Der Hirnforscher Jennings erarbeitet ein neues Verfahren für Erinnerungen. Er ist überzeugt, dass bestimmte Erinnerungen vererbt werden und das will er beweisen. Das ist allerdings nicht nur ein positiver ...
Der Hirnforscher Jennings erarbeitet ein neues Verfahren für Erinnerungen. Er ist überzeugt, dass bestimmte Erinnerungen vererbt werden und das will er beweisen. Das ist allerdings nicht nur ein positiver Effekt. Er zieht sich den Zorn auf, als er beginnt in der Geschichte von Jesus zu kramen.
Ich bin sehr aufgeschlossen an das Buch rangegangen. Zum einen fasziniert mich die Wissenschaft und zum anderen die Geschichte. Von beiden hatte man hier genug zu bieten und auch alles verständlich erklärt. Zum Teil waren es sehr viele Fakten, aber immer nur mal ein Kapitel, was man allerdings auch braucht, um alles zu verstehen. Die Agenda im Anhang war dazu auch sehr hilfreich.
Allerdings zeigt der Roman die positiven und negativen Seiten auf. Alleine die Hirnforschung betrachtet ist sicherlich sehr interessant, was teilweise in Hypnose schon bewiesen wurde. Aber wenn unser Denken oder unsere Erinnerungen noch überwacht werden, wo kommen wir da hin? Der Gedanke ist schon erschreckend und man kann nur hoffen, dass es dazu nie kommen wird.
Der zweite Strang in dem Buch über die Geschichte von Jesus habe ich versucht objektiv zu betrachten. Man hat es teils nochmal miterlebt, dennoch wurde die Geschichte von dem Autor so offen gelassen, damit sich jeder sein Urteil selbst bilden kann. Was mir sehr gefallen hat. Es wurde nicht zu sehr Partei für eine Seite übernommen.
Mein Fazit für den Roman: Es ist gelungen die Wissenschaft und die Historie so zu verknüpfen, um ein spannendes Buch daraus zu machen. Das Thema ist sicherlich nicht so leicht zu verarbeiten. Allerdings ist es auch erschreckend, wohin die Forschung noch führen kann.