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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2024

Schön geschrieben, poetisch und melancholisch

Krummes Holz
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Das Cover suggeriert bereits eine schöne und persönliche Geschichte. Der rosa gefärbte Himmel während Sonnenauf- oder Untergang, über dem Schilf, leicht im Wind schwenkend. Und genauso hat sich diese Geschichte ...

Das Cover suggeriert bereits eine schöne und persönliche Geschichte. Der rosa gefärbte Himmel während Sonnenauf- oder Untergang, über dem Schilf, leicht im Wind schwenkend. Und genauso hat sich diese Geschichte für mich angefühlt. Poesie, Nostalgie, Melancholie, aber auch viel Schmerz. Intensive Erinnerungen an etwas, das vielleicht nie dagewesen ist. Auf Seite 2 schreibt die Autorin: 'Ich habe vergessen, wie anders der Sommer hier riecht.', ein Satz der mich die ganze Geschichte über begleitet hat.
Jirka kehrt zurück in seine Heimat und alles ist anders. Es wird zwischen der Vergangenheit und Gegenwart gesprungen, und dem Leser wird dadurch so wirklich verdeutlicht, wie es in Jirka innen drinnen aussieht - ganz schön krumm. Familie kann schmerzhaft sein, dass zeigt Julja Linhof immer wieder.
Mir hat das Buch gut gefallen, eine schöne Empfehlung.

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Veröffentlicht am 27.02.2024

Entspricht nicht meinen Erwartungen

Der Lärm des Lebens
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Der Titel 'Der Lärm des Lebens' hat es mir sehr angetan gehabt. In Verbindung mit dem Klappentext habe ich eine laute Geschichte erwartet, spannende Erzählungen und Erinnerungen aus dem Leben des Autors. ...

Der Titel 'Der Lärm des Lebens' hat es mir sehr angetan gehabt. In Verbindung mit dem Klappentext habe ich eine laute Geschichte erwartet, spannende Erzählungen und Erinnerungen aus dem Leben des Autors. Da wurde ich leider ein wenig enttäuscht, die Erzählungen waren für mich nicht greifbar genug, ich konnte mit den Charakteren und aber auch der Geschichte an sich nicht sympathisieren. Mir hat vor allem der Lärm gefehlt, an einigen Stellen aber auch das Leben selber.
Der Schreibstil ist schön, das Buch hat sich fließend gelesen und besonders die persönlichen Anekdoten an bestimmte Orte haben mir gut gefallen. Auch die Erzählungen über das sonst so romantisierte Leben am Theater fand ich interessant, Anekdoten an das Leben im Ruhrpott, die Geschichte der Familie und ein neues Leben in Berlin. Eine Lebensgeschichte die durchaus sympathisch erzählt wurde.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Intrigen, Humor und die dunklen Seiten der Verlagswelt?

Yellowface
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Das ewige Konkurrenzdenken, falsche Freundschaften, ein innerer Kampf, die prägende Rolle des Rassismus, Geheimnisse und Diebstahl des Manuskriptes einer Toten - all das vereint Rebecca Kuang in Yellowface. ...


Das ewige Konkurrenzdenken, falsche Freundschaften, ein innerer Kampf, die prägende Rolle des Rassismus, Geheimnisse und Diebstahl des Manuskriptes einer Toten - all das vereint Rebecca Kuang in Yellowface. Ein Buch, welches ich sehr empfehlen kann. Literarisch nicht sehr anspruchsvoll, dadurch für jeden Leser geeignet, man kann der Geschichte sehr einfach folgen. Es lässt sich schnell lesen, ist interessant und spannend erzählt und behandelt eine Geschichte, die nicht schon hundert mal erzählt wurde.
Die Einblicke in die Welt der Literatur fand ich auch sehr interessant und auf eine gewisse Art und Weise sehr erfrischend erzählt. Auch wenn die wichtige Rolle des Publishing, der Vermarktung und der Onlinepräsenz bei weitem nichts Neues sind, hat diese Geschichte mir eine neue Sichtweise auf Faktoren, wie zum Beispiel Rassismus und Diversität, gegeben.

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Veröffentlicht am 19.02.2024

Verwirrend und wunderschön zugleich

Trabant
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Die Geschichte hat mich sehr berührt, auf eine seltsame Art und Weise. Denn ich bin mir garnicht so sicher, ob ich sie wirklich verstanden habe. Aber vielleicht ist das eine dieser Geschichten die man ...

Die Geschichte hat mich sehr berührt, auf eine seltsame Art und Weise. Denn ich bin mir garnicht so sicher, ob ich sie wirklich verstanden habe. Aber vielleicht ist das eine dieser Geschichten die man nicht verstehen muss, um sie wirklich genießen zu können. Die Zeitsprünge waren für mich eher verwirrend, auch die Zusammenhänge derer habe ich teilweise nicht nachvollziehen können. Der Protagonist Georg versucht eine Geschichte zu verstehen, etwas aufzudecken, und verliert sich dabei zu sehr in Erinnerungen. Er ist ein Träumer und vielleicht ist gerade das, was mich an Stefan Sommer's Erzählung so gepackt hat. Manchmal machen wir uns Sorgen, Gedanken und haben Ängste über Dinge, die wir garnicht verstehen können, manchmal sollten wir vielleicht einfach nur ein bisschen treiben und träumen.
Mich haben die schönen Worte und die lyrischen Erzählungen überzeugt, auch das Cover rundet die Geschichte für mich sehr schön ab.

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Veröffentlicht am 31.01.2024

Bewegend und inspirierend

Nachbarn
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Vierzehn Geschichten, die Eine besser wie die Andere. Die Autorin Diane Oliver war mir vorher nicht bekannt und dich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Das ist definitiv nicht das letzte Buch ...

Vierzehn Geschichten, die Eine besser wie die Andere. Die Autorin Diane Oliver war mir vorher nicht bekannt und dich muss sagen, dass ich wirklich begeistert bin. Das ist definitiv nicht das letzte Buch von ihr gewesen.
'Gibt es einen Unterschied zwischen dem, was für die Gesellschaft am besten ist, und dem, was das Individuum braucht?' - Die Antwort lautet: Dieses Werk ist definitiv gut für die Gesellschaft und wird von vielen Individuen gebraucht.
Aufweckend, wahnsinnig schmerzhaft, poetisch und doch voller Liebe. Geschichten, die bewegen und inspirieren es besser zu tun.
Rassentrennung und Ausgrenzung, die Verweigerung von Bildung und Wohlstand in den USA zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung auf den Punkt gebracht, und trotzdem noch so aktuell.
Eine große Leseempfehlung, ausnahmslos für alle!
Auch die Aufmachung des Buchen gefällt mir sehr gut, ein schönes und passendes Cover.

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