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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2024

Ein spannender Krimi aus Schweden!

Im Unterholz
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In einem kleinen schwedischen Dorf wird die Leiche einer Frau unter einem Hochsitz entdeckt. Die ehemalige Journalistin Vera reist zum Tatort und beginnt, in der Vergangenheit des Opfers zu recherchieren.
 
Während ...

In einem kleinen schwedischen Dorf wird die Leiche einer Frau unter einem Hochsitz entdeckt. Die ehemalige Journalistin Vera reist zum Tatort und beginnt, in der Vergangenheit des Opfers zu recherchieren.
 
Während die Polizei nicht vorankommt, taucht Vera tiefer in die Geschichte ein und bringt sich dabei selbst in Gefahr, da der Täter plötzlich auch gegen sie vorgeht.
 
Entschlossen, den Mord aufzuklären und eine Hintergrundgeschichte zu liefern, fragt sich Vera, ob sie den Täter finden kann, bevor sie selbst das nächste Opfer wird.
 
Das Buch von Sara Strömberg fängt sehr spannend und interessant an. An ihren Schreibstil musste ich mich zunächst gewöhnen, und das Lesen verlief langsamer als gewohnt. Dennoch handelt es sich um einen packenden Krimi, der in den tiefen Wäldern Schwedens spielt. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und hatte oft das Gefühl, selbst in Schweden zu sein.
 
Vera war mir von Anfang an sympathisch, und ich begleitete sie gerne auf ihrer Spurensuche in der Vergangenheit des Opfers.
 
Ein Mangel, der mich gestört hat, war das Fehlen von Kapiteln. Zwar konnte man gelegentlich erahnen, wann ein Kapitel endete, aber es wurden keine konkreten Angaben gemacht. Möglicherweise ist das auch nur eine persönliche Vorliebe von mir. Zudem fehlte in meinem Exemplar die Seite 8 – ich bin mir nicht sicher, ob das ein allgemeiner Druckfehler war oder nur in meinem Buch aufgetreten ist, da es auf Seite 7 begann und direkt auf Seite 9 weiterging.
 
Insgesamt hat mir das Buch von Sara Strömberg jedoch sehr gut gefallen. Es ist ein Krimi, in dem ich bis zum Schluss auf der Suche nach dem Täter war. Ich kann es allen Krimi-Fans empfehlen.
 

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Veröffentlicht am 05.07.2024

Ein spannender Thriller aus Norwegen!

Dunkler Abgrund
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Clara Lofthus ist die neue Justizministerin Norwegens und alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen. Nachdem sie vor Kurzem bei einem Schwimmunfall ihren Ehemann verloren hat, kümmert sie sich nun alleine ...

Clara Lofthus ist die neue Justizministerin Norwegens und alleinerziehende Mutter von zwei Söhnen. Nachdem sie vor Kurzem bei einem Schwimmunfall ihren Ehemann verloren hat, kümmert sie sich nun alleine um ihre Zwillinge Nikolai und Andreas. Ihr neuer Job entwickelt sich jedoch anders als erwartet, da sie bereits zu Beginn mit Drohbriefen konfrontiert wird.

Aber es bleibt nicht dabei. Die Situation verschlimmert sich, als ihre Söhne entführt werden. Zusammen mit ihrem "Chauffeur" Stian begibt sie sich auf die Suche nach ihnen und wird dabei von ihrer düsteren Vergangenheit eingeholt.

Eines erkennt Clara dabei: Die Wahrheit kann ein tiefer, dunkler Abgrund sein.

Das Buch hat mir von Beginn an sehr gut gefallen und ich tat mir sehr leicht beim Lesen. Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen. Der Wechsel der Perspektiven und die Struktur des Buches trugen dazu bei, dass die Spannung durchgehend hoch war. Es gab auch einige unerwartete Wendungen und Ereignisse, mit denen ich nicht gerechnet hatte.

Clara war mir nicht immer sympathisch, aber ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere fand ich sympathisch.

Ich empfehle dieses Buch allen, die Krimis bzw. Thriller mögen, und freue mich auf zukünftige Werke der Autorin. Auf jeden Fall plane ich auch den ersten Teil der Serie zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.07.2024

Sehr interessanter Krimi!

Maybrick und die Toten vom East End
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London 1910: Joseph Maybrick ist der neuernannte Divisionsinspektor vom East End. Sein erster Tag beginnt gleich mit einem grausamen Mord. In den Slums wird eine Kinderleiche gefunden. Das Opfer wurde ...

London 1910: Joseph Maybrick ist der neuernannte Divisionsinspektor vom East End. Sein erster Tag beginnt gleich mit einem grausamen Mord. In den Slums wird eine Kinderleiche gefunden. Das Opfer wurde weggeworfen wie Müll, inzwischen von Fischresten und anderem.

Er und sein Kollege Doktor Dave Roberts machen sich auf die Jagd nach dem Täter und stoßen dabei auf weitere Kinderleichen.

Das Buch besticht durch einen guten Schreibstil und zwischendurch ist auch immer wieder Spannung enthalten. Man erlebt das London von 1910 aus verschiedenen Sichtweisen und erhält auch Einblicke in die Mafia. Stellenweise waren mir manche Kapitel zu lang und ich hätte die ganzen Nebengeschichten, wie die Banden-Kriege, nicht so stark gebraucht. Den Großteil des Buches habe ich aber wirklich „verschlungen“ und sehr genossen zu lesen.

Vanessa Glas ist es, meiner Meinung nach, gelungen, dass man sich beim Lesen fühlt, als sei man selbst mittendrin und bei den Geschehnissen live dabei.

Die meisten Personen, welche im Buch vorkommen, waren mir wirklich sympathisch und ich hab mit ihnen mitgefiebert sowie mitgelitten. Das Ende hat mir wirklich gut gefallen und gegen Ende war die Spannung auch extrem hoch. Ich bin echt glücklich, dass es für meine Lieblingspersonen so gut ausgegangen ist.

Ich kann das Buch an alle Liebhaber von historischen Kriminalromanen nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 03.06.2024

Spannendes Buch!

Deine dunkle Seite
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Vier Autoren, alle Teilnehmer an einer Thriller-Convention bekommen Drohnachrichten. Das alles nachdem eine berühmte Autorin ermordet wurde.

Absender der Nachricht ist ein anonymer Twitteraccount. Um ...

Vier Autoren, alle Teilnehmer an einer Thriller-Convention bekommen Drohnachrichten. Das alles nachdem eine berühmte Autorin ermordet wurde.

Absender der Nachricht ist ein anonymer Twitteraccount. Um herauszufinden, wer sich dahinter verbirgt, sind die vier Autoren gezwungen, zusammenzuhalten. Können sie sich gegenseitig trauen? Kommen sie heil aus der Sache? Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt…

Die Autorin hat einen guten Schreibstil, durch den sie schafft den Leser gewissermaßen ans Buch zu fesseln. Die Kapitel hatten die richtige Länge. Auch der Wechsel der Personen und Sichtweisen ist ihr sehr gut gelungen.

Ob es ein Thriller ist? Für mich persönlich teilweise nicht. Zwar waren es leichte „Psycho-Spielchen“ aber doch harmlos und einen Mord gab es auch „nur“ zweimal und nur einmal davon richtig.

Grundsätzlich waren manche Abschnitte etwas zu langgezogen für mich und dadurch ging die Spannung immer wieder etwas verloren. Positiv ist, dass mich das Ende total überrascht hat und ich wirklich nicht damit gerechnet hätte.

Die Personen im Buch waren mir ziemlich sympathisch - zumindest die meisten.

Generell ist das Buch sehr gelungen, auch wenn ich es nicht ganz als Thriller einordnen würde. Trotzdem hat es mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 27.05.2024

Ein Krimi der anderen Art

Der 1. Patient
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Die bekannte Ärztin Sasha Müller steht unter Anklage, nachdem ein Patient bei einer Routine-OP verstorben ist. Bei der Operation hat ihr unter anderem ein KI-System geholfen. Nach der Obduktion kommt Rechtsmediziner ...

Die bekannte Ärztin Sasha Müller steht unter Anklage, nachdem ein Patient bei einer Routine-OP verstorben ist. Bei der Operation hat ihr unter anderem ein KI-System geholfen. Nach der Obduktion kommt Rechtsmediziner Justus Jarmer zu dem eindeutigen Schluss, dass ein Behandlungsfehler vorliegt.

Ihr Verteidiger Rocco Eberhardt stellt sich unter anderem folgende Frage: Gehört statt seiner Mandantin nicht eigentlich die KI auf die Anklagebank – oder gar der Entwickler?

Das Buch war der erste Justiz-Krimi, den ich jemals gelesen habe und ich musste feststellen, dass ich sie nicht besonders gerne mag. Für mich ist es einfach zu viel Justiz und etwas zu wenig Krimi.

Trotz allem ist das Buch gut geschrieben und es ist auch bei mir teilweise Spannung aufgekommen. Man versteht die verschiedenen Sichtweisen, auch diese von dem Gründer der im Buch vorkommen KI. Vor allem der dritte Teil des Buches, der „Showdown“ hat mir gut gefallen, da es dort richtig zur Sache ging und mich das Ende bzw. die Aufklärung des Falles überrascht hat.

Die beiden Autoren haben es auf jeden Fall geschafft, des Krimi sehr realistisch zu gestalten, aber auch gleichzeitig so, dass man als alles versteht und trotzdem beim Gericht „mittendrin“ ist.

Es handelt sich definitiv um einen sehr lesenswerten Krimi und ich würde das Buch jedem empfehlen, der Justiz-Krimis mag. Ich habe halt festgestellt, dass sie einfach nicht unter meine Favoriten fallen.

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