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Veröffentlicht am 24.02.2026

Sonne im Herzen

Sonne im Gepäck
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Ich habe Valeries und Toms Reise regelrecht verschlungen. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an mitgerissen, zum Lachen gebracht und manchmal auch tief berührt. Ich konnte richtig spüren, wie chaotisch ...

Ich habe Valeries und Toms Reise regelrecht verschlungen. Die Geschichte hat mich vom ersten Moment an mitgerissen, zum Lachen gebracht und manchmal auch tief berührt. Ich konnte richtig spüren, wie chaotisch und turbulent das Familienleben sein kann, gleichzeitig aber voller Wärme und Liebe steckt. Der Camper als Schauplatz ist einfach genial gewählt, er spiegelt Valeries Leben perfekt wider – eng, unruhig, aber voller Aufbruch und Sehnsucht nach Freiheit.
Valerie ist so nahbar und authentisch. Ich habe ihre Sorgen, Zweifel und Glücksmomente sofort nachvollziehen können. Man spürt, wie sie langsam über sich hinauswächst, ihre Stärke entdeckt und lernt, dass man mit Familie und Freunden alles schaffen kann. Tom ist manchmal noch verträumt und lässt die Verantwortung gerne mal liegen, aber gerade diese Gegensätze machen die Beziehung spannend und glaubwürdig.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht, flüssig und unglaublich lebendig. Man taucht sofort in die Geschichte ein, die Szenen und Schauplätze wirken greifbar, die Emotionen spürbar. Ich bin überzeugt, dass sie noch viele wunderbare Geschichten erzählen kann, denn das Buch zeigt ihr großes Potenzial für weitere fesselnde Familienromane.
Die Mischung aus Humor, turbulenten Momenten und emotionalen Szenen hat das Lesen zu einem echten Erlebnis gemacht. Ich habe das Gefühl, Valerie und ihre Familie richtig kennengelernt zu haben und freue mich schon sehr darauf, sie vielleicht in einem Folgeband wiederzutreffen. Ein rundum wunderschöner Familienroman, der Herz, Humor und Spannung perfekt vereint.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Ein Lese-Dufterlebnis

The French Escape - Love & Lavender, Band 1
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Ich habe mich so sehr auf auf das Buch gefreut und ich bin absolut verzaubert. Schon die ersten Seiten haben mich direkt an die Côte d’Azur entführt: die Sonne, das Meer, die Düfte – man fühlt sich sofort ...

Ich habe mich so sehr auf auf das Buch gefreut und ich bin absolut verzaubert. Schon die ersten Seiten haben mich direkt an die Côte d’Azur entführt: die Sonne, das Meer, die Düfte – man fühlt sich sofort wie mitten in der Geschichte. Sarah Fleurys Schreibstil ist so warm und flüssig, dass man beim Lesen förmlich die französische Luft riecht und die kleinen Details um sich herum wahrnimmt.
Besonders fasziniert war ich von der Entwicklung der beiden Hauptfiguren, Timothée und Amber. Ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert, wie sie sich ihren Ängsten und Zweifeln stellen, wie sie einander Inspiration und Hoffnung schenken und dabei langsam lernen, sich selbst wieder zu vertrauen. Es ist eine Geschichte über Mut, Selbstfindung und die kleinen Momente des Glücks, die uns das Leben schenkt.
Natürlich ist es eine romantische Geschichte, aber ich habe beim Lesen immer wieder über die feinen Nuancen der Gefühle nachgedacht. Darüber, wie wichtig es ist, sich selbst treu zu bleiben, und dass wahre Begegnungen oft dann passieren, wenn man es am wenigsten erwartet. Ich hatte beim Lesen die ganze Zeit ein Lächeln auf den Lippen, so schön ist es geschrieben.
Fazit: Wer Lust auf eine sommerliche, gefühlvolle Romance mit französischem Flair hat, wird es definitiv lieben. Ich habe jede Seite genossen und kann es nur von Herzen weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Freundschaft und Einsamkeit

Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte
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Wer hätte gedacht, dass mich ein Kinderbuch schon auf der ersten Seite berühren kann? Ich mochte von Anfang an, wie liebevoll das kleine Gespenst dargestellt wird. Hier geht es nicht um Grusel, sondern ...

Wer hätte gedacht, dass mich ein Kinderbuch schon auf der ersten Seite berühren kann? Ich mochte von Anfang an, wie liebevoll das kleine Gespenst dargestellt wird. Hier geht es nicht um Grusel, sondern um ein Gefühl, das so viele kennen: das Alleinsein. Dass es sich danach sehnt, Freunde zu finden und eine Übernachtungsparty zu feiern, macht es sofort sympathisch und zugänglich auch für ganz junge Zuhörer.
Ich fand es besonders schön, wie die Geschichte zeigt, dass es in Ordnung ist, sich manchmal ängstlich oder unsicher zu fühlen, und dass Freundschaft Zeit und Mut braucht. Die Suche nach Gesellschaft wird nicht als Drama erzählt, sondern als ein kleines Abenteuer mit Hoffnung und Freude am Ende. Die Figuren – sei es das Gespenst oder die Tiere, die es trifft – sind so herzlich beschrieben, dass man sie direkt ins Herz schließt.
Die Illustrationen von Gareth Ryans tragen unglaublich viel zur Stimmung bei. Sie wirken warm und einladend, sie spiegeln sowohl die Dunkelheit des Schlosses als auch die Lichtblicke des Abends wider. Gerade für Kinder ab drei Jahren eignet sich das Buch wunderbar zum Vorlesen, weil es genug Text und Bilder bietet, um gemeinsam in die Welt einzutauchen.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Botschaft auf subtile Weise: Alleinsein ist kein Makel, sondern ein Gefühl, das gehört und verstanden werden darf, und Freundschaft ist etwas Wertvolles, das sich entwickelt. Für mich ist Vom Gespenst, das nicht allein sein wollte ein liebevoller, tröstlicher Begleiter für kleine Leser und ihre Familien.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

eine literarische Herausforderung

M VS F
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Mir fiel es bei M VS F schwer, wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg war für mich nicht direkt greifbar, und mit den Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden. Einige Passagen wirkten ...

Mir fiel es bei M VS F schwer, wirklich in die Geschichte hineinzukommen. Der Einstieg war für mich nicht direkt greifbar, und mit den Figuren bin ich nicht wirklich warm geworden. Einige Passagen wirkten auf mich wenig schlüssig oder sprunghaft, als hätten sie für den Autor hinter den Kulissen eine klarere Bedeutung, die sich für mich beim Lesen nicht vollständig erschlossen hat. Der Erzählstil ist experimentell und teilweise schwer zugänglich. Es wirkt wie ein absoluter Traum – eindrücklich und reizvoll, aber eben auch verwirrend und nicht immer nachvollziehbar. Die Stimmung und Atmosphäre sind an manchen Stellen echt positiv hervorzuheben, aber insgesamt wirkt der Roman eher fragmentarisch als stringent. Es scheint, als wolle der Autor mehr mit Gefühl, Bild und Impression arbeiten als mit klar strukturierten Figuren und einer klassischen Handlung. Das kann faszinierend wirken, wenn man sich wirklich darauf einlassen kann, aber es führt auch dazu, dass man sich fragt, was genau eigentlich erzählt werden soll. Für mich persönlich war das zu viel Unbestimmtes und zu wenig Verbindung zu den Charakteren. Aber ich kann trotzdem nachvollziehen, warum anderen Lesern das Buch gut gefallen könnte – nämlich die ungewöhnliche Sprache und die emotionale Dichte, die weniger erklärend als erfahrend ist. Wenn jemand nach einem Buch als literarische Herausforderung sucht, dann ist er hier definitiv richtig.

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Viel Gefühl

Fine und die Linden
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In Fine und die Linden von Karl-Heinz Nebel steht nicht das Spektakuläre im Mittelpunkt, sondern das, was sich langsam entwickelt: Erinnerungen, Bindungen, das Gefühl von Heimat. Fine wächst in einer Umgebung ...

In Fine und die Linden von Karl-Heinz Nebel steht nicht das Spektakuläre im Mittelpunkt, sondern das, was sich langsam entwickelt: Erinnerungen, Bindungen, das Gefühl von Heimat. Fine wächst in einer Umgebung auf, die stark von Natur und Dorfleben geprägt ist. Besonders die Linden ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte. Sie sind Treffpunkt, Orientierung, Konstante und irgendwann auch Symbol für das, was vergeht oder sich verändert.
Die Handlung begleitet Fine durch prägende Momente ihres Aufwachsens. Es geht um Nähe, um kleine Verschiebungen im Leben, um Erfahrungen, die einen leise, aber dauerhaft prägen. Vieles wird nicht groß erklärt, sondern zeigt sich in Stimmungen und Begegnungen. Gerade dadurch wirkt die Geschichte glaubwürdig und nahbar.
Was berührt, ist dieses Gefühl von Verwurzelung und gleichzeitig die Erkenntnis, dass nichts für immer bleibt. Orte verändern sich, Menschen auch. Trotzdem tragen wir bestimmte Bilder und Gerüche, bestimmte Plätze im Herzen weiter. Genau dieses Spannungsfeld fängt der Roman ein.
Wer Geschichten mag, die sich Zeit für Atmosphäre nehmen und in denen Natur und Erinnerungen eng miteinander verwoben sind, wird hier viel finden. Es ist ein Buch, das weniger durch große Wendungen wirkt, sondern durch das, was man beim Lesen spürt.

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