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Veröffentlicht am 07.07.2018

Ungewöhnliche Erfahrungen

Notizen in der Kälte
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Susanne Friedrich zieht Anfang der 90er Jahre mit Ihrer Familie nach St. Petersburg, da ihr Mann dort mit einer eigenen Firma tätig ist und sich eine Existenz in Russland aufbauen will.

Sehr anschaulich ...

Susanne Friedrich zieht Anfang der 90er Jahre mit Ihrer Familie nach St. Petersburg, da ihr Mann dort mit einer eigenen Firma tätig ist und sich eine Existenz in Russland aufbauen will.

Sehr anschaulich und humorvoll schildert sie ihre Erfahrungen aus persönlicher und beruflicher Sicht. Wir erfahren viel über die nicht einfache Situation der Menschen dort aufgrund der tiefgreifenden Veränderungen, die auch die Autorin hautnah erlebt. So beschreibt Susanne Friedrich ihre Erlebnisse mit russischen Polizisten im Straßenverkehr,
Vorstellungsgespräche mit potenziellen russischen Mitarbeitern oder einen russischen Kindergarten.

Sie erzählt von den Jahreszeiten und Sehenswürdigkeiten und wie sie für sich eine neue Welt entdeckt: die Fotografie.

Die Autorin erlernt die russische Sprache und erhält einen direkten Zugang zu den Menschen mit einer ihr fremden Mentalität. Sie lernt auch die herzliche Seite der Russen kennen und gewinnt neue Freunde.

Mein Fazit: ein wirklich sehr lesenswertes und empfehlenswertes Buch aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Es ist trotz des ernsthaften Hintergrunds sehr gut zu lesen. Jedes Kapitel erzählt etwas Neues und zeigt Russland aus ungewöhnlichen Blickwinkeln. Man erfährt viel aus der persönlichen Sicht der Autorin über die Schwierigkeiten und die turbulenten 90er Jahre in St. Petersburg und Russland.

Veröffentlicht am 05.07.2018

Hochspannung pur

Wattmord in Carolinensiel. Ostfrieslandkrimi
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Der Ostfrieslandkrimi „Wattmord in Carolinensiel“ von Rolf Uliczka ist im Juni 2018 im Klarant Verlag erschienen. Obwohl es schon der vierte Fall für die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig ist, ...

Der Ostfrieslandkrimi „Wattmord in Carolinensiel“ von Rolf Uliczka ist im Juni 2018 im Klarant Verlag erschienen. Obwohl es schon der vierte Fall für die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig ist, war es für mich das erste Buch, welches ich aus dieser Reihe kennengelernt habe.

Jeder Fall ist in sich abgeschlossen. Der Krimi kann ohne Vorkenntnisse gelesen werden.

Es erwartet den Leser ein grusliges und spannendes Lesevergnügen ohne Gleichen. Man wird sofort am Anfang in den Bann der Geschichte gezogen. Aufhören oder Pausieren geht gar nicht.

Bei einer Wattwanderung entdeckt die Studentin Tanja eine grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mädchens, das niemand bisher vermisst hat.
Die Ermittlung der Identität der Toten führt zu Spuren im Darknet, denn die Kollegen vom LKA haben das Mädchen auf speziellen Videos dort entdeckt. Was Bert Linnig und seine Kollegen auf diesen Bildern an Brutalität sehen schockiert alle. Unvorstellbar - irgendwo in Ostfriesland wurden diese Horrorszenen aufgenommen!

Von Beginn an steht die polizeiliche Arbeit unter enormen Zeitdruck, denn die Filme zeigen weitere Frauen, die grausam malträtiert werden. Sie müssen lebend gefunden werden.

Plötzlich wird Tanja von der Vermieterin ihrer Ferienwohnung als vermisst gemeldet. Irgendetwas stimmt nicht, denn zu Hause kam sie nie an.
Der Spannungsaufbau ist dem Autor hervorragend gelungen. Immer wenn die Ermittler etwas Verwertbares finden, passiert unerwartet Neues.

Rolf Uliczka zeigt auch eine weitere Facette der polizeilichen Arbeit, denn nichts ist abgeschlossen, wenn Verdächtige verhaftet wurden. Jetzt kommen Anwälte in Spiel und versuchen die Unschuld ihrer Mandanten zu beweisen. Eine nervenaufreibende Angelegenheit für die Polizisten, besonders hier, wenn es sich um scheinbar ehrenwerte und angesehene Zeitgenossen handelt.

Aufgelockert wird die Erzählung durch die Schilderung der schönen Landschaft und liebenswerter Ostfriesen. Genau dieses Lokalkolorit macht solche Krimis so faszinierend.

Auch die ermittelnden Kommissare lernt der Leser privat kennen und bewundert, wie sie versuchen den schwierigen Spagat zwischen Dienst und Privatleben zu bewältigen.Die handelnden Personen sind mit vielen Facetten und Eigenarten so gut beschrieben, dass ich sie alle bildlich vor mir sah. Sie wurden trefflich charakterisiert und ihre Handlungen waren nach vollziehbar.

Im Verlauf des Krimis erwarten den Leser bis zum Schluss viele Wendungen und Überraschungen, die so nicht vorhersehbar waren.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Ostfriedlandkrimi gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich eine klare und eindeutige Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 01.07.2018

Die Vergangenheit und ihre Folgen

Der Täter in der Falle: Ein Dresden-Krimi
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Susanne Meldes Buch „Der Täter in der Falle“ ist ihr erster Kriminalroman. Sie erzählt eine spannende, vielschichtige und sehr komplexe Geschichte, die im heutigen Dresden spielt. Es macht Freude den sympathischen ...

Susanne Meldes Buch „Der Täter in der Falle“ ist ihr erster Kriminalroman. Sie erzählt eine spannende, vielschichtige und sehr komplexe Geschichte, die im heutigen Dresden spielt. Es macht Freude den sympathischen Ermittlern Luisa Leuw und Martin Singer bei ihren Recherchen und Befragungen zu folgen.

Der 80jährige verwitwete Professor Buhbach wird morgens tot von seiner Haushälterin gefunden. Doch es war kein natürlicher Tod, wie sich bei der Untersuchung für die Körperspende herausstellt. Zunächst wird im familiären Umfeld ermittelt und der Leser gewinnt interessante Einblicke in die Familie. Mit seiner Enkelin Stefanie und der Tochter Iris, die mittlerweile in Hamburg lebt, stellt die Autorin sehr anschaulich und viel Liebe zum Detail die beiden Frauen vor. Bei leben in geordneten finanziellen Verhältnissen und sind beruflich engagiert. Nur im Privatleben haben beide so ihre speziellen Probleme.
Sehr gesellig war der Professor nicht, aber es gab in seiner Vergangenheit während seiner Ehe eine geheimnisvolle große Liebe zu einer Frau mit dem Namen Una. Davon zeugt ihr Abschiedsbrief, den die Polizisten finden. Doch auch andere Hinweise führen bei der Suche nach dem Mordmotiv in die Vergangenheit. Die Ermittler machen einen Freund aus früheren Zeiten, den Antiquar Friedrich, ausfindig und stoßen erstmalig auf Hinweise über den Raub des Sophienschatzes aus dem Dresdner Stadtmuseum 1977. Handelt es sich hier um eine heiße Spur? Welche Kenntnisse hatte der Professor davon?

Im Verlauf der sehr umfangreichen und schwierigen Recherchen erhält plötzlich Kommissar Singer einen, mit einer weißen Substanz versetzten, Drohbrief. Gegenstände aus der Asservatenkammer der Polizei verschwinden und in der Dresdner Heide wird ein Toter gefunden. Besteht hier ein Zusammenhang zum Mord am Professor?

Aus den Ermittlungen resultieren bald mehr Fragen als Antworten und die Öffentlichkeit erwartet, dass der Mörder des Professors endlich gefunden wird. Der Druck auf die Polizei wird stärker und die Spuren aus der Vergangenheit werden konkreter.

Susanne Melde gelingt es realistisch über Vorkommnisse in vergangenen Zeiten zu berichten ohne anklagend oder besserwisserisch zu wirken. Sie erzählt Sachverhalte und Geschehnisse sehr konkret, aber nie distanziert. Die Erfahrungen und Erlebnisse der handelnden Personen, die hier literarisch verarbeitet wurden, berühren tief. Auch das Ermittlerteam, das der Leser auch privat näher kennenlernt, muss bestimmte Umstände in seinem Handeln berücksichtigen.

Am Ende des Romans wird zwar der Mord am Professor aufgeklärt, aber für mich blieben noch sehr viele Fragen offen und ich warte sehnsüchtig auf die Fortsetzung.

Fazit:
Mit ihrem Debut ist Susanne Melde ein lesenswerter Krimi gelungen, der eine sehr spannende Geschichte über verschiedene Zeitebenen erzählt. Die Rückblenden bilden einen wirkungsvollen Kontrast zu den Ermittlungen und vermitteln dem Leser Wissen und Empfindungen, die Einiges in der Gegenwart erklären. Der Schreibstil ist flüssig und farbenreich, insbesondere bei Beschreibung der herbstlichen Natur. Die ideenreich erdachte Handlung verdeutlicht den engen Zusammenhang zwischen Gegenwart und Vergangenheit mit unterschiedlichen Facetten. Das Ermittlerduo besteht aus authentischen und sympathischen Charakteren und ich freue mich schon auf die nächsten Fälle. Deshalb vergebe ich 5 Sterne und empfehle das Buch gern weiter.

Veröffentlicht am 20.06.2018

Spuren in die Vergangenheit

Humboldt und der tiefe Fall
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„Humboldt und der tiefe Fall“ von Jana Thiem ist im Emons Verlag Köln im April 2017 erschienen.
Es ist der zweite Fall für Hauptkommissar Humboldt aus Dresden, der ihn jetzt ins im Zittauer Gebirge führt. ...

„Humboldt und der tiefe Fall“ von Jana Thiem ist im Emons Verlag Köln im April 2017 erschienen.
Es ist der zweite Fall für Hauptkommissar Humboldt aus Dresden, der ihn jetzt ins im Zittauer Gebirge führt. Genau gesagt an den Berg Oybin, der auch auf dem schönen Cover des Buches abgebildet ist.

Ausgerechnet die Diva des Zittauer Stadttheaters , Katharina Bardola, wird dort ermordet aufgefunden. Ihr Tod am Jungfernsprung des Berges Oybin wurde nach einer alten Sage inszeniert. Was steckt dahinter?
Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Die Schauspielerin war bei Kollegen und Publikum sehr beliebt. Zu einigen Männern in hohen Ämtern gab es eine mehr als innige Beziehung, obwohl auch sie verheiratet war.

Bald gerät ihr Mann, der aufgrund seines Engagements von ihr getrennt in Görlitz lebt, ins Visier der Ermittler. Doch ein Tatmotiv lässt sich nirgendwo finden.

Die Journalistin Christin Weißenburg, zu der Kommissar Humboldt ein sehr ambivalentes Verhältnis hat, recherchiert in eigener Sache. Beide kennen sich vom letzen Fall und pflegen einen komplizierten Umgang, denn sie sind aneinander geraten. Dennoch verbindet sie ein gemeinsames Hobby: das Klettern. Christin findet im Internet vielsprechende Ansätze und nimmt Kontakt zu Humboldt auf.

Auch Karl Neumann, den Bürgerpolizisten von Oybin, beschäftigt der Fall, obwohl er von den Kollegen aus Görlitz und Dresden nicht mehr gebraucht wird. Aufgrund von Ortskenntnis und Kombinationsvermögen macht er vielversprechende Spuren aus, die seinen Kollegen entscheidend weiterhelfen.

Gemeinsam kommen sie zu Erkenntnissen, die sie auf die heiße Spur des Täters führen, der schon ein neues Opfer im Visier hat. Die Zeit wird knapp.
Unterbrochen werden die Ermittlungen immer wieder von einem kursiv gedruckten Bericht. Bis zum Ende wusste ich nicht, wer der Verfasser war. Die Überraschung ist der Autorin gelungen.

Jana Thiem erzählt eine spannende Geschichte, die aus Sicht der handelnden Personen nachvollziehbar ist. Die Einteilung der Kapitel in Tage nach der Tat vermittelt gut den Zeitdruck, unter dem die Ermittler stehen.

Die Spannung steigt permanent und ein packendes temporeiches Finale mit einer schlüssigen Auflösung fesselt den Leser bis zum Schluss.
Aufgelockert wird die angespannte Arbeit der Polizei, durch reichhaltige Informationen zum Privatleben der Ermittler und der Opfer. Ein buntes Kaleidoskop von gut geschilderten und authentischen Charakteren lernt der Leser kennen. Den passenden Rahmen stellen die wunderbaren Beschreibungen von Ortschaften und Landschaften des Zittauer Gebirges und der Oberlausitz dar.

Die Autorin erzählt mit Liebe zum Detail eine sehr spannende und gut ausgedachte Kriminalgeschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. Ihr angenehmer und flotter Erzählstil ist wunderbar zu lesen.
Mit diesem Krimi ist Jana Thiem eine außergewöhnliche und spannungsgeladene Geschichte gelungen, die aus meiner Sicht eine klare Leseempfehlung ist.

Auf der Website der Autorin www.thiemgeist.de erfährt man mehr sie und die Möglichkeiten Kommissar Humboldt in weiteren Einsätzen zu erleben. Ich freue mich schon auf seine neuen Fälle mit der Journalistin Christin Weißenburg, die bestimmt wieder beruflich und privat seine Wege kreuzen wird.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Spuren in die Vergangenheit

Das korsische Begräbnis
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„Das korsische Begräbnis“ von Vitu Falconi alias Thomas Thiemeier ist ein spannender Thriller, der die Genre Krimi und Familiensaga gekonnt verbindet.

Das Buch ist als Auftakt zu einer neuen Krimireihe ...

„Das korsische Begräbnis“ von Vitu Falconi alias Thomas Thiemeier ist ein spannender Thriller, der die Genre Krimi und Familiensaga gekonnt verbindet.

Das Buch ist als Auftakt zu einer neuen Krimireihe mit dem Pariser Schriftsteller Eric Marchand konzipiert. Erzählt wird eine ungewöhnlich Geschichte, die auf der Insel Korsika spielt. Korsika hat verschiedene Gesichter, einerseits ist es ein wunderschönes Urlaubsparadies und anderseits kämpft die Insel nach wie vor um mehr Unabhängigkeit von Paris. Traditionen sind hier nicht Folklore für Touristen, sondern gelebte Gegenwart.

Eric Marchand ist ein bekannter und erfolgreicher Krimiautor sowie Träger eines renommierten Literaturpreises. Er hat die 40 bereits überschritten und kann erste Anzeichen des Alters erkennen. Beruflich und privat läuft es bei ihm gerade nicht optimal.
Vor einiger Zeit ist seine Mutter, die aus Korsika stammt, verstorben. In ihrem Nachlass findet er Briefe, Dokumente und ein Amulett aus ihrer korsischen Zeit. Seine Neugier ist geweckt, denn über die Vergangenheit haben seine Eltern nie gesprochen.
So fasst er den Entschluss sich eine Auszeit zu nehmen, um auf Korsika mehr über seine Herkunft und seine Familie zu erfahren. Vielleicht kann er auch so seine Schreibblockade überwinden.

Kaum ist er angekommen ist er von der Natur überwältigt. Schon Napoleon sagte:“ Welche Erinnerungen hat mir Korsika gelassen! Mit Freuden denke ich noch an seine Berge, an seine schönen Landschaften, und mit geschlossenen Augen würde ich es an seinem Duft erkennen.“ Vitu Falconi beschreibt die Landschaft der Insel und ihre einzigartige Vegetation so bildhaft, dass der Leser glaubt selbst hier zu sein. Wilde Pflanzen, dichtes Gestrüpp, Thymian, Beifuß, Oregano, Rosmarin und Lavendel, duftende Kiefern, Feigen, Mandeln und Kastanien dazu die schroffe Berglandschaft und das blaue Meer ein Traum.

Doch lange darf sich Eric Marchand nicht an dieser Idylle erfreuen, denn seine Recherchen bringen Tatsachen ans Licht, die manche Inselbewohner erfolgreich vergessen und verdrängt hatten. Allein der Geburtsname seiner Mutter wirkt wie Zunder an einem Pulverfass. Schnell gerät Eric mit Mitgliedern eines mächtigen Familienclans der Santini aneinander Er wird mit alten Traditionen konfrontiert, von denen er nicht einmal etwas ahnte. Vendetta ist hier kein leeres Wort, sondern ein gelebtes Erbe und Marchand ihr Opfer.

Aber auch ein Attentat auf einen bekannten Politiker erschüttert die Insel. Chefinspektor Mahmoud Clément, von der Police Nationale Ajaccio ist neu auf der Insel und merkt schnell, dass hier vieles anderes ist als im Rest Frankreichs.

Vitu Falconi erzählt viel Interessantes aus dem Leben der Einwohner Korsikas und verknüpft geschickt verschiedene Handlungsstränge. Dabei vermittelt er ungemein Wissenswertes mit leichter Hand und fügt immer wieder spannende Geschehnisse um Eric ein, der das Talent hat, sich immer wieder in nahezu aussichtslose Situationen zu bringen. Zum Glück er hat einen Schutzengel in Gestalt der liebenswerten und sympathischen Laurine. Sie ist eine moderne Frau, die den Traditionen ihrer Heimat aufgeschlossen begegnet. Sie vermag Vergangenheit und Gegenwart in Einklang zu bringen und kann Eric Einiges erlklären.
In rasantem Tempo entwickelt sich die Geschichte mit atemberaubender Spannung zu einem Finale, welches noch einige Überraschungen bietet. Bis zum Schluss rätselt der Leser mit Inspektor Mahmoud, Eric Marchand und Laurine wer der unbekannte Gegner des mächtigen Clans der Santini ist und warum Eric in sein Visier geriet. Auch der spannende Prolog mit einem Toten bei einer Jagd, der kein Unfall war, passt schlüssig in die Handlung.

Die Verbindung aus historischen Fakten, Legenden, Action und Elementen des Thrillers ist aus meiner Sicht perfekt. Ich mag den flüssigen und sehr informativen Schreibstil.
Wer einen spannenden Krimi mit viel Lokalkolorit und authentischen Charakteren auf der schönen Insel Korsika lesen möchte, dem ist „Das korsische Begräbnis“ zu empfehlen.

Es gibt die Aussicht auf den nächsten Fall und den Anbruch einer neuen Zeit für Korsika. Ich freue mich schon auf eine weitere Geschichte mit Eric Marchand.