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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2026

charmanter, humorvoller Cozy Crime

Mord ist die beste Beseitigung
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Volker Klüpfel erzählt den zweiten Fall der Reihe „Mord ist die bete Beseitigung“ mit Tommi und Swetlana.

Der Fall selber wird langsam entwickelt, wobei mir die Grundkonstellation von dem nicht erfolgsverwöhnten ...

Volker Klüpfel erzählt den zweiten Fall der Reihe „Mord ist die bete Beseitigung“ mit Tommi und Swetlana.

Der Fall selber wird langsam entwickelt, wobei mir die Grundkonstellation von dem nicht erfolgsverwöhnten Möchtegern-Schriftsteller Tommi und seiner Putzfrau Swetlana, die er zusammen mit dem Wohnmobil seines Vater von diesem vorverlegt geerbt hatte, als dieser aus eigenem Willen in eine Seniorenresidenz eingezogen war, sehr gut gefällt. Unverkennbar hat Swetlana das Herz am rechten Fleck, immer ein nahezu oder vielleicht auch nicht passendes ukrainisches Sprichwort auf den Lippen; sie entdeckt Verbrechen, bevor ein anderer es vermag und überzeugt auch Tommi wieder, mitzuermitteln. Zweifelsohne ist Swetlana auch in diesem Fall die aufmerksamere und bedachtere Ermittlerin. Diesesmal hören die beiden auf einer Fahrt im Carvan einen Reiseruf; als Swetlana den PkW mit dem durchgegebenen Kennzeichen vor sich entdeckt, versuchen die Beiden, sie zu kontaktieren, was nur bedingt funktioniert hat. Als sie den Wagen auf dem nächsten Rastplatz finden, ist er verlassen, die Frau nicht auffindbar. Swetlana sichert Spuren, denn sie hat es richtig erkannt: Hier liegt ein Verbrechen vor und so nehmen die Beiden ihre Ermittlungen auf. Dabei geraten sie nicht nur in skurrile Situationen, sondern auch in Gefahr, als sie einigen Leuten und ihren Geheimnissen zu nahe kommen…..
Die Geschichte ist gut konstruiert, überrascht vielleicht in einigen Wendungen; gerade Swetlanas Wortwitz und ihre Eigenheiten bereiten beim Lesen besondere Freude und lassen durch die Seiten fliegen. Es war wieder eine humorvolle, kurzweilige Unterhaltung; jetzt heißt es wieder: Warten auf den nächsten Teil.

Veröffentlicht am 24.05.2026

interessant zu lesen, kann hilfreich sein

Dieser Schmerz ist nicht meiner
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Mark Wolynn, laut Klappentexxt in den USA seit über 30 Jahren im Bereich vererbter Familientraumata tätig, hat zu seinem Bestseller „Dieser Schmerz ist nicht meiner“, das ich nicht gelesen habe, dieses ...

Mark Wolynn, laut Klappentexxt in den USA seit über 30 Jahren im Bereich vererbter Familientraumata tätig, hat zu seinem Bestseller „Dieser Schmerz ist nicht meiner“, das ich nicht gelesen habe, dieses Workbook geschrieben. Da die einzelnen Theorien aber in diesem Praxisbuch kurz besprochen werden, habe ich nichts vermisst. Der Autor führt in Epigenetik ein, betrachtet verschiedene Aspekte, insbsondere vier übergeordnete, gibt Fallbeispiele aus seiner Praxis und jede Menge Listen an die Hand, mit Hilfe derer man seine eigene Postion, besonders, wenn man sich noch gar nicht damit auseinandergesetzt hat, wahrscheinlich besser erkennen kann. Die vier „unbewussten Themen“ schlängeln sich durchs Buch; die Fragen und Ansätze zur Lösung können schon hilfreich sein, allerdings denke ich, dass es bei „schweren Fällen“ unbedingt einer professionellen Hilfe bedarf und dieses Buch keinesfalls ausreicht. Es ist nicht unbedingt so gedacht, dass man das komplette Buch durchliest; man kann auch direkt an seinem Thema arbeiten, nur die entsprechenden Kapitel lesen. Aus Interesse habe ich das komplette BUch gelesen, fand vieles für mich nicht zutreffend oder hilfreich. Dennoch habe ich etliche Ansätze für mich gefunden, um mich meiner Familiensituation aus anderer Perspektive zu nähern. Seit Jahren setze ich mich damit auseinander, hatte eine Lösung für mich gefunden, war aber neugierig, ob neue Aspekte eine Veränderung herbeiführen können. Vielleicht habe ich zu etwas mehr Verständnis gefunden, zumindest für den Augenblick. Ehrlich gesagt, kann ich manches Vorgeschlagene nicht nachvollziehen. Ich soll zu meinen Vorfahren Kontakt aufnehmen; die sind schon alle lange tot. Das soll kein Problem sein, und wenn ich das vererbte Familientrauma auflöse, wäre dies nicht nur für mich, ich würde auch gleichzeitig für die Verstorbenen das Gleiche erreichen und sie würden sich auch nicht mehr quälen. Möglicherweise spricht diese Sicht andere mehr an als mich. Störend und einfach zuviel fand ich auch die mir viel zu glatten Fallbeispiele der Autorenpatienten, die traumhaft schnell und gelingsicher aufgedeckt und meisterhaft gelöst wurden, was manchesmal ziemlich oberflächlich auf mich wirkte. Auch die Sicht, dass man als „Opfer“ den Eltern, zu denen man eventuell (und vielleicht auch sehr begründet) keinen Kontakt mehr hat, um den Hals zu fallen und ihnen Nettigkeiten sagen sollte, kann ich nicht als pauschale Lösungsmöglichkeit sehen. Bei eingen der angeführten Beispiele wäre ich gar nicht darauf gekommen, es als Trauma zu bezeichnen, sondern als ganz normale Situationen im Leben, die Trauer auslösen. Für mich wurden einigen Fallbeispiel übertrieben dargestellt, was vielleicht auch daran liegt, dass es Unterscheidungen in der Bewertung gibt, da sowohl der Autor als auch seine Fallbeispiele in den USA leben und man vielleicht nicht alles gleich empfindet.

Interessant fand ich es schon, dieses Buch zu lesen; einzelne Aspekte haben mich angesprochen, so dass ich vielleicht auch meine Sicht auf Vergangenes minimal ändern konnte. Wer sich eher wenig mit dem Thema auseinandergesetzt hat, wird sicherlich, schon alleine durch die Fragebögen, seine Situation hinterfragen und besser erkennen können. Vielleicht kann man dann eine Lösung entdecken; sollte man an einem Trauma leiden, würde ich aber eine andere, gerne auch eine professionelle Begleitung, empfehlen.

Veröffentlicht am 16.05.2026

fabelhafter 2. Band: wieder vielfältig, informativ und hilfreich

Landlust Naturapotheke 2
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Nachdem der erste Band sich dem Herbst und Winter gewidmet hat, gibt es nun den Folgeband zum Frühling und Sommer.

Nach einer Einführung und Anleitung zur Herstellung von Frischsaft,Tinktur sowie Ölauszug ...

Nachdem der erste Band sich dem Herbst und Winter gewidmet hat, gibt es nun den Folgeband zum Frühling und Sommer.

Nach einer Einführung und Anleitung zur Herstellung von Frischsaft,Tinktur sowie Ölauszug finden sich noch Beschreibungenund Tipps zum Anbau und Nutzung von Heilpflanzen aus dem eigenen Garten. Kapitelweise werden Wildkräuter, Blüten,Blätter und Sprossen aus der Baumheilkunde für den Frühling sowie Vom Wegesrand und Gartenkräuter für den Sommer besprochen, jeweils eine Reihe von Pflanzen und Rezepten dargestellt und weitergegeben. Gut gefällt mir, dass auch auf Inhaltsstoffe und Wirkweisen eingegangen wird, Pflanzen und wirksame Teile auch im Foto gezeigt werden. Vieles davon wächst in meinem Garten und ich kann es nun noch vielseitiger nutzen als bisher. Die Rezepte egal ob nun als Tee, Umschlag, Öl, Badezusatz, Saft, Mus, Kompresse, Auflage, Salbe… sind gut erklärt, lassen sich leicht nacharbeiten und fallen ausgesprochen vielfältig und auf mich sehr ansprechend aus. Man kann hervorragend stöbern, was einem gut tun würde oder in konkreten Fällen auch direkt Lösungen finden. Ich finde das Buch sehr hilfreich um Pflanzenportraits nachzulesen und Anwendungen nachzuarbeiten.

Veröffentlicht am 16.05.2026

erfrischend und gut erklärt; eine Hilfe zur eigenen Auseinandersetzung

Was dein Leben leichter macht
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Sina Haghiri, unter anderem als Psychotherapeut tätig, vermittelt in 20 Kapiteln Wissen und Erkenntnisse der Psychologie. Dabei betont er ausdrücklich, keine Tipps geben zu wollen, da er diese als Placebos ...

Sina Haghiri, unter anderem als Psychotherapeut tätig, vermittelt in 20 Kapiteln Wissen und Erkenntnisse der Psychologie. Dabei betont er ausdrücklich, keine Tipps geben zu wollen, da er diese als Placebos betrachtet, die nichts am eigentlichen Problem verändern, sondern die eigne Auseinandersetzung ausbremsen. So reicht er das Wissen, schön angerichtet, weiter, beispielsweise durch Erzählungen, Fallbeispiele, Beschreiben von Forschungsergebnissen, insgesamt immer wertfrei, wertfrei, leicht verständlich, so dass man sich oder einen Teil seiner Situation wiedererkennen und, möglicherweise mit neuem Wissen, reflektieren kann. Es geht umverschiedene Aspekt aus den Bereichen Alltag, Psyche, Gesellschaft und Gesundheit, darunter beispielsweise Zuspätkommen, Streiten, Schlafen, Selbsterkenntnis, Verantwortung, Psycho TÜV und Sterben. Die Texte lassen sich gut lesen, bringen zum Nachdenken. Wer in der Schule, Ausbildung oder Studium etwas mit Psychologie oder Pädagogik zu tun hatte, wird vieles kennen oder wiederfinden, was ich auch sehr positiv finde; ich denke jeder wird hier ganz behutsam Auseinandersetzung und Erkenntnisse finden, die im besten Falle nachwirken und beim Hinterfragen, Verstehen, auch anderer, sowie bei Änderungen im Verhalten tatsächlich hilfreich sein werden.

Veröffentlicht am 09.05.2026

umfangreiches Wissen, sehr gut vermittelt

Das Löwenzahn-Buch
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Mechtilde Frintrup wirft zunächst einen wissenschaftlichen Blick auf die Familie des Löwenzahns, erläutert botanische Grundlagen, Inhaltsstoffe und ihre Einsatzmöglichkeiten als Heilpflanze. Sehr beeindruckend ...

Mechtilde Frintrup wirft zunächst einen wissenschaftlichen Blick auf die Familie des Löwenzahns, erläutert botanische Grundlagen, Inhaltsstoffe und ihre Einsatzmöglichkeiten als Heilpflanze. Sehr beeindruckend fand ich auch die Gewinnung von Kautschuk aus „Russischem Löwenzahn“ in früheren Zeiten sowie die aktuelle Forschung, Züchtung und Nutzung dazu. Eine ausführliche Tabelle mit Inhaltsstoffen sowie Anwendungen im Überblick, nach Organen geordnet, aber auch zur Psyche und spirituellen Anwendungen runden diese Erläuterungen ab.
Dem folgt der praktische Teil, in dem Anbau, Ernte und Nutzen besprochen werden; danach nähert Mechtilde Frintrup sich dem Löwenzahn aus kultureller Sicht, erzählt unter anderem von Pflanzenwesen, Mythen und Geschichen sowie Löwenzahn-Kunst. Im praktischen Teil erhält man beispielsweise Rezepte für Tee, Tinkturen, und Essensrezepte oder die Nutzung der Faser zum Kordel herstellen; Weben oder Flechten, Färben und einigem mehr.

Das Buch ist schön illustriert; zahlreiche Fotos und Zeichnungen ergänzen Erklärungen und Informationen. Ich muss gestehen, dass der Inhalt dieses Buches meine Erwartungen weit übertroffen hat. Die wissenschaftliche Betrachtung fand ich sehr ausführlich und tiefgreifend, die Betrachtung der Pflanze im Verlauf der Jahrhunderte interessant und anschaulich. Die Rezepte, ob für Tee, Gemüse, für Tinkturen, Badezusatz, Pusteblumenkunst oder Fasern, die Sammelvorschläge und Tipps, alles im Jahresverlauf, finde ich sehr ansprechend und ausgesprochen hilfreich. In dieser großen Sammlung habe ich vieles entdeckt, was ich nacharbeiten möchte und ich bin sicher, dass jeder fündig und viel Neues erfahren wird.