeldet und Joona ahnt, dass Jurek Walter doch nicht tot ...

In einer Wohnung wird eine Leiche gefunden, seine Gefriertruhe ist voll mit menschlichen Knochen. Kurz danach wird von Deutschland eine Mordserie gemeldet und Joona ahnt, dass Jurek Walter doch nicht tot ist. Nach all den Jahren…und er soll die Schüsse von damals überlebt haben.
Es war anfangs sehr schleppend und auch nicht ganz leicht in die Geschichte rein zu kommen. Was allerdings geholfen hat, dass einiges nochmal erzählt wurde, damit man die Zusammenhänge versteht.
Die Autoren schaffen es dann allerdings echt gut, den Leser in den Bann zu ziehen. Sie zeigen die Charaktere so bildgewaltig und voller Brutalität, dass man sich ein perfektes Bild machen kann. Teilweise ist es echt harter Tobak, aber dadurch erkennt man immer wieder die Gefahr und das hält auch die Spannung am Laufen.
Letztendlich fiebert man mit jedem einzelnen mit, wobei es allerdings auch die Realität zeigt, dass halt nicht alles Sonnenschein ist und ein happyend hat.
Ich habe den Roman echt genossen und war auch hinterher noch sehr geflasht.