In diesem „kleinen Buch“ werden insgesamt 24 Kräuter beschrieben, die Frauen in verschiedenen Lebensphasen, von der Pubertät bis zu den Wechseljahren guttun; zu jedem Pflanzenportrait mit Wirkweisen finden ...
In diesem „kleinen Buch“ werden insgesamt 24 Kräuter beschrieben, die Frauen in verschiedenen Lebensphasen, von der Pubertät bis zu den Wechseljahren guttun; zu jedem Pflanzenportrait mit Wirkweisen finden sich ein ganzseitiges Pflanzenfoto und häufig einRezept für eine Zubereitung als Salbe, Tee, Kräutermischung oder Tinktur.
Zu den vorgestellten Pflanzen/-teile gehören beispielsweise Himmbeerblätter, Roter Klee, Lein, Frauenmantel, Mönchspfeffer, Engelwurz, Rose, Traubensilberkerze.
Das Büchlein vermittelt das Wissen leicht verständlich und kann zum Sammeln einfach mitgenommen werden; ich halte es gerade als Einstieg oder zur Vereinfachung sehr geeignet, da es handlich und komprimiert genügend Pflanzen vorstellt um einfach zu beginnen.
Dr. med. Anne Fleck, aus dem Fernsehen bekannt als „Ernährungsdoc, hat bereits mehrere Bücher zu gesunder Ernährung veröffentlicht, unter anderem „Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode“.
In „Ran ...
Dr. med. Anne Fleck, aus dem Fernsehen bekannt als „Ernährungsdoc, hat bereits mehrere Bücher zu gesunder Ernährung veröffentlicht, unter anderem „Schlank! und gesund mit der Doc Fleck Methode“.
In „Ran an das Fett“ vermittelt sehr umfangreiches Wissen über den „Gesundmacher Fett“.
Nach einer ausführlichen Widerlegung gängiger und schon lange überholter Ernährungsmythen, erklärt sie Stoffwechsel- und Entzündungsvorgänge im Körper, zeigt auf, welche Fette, in welcher Verarbeitung und manchesmal auch in welcher Kombination mit anderen Lebensmitteln besonders hochwertig und heilend sind. Im Detail berichtet sie über die Gesundheit des Mikrokosmos Zelle, die die Gesundheit des Makrokosmos Körper mit sich zieht.
Die Autorin gibt gesammeltes, verdichtetes Wissen, Erfahrungen und zahlreiche Tipps aus ihrer Praxis, leicht verständlich weiter: ob die als Maßstab längst überholte Kalorienbilanz, dem anzustrebenden Verhältnis von Omega3: Omega6, der beschriebenen ( und abstoßenden) Herstellung billiger Pflanzenöle oder der Aufstellung und ausführlichen Beschreibung zu bevorzugender Lebensmittel und Nährstoffen. Mehrere Selbsttests helfen, seinen Gesundheitstand sowie seinen Fettkonsum zu hinterfragen und Veränderungen nach einer veränderten Ernährung aufzuzeigen.
Sehr gut gefällt mir auch, dass kapitelweise auf verschiedene Erkrankungen eingegangen und aufgezeigt wird, wie man ganz konkret mit Fetten und Nährstoffen in seiner Nahrung eine Besserung oder Heilung erzielen ( und ganz nebenbei wahrscheinlich sogar langsam Gewicht reduzieren) wird. Auch, dass die besonders wichtigen, zusammengefaßten Passagen hervorgehoben in Blau gedruckt wurden, spricht mich an, denn so läßt sich ganz leicht die betreffende Essenz wiederfinden. Ganz besonders hilfreich empfinde ich auch das Kapitel zum „Ölwechsel“, mit seinen Lebensmittelsteckbriefen, Empfehlungen und einzelnen Grundrezepten.
Insgesamt vermittelt das Buch so leicht verständlich schwierige Zusammenhänge und den neuesten Stand der Erkenntnisse zu gesunder Ernährung, nimmt die Angst vor Fetten, zeigt eine gesunde, prophylaktische und heilende Wirkung von Fetten auf und macht es ganz einfach, seine Ernährung entsprechend zu verändern.
Anne Catherine Bomann erzählt die in den 1940ern spielende Geschichte des fast 71jährigen Psychiaters ohne Namen, der in einem Pariser Vorort lebt und praktiziert, zeitlebends funktionierte und sich nun ...
Anne Catherine Bomann erzählt die in den 1940ern spielende Geschichte des fast 71jährigen Psychiaters ohne Namen, der in einem Pariser Vorort lebt und praktiziert, zeitlebends funktionierte und sich nun auf seinen Ruhestand freut. Täglich zählt er die bis dahin noch vor ihm liegenden Therapiesitzungen und findet Trost in der stetig schrumpfenden Zahl.
Jahrzehntelang war er als Psychiater tätig, immer mehr Routine stellte sich ein, genau wie das Gefühl, dass das Leben in seinem Alter nur noch aus Wiederholungen bestehe.
Dann erobert Agathe einen Therapieplatz für sich, obwohl der Psychiater keine neuen Patienten mehr annehmen möchte. Sie lässt sich einfach nicht abwimmeln, ist überzeugt, dass er der einzige ist, der ihr nach mehreren Aufenthalten in geschlossenen Psychiatrien mit Elektroschocks und weiteren in dieser Zeit üblichen Behandlungen, helfen kann – durch Zuhören, was sie bislang in ihrer Behandlung vermisste. Von ihrer ersten Sitzung an verändert sich das Leben des sonst nur auf seinen Beruf fixierten Psychiaters, der Agatha von Anfang an „gut riechen“ kann und sich immer mehr auf die gemeinsamen Gespräche freut.
Letztendlich helfen sich beide gegenseitig, über ihr Leben, ihre (Selbst-)Zweifel, die Erwartungen, die sie nicht erfüllt haben und sich deshalb minderwertig fühlten, nachzudenken, zu sprechen und ihrem Leben eine neue Richtung zu geben.
Die Autorin beschreibt dieses in sehr leisen Tönen und einem ausgesprochen angenehmen Schreibstil; mir gefällt besonders gut, dass keine Anglizismen genutzt wurden, was auch daran liegen könnte, dass die Originalausgabe auf Französich geschrieben wurde.
Das Buch selber ist kleiner und dünner als ich zunächst erwartet habe, beinhaltet aber soviele schöne, treffende Sätze, über die man nachdenken kann. Das Buch besitzt keinen Schutzumschlag und wirkt durch die Farben- und Motivwahl ein wenig nostalgisch, klassisch. Die Kapitel sind kurz gehalten und beim Lesen fliegt man durch das Buch, mag es gar nicht mehr aus der Hand legen, auch weil es sehr geschickt abwechslungsreich aufbereitet wurde. Erzählende Kapitel wechseln sich mit Krankenhausakten oder Briefen ab, die Charakteren sind von Anfang an sympathisch und wachsen beim Lesen immer mehr ans Herz.
Insgesamt wurde die ansprechende Geschichte, die sich mit der Angst, auch vor dem Tod, der eigenen Leere, mit Schuldgefühlen und Selbstzweifeln, nicht ausgereicht zu haben, mit dem Gefühl, einsam und lebendig begraben, vom Leben selbst enttäuscht zu sein und der beginnenden Befreiung aus diesem, dem sich selbst und sein Leben wertschätzen, sehr fesselnd erzählt.
Einige Aussprüche sehr treffend und schön formuliert; viele Details oder Hintergründe werden nicht komplett aufgedeckt, so dass die Geschichte eher zeitlos und allgemeingültig daherkommt und jeder Leser sie nach seinem Empfinden ausschmücken und weiterspinnen kann. Dennoch würde ich diese Erzählung nicht als tiefgründig bezeichnen, denn sie kann zwar beim Lesen nachdenklich stimmen, wirkt aber nicht nach.
Bei „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ handelt es sich um den ersten Teil einer Serie um den Waisenjungen Lewis, welche bereits in den 70er Jahren erstmals veröffentlicht wurde. Dieser erste Teil hatte ...
Bei „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ handelt es sich um den ersten Teil einer Serie um den Waisenjungen Lewis, welche bereits in den 70er Jahren erstmals veröffentlicht wurde. Dieser erste Teil hatte seine Premiere 1973 und wurde nun neu aufgelegt.
In diesem, ersten Teil wird erzählt, wie der zehnjährige Lewis nach dem tödlichen Autounfall seiner Eltern von seinem Onkel Jonathan, der in einem dreistöckigen Herrenhaus in Zeebeedee lebt, aufgenommen wird. Jonathan benimmt sich zunächst seltsam, wenn er nachts durch das dunkle Haus wandert, manchmal verschiedene Uhren anhält oder, genau wie die befreundete Nachbarin Mrs. Florence Zimmermann, ein Ohr an die Wand legt und dem Ticken darin lauscht.
Die Drei verbringen ausgelassene Zeiten und dennoch scheint das Haus ein Geheimnis zu bergen, denn sobald Jonathan mit Florence alleine ist, werden die Gespräche ernster. Nach und nach offenbart sich, dass Jonathan und Florence magische Fähigkeiten haben und auch Lewis verfügt über diese, zaubert in der Halloweennacht auf dem Friedhof um seinen Freund zu beeindrucken. Doch stattdessen erweckt er einen alten Wiedersacher und es muss große Gefahr abgewendet werden...
Die Geschichte ist sehr schön, phantasievoll machesmal auch recht skurril, witzig und übermütig erzählt. Man sollte jedoch nicht außer Acht lassen, dass es sich um ein Taschenbuch von knapp 230 Seiten handelt und es nicht mit einer Reihe über einen verwaisten Zauberer vergleichen, bei dem jeder Band ein dicker Wälzer ist. Und doch kommt man nicht umhin – an etlichen Stellen habe ich Szenen wiederentdeckt, die 24 Jahre nach Erscheinen dieses Buches ähnlich waren; seien es beispielsweise Fenster oder Spiegel, die plötzlich bewegte Bilder zeigten oder dass Lewis einem Versteinerungszauber entgeht, da er die Gefahrenquelle nur gespiegelt sieht.... Mehr verrate ich jetzt aber nicht, finde es aber besonders reizvoll ein jahrzehntealtes, wiederentdecktes Werk zu lesen, dass zu den Klassikern gehören und schon millionenfach verkauft worden sein soll.
Das Buch liest sich flüssig und ausgesprochen unterhaltsam; ich habe es an einem Nachmittag in einem durch gelesen, mochte es gar nicht aus der Hand legen. Viele Szenen wurden recht oppulent dargestellt, so dass ich mir eine entsprechende Umsetzung im Kinofilm sehr gut vorstellen kann. Nach dem Lesen dieses Buches freue ich mich auf das Sehen des Filmes und hoffe, dass auch die weiteren Bände neu aufgelegt werde.
Ich würde „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ ( Originaltitel „Das Geheimnis der Zauberuhr“) kleinen und großen Lesern empfehlen.
Dieses Buch beinhaltet eine Essenz all dessen, was Thich Nhat Hanh, der bekannte Zen-Meister, Friedensaktivist und Autor zahlreicher Bücher, in den letzten beiden Jahren seiner Lehrtätigkeit über die Kunst ...
Dieses Buch beinhaltet eine Essenz all dessen, was Thich Nhat Hanh, der bekannte Zen-Meister, Friedensaktivist und Autor zahlreicher Bücher, in den letzten beiden Jahren seiner Lehrtätigkeit über die Kunst des Achtsamen Lebens gesagt hat.
Inhaltlich finde ich dieses Buch etwas schwieriger zu lesen als andere Bücher, die ich von „Thâ'y“ gelesen habe; es enthält viel mehr, verdichtete Informationen. Man muss sich einfach Zeit nehmen, das Buch hin- und wieder beiseite legen, nachdenken und wirken lassen, auch für die angegebenen Übungen, welche kurz und einfach sind, so dass man sie nachmachen und nachfühlen kann - sei es beispielsweise beim Achtsamen Atmen oder der Gehmeditation.
Erläutert werden unter anderem die „Tore der Befreiung“, „Die acht Körper“, „die fünf Erinnerungen“ und „fünf Achtsamkeitsübungen“ „Nicht-Geburt“ und „Nicht-Tod“, das Intersein, Nichtbegehren, Loslassen und, ganz besonders interessant fand ich die Betrachtungen zur Freiheit.
Ich habe schon mehrere Bücher von Thich Nhat Hanh gelesen und bin jedesmal beeindruckt, wie schon alleine das Lesen Wirkung auf mich hat und von der ersten Zeile gefangen nimmt. Die Betrachtungen, Beispiele, häufig bildhaft gehalten, eigene Erlebnisse sind leicht verständlich, beeindrucken tief, verändern den Leser und dessen Sicht auf vieles...