Ein Ausflug in die Toskana
Mama mag keine SpaghettiMit diesem Buch erzählt Tessa Hennig eine warmherzige Geschichte über Familie, zweite Chancen und den Mut, das eigene Glück nicht aus den Augen zu verlieren.
Im Mittelpunkt steht Hanna, die sich nach vielen ...
Mit diesem Buch erzählt Tessa Hennig eine warmherzige Geschichte über Familie, zweite Chancen und den Mut, das eigene Glück nicht aus den Augen zu verlieren.
Im Mittelpunkt steht Hanna, die sich nach vielen Jahren vor allem über ihre Rolle als Mutter und Ehefrau definiert hat. Als die Hochzeit ihrer Tochter unerwartet ins Chaos stürzt, gerät nicht nur Hannas eigenes Leben ins Wanken. In der traumhaften Kulisse der Toskana beginnt für sie eine Reise zu sich selbst, auf der sie sich ihrer Vergangenheit stellt, alte Schuldgefühle loslässt und erkennt, dass ein Neuanfang in jedem Alter möglich ist.
Besonders gut gefallen hat mir die Mischung aus emotionalen Familienmomenten, Romantik und persönlicher Weiterentwicklung. Die Figuren wirken sympathisch und machen eine glaubwürdige Entwicklung durch. Vor allem Hanna ist mir im Laufe der Geschichte immer mehr ans Herz gewachsen. Aber auch Julia und Lorenzo zeigen, dass Liebe nur dann Bestand haben kann, wenn Ehrlichkeit und Vertrauen die Basis bilden.
Die wunderschön beschriebene Toskana verleiht der Geschichte eine besondere Atmosphäre und weckt Fernweh. Zwischen Weinbergen, kleinen Dörfern und italienischer Lebensfreude entfaltet sich eine Wohlfühlgeschichte, die ernste Themen wie Schuld, Vergebung und Loslassen aufgreift, dabei aber stets hoffnungsvoll bleibt.
Das Ende rundet die Geschichte stimmig ab und vermittelt die schöne Botschaft, dass das Glück manchmal genau dort auf uns wartet, wo wir es am wenigsten erwarten.
Ein gefühlvoller Roman mit viel Herz, liebenswerten Figuren und einer Prise italienischem Flair. Perfekt für alle, die emotionale Familiengeschichten und Romane über Neuanfänge genauso lieben wie ich.