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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2026

unterhaltsam

Lord of London Town
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Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu ...

Dark Romance, da hat man gewisse Wünsche an die Story. Die meisten erfüllt die Autorin, allerding sind die Charakter dabei etwas eindimensional geraten. Vor allem die weibliche Figur, Cheska, war mir zu schwach und naiv und gleichzeitig sofort von Arthur so fasziniert, dass sie sich in Gefahren und ungeahnte Kreise stürzt. Arthur gefiel mir besser auch wenn er für meinen Geschmack gerne noch düsterer und etwas gefährlicher hätte sein dürfen. Die Liebesgeschichte ist ein hin und her, das drumrum relativ hart und blutig. Ich hab es schnell gelesen und fand es unterhaltsam.

Veröffentlicht am 01.01.2026

sehr lesenswert

Jagd auf den Falken
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Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie ...

Anne Boleyn, die bekannteste der Frauen von Heinrich dem VIII., steht im Mittelpunkt dieses historischen Romans. Nach ihrem Wappen ist sie der Falken, den der König erst in Liebe entbrannt jagt. Als sie seine Königin ist, schlägt Liebe in Hass um und jetzt wird der Falke auf andere Weise gejagt um am Ende unter dem Henkersbeil zu landen. Eine tragische Figur und gleichzeitig eine ehrgeizige, starke Frau.

Der Roman ist sehr intensiv und mit sehr vielen Fakten erzählt. Ich habe schon einiges von Anne Boleyn gelesen. Es war also vieles für mich schon bekannt, dennoch hat die Geschichte mich gefesselt. Im Grunde ist es ein Tatsachenbericht. Mehr Sachbuch als fiktiver Roman. Aber sehr lesenswert.

Veröffentlicht am 01.01.2026

etwas zu viel gewollt

Helden
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Lang, lang ist's her, dass Schätzing Jacop in TOD UND TEUFEL auf die Bühne der Leserwelt geschickt hat. 25 Jahre später kommt mit HELDEN die Fortsetzung. Da war ich wirklich gespannt drauf. Was man diesem ...

Lang, lang ist's her, dass Schätzing Jacop in TOD UND TEUFEL auf die Bühne der Leserwelt geschickt hat. 25 Jahre später kommt mit HELDEN die Fortsetzung. Da war ich wirklich gespannt drauf. Was man diesem historischen Thriller anmerkt ist, dass Schätzing gerne und ausgiebig recherchiert. Also das Setting ist korrekt und die Helden realistisch dargestellt. Ich gebe zu, mir war es fast ein wenig zu prall, zu voll mit Details. Man merkt, dass der Autor etwas zu sagen hat. Er zieht Parallelen, wie jeder gute Geschichtswissenschaftler. Und er jagt seine Hauptdarsteller durch die Welt. Paris, London, Brügge sind nur ein paar Ziele. Etwas überzeichnet fand ich die Charaktere, allen voran die Blonde Hexe. Meiner Meinung nach wäre an einigen Stellen weniger mehr gewesen. So ganz konnte mit dieser Roman nicht überzeugen. Ich mag Histos. Aber für mich ist Schätzing eher ein Visionär der Zukunft. Die Vergangenheit können andere besser.

Veröffentlicht am 31.12.2025

guter Krimi

Wer findet das Opfer
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Ein Krimi, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und das merkt man dem Erzählstil durchaus an. Da ich als Leser aber auch schon ein paar Semester hinter mir habe, fühle ich mich wohl in dieser Story. ...

Ein Krimi, der schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und das merkt man dem Erzählstil durchaus an. Da ich als Leser aber auch schon ein paar Semester hinter mir habe, fühle ich mich wohl in dieser Story. Es spielt in Kalifornien und das Fehlen der modernen Technik wird durch die Raffinesse des Ermittlers wett gemacht, der in vielen Gesprächen und mit kluger Recherche dem Verbrechen auf die Spur kommt. Da er nur zufällig vor Ort war, ist er nicht gern gesehen und muss also mit einiger Ablehnung kämpfen. Am Ende kommt es zu einer Klärung des Falles, die man erahnen konnte, die aber wunderbar logisch und konsequent erzählt ist.

Veröffentlicht am 31.12.2025

sanfter Horror

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen ...

Zwischen Horror und Thriller wird dieser Roman angesiedelt. Und das passte für mich auch sehr gut. Wobei der Horror - wenn man Stephen King gewohnt ist - doch eher sanft daherkommt. In Form von Zeichnungen und in Form einer Babysitterin, die darüber besorgt ist, dass ihr Schützing plötzlich Bilder malt, in denen Mord und Totschlag eine Rolle spielen. Was ist Realität, was ist Traum? Lügen die Eltern oder ist der kleine Junge geistig verwirrt?

Die Spannung baut sich sehr langsam auf. Dafür wird es am Ende richtig dicht erzählt und eine überraschende Richtungsänderung gibt es auch noch. Eine Geschichte, die mir gut gefallen hat.